News Gegen schmelzende GPU-Stecker: Wireview Pro II mit Lieferzeiten aus der Hölle

Das Ampinel schon vorbestellt, weil es nicht nur Daten ausgibt, sondern auch aktiv regelt. Ich verstehe nicht wirklich, wieso Roman nicht selbst gleich am Anfang auf die Idee gekommen ist, wenn es wirklich hinter den Kulissen Streit gab, dann finde ich das mehr als affig
 
Na bei Aquacomputer selbst konnte man sich in die Vorbestellerliste eintragen, geht dass nicht mehr?
Habe ich getan, die Bestätigung kam und nun warte ich wann die Auslieferung startet.
 
Das Ampinel schon vorbestellt, weil es nicht nur Daten ausgibt, sondern auch aktiv regelt. Ich verstehe nicht wirklich, wieso Roman nicht selbst gleich am Anfang auf die Idee gekommen ist, wenn es wirklich hinter den Kulissen Streit gab, dann finde ich das mehr als affig
Lese bitte Igors Beitrag und schau dir Romans Video zum WireView an, dan verstehst du vieleicht warum er kein 2. Ampinel auf den Markt bringt.

Was hier vollkommen untergeht ist die erweiterte Garantie die TG dazu gibt.
Wenn die Übergangswiderstände von der Steckverbindung murks sind, ist das nunmal ein Defekt, wie es Igor weiter oben auch schreibt, da bleibt nur ein Beheben des Defekts.
Und das hast du bei TG, erst bekommst du ein Ersatz WireView um es als Fehlerquelle auszuschließen, ist das der Fall kannst du bei TG die Buchse auf der Karte Tauschen lassen und wenn die Karte das Problem verursacht, wird sogar die Karte getauscht.

Das Loadbalancing wird bei einem Defekt nicht helfen. Im Gegenteil, wenn du einen hochohmischen Übergang hast, hilft es nicht mit Loadbalancing über eben diesen 8A zu forcieren. Wie weit das Ampinel dabei gehen kann weiß ich nicht, danke aber vorher greifen die Schutzschaltungen.
Interessant find ich das Loadbalancing aber trotzdem, danke Igor für die Erklärung zur Haltbarkeit. Frage mich allerdings warum das nicht auf der Grafikkarte passiert.

Dieser 12V-2×6 Standard ist für mich einfach komplett daneben, 600W heißt 8 1/3A auf 6 Adern, wenn gleichmäßig verteilt. Man Spezifiziert die Adern aber nur auf 9,5A, das sind nicht mal 1,2A Reserve, das ist einfach zu sehr auf Kante genäht. Das Pferd springt in der Regel nur so hoch wie es muss, also werden die meisten Hersteller größtenteils Adern mit diesen Grenzwerten verbauen.
Dazu kommt dann noch, das meist ursächliche Problem mit der mangelhaften Steckverbindung.

@igorsLAB
So als Elektronik-Laie, was spricht dagegen bei der Grafikkartenversorgen auf 18V oder gar 24V hochzugehen, von den Hürden die ein neuer Standard mitbringt mal abgesehen, damit könnte man die Ströme ja gut reduzieren.
600W bei 18V wären nur noch 5 5/9A auf 6 Adern, statt 8 1/3A.
Hat man doch früher schon mit 5V zu 12V gemacht, alles was heute viel Leistung zieht wird mit 12V versorgt und heutige Netzteile liefern die meiste Nennleistung mit 12V.
Warum geht man da nicht einfach den nächsten Schritt.

mfg
 
hab mich klar für das WireView Pro II entschieden wegen der erweiterten Garantie &
KEINEM Aktives- Load- Balancing

lass doch nicht absichtlich mehr Power über die andere Leistungen laufen die vielleicht auch noch einen schlechteren Übergangswiderstand haben und fackel damit den Stecker ab.​


IMG_2698.JPEG



meiner kommt Mitte Dezember - laut Bestellung. - mit der Garantie weiß ich wenigsten wo die Karte hinkann wenn was ist & ersetzt bekomm ich die im schlimmsten Fall auch noch.​
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin mal gespannt, wie oft sich TG mit vermeintlichen Garantiefällen auseinandersetzen darf, die mit der Buchse bzw. mit dem eigenen Produkt gar nichts zu tun haben.

