FTTH/B: Bundeswirtschaftsminister fordert Gigabit-Glasfaser bis 2025

Deswegen schrieb ich ja "aufstrebender" Nobelbezirk ;)
Also eher nicht im Stadtzentrum, sondern etwas außerhalb, wo alles neu gebaut wird, mit "schönen" Einfamilienhäusern mit all den "glücklichen" Familien.
Oder eben wenn wo ein neuer Wohnkomplex hochgezogen wird.

Gesendet von meinem D5803 mit Tapatalk
 
Deswegen schrieb ich ja "aufstrebender" Nobelbezirk ;)
Also eher nicht im Stadtzentrum, sondern etwas außerhalb, wo alles neu gebaut wird, mit "schönen" Einfamilienhäusern mit all den "glücklichen" Familien.
Oder eben wenn wo ein neuer Wohnkomplex hochgezogen wird.

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Yep, genau da. Vor allem die jungen Familien die da bauen - die wissen wie wichtig das ist und die planen das ein. Und für Anbieter ist das einfach - die nutzen die Baustellen und sparen sich einiges an Arbeit und müssen nicht komplett eigenständig ausbauen^^
Aber auch viele Gebiete die in den 80&90 gebaut wurden, typische Platte - da wird auch massiv ausgebaut.
 
In Wohnblöcken wird eher nicht Glasfaser gezogen, weil die Eigentümer dieser Blöcke meist die Dinger nur noch melken. Gerade im Bereich Stuttgart kann man da ja genug Geld machen. Verkaufst du 100m² Land bist du Millionär :hail:

@Cryon
Du musst dir vorstellen, dass alles innerhalb eines 50km Radius noch Einzugsgebiet von Stuttgart ist, Es pendeln täglich 230k leute rein und 80k raus. Am Abend dann natürlich umgekehrt, ansonsten wäre das Boot bald voll :D
 
In Wohnblöcken wird eher nicht Glasfaser gezogen, weil die Eigentümer dieser Blöcke meist die Dinger nur noch melken. Gerade im Bereich Stuttgart kann man da ja genug Geld machen. Verkaufst du 100m² Land bist du Millionär :hail:

@Cryon
Du musst dir vorstellen, dass alles innerhalb eines 50km Radius noch Einzugsgebiet von Stuttgart ist, Es pendeln täglich 230k leute rein und 80k raus. Am Abend dann natürlich umgekehrt, ansonsten wäre das Boot bald voll :D

Das ist aber eher ne Ausnahme, nix normales. Viele Leute die mittlerweile genug verdienen, verziehen sich aufs platte Land, 5000 Einwohner reichen ja um alles nötige vor Ort zu haben und der Rest ist bequem mitm Auto erreichbar.
Vorteile: man lebt ruhig, man lebt günstig, hat Frischluft und weniger Staus, dafür immer nen Parkplatz :D
Nachteile: gibt halt nüscht aufm Dorf, auch kein Internet. Seine Möbel kann man bei Ikea holen, seine Internetleitung ist da nicht so einfach zu organisieren aufm Land^^

Ich bin hier absolut zufrieden. Am Stadtrand leben, trotzdem in 20min mit den öffentlichen im Zentrum sein. Günstig, halbwegs ruhig, grün, keiner geht mir aufn Sack und ich zahle 320€ für 2 Zimmer, 45m²
Äääätsch :ugly:
Und bei mir wird ausgebaut, das machen aber NICHT die Hauseigentümer (die melken das hier auch, nur verdienen sie dabei keine Millionen sondern paar Tausend pro Haus - es bleibt bei weitem nicht so viel hängen wie in den Großstädten bei selber Fläche) - hier baut KD/Vodafone und Telekom aus.
Erst vor kurzem sind die Techniker vom örtlichen Subunternehmen rumgeeiert + KD-Jungs (noch in den alten Jacken). Ran, anlabern - die machen Segmentierungsarbeiten und bauen die Kapazitäten aus um 200mbit/s für jeden Anschluss garantieren zu können und 400mbit/s bald anbieten zu können. Alles freiwillig, nix über die Vermieter, von denen es hier 4-5 Stück gibt in diesem Gebiet + Privatvermieter.
 
