News Gen Z: Zoomer zocken lieber zum Zeitvertreib - Filme sind etwas für Boomer

Ich lese häufiger, dass einige Leute gleichzeitig zocken UND Filme/Serie/TV schauen. Das kann ich für mich nicht nachvollziehen. Allenfalls könnte ich es verstehen, wenn wer YouTube schaut, um sich Tipps für das Spiel zu holen, das mensch gerade zockt. Aber nebenher irgendetwas schauen, finde ich seltsam. Auch wenn es multitaskingmäßig funktionieren sollte, geht dabei doch die Immersion verloren, würde ich meinen. Und die ist mir dann doch wichtig. Ich hätte das Gefühl, nichts richtig gemacht zu haben, sondern quasi von beidem (Zocken/"glotzen") etwas verpasst zu haben.
Ja finde ich auch. Ist nichts Halbes und nichts Ganzes.
Zum Thema - was, wie lange zocken/gucken, würde ich auch meinen, dass das Alter da hineinspielt. Geht mir mittlerweile manchmal auch wie @RyzA , dass ich nach lang/stressigen Tag lieber etwas schaue, als etwas zu zocken (oder wenn dann etwas kurzweiliges - Hack'n Slay). Ansonsten spielt es stark eine Rolle, wie fordernd und stressig der Alltag ist. Teilzeit/erwerbslos/weniger fordernde Arbeit lässt dann doch mehr Kapazitäten übrig, um länger und komplexeres zu zocken, denke ich. Theoretisch könnte mensch, wenn Arbeit zu stressig ist, überlegen, die Wochenarbeitszeit zu reduzieren und entsprechend Ausgaben/Lebensweise überdenken und reduzieren, dann bliebe mehr Zeit zur freieren Gestaltung übrig.
Ich bin Frührentner und habe genug Zeit. Mein Sohn ist erwachsen. Aber aufgrund meiner gesundheitlichen Einschränken nicht lange belastbar und häufig müde. Deswegen kann ich auch nicht lange am Stück zocken. Sondern brauche meine Pausen. Nachmittags mache ich auch immer einen Mittagsschlaf.
 
bin ich der einzige hier der es nicht versteht warum Studien in den USA immer wieder auf Deutschland bezogen werden? Es sind völlig verschiedene Gesellschaften und auch hier in den Kommentaren merkt man, dass viele hier nicht in das Bild der Studie passen.
 
So etwas machen Menschen, die Ab- und Ausgrenzen wollen. So ist der Zeitgeist. Man tritt wieder auf Schwachen herum und die jeweils jüngste Generation am Arbeitsmarkt sind immer die Schwachen. Drauftreten, niedermachen, ausbeuten, so ist die neue Wirklichkeit. Finden ja immer mehr Menschen im Lande wieder gut.

Es gibt keine "Generationen". Gefühlt kann ich diesem Soziologieprofessor beipflichten. Was es aber gibt sind langsame gesellschaftliche Entwicklungen. Wer nicht wie wir Boomer in der sozialen Marktwirtschaft aufwuchs, sondern ab dem Kindergarten einzig und alleine im Neokapitalismus sozialisiert wurde, ja der achtet bei allem natürlich zuerst auf seinen eigenen Gewinn aus einer Unternehmung und weniger darauf, dass eine Gemeinschaft gewinnt. Aber auch da gibt es große Unterschiede. Gerade bei der jüngeren Generation erlebe ich in bestimmten Subpopulationen auch eine ganz andere Entwicklung.

Sicherlich gibt es Kohorten, die gemeinsam Erfahrungen gemacht haben (zB kalter Krieg und Mauerfall) und die in einer bestimmten Kultur aufgewachsen sind. Von daher ist Boomer, X-er usw. nicht gerade präzise, aber so kann man wenigstens darüber reden. Ich finde die Nachricht tendenziell gut, meine Elterngeneration ist vom Fernseher verblödet worden.
du meinst sicherlich Neo-Liberalismus
bin ich der einzige hier der es nicht versteht warum Studien in den USA immer wieder auf Deutschland bezogen werden? Es sind völlig verschiedene Gesellschaften und auch hier in den Kommentaren merkt man, dass viele hier nicht in das Bild der Studie passen.
das war mal. Amerika hat hier sowieso stets den Takt angegeben aber es gab eine Zeitverzögerung und den Dünkel der Oberschicht. Das ist jetzt futsch, es gibt sehr geringe Unterschiede zu den USA, zumindest da, wo es zählt.
 
Das ist ja jetzt schon seit 100 Jahren so, dass immer neue Formen des Medienkonsums mit Fokus auf Unterhaltung entstehen. Wenn sie nicht erfunden wurden, dann sind viele Medien einfach nur in ihrer Anzahl explodiert oder in der Art wie sich sich an eine oder andere Zielgruppe anpassen.

