Tekkla
Volt-Modder(in)
Merkst was? ^^Und wie äußert sich das?
Opt-out ist doch immer und überall mieser als Opt-in. Findest du das nicht auch?
Merkst was? ^^Und wie äußert sich das?
Zum Glück bin ich Reichsbürger.Merkst was? ^^
Opt-out ist doch immer und überall mieser als Opt-in. Findest du das nicht auch?

Wobei Madmoiselle im Französischen doch weiterhin Usus ist und daher wohl auch nicht negativ konnotiert. Dazu kommt es auch auf Ort und Kontext an: Ein kleines Mädchen "Fräulein" zu nennen, halte ich für unbedenklich. Eine erwachsene Frau so zu nennen, selbst wenn jünger, wäre mir nie in den Sinn gekommen. Aber gut, ich bin als Millenial da auch sprachlich anders sozialisiert und empfinde diese Worte als sehr alterstümlich.Fräulein fand ich schon immer suspekt, gibt es in anderen Sprachen auch.
Eher Deutsches Reich in den Grenzen von 1914 oder dann doch in Richtung Sonnenstaatland?Zum Glück bin ich Reichsbürger.![]()
Opt-In funktioniert aber nicht immer - vor allem nicht bei der Ansprache, außer vor dem "Hallo" (einer muss ja anfangen mit der Begrüßung) kommt direkt ein "Bitte weibliche/männliche/personifizierte Pronomen benutzen". Daher ist Opt-Out bequemer und - das ist das wichtigste - reeller umsetzbar. Wenn mir jemand sagt, er möchte gerne mit Frau/Mann/divers angesprochen werden, ist das gut und wird selbstverständlich umgesetzt. Aber wir haben leider nicht die Möglichkeit, ohne eine Gespräch mit dem Gegenüber herauszufinden, was jetzt korrekt ist. Da ist Okhams Razor erstmal nicht falsch - weil man da nunmal in ~95% der Fälle richtig liegt. Und die 5% können gerne korrigieren - wie gesagt, wird ann natürlich umgesetzt?Merkst was? ^^
Opt-out ist doch immer und überall mieser als Opt-in. Findest du das nicht auch?
Keine Ahnung, wie das in anderen Ländern gehandhabt wird.Wobei Madmoiselle im Französischen doch weiterhin Usus ist und daher wohl auch nicht negativ konnotiert. Dazu kommt es auch auf Ort und Kontext an: Ein kleines Mädchen "Fräulein" zu nennen, halte ich für unbedenklich. Eine erwachsene Frau so zu nennen, selbst wenn jünger, wäre mir nie in den Sinn gekommen. Aber gut, ich bin als Millenial da auch sprachlich anders sozialisiert und empfinde diese Worte als sehr alterstümlich.
Mich interessieren Grenzen nicht. Ich will nur nicht zum Tragen von Hosen gezwungen werden.Eher Deutsches Reich in den Grenzen von 1914 oder dann doch in Richtung Sonnenstaatland?

Wie wäre es, wenn wir zum Ausgleich zwischen Mann und Weib einfach mal generisch feminin reden? Dann lassen wir Diverse noch immer außen vor, aber immerhin wäre es mal ein Ansatz diejenigen zu erkennen, die eigentlich nur ein Problem mit der Männlichkeit haben. XD
Liebe Mitbürger*innen ?![]()
Dann sagst du eben Herr Scholz oder Frau Baerbock, je nach dem.
Ich weiß gar nicht wo ich da anfangen soll... Also vielleicht einfach von vorne nach hinten?In den meisten Fällen wäre das, aufgrund des Aufbaus der deutschen Sprache, einfach nur länger und umständlicher. Bei den wenigen Ausnahmen, wo eine weibliche Form mal die silbenärmere ist, kommt es durchaus vor, dass selbst Männer damit angesprochen werden und es ist vollkommen normal, dass die weibliche Form für gemischte Gruppen genutzt wird. Z.B. "Schwester"(n) statt "Krankepflegerinnen und Krankenpfleger", "Huren" statt "sich Prostituierende" oder "Putze" statt "Reinigungsfachkräfte.
Sind halt nicht viele Tätigkeiten und vor allem sind es zu einem nicht unerheblichen Teil welche, auf die man nicht übermäßig stolz ist. Das ist aber keine aktive Diskriminierung durch den sprechenden, sondern das ist einfach Sprachgeschichte: Deutsch ist inklusive seiner Wurzeln über einen Zeitraum von rund 1,5 Jahrtausenden entstanden und das nach den jeweiligen Strukturen dieser Zeit. Nur die letzten 0,5 Jahrhunderte hatten Frauen dabei überhaupt eine nenneswerte Chance auf mehr (oder minder) tolle Aufgaben, und dementsprechend wenig hat die Anwesenheit von Frauen die Sprache dafür geprägt.
