Gerücht: Intel forscht an neuer x86-Architektur

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Einem aktuellen Gerücht zufolge arbeitet Intel an einer neuen x86-Architektur. Diese soll demzufolge besonders platzsparend und effizient sein, weswegen einige althergebrachte SIMD-Instructions möglicherweise wegfallen. Sollte sich dies bewahrheiten, wäre Abwärtskompatibilität nicht mehr generell gesichert.

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Würde mich nicht wundern, wenn Intel in der Hinterhand eine neue Architektur hat. Seit Sandy Bridge hat sich ja nicht mehr viel getan und die Leistung ist seid dem zu gleichmäßig gestiegen. Die letzten Prozessorgenerationen sahen für mich eher nach einer wirtschaftlichen, den technischen Entscheidung aus. Jetzt wo AMD scheinbar aufholt, könnte es schon sein, dass Intel seinen "Joker" zieht.
 
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Oh Überraschung, Intel möchte nicht ewig bei der 2008 eingeführten Architektur bleiben. Alles in allem ein wirklich mutiges Gerücht... NATÜRLICH forscht man neben der Weiterentwicklung bestehender Dinge an neuen Technologien und Ansätzen sowie man alte Zöpfe abschneidet (manche Funktionen müswen halt dann über die moderneren Einheiten Emuliert/simuliert werden. Es bringt halt nix 10 Generationen an Multimediabefehlen mitzubringen wenn die neuen Funktionen dasselbe aber effizienter können)
 
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Durch die weggefallenen SIMD-Instructions würde zumindest die Abwärtskompatibilität von diversen Prozessen kompromittiert werden.
Ist die (mehr oder weniger eingeschränkte) Abwärtskompatibilität nicht der Grund überhaupt für x86? Mit einer "neuen, nicht abwärtskompatiblen", Architektur, wäre es doch keine x86-Architektur mehr.

Ein wegkommen von x86-Kompatibilität würde der Leistung und Effizienz sicherlich an einigen Stellen gut tun. Ist nur die Frage ob sich das durchsetzt.
 
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Was die "alten" Befehllssätze angeht verstehe ich den Aufriss nicht so ganz - ich meine die Programme die heute noch MMX oder sowas nutzen sind auf modernen CPUs garantiert nicht mehr leistungslimitiert auch wenn MMX wegfällt. Da sollte eine Emulation mehr als schnell genug sein.
Und wenn das alte Programm zwingend MMX voraussetzt und damit auf der neuen Architektur nicht mehr funktioniert ist es ggf. an der Zeit, ein 10 Jahre altes Programm mal durch ein neues zu ersetzen.

Da sehe ich die Vorteile die eine wirklich neue Architektur in allen Bereichen bringen würde als sehr viel größer an als der Nachteil, dass einige Uralte programme vielleicht nicht mehr funktionieren.

Bei Stellen wo es zwingend notwendig ist, etwa industrielle Anwendungen mit Spezialsoftware die man nicht mal so einfach ersetzen kann, kann man ja noch viele Jahre weiterhin die "alte" Architektur benutzen und hat mehr als genug Zeit eine Lösung für das Problem zu finden... sofern der jeweilige IT-Beauftragte sich des Problems bewusst ist... ;-)

Ist die (mehr oder weniger eingeschränkte) Abwärtskompatibilität nicht der Grund überhaupt für x86? Mit einer "neuen, nicht abwärtskompatiblen", Architektur, wäre es doch keine x86-Architektur mehr.
Die Architektur ist komplett abwärtskompatibel und wird es immer sein, das ist in x86 so drin sonst würde kein Programm mehr laufen.
Nur sind die Erweiterungen bisher immer mit übernommen worden was nicht zwingend ist sondern "freiwillig" immer gemacht wurde. Es ist aber nicht zwingend, dass eine CPU die SSE4 beherrscht auch noch SSE3, 2 und 1 unterstützen müsste. Das gehört ja nicht zum x86-Kern.
 
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Wenn Intel daran forscht, dann dürfte es noch ein paar Jahre dauern, bis da auch was kommt bzw. bis solche CPUs auch auf den Roadmaps auftauchen. Zwischen Forschung, Entwicklung und Veröffentlichung liegen in der Branche doch normalerweise mehrere Jahre !?
 
