News Gen Z: Zoomer zocken lieber zum Zeitvertreib - Filme sind etwas für Boomer

Generell ist Zocken spassiger, aber man sitzt halt dann doch oft am TV, trotz schlechtem Programm. Einfach weil ich Zeit mit der Frau verbringen will und man nebenbei redet und oft hab ich auch nicht mehr die Motivation mich Abends an den PC zu setzen. Dort sitze ich eh schon den ganzen Tag wegen Arbeit.

Trotzdem zocke ich so 2x die Woche mit Freunden Abends 2 Stündchen Age of Empires oder sowas.
 
Als bald 40 Jähriger hocke ich auch lieber vor dem PC, wobei viel zocken tue ich da auch nicht mehr, es ist mehr Youtube was die Zeit auffrisst. Ich merke auch das ich schön langsam alarmierend viel Zeit auf den Handy mit Youtube Shorts verbringe...
Auf Fernseher könnte ich komplett verzichten, und Kino ist alle 2-3 Jahre mal drin, wenn überhaupt.
 
Gen X Y Z... immer wenn ich das lese frag ich mich, wer sich so einen Schwachsinn eigentlich ausdenkt.
So etwas machen Menschen, die Ab- und Ausgrenzen wollen. So ist der Zeitgeist. Man tritt wieder auf Schwachen herum und die jeweils jüngste Generation am Arbeitsmarkt sind immer die Schwachen. Drauftreten, niedermachen, ausbeuten, so ist die neue Wirklichkeit. Finden ja immer mehr Menschen im Lande wieder gut.

Es gibt keine "Generationen". Gefühlt kann ich diesem Soziologieprofessor beipflichten. Was es aber gibt sind langsame gesellschaftliche Entwicklungen. Wer nicht wie wir Boomer in der sozialen Marktwirtschaft aufwuchs, sondern ab dem Kindergarten einzig und alleine im Neokapitalismus sozialisiert wurde, ja der achtet bei allem natürlich zuerst auf seinen eigenen Gewinn aus einer Unternehmung und weniger darauf, dass eine Gemeinschaft gewinnt. Aber auch da gibt es große Unterschiede. Gerade bei der jüngeren Generation erlebe ich in bestimmten Subpopulationen auch eine ganz andere Entwicklung.

 
Gen X Y Z... immer wenn ich das lese frag ich mich, wer sich so einen Schwachsinn eigentlich ausdenkt.
Die Einteilung der Generationen hat sozioökonomische Aspekte, die gar nicht mal so unwichtig sind. Sicher gibt es fragwürdige Charakterisierungen, aber wenn man sich ernsthaft damit auseinander setzt, erkennt man das in die Generationen Einflüsse finden, die zu bestimmten Verhaltensmustern führen. So sind die "Boomer" weniger von Technik beeinflusst, während die Generation Y in ihrer Kindheit intensiv mit PC und Konsole zu tun hatten und auch die Entwicklung der Smartphones miterlebten und sich dafür interessierten. Dazu kam das Fernsehen und die Einflüsse von MTV/VIVA und der Entwicklung der Musik.
Man hat so ein besseres Verständnis für das Zusammenleben und der Konflikte die dadurch entstanden sind.
 
Ich meine nicht die Einteilung nach Generationen, sondern diese idiotischen Bezeichnungen
Achso, dann habe ich dich missverstanden!
So etwas machen Menschen, die Ab- und Ausgrenzen wollen. So ist der Zeitgeist. Man tritt wieder auf Schwachen herum und die jeweils jüngste Generation am Arbeitsmarkt sind immer die Schwachen. Drauftreten, niedermachen, ausbeuten, so ist die neue Wirklichkeit. Finden ja immer mehr Menschen im Lande wieder gut.

Es gibt keine "Generationen". Gefühlt kann ich diesem Soziologieprofessor beipflichten. Was es aber gibt sind langsame gesellschaftliche Entwicklungen. Wer nicht wie wir Boomer in der sozialen Marktwirtschaft aufwuchs, sondern ab dem Kindergarten einzig und alleine im Neokapitalismus sozialisiert wurde, ja der achtet bei allem natürlich zuerst auf seinen eigenen Gewinn aus einer Unternehmung und weniger darauf, dass eine Gemeinschaft gewinnt. Aber auch da gibt es große Unterschiede. Gerade bei der jüngeren Generation erlebe ich in bestimmten Subpopulationen auch eine ganz andere Entwicklung.

Das ist ja schon ziemlich polemisch. Und du trittst nicht drauf? Dann finde ich es ja interessant das du den Folge-Generationen solche Dinge unterstellst. Ich gebe dir Recht, man lebt in einer Gemeinschaft und mit deinen Aussagen zeigst du genau das Verhalten das man "Boomern" ja gern unterstellt: Sie stellen sich über die Anderen und agieren nur von oben herab.
 
