Freizeitsport - Mountainbike, Roadbike, Trekking etc.

@Blutrache2oo9: Deine Einstellung finde ich super! Sport sollte man so machen, wie es einem selbst gut tut und was in seinen Möglichkeiten steht.

Ich betrachte meinen Renner auch nur als Sportgerät und nutze das Rad nicht im Alltag.
Ebensowenig nutze ich mein MTB im Alltag, das ist auch ein Sportgerät.
Für den Alltag habe ich ein ganz normales Crossrad mit Schutzblechen, Licht und sogar einem Ständer. :D

Das schöne an einem MTB ist natürlich, dass man sehr flexibel ist. Der Reiz am Rennrad ist, ein leichtes Rad zu haben, mit welchem man einfach Geschwindigkeiten fahren kann, die mit anderen Rädern nicht möglich sind.

Gestern hatte ich einen Herrn mit einem aufgemotzten E-Bike hinter mir, denn das Teil hat noch deutlich über 25 km/h unterstützt.
Das hat mich ganz schön angekotzt, denn er hing bei normalem Tempo auf der Ebene (ca. 33-35 km/h) noch hinter mir.
Dann dachte ich mir: "nicht mit mir" und habe Gas gegeben. Bei 42 km/h habe ich ihn dann abgehängt, bin das Tempo noch eine gute Zeit weitergefahren. Dadurch habe ich ihn dann endlich losbekommen. Das schafft man auch nur mit einem Renner.
Ja ich gebe zu, ich bin ein bisschen zu stolz, alsdass ich mich von einem E-Bike überholen lassen möchte. Darüber darf man gerne lächeln - ich tu es selbst über mich auch. ;)

Eine E-Bike-Diskussion will ich aber damit auch nicht anstoßen, denn ich fahre selbst ab und an gerne mal eine Runde E-Bike.
Neben meinem Studium arbeite ich am Wochenende in einem Fahrradladen im Verkauf - E-Bikes sind ein Fluch und Segen zugleich. Für alle Beteiligten.
 
Hab mich auch mal auf ein Ampelrennen mit nem E-Bike eingelassen, nach ca. 200Metern leicht bergauf mit ca. 40kmh hab ich mich ausgeklinkt, da war die Luft raus :D

Zu den Techniken: Wald fahre ich zu selten, aber ich muss bald mal wieder auf nen Parkplatz und den Grenzbereich der neuen Reifen ausloten, vielleicht auch mal 2,5 ;3 ;3,5+ Bar vergleichen.
 
Bei mir ist es jetzt ein gebrauchtes Canyon Al 9.0 geworden. Unter 10kg sind schon geil, auch wenn ich noch kaum damit gefahren bin. Evtl. sollte man mal einen Service machen, aber das bekomm ich zum glück allein hin.
 
Beim Gewicht ist nicht nur die Gesamtmasse entscheidend, sondern auch die Masse der rotierenden Elemente. Also Nabe, Speichen, Felge, (Bremsscheibe), (Schlauch) und Reifen.
Macht sich vor allem beim Beschleunigen bemerkbar. Grade im Gelände, wo man öfter mal beschleunigt oder ein Anstieg kommt ;)
 
Das Hauptelement ist die Rotierende Masse, 100gram weniger an den Laufrädern machen sich bemerkbar wie 1kg weniger am Gesamtgewicht.
Für das Leichte Gewicht hab ich mein Canyon Nerve auch geliebt, bis es dann mit nem Rahmenbruch gestorben ist im Gelände, war aber auch schon etwas älter der Bock.
 
Kommt auf die Übersetzung drauf an :ugly: Aber mit Schweren Bike kann man auch sein spass haben, das hab ich grad letzt wieder gemerkt als ich mit meinem Mongoose nen Rennradfahrer geärgert hab :ugly: Mit den ganzen Tuning Elementen fahre ich das Teil mittlerweile sogar lieber als mein Cube Fliegengewicht was 10kg weniger wiegt.
 
