Die Frage der Zukunftsfähigkeit muss man in der Tat stellen. Da aber die "next gen" Konsolen aktuell max. 16 GB Speicher insgesamt ("VRAM" + RAM) haben wird es schwer, in naher Zukunft 16 GB VRAM als Standard/Minimum zu haben.
Eben... Von den 16GB hat man 13-14GB abseits des Betriebssystems übrig.
Den Rest müssen sich Gamecode und VRAM teilen. Somit bleiben den neuen Konsolen im Normalfall auch nur noch um die 8GB VRAM für Grafik.
Somit ist die Marschrichtung der nächsten Jahre klar und die Frage danach, ob 8-10GB VRAM ausreichen ist entsprechend beantwortet.
Was ich mich Frage ist, warum auf dem PC der RAM so schlecht ausgenutzt wird. Anstatt die brachliegenden Kapazitäten als riesigen Cache zu nutzen wird in Ladebildschirmen und beim Nachladen im Level tatsächlich von der Festplatte gelesen.
Weil die meisten eben auch "nur" 8-16GB RAM in ihren PCs stecken haben und weil das ein Höllenaufwand ist, die Streaming- Engine so zu tarieren, dass sie auf alle Gegebenheiten des Rechners (auch in Sachen RAM- Geschwindigkeit) reagieren können. RAM- Transfers sind im Rechen- und im Busbudget nämlich bei weitem nicht so "billig" in den Rechenzyklen, wie es hier dargestellt wird.
Einige Games tune ich indem ich eine RAM-Disk erstelle und per NTFS-Hardlink häufig benötigte Gamedaten dorthin kopiere. Die Ladezeiten, Nachladeruckler durch Texturstreaming und allgemeine Texturqualität durch schnelleres Streaming ist um Längen besser als das Game out of the box!
Bei manchen Engines erreichst Du damit genau das Gegenteil, nämlich kurzzeitige Framedrops, weil das Streaming bzw. I/O System, wenn es keine Drosselung integriert hat, mit allem was es hat Daten nachzieht, was kurzzeitig die Ressourcen so in den Keller gehen lassen kann, dass Du dann damit Drops provozierst.
Das ist etwas, was ich wirklich nicht verstehe weil es doch sehr einfach umzusetzen sein dürfte.
Siehe oben. Eben genau nicht, weil die Transfers das System dadurch, dass so gut wie jede einzelne Station damit eingebunden ist, belastet wird.
Zudem nutzen die meisten modernen Engines den RAM und den VRAM bereits als Puffer.
Der Trick mit der RAM-Disk funktioniert bei einem 200 GB Warzone natürlich nicht mehr – trotzdem komme ich teilweise auf 12 GB RAM-Belegung + 10 GB VRAM-Belegung also in Summe (wie auch bei den Konsolen gerechnet) bloß 22528 MB von 90112 MB genutzten Speicher.
Kann das nicht auch mal jemand untersuchen? Wie es sein kann, dass eine RAM-Disk unglaublich beschleunigt während das Game an sich kaum Speicher als Cache nutzt?
Habe ich bereits untersucht und Dir die Zusammenhänge oben geschildert. Und wie bereits mehrfach geschrieben. Eine RAM- Disk beschleunigt zu dem, was sie theoretisch leisten müsste eben ungleich weniger, als hier manche denken.
Also- Entweder ein spezielles I/O System entwickeln, was den DMA auf den RAM von den Bussen und der CPU wegzieht.
Oder eben - Wie nun zum Glück eingeführt, gleich eine SSD im Direktzugriff nutzen. Denn man muss nichts cachen, was auch so schnell genug zur Verfügung steht.