Das führt dazu dass einige Medien zu sehr an bestimmte Generationen und deren (of finanziellen) Möglichkeiten angepasst sind. Fußball-Abos für Bundesliga und Championsleague sind jetzt nichts für Teenager mit nur Taschengeld. Die Auswahl der Sendungen auf ARD/ZDF marginalisiert ebenfalls ganze Altergruppen und deren Sehgewohnheiten, während anderswo andere Anbieter (bis hin zum Einzelkämpfer-Streamer) die Angebotslücke füllen und auch die Menge an Bedarf füllen die bereitsteht.

Man kann Jugendlichen vorwerfen, dass sie keine Filme schauen, aber man könnte auch behaupten Filme sind nicht an Jugendliche angepasst und sind darüber hinaus zunehmend nicht konkurrenzfähig. rdert sind.

Ein ironisches Beispiel sind ja deutsche Computer-Medien. Für die war es Jahrzehnte undenkbar, dass die Magazine an einem anderen Ort verkauft werden, als dort wo die Kunden sind. Also rein damit in jede Bahnhofshalle, Zeitungsgeschäft und Supermarkt. Als der Umschwung auf Video kam war es aber genauso undenkbar, dass die Videos wo anders sind als auf der eigenen Webseite. Ja Moment, aber wie kommen da die Kunden hin und warum ist man hier nicht dort wo die Kunden eh schon streunen?
 
Ich mache beides gerne… nur eins ist mir aufgefallen… Die Jüngere Generation nimmt viel mehr hin bei Games und die spielen fast alles, egal wie schlecht, gut oder pay to win…ich bin da schon eher ne Diva geworden^^
 
Ich gehöre inzwischen zu der Generation, die von allem angeödet ist und vor dem Fernseher einschläft, weil alles irgendwie schon mal da war. Bücher versuche ich auch immer zu lesen, penne da aber auch immer ein, weil Aufmerksamkeitsspanne inzwischen gleich null ist. :ugly:
 
Um das ganze aufzulockern kurz ein alter Postillonartikel zum Thema
Und weitermachen .....

 
Ich mache beides gerne… nur eins ist mir aufgefallen… Die Jüngere Generation nimmt viel mehr hin bei Games und die spielen fast alles, egal wie schlecht, gut oder pay to win…ich bin da schon eher ne Diva geworden^^
Heutzutage wird sowieso viel mehr hingenommen. Es gibt eine Flut an trashigen Spielen dank breiter Verfügbarkeit von Tools. Das ganze Business von Astragon (bekannt für all die tollen Simulatoren, die gefühlt Praktikanten programmiert haben) ist von Unity aufgefressen worden. Diese ganzen Simulatoren oder einfach nur Asset Mashups sind kein qualitativer Content, ziehen aber doch viel Zeit aus der Tasche.

Hinnehmen muss man auch ständige Unterbrechungen und "kauf unsere $premiumwährung". Da spiele ich lieber mal ein klassisches Spiel, das sich nicht als Service versteht sondern einfach fertig ist. Da lässt sich auch die Zeit viel besser abschätzen. Für mich ein wichtiger Faktor, um den Tag zu planen. Sich 45, 90 oder gar 120 Minuten auf einen Film oder Serie zu committen ist auch schon ein Akt. Leichte Berieselung in Form von Dokus oder einfachen Serien wie Pokemon kann ich neben Minecraft oder so etwas schauen, aber nicht bei Baldur's Gate. Da ist die Story selbst und Atmosphäre einfach viel zu gewichtig, als dass ich da einen Fernseher laufen lassen könnte. Da versinke ich lieber bis ich mal ein Kapitel abgeschlossen habe oder einen Meilenstein erreicht habe.
Fair sind auch Spiele mit Runden. Eben ein Match Fortnite, World of Tanks oder Age of Empires, wo man die Dauer abschätzen kann. Schön planbar.
Katastrophal sehe ich diese ganzen kleinen Aufbauspiele auf dem Smartphone, die einen immer wieder zurückzerren. Fast wie Browserspiele damals. Ständig ticken die Timer und man muss wieder zurück sein (oder bezahlt). Oder mal eben eine Runde Flappy Bird. Das ist so kurzweilig, dass ich das gar nicht ernst nehmen kann. Hop on und Hop off ist wirklich nicht mein Anspruch. Da integriere ich lieber etwas das zeitlich in meinen Plan passt. Ansonsten hat es für mich den Charakter von Zeit totschlagen.
 
Ich lese häufiger, dass einige Leute gleichzeitig zocken UND Filme/Serie/TV schauen. Das kann ich für mich nicht nachvollziehen. Allenfalls könnte ich es verstehen, wenn wer YouTube schaut, um sich Tipps für das Spiel zu holen, das mensch gerade zockt. Aber nebenher irgendetwas schauen, finde ich seltsam. Auch wenn es multitaskingmäßig funktionieren sollte, geht dabei doch die Immersion verloren, würde ich meinen. Und die ist mir dann doch wichtig. Ich hätte das Gefühl, nichts richtig gemacht zu haben, sondern quasi von beidem (Zocken/"glotzen") etwas verpasst zu haben.
Bei Spielen die ich zur Entspannung spiele und bei denen ich nicht viel Nachdenken muss (in meinem Fall meistens ETS 2 oder Fifa) lasse ich tatsächlich gerne nebenher etwas laufen :D Meistens ein längeres Youtube-Video, ne Talkshow oder irgendwas zum berieseln lassen. Ist dann für mich einfach entspannend.
 
