Geschichte wiederholt sich?

Ich glaub das ist bei ihm vergebene Liebesmüh. Er hat schon beim letzten mal nicht verstanden, was es mit der Beitragsbemessungsgrenze auf sich hat, der Versicherungspflichtgrenze oder das z.B. Selbstständige sich aus der SV ausklinken können sowie Einkommen aus Miete, Pacht, Kapitalerträge, etc. nicht mit bei der Berechnung der SV-Beiträge mit einbezogen werden. Also eigentlich das, was normaler Schulstoff ist (oder zu meiner Zeit noch war) und man als Allgemeinbildung vorraussetzen sollte.
Beitragsbemessungsgrenze – Wikipedia
 
Dann freue dich auf DDR 2.0, wo Mangel und Stillstand sowie ein System herrscht, was mit einer Diktatur viel Ähnlichkeit hat.
Honecker würde sich freuen.

Was ist an Stillstand schlimm?

Stillstand oder kleine Entwicklungsschritte wo jeder sein Seelenheil findet ist doch weit besser als das was heute ist,
zig tausende obdachlos,
zig Millionen in Hartz gefangen,
zig Millionen in der Aufstockung gefangen,
zig Millionen im max. Mindestgehalt gefangen.
zig Millionen Verschuldet was diese nie zurück zahlen können (*SCNR* bin ich auch dabei)
zig Millionen die in desolaten Wohnungen leben
zig Millionen die sich nicht mal 3 Mahlzeiten aus dem Discounter leisten können


Haupsache die Unternehmer bzw. Vorstande (Akademiker) können ihren Reibach machen.
 
Was ist an Stillstand schlimm?
Befasse dich mal mit der Wirtschaft in der DDR, dann siehst du, was das bedeutet. Mangel und keine Weiterentwicklung. Warten auf ein neues Auto, warten auf einen neuen Siphon, wenn deiner kaputt ist.

Stillstand bedeutet auf Dauer immer Niedergang.
 
Aber du solltest auch dran denken, dass andere große Reiche untergegangen sind weil sie sich übernommen haben.
 
Das ist korrekt, aber wenn man sich die Mehrheit ansieht geht es der im Sozialismus auf Dauer immer schlecht, weil kein Streben nach Weiterentwicklung vorhanden ist bzw. unterdrückt wird.
 
Maßlosigkeit zu begrenzen ist aber kein Sozialismus.

Wohlstand muss sehr wohl mit der Leistung die man bringt zusammen hängen, aber mir kann keiner sagen, dass die momentanen Zustände in Ordnung sind.
 
Wohlstand muss sehr wohl mit der Leistung die man bringt zusammen hängen, aber mir kann keiner sagen, dass die momentanen Zustände in Ordnung sind.
Diese sind keineswegs in Ordnung, werden aber keineswegs durch Linke Politik gelöst, eher noch verschlimmert. Es gibt keinen Staat wo Linke Politik a la SPD dauerhaft für mehr Wohlstand gesorgt hat.
 
Das ist korrekt, aber wenn man sich die Mehrheit ansieht geht es der im Sozialismus auf Dauer immer schlecht, weil kein Streben nach Weiterentwicklung vorhanden ist bzw. unterdrückt wird.

Die Mehrheit hat auch unter der aktuellen Demokratie wenig Weiterentwicklung. In einigen Ländern sichern wir unseren Standard durch Kinderarbeit oder menschenunwürdige Arbeitsbedingungen.
Noch schlechtere Karten hat ein Individuum innerhalb einer Diktatur also worauf willst du hinaus?

PS: Keine dieser Gesellschaftsformen beinhaltet die Endlichkeit der zur Verfügung stehenden Ressourcen, alle laufen auf eine Unendlichkeit hinaus um zu Bestehen. Vielleicht lohnt es dort mal anzusetzen.
 
Immer schön das Wirtschaftslobbymantra herunterbeten und jede Abweichung des Sozialismus bezichtigen. Nicht das man noch aufhört daran zu glauben.

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Je stärker der Schlag, umso fester der Glauben. :hail:
 
In einigen Ländern sichern wir unseren Standard durch Kinderarbeit oder menschenunwürdige Arbeitsbedingungen.
Noch schlechtere Karten hat ein Individuum innerhalb einer Diktatur also worauf willst du hinaus?
Dass die Leute endlich verstehen, dass Sozialismus immer in eine Diktatur führt und immer im Stillstand und Elend endet.
Es gibt kein Beispiel wo das nicht so ist bzw. wo so ein System über längere Zeit erfolgreich war.

