News Gen Z: Immer weniger "Digital Natives" können mit der herkömmlichen Tastatur umgehen [Bericht]

Keine Ahnung was die heutzutage in der Schule machen, aber wir hatten extra ein Fach für Maschinenschreiben und Grundlagen für Computertechnik. Da habe ich u. A. gelernt an der Tastatur das 10-Finger System anzuwenden....
 
Haushalte, in denen es keine PCs oder Notebooks gibt, werden immer häufiger. Wenn du als Schüler dann keinen Informatikunterricht wählst, dann kann es durchaus passieren, das du in der Ausbildung landest und noch nie mit Maus und Tastatur gearbeitet hast.

Solch einen Azubi hatten wir schon und das wird in Zukunft sicherlich häufiger vorkommen.

Ich bin deshalb auch der Meinung, dass Informatik endlich ein Pflichtfach an allen weiterführenden Schulen werden muss.
 
mag für dich so sein, mir kostet das wesentlich mehr zeit. oftmals ist die Kernaussage oder Frage einer 5 Minuten Sprachnachricht auch einfach ein 2-3 Zeiler den man auch so hätte schreiben können wenn man schon nicht telefonieren mag.
Nicht falsch verstehen, ich verstehe es nicht. Aber das ist die Generation die "Daumen hoch" als Antwort auf eine Textnachricht "passiv aggressiv" findet.
 
Die schreiben auch heutzutage mit ihren Daumen auf dem Handy. :ugly:
Das kann ich gar nicht... meine Daumen sind viel zu groß.:fresse:

Auf jeden Fall hatte ich damals in 90´ern noch auf der Handelsschule "Textverarbeitung" als Fach gehabt. Und da habe ich das 10 Finger-Schreibsystem gelernt. Wenn man das einmal kann verlernt man das nicht mehr.
Ist wie schwimmen und Fahrrad fahren.:daumen:
 
ich check das nicht, die könen nicht richtig mit einer tastatur umgehen im sinne von wissen wo welche taste ist? der grund sollen smartphones sein? das hört sich für mich nach märchen an. schon mal eine richtige tastatur mit der eines handys verglichen? zufällig sind die zeichen an der selben stelle.

ich habe übrigens tippen gelernt weil es nervte wenn man seinen basic code langsam getippt hat. dafür brauchte ich auch keinen kurs oder so, einfach ständig am rechner hängen und üben mit dem was gerade anlag. und nein ich habe nie einen kurs mit gemacht.
 
ich check das nicht, die könen nicht richtig mit einer tastatur umgehen im sinne von wissen wo welche taste ist? der grund sollen smartphones sein? das hört sich für mich nach märchen an. schon mal eine richtige tastatur mit der eines handys verglichen? zufällig sind die zeichen an der selben stelle.
Was für dich alles Märchen sind :ka: Ich gebe ja zu das man auch am Smartphone schnell tippen kann aber eine physische Tastatur ist da, abgesehen von der Größe, doch ganz was anderes und es geht um weit mehr als die Position der Tasten. 10 Finger-System, Funktionstasten, schneller Zugriff auf Sonderzeichen oder auf Shortcuts ala STRG+C , dazu das andere haptische Feedback... da kannst du auf dem Smartphone ein Gott sein aber diese Fähigkeiten bringen dir an einer Tastatur wenig.
Du schreibst dich selber das du tippen gelernt hast weil es schneller geht. Mach doch mal einen Test und code was mit Tastatur und dann mit Smartphone und vergleich die Zeit. Müsste in deinen Märchen ja genauso schnell sein :schief:
 
Nicht falsch verstehen, ich verstehe es nicht. Aber das ist die Generation die "Daumen hoch" als Antwort auf eine Textnachricht "passiv aggressiv" findet.
Das ist wirklich etwas, was ich seltsam finde. Der Daumen ist ja nur das bildliche Äquivalent zu "okay".
Nachricht: Kommste gegen halb acht, der Pinot ist schon kaltgestellt.
Antwort: okay oder Daumen hoch

Ansonsten finde ich aber, man muss jede Generation machen lassen. Mein Vater hat ziemlich viel von dem, was ich früher so gemacht habe, für ausgemachten Blödsinn gehalten :D
Denke, das dürfte bei jeder Generation so gewesen sein
 
