(a) Der heutige VRAM ist mehrheitlich in BGA-Packages, da sind die Kontakte
unter dem Chip auf der kompletten Fläche verteilt (weiß nicht ob das bei der GTX970 auch so ist). Da kommt man also auch mit einer noch so guten Lötstation nicht weit, das kann man nur per Heißluft im Reflow-Ofen löten. Dann wiederum besteht die Gefahr, dass andere Bauelemente sich wieder ablöten, oder auf der Unterseite Bauteile runterfallen, falls die Adhäsion des Lotes nicht ausreicht. Ist also ziemlich heikel.
(b) Wenn du die RAM-Bausteine durch größere ersetzt, weiß es die GPU ja nicht, und spricht die trotzdem weiterhin so an, als wären es kleine Speicherchips. Ein Speicher-Chip hat keine Möglichkeit, selbst mitzuteilen, wieviel Kapazität er hat. Das kann die GPU also nicht abfragen. Die GPU "weiß" das einfach von vorneherein, weil sie von Nvidia so gebaut wurde, als Nvidia die Entscheidung getroffen hat, wieviel VRAM dort verbaut wird.
Ich bezweifle stark, dass diese Information irgendwo im BIOS steht. Ich denke, die Speichermenge, die dort angesprochen wird, ist einfach fix in der GPU gesetzt. Kann man nicht ändern, auch nicht durch Umflashen, etc. So würde z.B. ja eine Verdoppelung der Speichermenge ein zusätzliches Bit für die Adressierung benötigen, also salopp gesprochen "eine Leiterbahn mehr als bislang, die von der GPU zum Speicher-Chip führt". Wenn das nicht von vorneherein so vorgesehen und eingeplant wurde, wird es also auch am PCB-Layout scheitern.
Resümierend: Keine Chance. Nicht mal in einem Elektronik-Labor mit einem Top-Team und modernster Ausrüstung. Einfach nicht möglich

Das ist aber nur meine Meinung dazu.