Kann man *** finden, dass dem so war, kann man *** finden, dass das solche Folgen hatte, kann man *** finden, dass diese Folge bis heute andauert. Aber man sollte sich darüber im klaren sein, dass eine vehemente Bekämpfung dieser Folge keine Bekämpfung der Ursache ist, also der historischen Diskriminierung, denn die liegt weit zurück. Die Sprache vehement zu bekämpfen ist einfach nur das: Ein Kampf gegen die deutsche Sprache. Und das mag ein (zu großer) Teil der Deutschen überhaupt nicht gern; denen geht bekanntermaßen schon die Hutschnur, wenn jemand ihr Deutsch nicht richtig spricht (und gar noch die falsche Hautfarbe hat). Wenn man bei dieser großen Gruppe ankommt und ihr erzählen will, dass Deutsch so wie sie es kennen und mögen abgeschafft gehört, man jetzt was ein anderes nicht-Deutsch sprechen soll ...
Dann gibts Knatsch. Und zwar so richtig. Und man sollte nicht erwarten, dass man sich neben so einem Konflikt noch mit irgendwas anderem, möglicherweise wichtigeren beschäftigen könnte. (z.B. nicht mit Diskriminierung)
Aber wenn z.B. "Frau" Söder, trotz der Plautze, die "sie" an Stelle von Titten vor sich herträgt und der von Wirtshausgrölereien geprägten Stimme ab morgen als "Ministerpräsidentin" angesprochen werden will, wie machst du dass dann bei der ersten Anrede/ohne vorherige Aussprache richtig? Ist ja nicht so, als würden 99,9% der Bevölkerung mit Namenskärtchen und "mein Pronom ist ..." herumlaufen.
Wir haben in der deuschen Sprache ein über Jahrhunderte herausgebildetes Regelwerk, wie man jemanden höflich/unhöflich/angemessen/unangemessen anspricht. Und dieses Regelwerk geht allein von einer Erkennung des Geschlechts nach optischen Merkmalen aus. Dass jemand sich einer anderen sozialen Rolle zugehörig fühlt oder eine kreative Vorliebe bezüglich Sexualpartnern für so wichtig hält, dass er die bei der Führerscheinkontrolle berücksichtig sehen will, dass ist in diesem Regelwerk nicht vorgesehen und daran wird sich so schnell auch nichts ändern. Hat ja schließlich Jahrhunderte gedauert, um den heutigen Stand zu erreichen.
Natürlich kann man einen Menschen auch einfach ungeachtet irgendwelcher Regeln ansprechen, z.B. mit einem klassisch-Berlinerischen "zieh Leine". Aber das ist dann halt keine höfliche Anrede im Sinne der deutschen Sprache mehr und wenn man eh unhöflich ist, sobald man irgendwas anders macht, dann kann man auch noch direkt auf Genderwünsche scheißen.
Verstehe, Dir ist also der Respekt für andere Menschen nicht ein paar Silben mehr wert?In den meisten Fällen wäre das, aufgrund des Aufbaus der deutschen Sprache, einfach nur länger und umständlicher.
Das sind übrigens heutzutage SexarbeiterInnen."Huren" statt "sich Prostituierende"
Auf die DU offensichtlich nicht stolz wärst, wenn Du sie durchführen würdest. Wäre vielleicht was anderes, wenn das gut bezahlte Jobs wären?Sind halt nicht viele Tätigkeiten und vor allem sind es zu einem nicht unerheblichen Teil welche, auf die man nicht übermäßig stolz ist.
Verstehe ich das richtig? Nur weil es 1500 Jahre gut so war, bloß nichts dran ändern? Möchtest Du dann gerne auch wieder so leben wie im Mittelalter? Abgesehen davon hat sich die deutsche Sprache ständig gewandelt. Schonmal versucht einen Text mit Sütterlin-Schrift zu lesen?[...]Sprachgeschichte: Deutsch ist inklusive seiner Wurzeln über einen Zeitraum von rund 1,5 Jahrtausenden entstanden und das nach den jeweiligen Strukturen dieser Zeit. Nur die letzten 0,5 Jahrhunderte hatten Frauen dabei überhaupt eine nenneswerte Chance auf mehr (oder minder) tolle Aufgaben, und dementsprechend wenig hat die Anwesenheit von Frauen die Sprache dafür geprägt.