@BxBender ja man, serien sind heute oft auch wie ein grosser film aufgebaut der halt in kapitel zerteilt ist. finde ich persönlich gut, so kann man grosse komplexe geschichten erzählen. ich bin schon etwas älter als der angegebene durchschnitt, allerdings finde ich zocken interessanter als filme oder serien schauen. ich liege auf dem sofa ehr wegen meiner frau, die mag zocken garnicht ^^
Kommt mir soooo bekannt vor😁
 
.... Und du trittst nicht drauf?...
Ich bemühe mich, das nicht zu machen. Und einen gewissen Wandel in der Gesellschaft, können wir doch alle gut erkennen. Ich habe nicht gesagt "Die Boomer machen das", die Gesellschaft ist erheblich größer als die paar Jahre mit geburtenstarken Jahrgängen, also grob die Zeit von 1955-1970.

Dazu könnte man jetzt tiefer einsteigen, aber ich bin kein Soziologe. Ich und die Generationen vor mir sind als Kinder ohne viel Technik über Fischertechnik und Legosteine hinaus groß geworden. Wir haben den ganzen langen Tag zusammen gespielt. Ungefähr so, wie "die kleinen Strolche", den ganzen Tag Blödsinn machen. Da hat man relativ gut in Gruppen gelernt, wie unterschiedlich Menschen sind, wir normierten uns gegenseitig, erkannten, ab wann Provokationen los gehen und wie sie wirken, lernten zu deeskalieren und zu eskalieren usw.

In den nachfolgenden Generation erlebte ich immer mehr Menschen, die anders groß geworden sind. Der "Horror" sind für mich aktuell sichtbar getragene große Kopfhörer im Straßeverkehr, die ganz klar ausdrücken "SPRICH MICH NICHT AN". Die Gesellschaft wird, so meine gefühlte Wahrnehmung, ignoranter und empathieloser. Das ist keine Generatiosfrage. Ich erlebe da keine Sprünge.

Ich erkenne eine langsame Entwicklung der Gesellschaft von der Horde zur Herde. Und Herde ist immer ignorant gegenüber anderen. Warum sollte man Verletzten helfen, was habe ich davon. Wer steckt heute z.B. Obdachlose an und erfreut sich daran? Sowas gab es meiner Erinnerung nach früher nicht, dafür gab es andere Gewalt intensiver. Die Gesellschaft wird härter, ausgrenzender und egoistischer. Langsam, aber stetig.

Jetzt geht es hier nur konkret um Spiele versus Fernsehen. Das eine ist etwas Aktives, das andere etwas Passives. Das erste bringt einem aber viel weniger Sozialverhalten bei. Man zieht in Spielen sein Ding durch und lebt in Welten, die von der "Subpopulation Programmierer" geprägt werden, diese Welten sind z.B. häufig hochgradig sexistisch, das sind "Traumwelten von Spätpubertierenden". In Filmen dagegen erlebt man vorgelebtes Sozialverhalten. Und auch da sehe ich erheblichen Wandeln. Ich schaue z.B. auch kaum noch Filme, weil es keine "sinnvollen" Dialoge mehr gibt. Alles nur noch kurz, knapp, nicht aufeinander eingehend, Geschrei, Streit, Gewalt

Das war mal anderes. Einer der letzten Kinofilme die ich z.B. geliebt habe war "Gottes Werk und Teufels Beitrag" von 1999, ein Film über Abtreibungen. Ganz großes Kino. Aber sowas finde ich schon lange nicht mehr. Da spiele ich doch zur Entspannung lieber ein wenig am Rechner oder treffe Freunde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Klassisches TV schaue ich seit Jahren mit einigen Ausnahmen gar nicht mehr. Wie schon hier erwähnt wurde, läuft eh nur noch Mist und die guten Filme laufen mit Werbung oder kommen viel zu spät. Da spiele ich lieber und wenn’s mal ein Film sein soll, dann bitte werbefrei. Die Rundfunkgebühr zahle ich nur noch fürs Radio. Da würde ich mir eine Reform der Gebühren wünschen.
 
Damit ihr euch einordnen könnt, hier kurz eine Tabelle ;)

Babyboomer: Jahrgänge zwischen 1946 und 1964
Generation X: Jahrgänge zwischen 1965 und 1980
Generation Y: Jahrgänge zwischen 1981 und 1995/96*
Generation Z: Jahrgänge zwischen 1996/97 und 2010/11*
Generation Alpha: Jahrgänge zwischen 2011/12* und 2025

Ich selber bin da breit gefächert. Das einzige was bei mir nicht mehr klappt, ne ganze Nacht durch zocken oder Bingen. Man wird alt, liegt aber wahrscheinlich auch daran, dass ich zur X gehöre :P

Ich gehöre zur Y, eine Nacht durchgezockt habe ich nur einmal, damals ging ich noch zur Schule und es lag mir schon damals nicht besonders :D
Was dagegen heute noch klappt (so selten man dazu auch noch kommt): Den Tag durchzocken und nach einer kurzen Nacht direkt weitermachen ... aber den Schlaf dazwischen brauche ich einfach :D

Es ergibt halt überhaupt keinen Sinn. Was soll jetzt nach Z kommen? ZA wie in Excel?