Apps funktionieren schon sehr anders. Genauso wie Smartphone Betriebssysteme. Diese kapseln ja vieles weg. Gegenüber der klassischen Desktop Betriebssysteme haben sie den Vorteil, dass Apps einfach Apps sind und sich nur über definierte Schnittstellen beeinflussen können. Das finden Anbieter von (kostenpflichtigen) Apps sicherlich gut, weil jegliche Manipulation schon vom Betriebssystem Design erschwert wird.
Sicherheitstechnisch eigentlich ein Fortschritt. Andererseits lässt es die "großen" Computer umständlich erscheinen, weil viel mehr händisch gemacht werden muss und auch mehr gemacht werden kann. Prinzipiell lassen sich Tastatur und Maus auch an jedem Android anschließen und nutzen oder Android an den großen Monitor werfen.
Schön, dass sich die alte Generation hier überwiegend echauffiert. Sofern sich hier niemand aus der betroffenen Generation äußert, bestätigt sich nämlich auch die nächste Behauptung: Die Generation hängt nur in Apps wie Discord, Instagram, Tiktok und Facebook herum und ist ausschließlich deren Kosmos ausgesetzt.
Wenn in Zukunft Chatbots quasi den Rest des Internets wegkapseln, wird es irgendwann etwas einsam in Foren.

Aber es gibt immer noch Tätigkeiten, die kann ich mir am Smartphone händisch am Smartphone nicht vorstellen. Wenn Programmieren und Schreiben mit Vervollständigungen funktioniert, wäre das auch möglich, aber wow. Unter anderem wäre das schon ein immenser Energiebedarf, der da im Hintergrund benötigt wird. Würde mich nicht wundern, wenn sich smartphonekompatible Programmiersprachen entwickeln würden.
 
Ich fühle mich hier massiv diskriminiert und überlege grade, ob ich der gesamten PCGH Redaktion eine 3 Punkte Verwarnung für PA reindrücken kann.

Ich bin auch von Kindesbeinen an mit Technik und deren Bedienung aufgewachsen!
Ich habe immerhin den Übergang von Telefonzelle und Guthabenkarte hin zum ersten "Handy" mitgemacht überlebt.
Ich kenne noch Modemtöne aus erster Hand, anstatt das Gemecker über "Oh Noes! mein Gigabitanschluss schafft nur 950MB"
Meine erste CPU hatte noch eine Angabe in MHz!!

Wir sind die Pioniere!
Generation Z?!
What the Zuck?! :motz::motz::motz::motz:
Danke!
...und zusätzlich nicht vergessen die Telefonrechnung wo man sich lieber für die nächsten Tage bei den Eltern nicht blicken ließ. :lol:

Heute gefühlt alles nur Zissis :ugly::P
 
Tja so isses halt wenn Eltern ihren Kindern seit dem Babyalter ein Smartphone in die Hand drücken. Die kennen erstmal nix anderes, für die ist es selbstverständlich das alles mit Touch gemacht wird.
Für die sind wir Menschen aus der Steinzeit die Dinge noch aktiv manuell mechanisch mit der Hand machen.

Falls jemand den Thor von den YouTube Shorts kennt...
Der hat auch mal erzählt, die hatten irgendwo was aufgestellt. Bildschirm und dann einmal Maus/Tastatur und einen Controller.
Die meisten Kids haben die Tastatur zur Seite geschoben und den Controller benutzt.
Dann haben Sie die Tastatur weggenommen und einen zweiten Controller hingelegt (da ja niemand an die Tastatur wollte).
Dann haben ca. 50% Kinder den Controller zur Seite geschoben und versucht den Bildschirm mit den Fingern zu benutzen.

Die Zeiten ändern sich.
Ich mach mir eher um die Generation Ki sorgen.
Werden die zu Zombies, werden die überhaupt noch logisch denken können?
Egal was die machen, die werden doch alles eine Ki machen lassen oder fragen.
 
Werden die zu Zombies, werden die überhaupt noch logisch denken können?
Egal was die machen, die werden doch alles eine Ki machen lassen oder fragen.
Das werden nicht nur Kinder machen sondern auch Erwachsene. Das ist wie mit den Autos aktuell: Es gibt Handschalter. Zwischengas ist schon lange nicht mehr nötig. Beim Anfahren geben sie Autos sogar selbstständig Gas, damit es klappt. Es gibt Automatik, was super bequem ist und dann kommen die E-Autos ohne Getriebe.
Ich rühre ja relativ viel im Getriebe herum, solange ich nicht im 6. Gang konstant fahre. Ich habe lange gedacht, ich würde diese recht aggressive Fahrweise mit der Motorbremse und Treiben lassen (Gang raus und rollen) nicht mit einem Automatik hinbekommen. Aber inzwischen glaube ich, dass es geht. Schade ist eigentlich, dass - zumindest bei Audi - nur im Effizienzprogramm der Gang rausgenommen wird, wenn kein Gas gegeben wird. Das mag widersinnig klingen, weil der Motor dann durch Verbrennung im Betrieb gehalten werden muss, aber diese Energie aus der Bewegung zu nehmen scheint weniger effizient als das bisschen Benzin, das man einspritzt, zu benutzen. Die Energie geht ja auch nicht verloren, weil die Lichtmaschine und ggfs. der Klimakompressor dann exklusiv angetrieben werden. Frei rollend muss man sein Fahrzeug und Situation nur gut genug kennen. dann fährt man gezielt in die Geschwindigkeitszonen. Stärker Abbremsen geht ja immer noch mit der Motorbremse.
Sich auf Neues einzulassen, gehört schon dazu. Ich möchte gerne sagen, dass ich offen dafür wäre, aber da überwiegend das "Neue" mir die Kontrolle wegnimmt, tue ich mich sehr schwer.