Klasse. Dann ist ja jetzt die Gelegenheit da, das einfach nachzuholen. Es gibt so viele Entwicklungen in den letzten 100-200 Jahren, die unglaublich schnell gingen (Industrialisierung, Frauenrechte, etc), da muss man halt jetzt mal die Sprache nachziehen.[...]und dementsprechend wenig hat die Anwesenheit von Frauen die Sprache dafür geprägt.
Ein Großteil der deutschen Bevölkerung zahlt auch nicht gerne Steuern. Ein anscheinend nicht unwesentlicher Anteil der deutschen Bevölkerung wählt Parteien, die überhaupt nicht ihre Interessen vertreten... (Warum wählen z.B. so viele arme Menschen konservative Parteien und nicht eher sozial ausgerichtete Parteien?) Mag sein, das viele Frauen auch sagen, das sie das mit dem Gendern stört, aber manchmal muss man die Leute auch zu ihrem Glück zwingen, weil sie Ihre eigenen Interessen gar nicht vertreten, weil ihnen als Kind/JugendlicheR eingebläut worden ist, das es gut so ist.Die Sprache vehement zu bekämpfen ist einfach nur das: Ein Kampf gegen die deutsche Sprache. Und das mag ein (zu großer) Teil der Deutschen überhaupt nicht gern;
Sehr richtig. Die deutsche Sprache hat sich ständig verändert und ändert sich immer noch. Und deswegen steht sie aktuell da, wo sie jetzt gerade ist. Und wenn man den Jugendlichen (ja auch den Muttersprachlern) zuhört, reden die auch anders, als die Großeltern. Weil sich Sprache immer weiterentwickelt.Hat ja schließlich Jahrhunderte gedauert, um den heutigen Stand zu erreichen.
Das sehe ich fundamental anders. Es geht um zweierlei Dinge beim Gendern: Erstens dem (wie du selber sagst, über Jahrhunderte eben auch durch die absichtliche Unterdrückung von Frauen) entstandenen generische Maskulin etwas entgegen zu setzen und zweitens über Sprache die non-binären Geschlechter sichtbarer zu machen.Kann man *** finden, dass dem so war, kann man *** finden, dass das solche Folgen hatte, kann man *** finden, dass diese Folge bis heute andauert. Aber man sollte sich darüber im klaren sein, dass eine vehemente Bekämpfung dieser Folge keine Bekämpfung der Ursache ist, also der historischen Diskriminierung, denn die liegt weit zurück. Die Sprache vehement zu bekämpfen ist einfach nur das: Ein Kampf gegen die deutsche Sprache.
Sprache muss vor allen halbwegs praktisch / praktikabel sein, wer aber meint er muss es allen gerecht machen macht es am Ende niemanden gerecht und produziert nur unpraktikablen Käse.Verstehe, Dir ist also der Respekt für andere Menschen nicht ein paar Silben mehr wert?
Ich weiß ja nicht ob du noch in 1960 lebst, aber heute arbeiten zumindest im Reinigungsgewerbe auch eine Menge Männer und ist das alles andere als noch ein klar dominierter Frauenjob.Auf die DU offensichtlich nicht stolz wärst, wenn Du sie durchführen würdest. Wäre vielleicht was anderes, wenn das gut bezahlte Jobs wären?
Wenn der Großteil der Menschen in diesen Jobs Männern wären, sähe das vielleicht anders aus...

Weißt du wer die Sütterlin-Schrift abgeschafft hat?Abgesehen davon hat sich die deutsche Sprache ständig gewandelt. Schonmal versucht einen Text mit Sütterlin-Schrift zu lesen?
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Und wirklich keine davon, die letzten 200 Jahre, ging ohne starke Verwerfungen und gesellschaftliche Spaltungen und Unruhen, wie meistens wenn man etwas mit dem Kopf durch die Wand durchsetzen will.Klasse. Dann ist ja jetzt die Gelegenheit da, das einfach nachzuholen. Es gibt so viele Entwicklungen in den letzten 100-200 Jahren, die unglaublich schnell gingen (Industrialisierung, Frauenrechte, etc), da muss man halt jetzt mal die Sprache nachziehen.
Japp, man kann es natürlich auch übertreiben. Manchmal kann man auch wunderbar einfach ein anderes passendes Worte benutzen. z.B. Beschäftigte statt Mitarbeiter (oder MitarbeiterInnen oder "Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter").[...]Es begann ungefähr so: Wenn ein:e Kunde:in ....
Und das zog sich durch den ganzen Text. Da wird die Lesbarkeit dann wirklich absurd[...]