PS: Keine dieser Gesellschaftsformen beinhaltet die Endlichkeit der zur Verfügung stehenden Ressourcen, alle laufen auf eine Unendlichkeit hinaus um zu Bestehen. Vielleicht lohnt es dort mal anzusetzen.
Sobald das der Fall ist werden entweder Recycling wirtschaftlich oder andere Ressourcen genutzt.
Beispiel Müll: Heute gräbt man Müllberge aus, weil es jetzt rentabel ist, diesen Müll zu recyceln.
 
Dass die Leute endlich verstehen, dass Sozialismus immer in eine Diktatur führt und immer im Stillstand und Elend endet.
Es gibt kein Beispiel wo das nicht so ist bzw. wo so ein System über längere Zeit erfolgreich war.
Mal abgesehen davon, dass du auch weiterhin nicht den Unterschied zwischen Real existierenden Sozialismus, wie man ihn z.B. in Kuba, ehemaligen DDR und Venezuela hat, und Demokratischen Sozialismus kennst, wie er z.B. in Chile unter Allende angestrebt wurde oder in der CSSR während des Prager Frühlings, gilt für deinen so angehimmelten Kapitalismus: Kapitalismus bezeichnet eine auf Warenproduktion, Marktwirtschaft, Investition von Kapital, Lohnarbeit und Profit beruhende Produktionsweise. Es ist gleichzeitig eine Gesellschaftsordnung, deren sozialen, politischen, kulturellen und rechtlichen Verhältnisse durch die Herrschaft des Kapitals bestimmt werden. Die Herrschaft des Kapitals hat daher Systemcharakter. Mit der Demokratie ist es in so einem System also alles andere als weit her.

Rein interessehalber: Müsste für dich Pinochet nicht der Superstar sein?

Es gibt keinen Staat wo Linke Politik a la SPD dauerhaft für mehr Wohlstand gesorgt hat.
Wo hat die SPD bitte groß Linke Politik gemacht? Agenda 2010? Hedge-Fonds? ...
Abgesehen davon: Kapitalismus, Grundgesetz, die FDP von 1971 und der sozialistische Partisanenprofessor Wolfgang Abendroth - OXI Blog
[...]
Was die FDP noch 1971 über den Kapitalismus wusste

So zu denken, war einmal viel weiter verbreitet, als es heute oft scheint. Die Freiburger Thesen der FDP von 1971 zum Beispiel wussten, dass dort, »wo Ziele liberaler Gesellschaft durch den Selbstlauf der privaten Wirtschaft nicht erreicht werden können, wo somit von einem freien Spiel der Kräfte Ausfallserscheinungen oder gar Perversionstendenzen für die Ziele liberaler Gesellschaft drohen«, es »gezielter Gegenmaßnahmen des Staates mit den Mitteln des Rechts« bedürfe. Die Freidemokraten, die diesen Namen damals zu Recht trugen, sahen Freiheit und Recht »nach unseren geschichtlichen Erfahrungen bedroht durch die Tendenz zur Akkumulation von Besitz und Geld, die die Reichen immer reicher werden lässt, und die Tendenz zur Konzentration des privaten Eigentums an den Produktionsmitteln in wenigen Händen«. Und: »Die Tendenzen zur Akkumulation des privaten Kapitals, wie sie etwa in der Verzinsung des Geldes, aber auch in der Wertsteigerung des Bodens sichtbar werden, sind einem über Gewinnstreben und Marktnachfrage gesteuerten Wirtschaftssystem ebenso eigentümlich, wie die Tendenzen zur Konzentration des privaten Eigentums an den Produktionsmitteln.«
[...]
popcorn3.gif
 
Rein interessehalber: Müsste für dich Pinochet nicht der Superstar sein?
Ich halte von Diktatoren nicht viel.

In einem freien Markt (ohne Monopole/Kartelle, also POlypol) besteht immer ein Streben nach Innovation und Verbesserung, in einer Planwirtschaft, die einige Leute gerne hätten, existiert das nicht. Von oben wird diktiert was wieviel und in welcher Qualität. Dann entsteht Stillstand, während der Rest der Welt sich immer weiter verbessert.
Das ist völlig natürlich. Warum soll man mehr arbeiten, wenn es dafür nicht auch mehr gibt?
Wenn man den Wohnungsbau sozialisiert wird da Stillstand und Verwahrlosung herrschen. So war das schon immer und wird auch in Zukunft sein, völlig egal wie die SPD das lösen will.