Nö stimmt nicht!
Ich bin ein Boomer und die Filme aus den letzten 5 Jahren sind einfach nur schlecht geworden. Was mich persönlich noch zusätzlich stört ist dieses alles muss mindestens divers sein, daher schaue ich viel weniger und kauf auch fast kein BD mehr, was früher oft monatlich war. Meine Kinder schauen auch lieber ältere Filme als aktuelle an die auch länger in den köpfen hängenbleiben.
Die Produktionsfirmen (vor allem Disney) wollen einfach nicht verstehen das die Art wie sie aktuell Filme machen nicht vom Publikum so gewünscht ist und sie beschuldigen immer wieder nur das Publikum das es sich geändert hat und schwieriger geworden ist.
Ich habe noch nie so viele Filme abgebrochen wie aktuell, weil die Rollenverteilung klar ist oder es zu 100% absehbar ist wie es endet, mal abgesehen von den Filmen die mit dem Holzhammer ein Ende reinklöppeln, nur um zu sagen das hätte keiner erwartet, auch wenn Sinn und Logik dabei komplett verloren gehen.
 
Naja, wir älteren hier auf der Seite sind auch glaube ich nicht repräsentativ für die Massen.

Filme schaue ich sehr selten. Manchmal krame ich aus Nostalgie wieder die alten Klassiker mit Bud Spencer & Terence Hill hervor, oder Louis de Funès Filme. Bei neuen Filmen ist es aller Jubeljahre mal ein Animationsfilm (abgesehen von den Deadpool-Filmen) mit meiner Frau zusammen, aber auch da muss ich mir auch immer erst einen Ruck geben.

TV schaue ich schon seit rund 20 Jahren nicht mehr. Bis Ende der 90er hab ich hauptsächlich auch nur Sci-Fi Serien wie Star Trek, Babylon 5 und Stargate geschaut und es nahm bis zum Ende der 90er bereits stark ab.
Im Verlauf der 2000er und 2010er so gut wie nur noch Anime (Fansubs) online bzw. als Downloads, aber auch das hat stark abgenommen. Ab und an kommt aber mal eine Serie, die mich / uns die nächste Episode erwarten lässt. Momentan Oshi no Ko. Das schauen wir dann aber im Bett liegend via Mini-PC + Projektor. xD

Ahja, Giga Games lief so nebenbei während des Zockens Mitte der 2000er.
 
Mir reicht schon wenn ich lese "representative Umfrage" Ein paar stehen wieder mal für Alle. Das ist Verarsche pur.
Reprensentativ ist es, wenn Alle gefragt werden.
Das ist genau das was mich in den Medien so anko..t.
100 werden gefragt und dann heisst es wieder, ganz Deutschland.
Nope😏 50 shades of gray
 
Ich versuche zu kombinieren. Ich gucke eine Serie und Spiele etwas dabei. Wen das Spiel eine Geschichte hat, dann wir die Serie pausiert.
Für mich sind, sowohl Spiele als auch Filme momentane Erlebnisse. Meistens weiß ich nach einem Monat nur noch grob, was die Geschichte in der Serien oder Spiel war - es bleibt sehr wenig hängen.

Aber der Konsum hängt gewaltig von der Müdigkeit ab. Manchmal mach ich YouTube an und lege mich hin und es läuft im Hintergrund.
 
ne, das wäre nix für mich. Du bist ja dann nie 100 % bei einer Sache. :-D
Bei manchen Spielen musst du es auch nicht sein. Spiele gerade RdR2 und da sitzt man zu 90% auf dem Pferd und reitet von Punkt A zu B oder geht jagen oder solche Spiele wie Total War.

Zudem wie gesagt, es bleibt wenig hängen auch wenn ich mich auf nur eine Sache konzentrieren.
 
Du solltest dich mal schlau machen wie repräsentative Umfragen geführt werden ;)
Es gibt dabei aber zwei getrennte Themen. "Repräsentativ" ist das eine und das bekommt man relativ einfach hin. Viel wichtiger ist aber, was und wie man fragt. Vor vielen Jahren lag ich mal fast in der Ecke vor Lachen. Da gab es auch eine "repräsentative Umfrage", ob die FDP eine wichtige Rolle spielen soll, oder ob sie überflüssig ist.

Es wurde dann resümiert: "90% der Deutschen halten die FDP für Überflüssig", was musste ich über diese verzerrte Darstellung lachen. Darum ist repäsentativ eine notwendige Voraussetzung, hinreichend wird es aber erst mit sinnvollen Fragen und wichtiger nocht sinnvoller Interpretation.
 
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