Geschichte wiederholt sich?

von seahawk hier im Forum.

Zudem die Enteignungs-Forderungen von Kühnert.

Wie gesagt, Enteignungen sind an der Tagesordnungen, wenn Platz fuer die Kraefte des unfehlbaren freien Marktes geschaffen werden muss. Also fuer Industrieanlagen, Verkehrswege oder zukunftssichere Dinge wie zuletzt Grundstuecke im Hambacher Forst.

Was den demokratischen Sozialismus und die DDR angeht, so haben die ungefaehr soviel miteinander zu tun wie die Identitaeren mit Ausweispapieren. Der demokratische Sozialismus a la SPD ist seit 2007 Bestandteil des Parteiprogramms. Wirklich unverfroren von Herrn Kuehnert, bisweilen daran zu erinnern, wofuer die SPD eigentlich stehen will. Wen der dort beschriebene Zustand irgendwie an die DDR erinnert, in der ich gelebt habe, der gehoert auf die Couch. Und zwar nicht die zum Ausruhen.
 
Sozialismus ist immer eine Art Diktatur, egal ob man den demokratisch gestalten will oder nicht.
Die DDR nannte sich auch demokratisch, hatte aber eher andere Eigenschaften.
 
Du bist hoffentlich so konsequent und vermeidest falsches Labeling indem du es unterlässt dich als gebildet zu bezeichnen.

Ist ja nicht zu glauben, was du da loslässt.
 
Sozialismus ist immer eine Art Diktatur, egal ob man den demokratisch gestalten will oder nicht.
Die DDR nannte sich auch demokratisch, hatte aber eher andere Eigenschaften.
Der sogenannte Sozialismus der DDR war diktatorisch gestaltet, da er in wirtschaftlichen Belangen und damit einhergehend dem Lebensstandard der Bürger unterlegen war und somit seine Legitimation vor dem Bürger nicht ohne Repressalien wahren konnte. Ohne eine Konkurrenz der Systeme wäre die Faktenlage jedoch eine völlig andere zumal der Kapitalismus und Wohlstand für viele DDR Bürger nichts weiter als ein Blendwerk war, denn mit Zusammenbruch des Ostblocks befanden sich die Lohnsklaven plötzlich nicht mehr östlich des antifaschistischen Schutzwalls, sondern wurden zum elementaren Bestandteil des Arbeitsmarktes. Der Kapitalismus musste sich nicht mehr als überlegenes System gebaren, der massiv zunehmende Neoliberalismus mit seiner massiven Kapitalkonzentration zeigt sein wahres Gesicht. Gut nun könnte man dagegenhalten das wenn in baldige Zukunft 3 Jobs zum bestreiten des Lebensunterhaltes wie in den USA notwendig werden, das man sich die Miete sparen kann, wenn man eh keine Zeit zum Wohnen hat. Dann erübrigt sich auch die Mietproblematik in den Metropolen. Ich glaube auch das so mancher US Amerikaner froh über den Lebensstandard der DDR wäre, spätestens dann wenn er seine Medikamente nicht mehr finanzieren kann. Ja ich weiß, im Kapitalismus kann jeder zu Wohlstand gelangen, nur leider nicht alle.

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Gegen Kinderarmut,bezahlbare wohnraum und das die Leute später mit ihren Arbeit dann gute Rente kriegen statt Altersarmut sind ja linksversiffte Gutmensch Gedankentum , frag mich dann was "konservative Gedanken sind "
Gewinne privatisieren und Verluste sozialisieren und die Wasserversorgung an Nestle "verschenken "?
 
das die Leute später mit ihren Arbeit dann gute Rente kriegen

Das geht nicht mehr, weil die Leute länger leben und damit länger aus der Kasse Geld erhalten und zu wenige einzahlen.
Das kann auch die SPD nicht ändern, das ist Mathematik.
Schon heute funktioniert das Rentensystem nicht mehr, der Staat muss einbezahlen.
 
In meinem beruflichen Umfeld wählen sehr sehr wenige cdu/FDP Konsorten.

Früher gaben die oft SPD ihre Stimme, jetzt ist mehr grüne und die linke.

Afd Wähler bestimmt nur unter 1 Prozent , in 30 Jahren brauchen wir sowieso 1 Millionen ausländische Pflegepersonal( will doch hier keiner für das Geld kaputt arbeiten und dann ins Altersarmut landen), aber die machen sowieso große Bogen um Deutschland und besonders die neue Bundesländer, also die guten pflegekräfte, wir bekommen dann die Reste.

Andere Länder suchen ja auch und dort ist es halt besser
 
Der Geist von McCarthy hat gerade angrufen; er will seine Parolen zurückhaben.
Gibt es außerhalb der US-Idiotengürtels immer noch Leute, die soziale Politik ernstlich mit Sozialismus gleichsetzen?

Und was die SPD angeht, kann man dieser hauptsächlich Planlosigkeit und Wankelmut vorwerfen. Damals hat damals die Privatisierung vorangetrieben, was, wie wir alle wissen, natürlich total DDR-typisch ist :rollen: und Desozialisierung zur Folge hatte.
Heute wird in der SPD über eine teilweise Deprivatisierung nachgedacht, und zwar aus sozialen Gründen.