Das Problem an KIs ist, dass sie mit völliger Überzeugung Blödsinn erzählen können. Dass sie Texte teilweise einfach nur unnötig aufblähen. Dass sie Unmengen an kurzlebigen Inhalten oder gar Datenmüll produzieren. Sie erlauben Menschen Zugang zu Dingen zu haben, die sie vorher nicht konnten. Videos erzeugen, Musik erzeugen, Texte schreiben? Die KI macht es möglich. Das nimmt den originalen, handgemachten Inhalten viel von ihrer Qualität weg. Der erste KI generierte Musiktitel ist schon in den Charts gelandet. Schon ein bisschen traurig, dass sich alles dieser neuartigen Welt anpasst. Wir gewinnen einiges, aber gleichzeitig verlieren wir noch viel mehr. Ganze Communitys und deren Inhalte wandern auf geschlossene Plattformen wie Discord oder Telegram. Zugang nur über einen Account und für Suchmaschinen nicht erreichbar. Den Videoclip, den die heute gesehen hast, wirst du nächste Woche in der Flut an Inhalten nicht mehr wiederfinden. Jeder will nur noch schnell und einfach. "Was mit Medien machen" oder auch einfach: Mit Instagram arbeiten. Bestenfalls weit genug weg von professioneller Videoschnittsoftware. Selbst PCs bauen, geht heute deutlich einfacher. Alles ist Plug and Play. Oftmals müssen nicht mal Treiber gesucht und installiert werden. Elektrische Konfiguration durch Jumper? Gibt's einfach nicht mehr. Würde ich auch nicht wieder machen wollen. Das gebe ich zu. Auch PS/2 gegenüber USB... Es ist einfach bequemer. Dazu hänge ich gerne ein Meme an, das schon aussieht, wie 3x wiedergepostet. Die schlimmste Version hat inzwischen deutliche Kompressionsartefakte. Auch Daten altern digital. Ob über Artefakte, Wasserzeichen oder UI Overlays, weil es eigentlich Screenshots sind. 52xng0d6wnt01.png
 
Was für dich alles Märchen sind :ka: Ich gebe ja zu das man auch am Smartphone schnell tippen kann aber eine physische Tastatur ist da, abgesehen von der Größe, doch ganz was anderes und es geht um weit mehr als die Position der Tasten. 10 Finger-System, Funktionstasten, schneller Zugriff auf Sonderzeichen oder auf Shortcuts ala STRG+C , dazu das andere haptische Feedback... da kannst du auf dem Smartphone ein Gott sein aber diese Fähigkeiten bringen dir an einer Tastatur wenig.
Du schreibst dich selber das du tippen gelernt hast weil es schneller geht. Mach doch mal einen Test und code was mit Tastatur und dann mit Smartphone und vergleich die Zeit. Müsste in deinen Märchen ja genauso schnell sein :schief:
auf einer richtigen tastatur geht es schneller, kann ich dir so sagen. und das märchen, ja das empfinde ich so weil die news so rüber kommt als wenn die probleme haben weil sie die tasten nicht so schnell finden. das ist sehr komisch den die genannten geräte haben das selbe grundlayout. da fällt mir ein ich habe hier auch noch einen taschencomputer der eine alphabetische tastatur hat, das ist mal schräg.
Tja so isses halt wenn Eltern ihren Kindern seit dem Babyalter ein Smartphone in die Hand drücken. Die kennen erstmal nix anderes, für die ist es selbstverständlich das alles mit Touch gemacht wird.
Für die sind wir Menschen aus der Steinzeit die Dinge noch aktiv manuell mechanisch mit der Hand machen.

Falls jemand den Thor von den YouTube Shorts kennt...
Der hat auch mal erzählt, die hatten irgendwo was aufgestellt. Bildschirm und dann einmal Maus/Tastatur und einen Controller.
Die meisten Kids haben die Tastatur zur Seite geschoben und den Controller benutzt.
Dann haben Sie die Tastatur weggenommen und einen zweiten Controller hingelegt (da ja niemand an die Tastatur wollte).
Dann haben ca. 50% Kinder den Controller zur Seite geschoben und versucht den Bildschirm mit den Fingern zu benutzen.