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Um Alk noch zu ergänzen: bei Abnahmemengen von 1000+ ist Intel bereit, ältere Masken in die Belichter zu legen. Man kriegt eigentlich noch jede CPU von Intel, die irgendwo noch sinnvoll ist. Und das kommt relativ häufig vor, gerade in industriellen Anwendungen und wegen never change a running system.
 
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Alki: bei den meisten Renderprogrammen, Videoschnittprogrammen und Co ist MMX durch SSE 2,3,4... längst ersetzt worden. Alle anderen Programme (etwa Spiele die MMX vorraussetzen, 1999 und später) wird das vielleicht durch Patches oder Emulator möglich sein. Blöd wels herumfrickelei heißt, aber für den Fortschritt evtl notwendig
 
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Wenn Intel daran forscht, dann dürfte es noch ein paar Jahre dauern, bis da auch was kommt bzw. bis solche CPUs auch auf den Roadmaps auftauchen. Zwischen Forschung, Entwicklung und Veröffentlichung liegen in der Branche doch normalerweise mehrere Jahre !?

Intel forscht immer und bringt seine Forschung immer auf den Markt. In der IT ist nichts schlimmer, als zu lange zu forschen. Dann ist in der Regel die Marktnische schon besetzt oder das Produkt obsolet. Vergess das vorgehen der Old-Economy á la VW: 2021 bringen wir unser erstes echtes Elektroauto auf den Markt. Und 2025 wollen wir weltweit eine Million Elektroautos verkaufen! Hipp Hipp Hurra! So funktioniert es heute nicht mehr. btw, VW hat schon verloren.
 
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mit dem FX hat AMD sein 3DNow auch aus dem Chip geschmissen , hats einer vermisst oder ueberhaupt bemerkt ? :)
 
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Da sehe ich die Vorteile die eine wirklich neue Architektur in allen Bereichen bringen würde als sehr viel größer an als der Nachteil, dass einige Uralte programme vielleicht nicht mehr funktionieren....
Erklär das mal Vericherungen, die oft mit dreißig Jahre alten Datenbanken arbeiten.

Die Lösung ist eine andere. Warum nicht eine Serie mit bisheriger Architektur weiterbauen?
Selbst wenn die CPU mehrere tausend kosten sollte, wäre es günstiger, als ein Programm-
wechsel. Meine alten Programme aus Unizeiten laufen auch nicht mehr ohne Emulation-
programm. Ist nicht schlimm, gibt heute bessere....
 
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Ich denke das Intel da schon sehr weit ist und das ganze Teil nur weiter optimiert und testet, so lange sie von AMD nicht gezwungen sind das Teil auf den Markt zu bringen. Solange reicht es die bestehende Architektur immer ein parr Prozent zu verbessern und mit neuem Namen dem Markt schmackhaft zu machen.
Allgemein...Irgendwann ist es halt notwendig altes über Bord zu werfen, ansonsten würden wir heute noch in der Steinzeit um ein Feuer rumsitzen.
 
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Erklär das mal Vericherungen, die oft mit dreißig Jahre alten Datenbanken arbeiten.

Ich arbeite in meinem Beruf teilweise mit Programmen, die auf Fortran geschrieben sind - die wurden emuliert und emuliert und emuliert und laufen jetzt auf Win7. :ugly:
Unsere Datenbanken sind ein proprietäres System, ein Programm mit frontend das eine IT-Systemfirma uns in den 90er jahren mal geschrieben hat auf Linuxbasis. Läuft seit über 2 Jahrzehnten absolut fehlerlos und hat bisher alle Umzüge auf neue Serversysteme mitgemacht.
Ich glaube aber nicht dass hier irgendwelche Befehlssätze genutzt werden.

Falls es da jemals Probleme gibt kann man das alles lösen indem man die damalige Firma wieder beauftragt alles zu modernisieren, den Laden gibts immer noch und es ist auch alles penibelst dokumentiert. Ich will nur nicht wissen was das kostet - die letzte Änderung am Programm vor ein paar Jahren die nur in der Benutzermaske ein zusätzliches Dropdown-Menu eingeführt hat in dem nur Funktionen hinterlegt waren die das Programm schon konnte kostete über 2000€. Das Programm komplett auf eine neue Plattform zu migrieren dürfte 6-stellig kosten^^


Aber immerhin - die Datenbanken sind bereits so gestrickt, dass man sie mit Access exportieren kann. Das ist nur unglaublich langsam im Vergleich zum System direkt (Access mit Datenbanken die mehrere TB groß sind will man nicht durchsuchen^^).
 