Wenn man das so durch die Foren liest, scheint wohl so mancher zu glauben, dass die Garantie für so ziemlich alles gilt, was die Grafikkarte betrifft.
 
Ich bin mal gespannt, wie oft sich TG mit vermeintlichen Garantiefällen auseinandersetzen darf, die mit der Buchse bzw. mit dem eigenen Produkt gar nichts zu tun haben.

Wenn man das so durch die Foren liest, scheint wohl so mancher zu glauben, dass die Garantie für so ziemlich alles gilt, was die Grafikkarte betrifft.

Ja garantiert zu oft - gibt immer genug Leute die es nicht verstehen oder einfach nur versuchen abzuzocken.

Chip defekt weil Bios-Flash auf 1200 Watt mit erhöhtem VCore für LN2 Kühlung, Speicherchip defekt weil keine Pad drauf beim Wasserblock umbau, PCIe Slot abgebrochen weil GPU mit Schraubendreher aus der Halterung gelöst. usw.
 
Was hier vollkommen untergeht ist die erweiterte Garantie die TG dazu gibt.
This. Damit rechtfertigt der8auer in seinem Video ja 20€ des Verkaufspreises.
Dann landet man bei 80€ Ampinel vs 100€ WireView Pro II, was sich mit dem deutlich aufwendigeren Produkt eines WireView (Screen, Lüfter, Gehäuse) auch locker begründen lässt. Ob man das braucht und ob 20€ für eine Garantie die eigentlich andere sowieso leisten sollten es einem Wert sind, will ich nicht beurteilen.

Das Ampinel schon vorbestellt, weil es nicht nur Daten ausgibt, sondern auch aktiv regelt. Ich verstehe nicht wirklich, wieso Roman nicht selbst gleich am Anfang auf die Idee gekommen ist, wenn es wirklich hinter den Kulissen Streit gab, dann finde ich das mehr als affig
Roman geht in seinem Vorstellungsvideo drauf ein und spricht auch von getesteten Prototypen, die Loadbalancing konnten. Letztlich hat er sich wegen dem, was @Ezzilo schon geschrieben hat dagegen entschieden. Klingt für mich nachvollziehbar, vor allem, da keiner wirklich das genaue Fehlerbild(er) kennt, die zu schmelzenden Steckern führen. Durch Loadbalancing mehr Strom über schlechte (also hochohmige) Kontakte laufen zu lassen, muss in der Daueranwendung nicht automatisch positiv sein. Von daher bin ich gespannt, wie sich bspw. das Ampinel im Vergleich und über Jahre schlägt.

Ich bin mal gespannt, wie oft sich TG mit vermeintlichen Garantiefällen auseinandersetzen darf, die mit der Buchse bzw. mit dem eigenen Produkt gar nichts zu tun haben.

Wenn man das so durch die Foren liest, scheint wohl so mancher zu glauben, dass die Garantie für so ziemlich alles gilt, was die Grafikkarte betrifft.
Auseinandersetzen sicherlich, aber es ist von TG ja eigentlich recht deutlich angegeben, was abgedeckt wird. Zitat von der Webseite: "Sollte es trotz der integrierten Schutzmechanismen zu Schäden am 12VHPWR- bzw. 12V-2x6-Stecker der Grafikkarte kommen, werden Reparaturen von Thermal Grizzly durchgeführt oder ein gleichwertiger Ersatz bereitgestellt, falls eine Instandsetzung nicht möglich ist."
Da ist eindeutig nur vom Stecker die Rede, wer glaubt sein defekter Vram oder explodierter Kondensator sei auch von der Garantie abgedeckt, hat eindeutig nicht verstanden, was er da kauft oder es steckt Absicht dahinter. Letztere gibt es ja immer, ich denke aber TG ist groß genug um sich dem bewusst zu sein und damit klar zu kommen.
 
