Also meine Persönliche Meinung:
Merz ist der, der alles anpacken will aber manchmal übereifrig und zu Impulsiv (nicht unbedacht aber übereifrig) ist und klar Text redet. Ich kauf ihm sein gut willen schon ab.
Habeck ist besonnen, analytisch und trotzdem Menschen nah, aber zu wenig pro aktiv selbst im rahmen seiner Möglichkeiten. Ich glaube nach wie vor das er ein absolut mieser Wirtschaftsminister ist, aber auf einen anderen Posten absolut ein top Mann sein könnte.
Scholle... tja da fehlen mir die Worte. Arrogant, besserwisserisch, keine wirklichen eigenen Ideen und wenn es kritisch wird hörst und siehst ihn nicht.
Von alle denen die also in Frage kommen - ist in Anbetracht unserer Probleme im Land wie aber auch Welt Politisch betrachtet - Merz am liebsten. Da ich denke das es so einen Haudegen aktuell braucht um Probleme pro aktiv anzugehen und sich Welt Politisch zu behaupten. ABER- und das möchte ich betonen - nicht uneingeschränkt. Alleine an der Macht möchte ich ihn wegen der genannten Defizite nicht sehen. Sondern mit einen passenden Gegenpol der hier und da mal etwas bremsen oder ein Kompromiss fordern kann. (Daher schwarz/grün?).
Alles andere ist mmn. Aktuell nicht wählbar , entweder weil sie keine Relevanz haben das es was bewirken würde (jaja ich weiß die würden sie aber nur mit stimmen kriegen

) oder in eine völlig andere/Falsche Richtung gehen (AfD) oder aber schlicht nichts aufzubieten haben wo man sich irgendwas von versprechen könnte (SPD).
Ich habe absolut nichts gegen Ausländer und war trotzdem mit dem 5 Punkte Plan einverstanden. Einzig das mit dem Familiennachzug habe ich kritisch gesehen da ich der Meinung bin das man Familien nicht trennen sollte. Das aber etwas in diesen Fragen passieren muss ist glaube ich für jeden klar und vor allem auch an der gesamten Infrastruktur drumherum die maximal überlastet ist und was damit zusammenhängt. Das passiert aber eben nur wenn man das Problem an der Wurzel anfasst da andernfalls auch drumherum nichts passiert.
Wie damit umgegangen wurde ist für mich ein absolutes Armutszeugnis der anderen Parteien.
Statt sich zurück zu lehnen und Merz wie eine Sau durchs Dorf zu jagen, der sich X mal hingestellt und sich erklärt hat und mehrfach gesagt hat das er Gespräche mit den anderen Parteien der Mitte wünscht und die Hand ausstreckt und keinen Wert auf die AfD legt, wäre das absolut sinnigste gewesen - wie aufgefordert- sich an einen Tisch zu setzen. Ein Kompromiss zu erarbeiten und den gemeinsam durch den Bundestag zu bringen. Dann wäre die afd absolut egal gewesen und diese ganze Debatte erst gar nicht entstanden.
So wie man es eigentlich auch erwarten sollte in einer gesunden Demokratie...
Bis gestern habe ich noch gedacht. Okay über den Zeitpunkt kann man diskutieren. Vielleicht hätte er damit bis nach der Wahl warten sollen und das dann mit der dann Regierung angehen sollen.
Seit aber klar ist das die afd das Papier ohnehin eingebracht hätte und er nur die initiative ergriffen hat denen zuvorzukommen statt stillstand in Kauf zu nehmen (da prinzipiell und richtigerweise alles abgelehnt wird was von der afd kommt), ist das noch mal eine andere Kirmes und wirft für mich noch mal mehr ein verwerflicheres Bild auf die anderen Parteien die nichts außer Wahlkampf betreiben in der Hoffnung stimmen abzugreifen und damit ein gefährliches Spiel in Kauf nehmen. Wenn ich in dieser Sache was bewegen möchte und die Wahl habe entweder für die AfD zu stimmen oder mich zurückzulehnen, oder aber selbst das Papier vorzulegen in der Hoffnung mich mit den anderen Parteien zusammen zu setzen und was zu erarbeiten, und in kauf zu nehmen das die afd für mich stimmt, wüsste ich auch was ich getan hätte.
Eine gute Sache wird nicht dadurch falsch das die falschen dafür stimmen. Eher sollten sich die anderen Fragen warum sie sich nicht zusammen setzen und einen Kompromiss finden um die falschen zu egalisieren, in einer Frage die durchaus Wichtig ist.
Eine Partei wie die AfD kann nur davon profitieren wenn sämtliche anderen Parteien sich aufführen wie im Kindergarten statt sich zusammen zu setzen.