RyzA
PCGH-Community-Veteran(in)
Ja finde ich auch. Ist nichts Halbes und nichts Ganzes.Ich lese häufiger, dass einige Leute gleichzeitig zocken UND Filme/Serie/TV schauen. Das kann ich für mich nicht nachvollziehen. Allenfalls könnte ich es verstehen, wenn wer YouTube schaut, um sich Tipps für das Spiel zu holen, das mensch gerade zockt. Aber nebenher irgendetwas schauen, finde ich seltsam. Auch wenn es multitaskingmäßig funktionieren sollte, geht dabei doch die Immersion verloren, würde ich meinen. Und die ist mir dann doch wichtig. Ich hätte das Gefühl, nichts richtig gemacht zu haben, sondern quasi von beidem (Zocken/"glotzen") etwas verpasst zu haben.
Ich bin Frührentner und habe genug Zeit. Mein Sohn ist erwachsen. Aber aufgrund meiner gesundheitlichen Einschränken nicht lange belastbar und häufig müde. Deswegen kann ich auch nicht lange am Stück zocken. Sondern brauche meine Pausen. Nachmittags mache ich auch immer einen Mittagsschlaf.Zum Thema - was, wie lange zocken/gucken, würde ich auch meinen, dass das Alter da hineinspielt. Geht mir mittlerweile manchmal auch wie @RyzA , dass ich nach lang/stressigen Tag lieber etwas schaue, als etwas zu zocken (oder wenn dann etwas kurzweiliges - Hack'n Slay). Ansonsten spielt es stark eine Rolle, wie fordernd und stressig der Alltag ist. Teilzeit/erwerbslos/weniger fordernde Arbeit lässt dann doch mehr Kapazitäten übrig, um länger und komplexeres zu zocken, denke ich. Theoretisch könnte mensch, wenn Arbeit zu stressig ist, überlegen, die Wochenarbeitszeit zu reduzieren und entsprechend Ausgaben/Lebensweise überdenken und reduzieren, dann bliebe mehr Zeit zur freieren Gestaltung übrig.

Meistens ein längeres Youtube-Video, ne Talkshow oder irgendwas zum berieseln lassen. Ist dann für mich einfach entspannend.