Wireview Pro II ein neues Überwachungsgerät für den GPU-Stecker 12V-2×6 vorgestellt.
Wieder ein weiteres Produkt/Gimmick womit man selbstverständlich Geld verdienen kann, obwohl es einfache Lösungen gibt die weniger kostspielig sind.
Ob es sinnvoll ist liegt in der Entscheidung des Käufers/Nutzer.
 
This. Damit rechtfertigt der8auer in seinem Video ja 20€ des Verkaufspreises.
Dann landet man bei 80€ Ampinel vs 100€ WireView Pro II, was sich mit dem deutlich aufwendigeren Produkt eines WireView (Screen, Lüfter, Gehäuse) auch locker begründen lässt. Ob man das braucht und ob 20€ für eine Garantie die eigentlich andere sowieso leisten sollten es einem Wert sind, will ich nicht beurteilen.

Da die erweiterte Garantie auch bei GPUs außerhalt der Hersteller Garantie übernimmt - definitiv eine dickes Plus für RTX 4000 Nutzer beim Fehler am Stecker.

und bevor ich mich mit einem Handler rumstreite ob es jetzt ein USER-Fehler ist oder Garantie - der die GPU eh nur HST einschickt

schickt ich es zu TG mit WVPII und bekommt garantiert Hilfe - denn jeder HST versucht erstmal die Verantwortung abzuschieben bei dem Thema.

Es gab nur eine HST EVGA der dir direkt eine neue GPU zugesendet hat in 3 Tagen.
 
Zuletzt bearbeitet:
So als Elektronik-Laie, was spricht dagegen bei der Grafikkartenversorgen auf 18V oder gar 24V hochzugehen, von den Hürden die ein neuer Standard mitbringt mal abgesehen, damit könnte man die Ströme ja gut reduzieren.

Gegen 24 V könnte in einigen Teilen der Welt die Rechtssprechung wirken, da einige Länder jenseits von 20 V die Anforderungen zumindest bei externen Produkten anheben. Deswegen wurde das auch als Grenze im ursprünglichen USB-Typ-C-Standard genommen. 18 V wiederum würde zuwenig bringen. Aber das Hauptproblem ist einfach der neue Standard respektive das Henne-Ei-Problem. Server migrieren mittlerweile langsam von 24-V-only auf 48 V. Aber im Endkunden-PC bekommst du keine Grafikkarte für Netzteile verkauft, die niemand hat und niemand zahlt einen saftigen Aufpreis beim Netzteil (wegen Load-Balancing gegenüber 12 V müsste der 24-V-/48-V-Kreis komplett zusätzlich implementiert werden), wenn es ihm noch keinen Vorteil bei der Grafikleistung bringt. Alle Änderungen, die es diesbezüglich in der Vergangenheit gab (und es waren wirklich wenige) liefen über die großen OEMs, aber Bürorechner haben das Problem überhaupt nicht.

Ich bin mal gespannt, wie oft sich TG mit vermeintlichen Garantiefällen auseinandersetzen darf, die mit der Buchse bzw. mit dem eigenen Produkt gar nichts zu tun haben.

Wenn man das so durch die Foren liest, scheint wohl so mancher zu glauben, dass die Garantie für so ziemlich alles gilt, was die Grafikkarte betrifft.

Die Erfahrung lehrt: Wenn etwas nicht funktioniert, dann sucht der DAU die Ursache immer beim prominentesten/am leichtesten zugänglichen Ansprechpartner. Wer ein "komm einfach zu mir"-Produkt oder besser gesagt eine -Versicherung verkauft, sollte sich meiner Meinung nach auf viel Andrang einstellen.
 
Ich muss Romas Video aber mal etwas relativieren, was das Balancing betrifft. Der Balancer arbeitet nicht stromgeführt, wie Roman es impliziert, sondern spannungsgeführt. Das ist ein entscheidender Unterschied.

Ein stromgesteuerter Balancer würde tatsächlich das Risiko bergen, den „schwachen“ Pin über Gebühr zu belasten, wenn dieser einen höheren Widerstand hat. Ein spannungsgeführtes System, wie der Ampinel, arbeitet jedoch nach einem anderen Prinzip: Es misst permanent die Spannungsabfälle über allen sechs Pfaden und regelt diese so, dass sie möglichst gleich sind.