Klar. Aber wenn wir keine Diskussion darüber führen, wie man das ggf. verbessern kann, wird es sich vermutlich auch nicht ändern.Sprache muss vor allen halbwegs praktisch / praktikabel sein, wer aber meint er muss es allen gerecht machen macht es am Ende niemanden gerecht und produziert nur unpraktikablen Käse.
Klar. Kenne ich bei mir in der Firma:Ich weiß ja nicht ob du noch in 1960 lebst, aber heute arbeiten zumindest im Reinigungsgewerbe auch eine Menge Männer und ist das alles andere als noch ein klar dominierter Frauenjob.![]()
Ja weiß ich. Habe ich auch nur als Beispiel genommen, weil es so schön plastisch ist. Und ich glaube wir sind uns alle einig darüber, das ein Schwenk von Sütterlin auf die "normale" Schreibschrift wohl eine der ganz wenigen guten Entscheidungen der damaligen Regierung war...Weißt du wer die Sütterlin-Schrift abgeschafft hat?
Welche Entwicklung der deutschen Sprache hat denn für eine Spaltung oder Unruhe in der deutschen Bevölkerung ausgelöst? Hats Du mal Beispiele?Und wirklich keine davon, die letzten 200 Jahre, ging ohne starke Verwerfungen und gesellschaftliche Spaltungen und Unruhen, wie meistens wenn man etwas mit dem Kopf durch die Wand durchsetzen will.
Welches Wort könnte man für "Diverse" verwenden?
"Er" geht nicht
"Sie" geht auch nicht
Dann "Es"?
Aber "Es" hört sich abwertend an als wenn es ein Gegenstand ist.
Verstehe, Dir ist also der Respekt für andere Menschen nicht ein paar Silben mehr wert?
Das sind übrigens heutzutage SexarbeiterInnen.
Auf die DU offensichtlich nicht stolz wärst, wenn Du sie durchführen würdest. Wäre vielleicht was anderes, wenn das gut bezahlte Jobs wären?
Wenn der Großteil der Menschen in diesen Jobs Männern wären, sähe das vielleicht anders aus...
Verstehe ich das richtig? Nur weil es 1500 Jahre gut so war, bloß nichts dran ändern?
aber manchmal muss man die Leute auch zu ihrem Glück zwingen, weil sie Ihre eigenen Interessen gar nicht vertreten, weil ihnen als Kind/JugendlicheR eingebläut worden ist, das es gut so ist.
Und wenn wir jetzt schon "künstlich" nachhelfen unsere Gesellschaft zu verbessern (enormer technischer Vorschritt, Rechte für Benachteiligte, etc), ist es doch nur logisch, auch die Sprache mitzunehmen, oder?
Das sehe ich fundamental anders. Es geht um zweierlei Dinge beim Gendern: Erstens dem (wie du selber sagst, über Jahrhunderte eben auch durch die absichtliche Unterdrückung von Frauen) entstandenen generische Maskulin etwas entgegen zu setzen
und zweitens über Sprache die non-binären Geschlechter sichtbarer zu machen.
Was du (und andere) als Kampf gegen eine Sprache umdeuten, ist für mich der klägliche Versuch etwas in Stein zu
gemeißelt und als ewig gegeben zu definieren, was in Wahrheit über Jahrhunderte einem stetigen Wandel unterlag. Woran liegt das? Einfach nur Faulheit, Ignoranz oder verletzte Eitelkeit?
.
.Welche Entwicklung der deutschen Sprache hat denn für eine Spaltung oder Unruhe in der deutschen Bevölkerung ausgelöst?
"Hen" ist eine etablierte Lösung.Welches Wort könnte man für "Diverse" verwenden?
"Er" geht nicht
"Sie" geht auch nicht
Dann "Es"?
Aber "Es" hört sich abwertend an als wenn es ein Gegenstand ist.
Doch eher so"Hen" ist eineetabliertekonstruierte Lösung.
.Ich möchte aber nicht Henne genannt werden

Etablierte Lösung? Als chinesischer Vorname vielleicht, aber sonst...noch nie gehört. Was soll das überhaupt bedeuten?"Hen" ist eine etablierte Lösung.
Nein. Siehe dazu die von mir zuvor verlinkten Inhalte.Die aktuell dominierenden Genderversuche beschränken sich darauf, das Feminimum sichtbarer zu machen. Vielmehr kann man innerhalb der Sprache auch nicht machen, weil wir nur Maskulinum, Femininum und Neutrum haben und es als unhöflich gilt, letztes auf Personen zu beziehen.