Dann warte ich mal bis Gabriel mit der Schippe unter dem Arm bei mir klingelt :D. Wehe wenn der die letzte Meile nicht dabei hat dann bekommt er auch eine Satire und wird abgeschoben.
 
Dann warte ich mal bis Gabriel mit der Schippe unter dem Arm bei mir klingelt :D. Wehe wenn der die letzte Meile nicht dabei hat dann bekommt er auch eine Satire und wird abgeschoben.

Da kannste lange warten oder selbst buddeln. Mit dem aktuellen Tempo kriegen wir 1gbit/s Glasfaser zwar verlegt, aber maximal an paar Ecken :D
Ich war bei dem FTTH-Ausbau der Telekom in Chemnitz mit dabei. Das Projekt ging ne Weile, aber bei dem Tempo waren nur kleine Stadtteile angeschlossen in über einem Jahr wo sie aktiv waren (kA wie lange die Planung dafür war).
Mit 2025 wird das nüscht wenn man denen keinen Druck macht^^
 
Gigabit bis 2025! :wow: Ach, der Siggi! Immer wieder für eine Pointe gut. :lol:

Ähm - hat unserem verehrten Bundeswirtschaftsminister schon jemand erklärt, dass 2025 schon in neun Jahren ist? Angesichts des bisherigen Ausbautempos halte ich selbst das von der Telekom angegebene Jahr 2030 für unrealistisch, denn die machen in Sachen Glasfaser gerade wie viel? Genau - praktisch nix. Jedenfalls gemessen an den Investitionen, die nötig wären. Da wird lieber das letzte Bit per Vectoring aus dem Kupferkabel gequetscht, anstatt endlich mal Geld in die Hand zu nehmen und Deutschland ein modernes Netz zu verpassen, das diesen Begriff auch verdient.

In einer Hinsicht hat Gabriel nämlich Recht. Die Investitionen in ein flächendeckendes Glasfasernetz sind groß, vielleicht sogar riesig. Aber das galt für die Straßen, die Kanalisation, die Telefonkabel, die Erdgasleitungen, das Stromnetz und den Schienenverkehr auch. Hätten die Generationen damals sich angesichts der hohen Kosten auch so in die Hose gemacht, wie die Telekom und die Bundesregierung heute, würden wir heute immer noch die Nachttöpfe morgens auf die Straße kippen. Auf geht´s, macht endlich was!

Munter bleiben!
 
Stellt euch mal vor, diese Sprüche würden der Realität entsprechen. Man würden wir in einer modernen Welt leben!
1Gbit dürfte in 9 Jahren das sein, was heute 50 Mbit sind. Angemessen, mehr nicht. Je nach Wachstum des IoT und Streamings könnte das heute einer 6k Leitung entsprechen.
 
Ich habe nie behauptet, dass diese Leitung bis an mein Lebensende reicht. Mir ist durchaus bewusst, dass ich irgendwann mal voraussichtlich auch eine 1gbit Leitung brauche. Aber sicherlich wird meine Leitung noch die nächsten 5 Jahre für alles reichen.

Mir geht es hauptsächlich um die Leute, die meinen, sie müssen jetzt ihre absolut unnötige Leitung haben. Wozu jetzt eine 1gbit Leitung? Die kann doch aktuell keiner gebrauchen. Von riesigen Servern abgesehen.