Sozialismus ist zudem immer einer Art Diktatur und massive Einschränkung der Freiheit, völlig egal ob man den demokratisch nennt oder nicht.
Sozialismus bedeutet Einheitsgedöns überall. Da ist dann auch die Einheitspartei und Einheitsmeinung damit verbunden.
Demokratisch heißt in erster Linie, dass gewählt wird. Das wurde z.B. in der DDR auch, aber mit Einheitswahllisten.

Demokratischer Sozialismus kam im Wortlaut der PDS vor, das war die Nachfolgepartei der SED mit vielen hochrangigen SED-Mitgliedern. Wären die nicht auf 100% Sozialismus gewesen wären die nicht in der SED hochgekommen.
 
Immer feste an den freien Markt glauben, Herr Lindner und das irgendwelche unsichtbaren und gottgleichen Wurstfinger irgendetwas könnten.
State of innovation: Busting the private-sector myth | New Scientist
Besonderes Schmankerl daraus:
[...]
Apple is a perfect example. In its early stages the company received government cash support via a $500,000 small business investment company grant. And every technology that makes the iPhone a smartphone owes its vision and funding to the state: the internet, GPS, touchscreen displays and even the voice-activated smartphone assistant Siri all received state cash. The US Defence Advanced Research Projects Agency (DARPA) bankrolled the internet, and the CIA and the military funded GPS. So, although the US is sold to us as the model example of progress through private enterprise, innovation there has benefited from a very interventionist state.
“Every technology that makes the iPhone a smartphone owes its vision and funding to the state”
The examples don’t just come from the military arena, either. The US National Institutes of Health spends around $30 billion every year on pharmaceutical and biotechnology research and is responsible for 75 per cent of the most innovative new drugs annually. Even the algorithm behind Google benefited from US National Science Foundation (NSF) funding.
Across the world we see state investment banks financing innovation. Green energy is a great example. From Germany’s KfW state bank to the Chinese and Brazilian development banks, state-run finance is playing an increasing role in the development of the next big thing: green tech.
[...]
 
Das ist alles spannend, und natürlich ist die Frage, welches System wir denn nutzen sollten, eng mit dem Thema verbunden, aber wir sollten immer versuchen, einen Kontext zur Zeit um 1929 und folgende Jahre zu finden.

Danke
 
Das ist alles spannend, und natürlich ist die Frage, welches System wir denn nutzen sollten, eng mit dem Thema verbunden, aber wir sollten immer versuchen, einen Kontext zur Zeit um 1929 und folgende Jahre zu finden.

Danke
Der Erfolg oder Misserfolg eines Wirtschaftssystems hat maßgeblich mit dem Wahlverhalten der Leute zu tun,
Wenn es denen gut geht, haben Komunisten und Sozialisten (auch Nationalsozialisten) eher wenige Stimmen, es sei denn sie regieren gerade.
Geht es den Leuten schlecht sind die Rufe nach radikalen Veränderungen laut. So war es auch als die Nationalsozialisten 40% erreichten.
 
Wie steht es denn eigentlich um die Demokratie, wenn - völlig egal, mit welchen Versprechen die gewählten Parteien mal angetreten sind - letztlich nichts umgesetzt wird, was maßgeblich gegen die Interessen der allmächtigen Wirtschaft steht?
 
Dann ist die sogenannte Demokratie eine Plutokratie, genau in dieser leben wir eigentlich und das Scheinkonstrukt in welchem einem vorgekaukelt wird, ist ein perfektes Antirebellionssystem, in dem es einen glauben lässt, das man irgendwie einen Einfluss ausüben könne, in dem man die Schachfiguren statt der eigentlichen Spieler austauscht

Gesendet von meinem SM-G920F mit Tapatalk
 
Wie steht es denn eigentlich um die Demokratie, wenn - völlig egal, mit welchen Versprechen die gewählten Parteien mal angetreten sind - letztlich nichts umgesetzt wird, was maßgeblich gegen die Interessen der allmächtigen Wirtschaft steht?

Es ist eine repräsentative Demokratie, du hast kein Recht über Inhalte abzustimmen. Abgeordnete sind an keine Wahlversprechen gebunden.
 
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