Einfache Erweiterbarkeit (z. B. für
Digital Rights Management)
insbesondere in der genannten Kombination offensichtlich ein Nachteil
Eingebettetes Netzwerkmodul (zur Fernwartung)
Hab ich noch nie vermisst; potentielle gravierende Sicherheitslücke
Preboot Execution Environment (universelles Netzwerkbootsystem)
Hab ich noch nie vermisst; potentielle gravierende Sicherheitslücke
Unterstützung für hochauflösende
Grafikkarten schon beim Start des Computers
Das BIOS/(U)EFI muss nicht schön aussehen, für mich kein Vorteil
BIOS-Emulation (also Kompatibilität zu vorhandenem BIOS) durch ein „Compatibility Support Module“ (CSM)
[1] Juhu es unterstützt auch Betriebssysteme, die nicht explizit dafür vorgesehen sind halbwegs; kein Feature sondern selbstverständlich... und BIOS kompatibel ist der BIOS schon lange- zumal ein (U)EFI diese Funktion nicht bieten muss
eine Shell, über die beispielsweise EFI-Applikationen (*.efi) aufgerufen werden können
Hab ich noch nie vermisst -schon garnicht am Desktop-, ebenfalls eine potentielle Sicherheitslücke
Treiber können als Modul in das EFI integriert werden, so dass sie nicht mehr vom Betriebssystem geladen werden müssen. Damit sind, wie bei
Open Firmware, systemunabhängige Treiber möglich.
Kann rein theoretisch ein Vorteil bei sehr exotischen Hardwarekonfigurationen sein, bisher konnten wir aber gut darauf verzichten; und: warum nicht gleich Open Firmware? Eine offene, modifizierbare Firmware hätte viele Vorteile, gerade für OCer; auch sonst kann Open Firmware praktisch alles was (U)EFI kann wobei die Sicherheitsprobleme und der potentielle Missbrauch der technischen Möglichkeiten für DRM durch die Offenheit ausgeschlossen wird
Das System kann in einem
Sandbox-Modus betrieben werden, bei dem Netzwerk- und Speicherverwaltung auf der Firmware laufen anstatt auf dem Betriebssystem.
kann theoretisch in Einzelfällen sinnvoll sein ist aber auch eine potentielle gravierende Sicherheitslücke; vermisst hab ich es nie
Das EFI bietet eine Auswahlmöglichkeit für die auf dem System installierten Betriebssysteme und startet diese; damit sind (den Betriebssystemen vorgeschaltete)
Boot-Loader überflüssig.
Bisher bringt das aber kaum einen Geschwindigkeitsvorteil gegenüber klassischem Booten, das wäre auch schon der einzige Vorteil; Problem: nicht-(U)EFI Betriebssysteme kann man dann nicht starten
Mit der
GUID Partition Table führt es einen flexibleren Nachfolger für auf dem
Master Boot Record basierende
Partitionstabellen ein. Die
GPT ist notwendig, um von einer
Festplatte > 2 TB booten zu können, bzw.
Partitionen > 2 TB anlegen und verwalten zu können.
Auch mit BIOS realisierbar wie vor allem Gigabyte bei diversen Boards auch schon in der Praxis gezeigt hat; das "wichtigste Argument" für (U)EFI ist damit praktisch nichtig