Das heißt: Wenn der schwache Pin wegen seines höheren Übergangswiderstands eine größere Spannungsdifferenz aufweist, fließt dort automatisch weniger Strom. Der Balancer erhöht nun leicht den Spannungsabfall auf den anderen, „besseren“ Leitungen, aber nur so weit, dass die Differenz der Spannungen angeglichen wird, nicht so weit, dass der Strom auf dem schlechten Pfad den der anderen übersteigt.

Der Strom ergibt sich erst aus diesem Spannungszustand nach Ohm’schem Gesetz (I = U/R). Da der Widerstand des schlechten Kontakts höher ist, bleibt sein Stromfluss trotz Spannungsangleichung niedriger. Der Balancer gleicht also die Spannungsabfälle an, es wird nicht die Stromverteilung erzwungen.

Diese Regelstrategie stabilisiert das System, weil sie die Spannungsdifferenzen minimiert, die sonst durch Kontaktalterung oder Fertigungstoleranzen entstehen. Sie „zwingt“ keinen Kontakt zur höheren Lastaufnahme, sondern reduziert den Druck auf die überlasteten Leitungen – ein rein dämpfender, nicht treibender Eingriff.

Der Überwachungsteil, also Temperatur- oder Strom-Grenzwertüberwachung, bleibt zusätzlich aktiv und greift nur, wenn ein Pfad trotzdem aus dem sicheren Bereich läuft. Erst dann wird abgeschaltet oder die GPU-Last reduziert.

Ergo:
  • Ein stromgeführtes System könnte gefährlich werden.
  • Ein spannungsgeführtes, analog-dämpfendes Balancing wie beim Ampinel kann es nicht, weil es keine Ströme erzwingt.
Und genau deshalb wird dort kein schwacher Pin „hochgezogen“, sondern die übrigen werden leicht abgeregelt, bis das System sich thermisch stabilisiert. Genau da irrt Roman leider. Denn dann muss seiner stromgeführt gewesen sein. Ich komme aus dem Verstärkerbau und hatte genau dieses Problem beim Zusammenschalten vieler Einzelendstufen zu einer großen PA.
 
schickt ich es zu TG mit WVPII und bekommt garantiert Hilfe - denn jeder HST versucht erstmal die Verantwortung abzuschieben bei dem Thema.

Na dann mach mal. TG wird sich bedanken. Ich bedanke mich derweil für den erhöhten Kaufpreis, der den zusätzlichen Mitarbeiter abdecken muss, der die Möchtegern-Garantieabwicklungen absagt.
 
Ich muss Romas Video aber mal etwas relativieren, was das Balancing betrifft. Der Balancer arbeitet nicht stromgeführt, wie Roman es impliziert, sondern spannungsgeführt. Das ist ein entscheidender Unterschied.

Ergo:
  • Ein stromgeführtes System könnte gefährlich werden.
  • Ein spannungsgeführtes, analog-dämpfendes Balancing wie beim Ampinel kann es nicht, weil es keine Ströme erzwingt.

Ich finde die ganze Diskussion als Laie nur noch skurril. Roman schreibt am 20.10., dass er sich persönlich mit Aquacomputer getroffen hat ...



... und es wäre naheliegend, sich in diesem persönlichen Treffen über Unklarheiten in der Funktionsweise auszutauschen.

Stattdessen spricht Roman im Vorstellungsvideo des Wireview Pro II am 30.10. wieder davon, "dass über den Pin, der den schlechten Übergangswiderstand hat, mehr Strom forciert wird als vorher".

Entweder reden beide Parteien aneinander vorbei oder gar nicht miteinander. Einfach nur irre.

Edit: Link korrigiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich über 1000 oder 2000 Euro für eine Karte abdrücke, dann erwarte ich, dass solche Probleme nicht auftreten. Und schon gar nicht gebe ich dann noch extra Geld für ein anderes Tool aus, dass den Fehler der Grafikkartenhersteller ausbügeln soll.
 
Zurück