Geforce RTX 3090: Spielerin zockt Crysis 3 über den Grafikspeicher

Das verstehe ich schon, warum nicht gleich den GDDR6X auf das Mainboard packen?
Weil das ziemlich langsam werden würde!

Das Mainboard hat doch ein PCI-E Anschluss und der Anschluss muss ja die gleiche Leistung bringen wie der GDDR6X Ram.
Nein!

Sonst würde ja das PCI-E den GDDR6X ausbremsen, denn die Daten liegen auf der SSD (Spielspeicherort).
Nein, die liegen natürlich im Grafikkarten-RAM, genau deswegen gibt es den ja...

Mit einem Dual-CPU/GPU Sockel kann man die Leistungsbremsen umgehen.
Das was du dir da vorstellst, wäre eine gewaltige Leistungsbremse!

Der gemeinsame Ram kann wie eine Portition frei bestimmt werden (das lässt sich beliebig anpassen).
Bringt halt nichts...
 
Es gibt sicher viele Ansätze um aus dem X86 Korsett heraus zu kommen. Nvidia hat zum Beispiel eine Server GPU mit integriertem Mellanox ARM Prozessor am Start. Der ARM Prozessor soll die Server CPUs entlasten. Aber mittelfristig bleibt noch vieles beim Alten.
 
Das verstehe ich schon, warum nicht gleich den GDDR6X auf das Mainboard packen?
Weil das viel langsamer wäre als DDR4 zu benutzen. ;-)

Bandbreite ist nicht alles. DDR4 und demnächst 5 ist für die Art von Last optimiert, die eine CPU braucht (viele kleine zufällige Datenschnipsel für zig verschiedene Threads mit möglichst kurzen Latenzen). Eine monströse Bandbreite hilft hier nicht besonders viel - vergleiche mal Quad-Channel Plattformen mit DualChannel - bei ähnlich schneller CPU bringt eine verdoppelte Speicherbandbreite in vielen Anwendungen kaum etwas.

GDDR-Speicher ist dagegen wie der Name schon sagt auf Grafikprozessoren optimiert - hier sinds meist keine kleinen Datenstückchen die besonders niedriglatent kommen müssen sondern vergleichsweise riesige Datenberge die, man verzeihe mir das technisch unsaubere aber anschauliche Wort, sequentiell aus dem Speicher gesaugt werden müssen. Hier bringen 800 statt 400 GB/s "sequentiell" noch massiv Leistung, während im CPU-Bereich 100 statt 50 GB/s nur in Anwendungen was bringen die deutlich speicherlimitiert sind.

Es ist eben bei der Hardware so, dass die Anwendungsszenarien die Optimierung ergeben. Siehe beispielsweise Miningperformance von GDDR5 gegen GDDR5X Karten. Im Mining ist der "langsamere" GDDR5 deutlich schneller weil er bessere Latenzen hat, im Gaming ist der GDDR5X deutlich schneller weil er höhere Bandbreiten hat.
Ich weiß, Autovergleiche sind verpönt aber das ist son bisschen der vergleich Formel1-Rennwagen gegen Traktorpulling. Jedes dieser Gerätschaften ist über Jahrzehnte auf das optimiert was es als Aufgabe hat und kann diese Aufgabe hervorragend erfüllen. Das eine gegen das andere auszutauschen endet dagegen in einer Katastrophe. Genauso wie man mit nem F1 schlecht nen Anhänger ziehen kann kannste mit GDDR6X nichts (schnelles) im Desktop als RAM anfangen - und genauso wie ein Traktor auf der Rennstrecke von nem F1 zersägt würde würde auch DDR4 auf einer Grafikkarte untergehen.

Letzteres wurde übrigens ganz früher mal bei lahmen Grafikkarten gemacht, also DDR2 statt GDDR auf die Grafikkarte löten (siehe GeForce7 Serie). Da war aber auchder Unterschied noch nicht so enorm wie heute. Da gabs dann ne 7600 GT mit GDDR und eine 7650GS mit DDR2 die SEHR viel langsamer war.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schade das es echt nicht so einfach geht,denn sonst könnte man ja einfach mehr GPU Ram drauf stecken oder das es ein Nutzer mal einfach wie ein upgrade einfach austauscht ,indem man nen größeren und schnelleren GPU Ram speicher einfach drauf stecken kann.Das wäre es doch.Eine direkte Verbindung von GPU Ram zur CPU.Schneller geht es wirklich nicht mehr.Denn egal ob SSD,Flash,HBM oder sowas als Ramspeicher zu verwenden,das alles führt leider nicht zur beschleunigung.Sonst hätten das die Hersteller schon längst so gemacht.Es sei denn es kommt ein neuer Speicher raus,der alles dagewesene in den Schatten wirft.Also sprich beste Latenzen,sehr gute Bandbreite alle besten seiten des SPeichers halt.Billig wird das ganz sicher nicht und ob wir dann Vorteile beim Spielen sowie auch Anwendung haben wird,ist die zweite Frage.
 