Ein Instrument dafür sind nun einmal Enteignungen, die - wie nun schon mehrfach festgestellt - im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verankert sind und paradoxerweise von den Schwarzen und Gelben (also denen, die das ständig das Hohelied des Privateigentums singen) viel häufiger angewandt werden, um Lobbyisten zufrieden zu stellen.

Das Problem nun ist aber, dass jetzt doch tatsächlich so ein blassroter Jungspund wagt, zur Abwechslung nicht über Enteignungen des Privatbürgers, sondern Enteignungen von Spekulanten nachzudenken. Und schon sieht mancher sowohl das Ende der freiheitlich demokratischen Grundordnung als auch der herrschenden Wirtschaftsordnung in Form eines Instant-Revivals der DDR hereinbrechen.

Ich würde es gerne schonend formulieren, aber dafür fehlen selbst mir die Worte, daher schreibe ich es mal ganz unverblümt: Sagt mal, Leute, wart ihr im Bierkeller, als der Herrgott Hirn vom Himmel warf? :D
Die junge SPD macht nichts Anderes, als eine erwiesenermaßen verfehlte Politik der alten SPD zu korrigieren. Den einzigen Vorwurf, den man der SPD machen kann ist der, dass sie so lange dafür gebraucht haben.

Ob das Vorgehen jetzt wirklich zielführend wäre, steht auf einem ganz anderen Blatt. Aber wenn ich mir den Murks anhöre, der dazu aus allen anderen Lagern kommt, scheint mir die Idee der SPD doch immer noch der beste dumme Einfall zu sein, den irgend jemand gerade anzubieten hat.
 
Der Geist von McCarthy hat gerade angrufen; er will seine Parolen zurückhaben.
Gibt es außerhalb der US-Idiotengürtels immer noch Leute, die soziale Politik ernstlich mit Sozialismus gleichsetzen? .
Diese Deppen des Bible Belt gibt es bei uns genauso, organisiert in bestimmten Parteien

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Die Menschen sind so dämlich. Was haben Mindestlöhne, Urlaubstage, Kündigungsschutz etc, mit Sozialismus zu tun? Aber gut, man muss damit leben, dass große Teile der Bevölkerung genau wie 1933 einfach zu dumm sind, um anzusehen, was passieren wird.
 
War das nicht das Wahlplakat der CDU in den neuen Bundesländern, als dort noch viele aus Gewohnheit dunkelrot wählten?

Das macht den Spruch natürlich nicht schlauer, ändert aber den Kontext ein wenig.
 
Diese Deppen des Bible Belt gibt es bei uns genauso, organisiert in bestimmten Parteien

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Die Menschen sind so dämlich. Was haben Mindestlöhne, Urlaubstage, Kündigungsschutz etc, mit Sozialismus zu tun? Aber gut, man muss damit leben, dass große Teile der Bevölkerung genau wie 1933 einfach zu dumm sind, um anzusehen, was passieren wird.

Ja, wir wissen mittlerweile, dass jeder, der nicht deine politische Meinung unterstützt, für dich dumm ist.
 
Ja, wir wissen mittlerweile, dass jeder, der nicht deine politische Meinung unterstützt, für dich dumm ist.
Bible Belt umfasst wissenschaftsablehnende Kreationisten, die es z.B. geschafft haben, dass in Schulen keine Evolutionslehre mehrunterrichtet wird. Das ist tiefster Fundamentalismus. Das hat mit "Meinung" nichts zu tun, dass ist Zersetzung unserer aufgeklärten Gesellschaft und ein Weg zurück ins tiefe Mittelalter. Oder zusammengefasst: DEPPEN
 
Bible Belt umfasst wissenschaftsablehnende Kreationisten, die es z.B. geschafft haben, dass in Schulen keine Evolutionslehre mehrunterrichtet wird. Das ist tiefster Fundamentalismus. Das hat mit "Meinung" nichts zu tun, dass ist zersetzung unserer aufgeklärten Gesellschaft und ein Weg zurück ins tiefe Mittelalter. DEPPEN
Es ging hier NICHT um Bible Belt, sondern um die CDU.
 
Das geht nicht mehr, weil die Leute länger leben und damit länger aus der Kasse Geld erhalten und zu wenige einzahlen.
Das kann auch die SPD nicht ändern, das ist Mathematik.
Schon heute funktioniert das Rentensystem nicht mehr, der Staat muss einbezahlen.
Unsere Gesellschaft ist produktiver denn je, es haben sich nur zu viel besser gestellte aus dem System entziehen können. In der Schweiz funktioniert die umlagefinanzierte Rente. Die Schweiz ist wohl ein sozialistischer Musterstaat und rechnen können die dann auch nicht. Das dritte Standbein, die private Altersvorsorge ist jedenfalls zum scheitern verurteilt, da zuviel Geld in den Kanälen der Finanzwirtschaft versickert und die Erträge quasi Dank der EZB und der Verschleppung der Euro Insolvenz sich bestenfalls auf 0 beziffern lassen

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