/Edit
Mir ist gerade eingefallen, "Gen Z" ist ja die selbsternannte letzte Generation. Also kommt dann nichts mehr -> Problem gelöst
Wie du oben siehst, geht es im griechischen Alphabet weiter. Alpha wird gerade noch geboren, ab 2026 steht dann Generation Beta an und so weiter :)
 
Und den Studienmacher ist auch in den Sinn gekommen, dass sich das Konsumverhalten mit dem Alter ändert, wie z.B. Essgewohnheiten usw.? Ich habe als Kind auch lieber gezockt als Filme geschaut. Heute ist man nach Feierabend einfach manchmal zu kaputt um zu zocken.
 
Zocken oder Fernsehen?
Das hat sich bei mir stark gewandelt. Früher haben mir Serien und Filme richtig viel Spaß gemacht, aber die Entwicklung der letzten 10 Jahre hat dazu geführt, dass mir Zocken mitlerweile mehr Freude bereitet.
Es gibt natürlich immer noch Perlen an Filmen oder Serien, die mich wirklich interessieren. Aber das ist zur Seltenheit geworden.
Beim Zocken muß ich aber auch eine Eingrenzung vor nehmen: Online Spiele zock ich überhaupt nicht, nur Singleplayer.
 
Mein PC hat 3 Bildschirme, da geht auch beides, zocken und Serie schauen. Im Lauf der Jahre ist mein PC zum Traumsetup geworden, ich liebe es.

Nur die endlos langen Spielsessions gibt es nicht mehr. Mit dem älter werden, fehlt mir die Energie dazu, da ist dann spätestens 23 Uhr Ende.
Ich lese häufiger, dass einige Leute gleichzeitig zocken UND Filme/Serie/TV schauen. Das kann ich für mich nicht nachvollziehen. Allenfalls könnte ich es verstehen, wenn wer YouTube schaut, um sich Tipps für das Spiel zu holen, das mensch gerade zockt. Aber nebenher irgendetwas schauen, finde ich seltsam. Auch wenn es multitaskingmäßig funktionieren sollte, geht dabei doch die Immersion verloren, würde ich meinen. Und die ist mir dann doch wichtig. Ich hätte das Gefühl, nichts richtig gemacht zu haben, sondern quasi von beidem (Zocken/"glotzen") etwas verpasst zu haben.

Zum Thema - was, wie lange zocken/gucken, würde ich auch meinen, dass das Alter da hineinspielt. Geht mir mittlerweile manchmal auch wie @RyzA , dass ich nach lang/stressigen Tag lieber etwas schaue, als etwas zu zocken (oder wenn dann etwas kurzweiliges - Hack'n Slay). Ansonsten spielt es stark eine Rolle, wie fordernd und stressig der Alltag ist. Teilzeit/erwerbslos/weniger fordernde Arbeit lässt dann doch mehr Kapazitäten übrig, um länger und komplexeres zu zocken, denke ich. Theoretisch könnte mensch, wenn Arbeit zu stressig ist, überlegen, die Wochenarbeitszeit zu reduzieren und entsprechend Ausgaben*/Lebensweise überdenken und reduzieren, dann bliebe mehr Zeit zur freieren Gestaltung übrig.

Edit: *so fern es natürlich die Möglichkeiten, das Einkommen zulassen
 
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Wie du oben siehst, geht es im griechischen Alphabet weiter. Alpha wird gerade noch geboren, ab 2026 steht dann Generation Beta an und so weiter :)
Es ergibt trotzdem keinen Sinn (zumindest für mich nicht). Die namensgebende Generationeneinteilung hätte man nach dem Jahrzehnt vornehmen sollen. Also "Generation '80 bzw. 1980" zum Beispiel. Dann bräuchte auch niemand so eine unsinnige Tabelle...
 
Bin Teil von der früheren Gen Y, meine Freizeit verbringe ich entweder mit den Kindern und meiner Frau oder meinem PC. Zum Fernseher zieht mich schon lange nichts mehr. Meine Frau, ist auch gen y, auf der anderen Seite jedoch schon und hat nur einen Laptop für Office Dinge, rest macht sie am Smartphone.

Ich glaube das kann man nicht so pauschalisieren.
 
Gen X Y Z... immer wenn ich das lese frag ich mich, wer sich so einen Schwachsinn eigentlich ausdenkt.
Na, Kulturwissenschaftler*innen oder Soziolog*innen halt, die prägende Ereignisse/kulturelle/technische Entwicklungen, Verhalten/Vorlieben bei mehreren Menschen ähnlichen Alters festmachen und jene entsprechen in Gruppen einteilen. Dieser Ansatz ist natürlich stark verallgemeinernd. Ausnahmen bestätigen die Regeln. ;)
 
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