Für die Transportwege könnte man Nano-Lichtleiterbahnen verwenden um die Daten über Licht zu verwenden.

Häufig lese ich: "... dann limitiert die CPU...".
Sehr schade das man nicht wirklich in diese richtung forscht, denn es wäte ökologisch auch besser wenn das Mainbaord frei modifizierbar ist.

Wenn der CPU Sockel zu alt ist, entfernt man diesen einfach und setzt einen neuen Sockel ein, dazu entsprechend ein paar Veränderungen auf dem Board und fertig.
Sozusagen ein fast frei modulares Mainbaord.


Wenn das mit der CPU/GPU nicht funktioniert.
Warum gibt es dann CPUs mit einem GPU Kern?
Na ihr kennt die Teile bestimmt, sind in fast jedem Notebook drinnen.
Weil das viel langsamer wäre als DDR4 zu benutzen. ;-)

Bandbreite ist nicht alles. DDR4 und demnächst 5 ist für die Art von Last optimiert, die eine CPU braucht (viele kleine zufällige Datenschnipsel für zig verschiedene Threads mit möglichst kurzen Latenzen). Eine monströse Bandbreite hilft hier nicht besonders viel - vergleiche mal Quad-Channel Plattformen mit DualChannel - bei ähnlich schneller CPU bringt eine verdoppelte Speicherbandbreite in vielen Anwendungen kaum etwas.

GDDR-Speicher ist dagegen wie der Name schon sagt auf Grafikprozessoren optimiert - hier sinds meist keine kleinen Datenstückchen die besonders niedriglatent kommen müssen sondern vergleichsweise riesige Datenberge die, man verzeihe mir das technisch unsaubere aber anschauliche Wort, sequentiell aus dem Speicher gesaugt werden müssen. Hier bringen 800 statt 400 GB/s "sequentiell" noch massiv Leistung, während im CPU-Bereich 100 statt 50 GB/s nur in Anwendungen was bringen die deutlich speicherlimitiert sind.

Es ist eben bei der Hardware so, dass die Anwendungsszenarien die Optimierung ergeben. Siehe beispielsweise Miningperformance von GDDR5 gegen GDDR5X Karten. Im Mining ist der "langsamere" GDDR5 deutlich schneller weil er bessere Latenzen hat, im Gaming ist der GDDR5X deutlich schneller weil er höhere Bandbreiten hat.
Ich weiß, Autovergleiche sind verpönt aber das ist son bisschen der vergleich Formel1-Rennwagen gegen Traktorpulling. Jedes dieser Gerätschaften ist über Jahrzehnte auf das optimiert was es als Aufgabe hat und kann diese Aufgabe hervorragend erfüllen. Das eine gegen das andere auszutauschen endet dagegen in einer Katastrophe. Genauso wie man mit nem F1 schlecht nen Anhänger ziehen kann kannste mit GDDR6X nichts (schnelles) im Desktop als RAM anfangen - und genauso wie ein Traktor auf der Rennstrecke von nem F1 zersägt würde würde auch DDR4 auf einer Grafikkarte untergehen.

Letzteres wurde übrigens ganz früher mal bei lahmen Grafikkarten gemacht, also DDR2 statt GDDR auf die Grafikkarte löten (siehe GeForce7 Serie). Da war aber auchder Unterschied noch nicht so enorm wie heute. Da gabs dann ne 7600 GT mit GDDR und eine 7650GS mit DDR2 die SEHR viel langsamer war.
Danke für deine Antwort ?

Der Vergleich mit dem Auto ist ganz gut.
Bezüglich dem Traktor und dem Formel 1 Fahrzeug. Es sind beides Verbrenner und ich meinte das eher aus der Sicht eines leistungsstarken Elektromotors!

Mehr Leistung und schnellere Ansprechung, eben durch neue Technik.

Häufig sind die Kosten der limitierende Faktor. Unabhängig von den Möglichkeiten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schade das Deutsche Firmen wie Siemens, nicht eine Photonen CPU bzw. APU entwickeln :-)
da würden Lichtwellenleiter natürlich gut dazu passen. Solche eine APU würde das aussehen eines Würfels haben und anstelle des Herkömmlichen Dotierens eben eher halbdurchsichtige Zonen , und zusätzlich unterer anderen "Spiegel" schaffen die mit Hilfe Lichtleiter Kanäle gewöhnliche Transistoren nachbilden :-)

Langsam sollte die Idee mal Früchte Tragen ! Oder wollen die zurück zur Steinzeit ;-)
 
Das verstehe ich schon, warum nicht gleich den GDDR6X auf das Mainboard packen?