Die Zeiten ändern sich.
Ich mach mir eher um die Generation Ki sorgen.
Werden die zu Zombies, werden die überhaupt noch logisch denken können?
Egal was die machen, die werden doch alles eine Ki machen lassen oder fragen.
mach dir mit der ki da mal keine sorgen, logisches denken geht schon seit jahrzehnten nicht mehr. die auswirkungen kannst du also jetzt sofort studieren ^^
 
Zuletzt bearbeitet:
haptische Eingaben fallen doch eh über kurz weg,
die neue Generation muss ihrem Chatbot nur noch beschreiben was sie haben wollen.

Der beste Geschiochtenerzähler wird damit zum Entwickler Gott.
"Straßen? Wo wir hingehen gibts keine Straßen"
 
Laut einer Datenerhebung des US-Bildungsministeriums sollen im Jahr 2000 rund 44 Prozent der Highschool-Absolventen einen Tastaturkurs absolviert haben. 2019 sei dieser Wert hingegen auf nur noch 2,5 Prozent abgestürzt
Davon auf "nicht mit einer Tastatur umgehen können" zu kommen ist schon ein Kunststück.
Wie viele hier wohl einen entsprechenden Kurs gemacht haben, bei denen das nicht zufällig Ausbildungsinhalt o. ä. war?


Nunja, dann kann ich halt seit über 1/4 Jahrhundert nicht mit einer Tastatur umgehen. Aufgefallen war mir das bisher noch nicht.
dann kann es durchaus passieren, das du in der Ausbildung landest und noch nie mit Maus und Tastatur gearbeitet hast.
Eine Tastatur ist nun wirklich kein kompliziertes Gerät.
Es steht ja alles drauf.:crazy:


So seien die Schüler unsicher in der Handhabung einer physischen Tastatur, was dazu führe, dass diese öfter nach der richtigen Taste suchen müssen und folglich mehr Aufmerksamkeit auf die Bedienung als die eigentliche Beantwortung der gestellten Frage verwenden.
Wie unterschiedet die sich grundlegend von einer virtuellen Tastatur?
Ich finde die Geschichte irgendwie seltsam.
 
@Incredible Alk

<--- Baujahr 1968 :-)

Gut mit 10 Jahren haben mich Computer noch nicht gereizt das ist erst 87 passiert als ich

auf dem C64 ein paar Simulationen gesehen hab und hin und weg war :-)

Pong und den Atari VCS 2600 laß ich mal aus dem Rennen das waren keine Computer wobei

wenn ich heute an Pong zurückdenke als Kind, frage ich mich wieso das so einen Reiz hatte

es zu spielen, das würde heute keiner mehr mit der Zange anfassen.
 
Sicher, dass du dann zu Gen Z gehörst? Kommt mir alles vertraut vor und ich gehöre (afaik) zu Gen Y
Ich hab diese Begriffe schon mal gehört, aber ich hab ehrlich gesagt keinen Plan, was damit überhaupt gemeint ist.
Und es ist mir auch egal.
Für mich gibts keine "Generationen", nur alte und jüngere Menschen :D

<- Baujahr 1985 und seit dem fast eine eigene Spezies!
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:what:

Wie hieß es damals noch in der Werbung?

"Einzig, nicht artig" :D
 
Bist zwar älter als ich, aber definitiv Gen Y ;)

Und nein, ich beschäftige mich damit grundsätzlich auch nicht. Muss auch immer wieder nachgucken (wenn ich es denn wissen will) :ugly:
 
Habe den Thread mal überflogen und ganz schön viel platte Kritik mitbekommen, vor allem in Richtung der Jüngeren.
Wer aber erst mal Kinder hat, der weiß, dass Kulturtransfer nun mal hauptsächlich von den Eltern ausgeht. Will sagen: Wenn die reudigen Rangen nicht lesen, dann liegts vermutlich am Bücherangebot oder Lesegebot zu Hause.
Die meisten Erziehungsberechtigten wollen von ihrer kulturellen Verantwortung nichts wissen, man hat ja genug Stress. Lehrer und Erzieher sind bereits froh, wenn "Bitte" und "Danke" halbwegs richtig gemurmelt werden kann.

Und um nicht zu weit auszuscheren sondern im Sinne unserer edlen Seite zu bleiben: kulturelle Verantwortung gilt auch fürs Gaming. Kinder mit Smartphone, d.h. mit digitalem Schrott zu sedieren resultiert in Zockzombies oder eben in Touchpad-Krüppeltum.
 
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