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Es wird immer Leute geben, die krampfhaft an alten Standards festhalten. Seien es irgendwelche Befehlssätze oder z.B. die 3,5mm-Klinke an Smartphones. Irgendwann ist halt alles mal überholt und fällt weg. Daher ist es schon richtig, dass Intel langsam mal den alten Ballast über board wirft, der heute kaum noch genutzt wird.
 
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Mit dem Unterschied, dass manche Standardwechsel kaum mehr jemand bemerkt und keine Nachteile entstehen weil sie kein Mensch mehr benutzt und sie ewig überholt sind (CPUs ohne MMX) und andere Standardwechsel bis auf wenige Spezialfälle unnötige Geldmacherei sind die Millionen von Nutzern des Standards einfach auf den Sack gehen (Klinkenwegfall bei Handys).

Fortschritt an der Stelle ist wichtig, richtig und unvermeidlich. Aber bitte an allen Stellen mit Maß und Ziel.
 
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irgendwann müssen sachen die nur noch vln einem sehr kleinen kreis der zielgruppe genutzt werden platzbMchen für den fortschritt. so war es immer und so wird es imemr sein.
bin mal gespannt was dran ist an der sache, weil ich fänds gut.
 
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Da bin ich ja gespannt wie hoch die neue Technologie dann getaktet werden kann... bei der letzten waren es ja bis 10 GHz oder so :ugly:
Wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass Intel nochmal so daneben greift :D
 
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Bin auch gespannt ob ich davon in Zukunft Profitieren werden.Ich habe hier einen neuen Laptop mit Core i7 6700HQ.Auf Windows 10 lief das VIdeoumwandeln mit XMedia Recode extrem langsam mit einer 22 Minuten Serien Folge bei 6:15 Minuten und auf WIndows 7 dann das stauen über 3:52.Äh moment dann hat ja WIndows 10 ja gebremst.Ich hoffe doch das durch die neuen Umstrukurierung für mich nicht genau das ein nachteil wird.

Beim core i7 3770k wurde es dank der aktuellsten Version anstatt schneller aufeinmal langsamer.Ist das die Zukunft dann sieht die für mich aufeinmal nicht mehr so gut aus oder kann dieser Prozessor nicht alle Befehle ausführen bei der neuen sodass er anstatt schneller langsamer wird.Das muss wohl der einzige grund sein.Das heist durch die neue entwicklung führt langfristig also kein weg daran vorbei sich mal irgendwann doch einen neuen Prozessor zu holen.

Allerding verstehe ich das verhalten beim Laptop nicht.Ich habe bei allen die selbe Verion und die selben Einstellungen gemacht.ABer ich denke mal ich werde noch mehr Überraschungen erleben.Ob sie gut oder schlecht sein werden ist ne andere Frage.
 
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Oh Überraschung, Intel möchte nicht ewig bei der 2008 eingeführten Architektur bleiben. Alles in allem ein wirklich mutiges Gerücht... NATÜRLICH forscht man neben der Weiterentwicklung bestehender Dinge an neuen Technologien und Ansätzen sowie man alte Zöpfe abschneidet (manche Funktionen müswen halt dann über die moderneren Einheiten Emuliert/simuliert werden. Es bringt halt nix 10 Generationen an Multimediabefehlen mitzubringen wenn die neuen Funktionen dasselbe aber effizienter können)

Naja Core basiert ja auf Centrino, ist also Absach Uralt. Aber ich finde es ja Amüsant wenn die ersten Dies als Reaktion auf AMD sehen. Ähm liebe Herrschaften, Intel forscht seit Jahren an effektiveren Prozessen und Architekturen, sonst hätte man nicht weltweit Designstudios ;)
Was mich da aber missmutig stimmt ist die Marktmacht Intels. Man stelle sich mal vor Intel würde Thunderbolt statt USB forcieren, dann wären 90% der Geräte unbrauchbar. Hier ist es dann bei der Software genauso, wenn essenzielle Dinge wegfallen.
 
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