Das Mainboard hat doch ein PCI-E Anschluss und der Anschluss muss ja die gleiche Leistung bringen wie der GDDR6X Ram. Sonst würde ja das PCI-E den GDDR6X ausbremsen, denn die Daten liegen auf der SSD (Spielspeicherort).

Mit einem Dual-CPU/GPU Sockel kann man die Leistungsbremsen umgehen. Der gemeinsame Ram kann wie eine Portition frei bestimmt werden (das lässt sich beliebig anpassen).

Die Hersteller fertigen Upgrade-Kits, mit Spannungswandler, diversen Chips als Plug&Play auf dem Mainboard (dafür sind extra Slots vorhanden). Zusätzlich können die Hersteller alternative Kühlungen, sowie LED und allgemein den Style verändern.

Der PCI-E ist um ein vielfaches langsamer. Von der SSD zum GDDR6X müssen die Daten im Idealfall nur einmal pro Session während des Ladevorganges transportiert werden und da kann man sich Verzögerungen erlauben. Aber aus dem GDDR6X in die GPU und zurück werden sie dann mehrmals pro Frame bewegt. Genau dafür ist der lokale VRAM da, weil man diesen kurzfristigen Bedarf unmöglich mit einer externen Schnittstelle decken kann.
 
Der PCI-E ist um ein vielfaches langsamer. Von der SSD zum GDDR6X müssen die Daten im Idealfall nur einmal pro Session während des Ladevorganges transportiert werden und da kann man sich Verzögerungen erlauben. Aber aus dem GDDR6X in die GPU und zurück werden sie dann mehrmals pro Frame bewegt. Genau dafür ist der lokale VRAM da, weil man diesen kurzfristigen Bedarf unmöglich mit einer externen Schnittstelle decken kann.

Wäre das was ich geschrieben habe, mit CPU + GPU Sockel auf einem Mainboard, utopisch?

Denn in diversen Spielen mit Ladebildschirm, werden die Daten entsprechend hin und her geschoben, darum gibt es die Ladebildschirme.
So ganz grob gesagt.
 
Ja, die sind utopisch. Beziehungsweise eigentlich sind sie retro: Gesockelte Verbindungen zwischen Grafikspeicher und -chip (damals noch nicht "GPU") gab es zuletzt in den 90ern (auf Karten), seitdem braucht man Lötverbindungen für die gewünschte Signalqualität. In Form von HBM und immer größeren internen Caches sind Speicher mit elektrisch noch hochwertigerer Anbindung sogar ein Schlüsselelement bei weiteren Leistungssteigerungen.

Ladebildschirme gibt es in aller Regel, weil Daten von der SSD erst vom Prozessor entpackt werden müssen. Oder weil irgendwelche Kopierschutz-/Accountbindungsysteme erst einmal online-Anfragen stellen und abwarten. Selbst wenn du dir die Summe von RAM- und VRAM-Belegung anschaust (die tatsächlich viele Doppelungen enthalten kann), belegen viele Spiele nicht mehr als 30-40, oft sogar weniger als 10-20 GB flüchtigen Speicher. Wie sonst sollten sie in einem Einsteigersystem mit 8 GiB Hauptspeicher und 4 GiB VRAM überhaupt starten? Als reinen Burst-Lesezugriff könnte man diese Datenmengevon einer durchschnittlichen NVME-SSD binnen 3-10 Sekunden transferieren, aber stattdessen dauern die Ladevorgänge vom Spielstart bis zum Start des eigentlichen Spielgeschehens aufsummiert nicht selten 30 - 120 Sekunden. Ich bin gespannt (aber nur wenig hoffnungsvoll), ob sich das mit den neuen Techniken vor allem der PS5 endlich ändert.
 
Das streaming von Google Stadia wäre schon fast die Lösung gewesen, wenn das Internet nicht so schlecht wäre.

Ich könnte mir das Streaming von games, zukünftig gut vorstellen. Man siehe Netflix und Co. was für Filme und Serien schon funktioniert.

Möglich wäre das für die PS6. Streaming Gaming und die PS6 entschlüsselt und entpackg die Daten... und umgekehrt werden diese wieder zurück verschlüsselt und gepackt um, um zum Rechenzentrum zurück geschickt zu werden.

Vielleicht wird das dann auch für den PC geben, so das neue CPU und GPU unnötig werden.