M.M.n. sollten die Leute, die jetzt noch tatsächlich im Steinzeitalter leben müssen, eine annehmbare Leitung bekommen. Und wenn das erledigt ist, dann kann man den Rest ausbauen.
Nur leider zählt meine Meinung nicht, denn die Gier hat das Sagen.
Was hat das mit Gier zu tun wenn man nachhaltig ausbaut? Warum soll ich jetzt mehrere tausend Euro für die Erschließung mit einer alten Technologie bezahlen und dann in ca. 5 Jahren nochmal weil diese ausgeschöpft ist? Das macht einfach keinen Sinn. Wenn man jetzt schon die Erde aufreißen muss kann man auch gleich aktuelle Technologien verbauen und keine die schon nahezu ausgeschöpft sind und alleine aus Gewinnmaximierungsgründen des Leitungsbesitzers aufgrund von abgeschrieben Netzen angepriesen und durchgesetzt werden. ^^

Davon völlig unabhängig kann man ja durchaus nach dem Prinzip weniger bekommt zu erst vorgehen aber eben nicht mit zukunftsuntauglicher Technologie.

MfG
 
Was hat das mit Gier zu tun wenn man nachhaltig ausbaut? Warum soll ich jetzt mehrere tausend Euro für die Erschließung mit einer alten Technologie bezahlen und dann in ca. 5 Jahren nochmal weil diese ausgeschöpft ist? Das macht einfach keinen Sinn. Wenn man jetzt schon die Erde aufreißen muss kann man auch gleich aktuelle Technologien verbauen und keine die schon nahezu ausgeschöpft sind und alleine aus Gewinnmaximierungsgründen des Leitungsbesitzers aufgrund von abgeschrieben Netzen angepriesen und durchgesetzt werden. ^^

Davon völlig unabhängig kann man ja durchaus nach dem Prinzip weniger bekommt zu erst vorgehen aber eben nicht mit zukunftsuntauglicher Technologie.

MfG

Mach das mal der Politik klar. Und bring die Unternehmen, vor allem die Telekomiker, zu nem guten Übergang auf FTTH/FTTB only.
Das will ich sehen. Ich will das auch, aber so lange unsere Politiker so doof sind, können wir das knicken. Es gibt Unternehmen, die bewegen sich da mehr, ich könnte schon vor paar Jahren in nem anderen Stadtteil ne Wohung mieten und Gigabit haben. Als Privatperson, für nen bissigen aber nicht übertrieben hohen Preis. Leider auf Coaxial, also Kabel, mit genau so beschissenem Upload wie der da halt üblich ist. Aber wenigstens der Download wäre da.
Guggste:
an! Internet, Telefon, Fernsehen. Fur Leipzig aus Leipzig.: Option 1

Ja, 20mbit/s upload, ja 100€ im Monat. Aber sie haben nicht auf die Subventionen gewartet oder drauf das andere Anbieter das bringen. Sie habens einfach getan - ohne wenn und aber. Klar, kleiner regionaler Anbieter, nicht die gesamte Stadt abgedeckt (geht ja net weil nur 1 Anbieter für Kabel ins Haus darf, Verträge und so n Schmarrn - die müssen mit Primacom, KD und Telecolumbus teilen hier, vll noch mit nem anderen Anbieter) - aber wer will, kriegt als Privatperson auch einen normalen 1gbit/s Anschluss, nicht Business sondern ganz normaler Tarif für Normalsterbliche. Und 100€ für 1gbit/s sind fair, bedenkt man was der Rest so bietet.

Wir brauchen einfach mehr Anbieter, mehr Netze und weniger Großkonzerne die in der halben westlichen Welt agieren und alles auspressen.

Aber theoretisch könnte das bis 2025 gehen. Wenn man will. 9 Jahre sollten reichen, dafür muss aber jeder Anbieter wollen, nicht nur die kleinen regionalen Anbieter die man selbst in der eigenen Stadt erstmal kennen muss :P
 
also bei mir haben sie vor 2 Jahren mal auf 50 bzw. 100mbit aufgerüstet und jetzt will der typ mir erzählen dass wir in 9Jahren Glasfasteranschluss haben?!

..ich mein gut ich wohne recht nah der Innenstadt aber ich halte das trotzdem für sehr optimistisch...denk hier denn nochmal einer an die schwarze null??? :D
Schäuble wird ihm schon was husten..hautpsache Autobahnen und Brücken nur leider interessieren die keinem mehr auf dem internationalen Wirtschaftmarkt und Standortabwägungen im Jahre 2016.
 