Das Handy wird irgendwann ganz verschwinden und man bekommt ein neuronalen (Bio)Social-Chip in den Kopf welcher das Handy komplett ersetzt. Zugleich werden wir Menschen dann komplett gläsern, da alle Infos auf dem Bio-Chip enthalten sind.
 
na das handy wird niemals ganz überflüssig sein.Wenn es dann noch so Menschen wie mich gibt,die sehr gerne Musik auch unterwegs hören wollen,dann sieht die sache ganz anders aus.Somit wird also Handy niemals ganz überflüssig werden.Nun gut,also nen mp3 player hat es schon ersetzt.Also seid 2012 zumindest so.
 
Das Handy gibt es doch nur als Zwischenlösung für den mobilen PC/Notebook.
Da alles mobil sein muss, wird das auch unsere Zukunft bestimmen.

Sprich, mit dem Fingerabdruck zukünftig alles bezahlen. Klingt unrealistisch?
Derzeit melde ich mich mit dem Finger-Scan in alle Accounts ein... das hätte ich damals nicht gedacht.

Der nächste Schritt wäre logisch alles über einen Bio Chip laufen zu lassen. Egal wo und was man tut, alle Daten sind im Chip. Keine EC Karten mehr, kein Handy zum schreiben/telefonieren... der Bio-Chip ist am Nerfensystem angeschlossen.

Das würde ich echt sehe gerne erforschen, denn ich wüsste schon womit ich da beginnen würde. Leidee ist das Problem immer die Finanzierung.

Aber das wäre wirklich die Zukunft und alles andere, ob Spiele oder Anwendungen wird live in das Gehirn/Gedanken gestreamt!
Nachts wenn man schläft gibt es sanfte und ruhige Werbung in die Träume.
 
Wieder mal komplett undurchdacht diese GPU-RAM-Disc
Das war doch nur für den Gag, "It can run crisis - im RAM der GraKa" nützlich.
CPU und GPU könnten auch nicht den selben RAM direkt ansprechen.
Es geht nicht, daß beide Chips den RAM unabhängig voneinander selbst verwalten!
Wäre aber lustig ? ein bluescreen Modus, wenn die GraKa und die CPU sich gegenseitig den Speicher überschreiben.
 
Das verstehe ich schon, warum nicht gleich den GDDR6X auf das Mainboard packen?

Das Mainboard hat doch ein PCI-E Anschluss und der Anschluss muss ja die gleiche Leistung bringen wie der GDDR6X Ram. Sonst würde ja das PCI-E den GDDR6X ausbremsen, denn die Daten liegen auf der SSD (Spielspeicherort).

Mit einem Dual-CPU/GPU Sockel kann man die Leistungsbremsen umgehen. Der gemeinsame Ram kann wie eine Portition frei bestimmt werden (das lässt sich beliebig anpassen).

Die Hersteller fertigen Upgrade-Kits, mit Spannungswandler, diversen Chips als Plug&Play auf dem Mainboard (dafür sind extra Slots vorhanden). Zusätzlich können die Hersteller alternative Kühlungen, sowie LED und allgemein den Style verändern.
Beim Pentium3 mit Slot1 gab es etwas in der Richtung. Einfach nur Cache und CPU auf eine Platine, sonst nichts. Der Rest war auf dem Maiboard und der Kühler war standardisiert. Das könnte man mit GPUs auch machen. Das würde zwas MBs verteuern aber GPUs verbilligen. Da aber momentan jede zweite Generation ein neues MB gekauft werden muß, macht das auch nicht viel Sinn.
Die einfachste Lösung wäre es, CPU und GPU und DDR6 Ram zu vereinen und das kann dann mit einem Kühler gekühlt werden. Die Spannungsversorgung ist auf dem MB und Netzteil. Lieber mehr im Netzteil, da man das seltener neu kauft.

Ich denke AMD wird uns bald mit dem Sockel AM5 und neuen CPUs überraschen wo CPU+GPU+GPU-RAM auf einem Chips sind.
 
Du hast echt eine lebhafte Fantasie!
Ich sehe das ganze nur logisch und zukunftssicher.
Wenn ich das Geld hätte würde ich das so umsetzen um die veraltete Bauweise mit Mainboard (CPU) und externer GPU zu ersetzen.

Das Prinzip läuft schon seit jahren und es ist an der Zeit einen Schritt nach vorne zu gehen.

Handys schaffen das ja auch soweit... grob gesagt.


Das mit dem Bio-Chip als Handy Ersatz wäre recht einfach zu lösen, in dem es mega Rechenzentren im Internet gibt, die dann die Berechnungen dynamisch füf den Endkunden übernehmen.

Also ist der Bio-Chip im grunde nur ein Empfänger und Sender, sowie Identifikation der Person.
 
Zurück