Wir brauchen einfach mehr Anbieter, mehr Netze und weniger Großkonzerne die in der halben westlichen Welt agieren und alles auspressen.

Aber theoretisch könnte das bis 2025 gehen. Wenn man will. 9 Jahre sollten reichen, dafür muss aber jeder Anbieter wollen, nicht nur die kleinen regionalen Anbieter die man selbst in der eigenen Stadt erstmal kennen muss :P
In einen kleinere Dorf auszubauen ist auch nicht besonders schwierig. Aber mache das mal in einer großen Stadt. Da kann man nicht einfach die Straßen nach belieben aufreißen und mal eben ein Glasfaserkabel verlegen. Deshalb ist es auch in solchen Gegenden viel viel teurer. Und ja, es ist gut das es Anbieter gibt die es dennoch machen jedoch wird es ohne entsprechende Subventionen bei ein paar Anbieter bleiben. Ich finde es ausgesprochen kurzsichtig, dass so viel Subventionen jetzt in den Vectoring Ausbau gesteckt werden. Priorität sollte m. M. n. in dem Fall die Zukunftstechnologie haben auch was die und insbesondere letzte Meile angeht.

Wenn man das mal massiv vorantrieben würde, wäre das ein enormer Vorteil für den Wirtschaftsstandort Deutschland und auch für die Einwohner, denn haben viele/ alle solch einen Zugang und gibt es genug Anbieter so sinken auch schnell die Preise.

Eins stört mich hingegen noch. Regionale Anbieter haben immer das Problem alternativlos zu sein. In den wenigsten Fällen hat man dann die Auswahl. Da kann man Glück oder auch Pech haben. An dem Punkt muss der Staat im Sinne seiner Bürger eine Lösung finden, wie beispielsweise das Netze weitervermietet werden müssen oder aber eventuell die Netzinfrastruktur in staatliche Hand kommt, kontrolliert durch ein Fachgremium aus der Wirtschaft.

MfG
 
Unitymedia ist mit deren 400mbit/s Leitungen am nächsten dran. Laut Angaben von Unitymedia sind auch schon 12 Millionen Haushalte angebunden. Ich darf dieses Glück haben, dies zu bekommen^^ einziges Manko: Der 20mbit/s Upload. Bisschen nervig aber man kann mit leben. Besser als meine vorherige 10mbit/s D 1mbit/s U :D das ist übrigens das beste, was man hier bekommt, wenn man nicht zu Kabel wechseln will. Ich bin mal gespannt, wie die Zukunft aussieht, wie lange VDSL braucht, um den Download von Unitymedia einzuholen
 
Mich hat Unitymedia auch gerettet. Kupfer-DSL-Technik gibt hier DSL bis 16k, real aber nicht höher als 2K. Über Kabel gehts dagegen bis 200Mbits, die ich real auch bekomme.
 
Hätte man nicht das dämliche Vectoring gefördert, sondern bei staatlichen Zuschüssen direkt den Ausbau von FTTH/FTTB verlangt, dann wäre ein flächendeckendes Gigabit-Netz bis 2025 kein Problem und für die bestehenden Gebiete wäre es nur ne kleine Software-Änderung.
 
Vielleicht sind hier Tiefbau-Spezialisten unterwegs, die mir mal etwas erklären können:

Und zwar wurden hier bei uns im Ort schon vor über 20 (30?) Jahren Kabel "verlegt", ohne dafür etwas aufreißen zu müssen. An Start und Ziel wird jeweils ein Loch gegraben, und dann wird eine unterirdische Bohrung von einen Loch zum anderen Loch getrieben. Bei uns nannte man das damals "ein Kabel durch schießen". Soweit ich weiß ist waagerechtes Bohren heutzutage auch über Strecken von mehreren Kilometern kein Problem. Woran genau hängt also das Verlegen von Glasfaserkabeln? :confused:

In vielen Bereichen müsste ja nicht mal jeder einzelne Haushalt so erschlossen werden, die "Aktualisierung" der Knotenpunkte/Verteiler würde hier schon einen deutlichen Schub bringen.
 
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