Pf. Alles unter 20 kg ist für Mädchen :ugly:

Alles übr 10kg ist unfahrbar. :D

Die Sache mit dem rotierenden Gewicht ist natürlich dann interessant, wenn es um Beschleunigung geht.
Merke ich immer wieder, wenn ich ab und an mit meinen Aero-Laufrädern (55mm hohe Carbonfelge) fahre. Auch wenn man dadurch auf der Gerade das ein oder andere Watt spart, fahre ich momentan lieber meine Mavic Ksyriums. Die 300 Gramm Gewichtsunterschied (1800 Gramm vs 1500 Gramm) machen gerade an Anstiegen viel aus.

Bin mal gespannt wie die Mavic Cosmic Pro Carbon SL sich am Berg schlagen werden.
Da ich meine Aeros kaum fahre, da mit 55mm einfach auch bei Seitenwind zu viel sind, kommen die weg. Außerdem fahre ich zu selten so flache Strecken, dass sich der Aero-Vorteil groß auszahlt.
Die Cosmics haben 42mm, das wird hoffentlich besser.

Gibt es hier überhaupt Rennrad-Fahrer? Wenn ja, hat jemand von euch Erfahrung mit der Etap?
 
1500 Gramm... süß ^^
Ich fahre Tune King Kong, FRM BOR XMD333 und Sapim Laser mit Tune Felgentape. Ich komme auf etwas über 1250 Gramm :D (Furious Fred Evo 2.0 und Eclipse- Schläuche)
Carbon traue ich noch nicht so ganz. Aber immerhin hab ich schon einen Carbon Lenker :D

RR fahre ich, aber eher Low Budget (mein Mtb ist leichter als mein RR :ugly:) - Billige Sora und Shimano 105 - Mavic CXP23 LRS
eTAP und und Di2 haben für mich ein ziemliches Problem. Wenn der Akku leer ist, kannst du nicht mehr schalten... Und noch sind sie schwerer als die mechanischen Systeme. Daher (noch) nicht interessant
 
1250 Gramm sind natürlich sehr nett. Ich habe aber ein Gesamtgewicht von 7,00 KG, 200 Gramm könnten noch weg, mehr nicht.
Das wird sich nächstes Jahr durch den Giant TCR ISP-Rahmen geben, momentan fahre ich "nur" den TCR Advanced Pro-Rahmen.

Tune King Kong sind super, auch die Felgen sind schön leicht. Macht bestimmt Spaß mit :daumen:

Warum traust du Carbon nicht? Ein vernünftiges Carbonrad ist super und steht in Sachen Stabilität einem Alu-Rahmen in nichts nach.
Fahr seit Jahren Carbonräder und hatte noch nie Prbleme.

Mit dem Akku sehe ich auch keine Probleme, hatte deswegen mit meiner DI2 noch nie Probleme.
Zeigt doch an, wie viel Ladestand man noch hat. Und alle 2000km einmal Laden ist voll im Rahmen.
Mein Garmin Edge 100 muss ich wesentlich öfter laden.

Und bei der eTap hat man noch den Vorteil, dass man die Batterie von Umwerfer und Schaltwerk tauschen kann bzw. einen Ersatzakku mitnehmen kann.
Die 100 Gramm Mehrgewicht lohnen sich in Sachen Schaltperformance.
 
Wie kann man sich so eine Schaltung vorstellen?
Drückt man einfach nen Knopf und dann betätigt ein E-Motor die Seilzüge oder sind die ganz anders aufgebaut als normale Schaltungen?
 
7kg schaffe ich nicht mehr. Den Rahmen wechsel ich nicht^^
Weil Carbon nur in "eine Richtung" steif ist. Bestes Bsp sind da Felgen. wenn die einen Seitenschlag bekommen, wars das. Eine ALU Felge ist dann evtl auch hin, aber die bricht nicht gleich. Das ist mein Problem :D
Joch macht spass, wenn man mal fahren kann^^
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du drückst/ziehst den Hebel, die Schalteinheit sendet ein Signal an das Schaltwerk/den Umwerfer. Der dort verbaute Motor schaltet dann das Schaltwerk. du hast keine Bowdenzüge mehr.
 
Mein erstes Problem beim vollen Carbonrad wäre, dass schon Mal kein Hersteller garantiert dass ich das auf einem durchschnittlichen Fahrradträger fest machen darf.
Den Federeffekt an Sattel und Gabel will ich aber nicht mehr missen.

@E-Schaltung: Mittlerweile gibt es auch elektrisch geschaltete Naben, da dann auch tatsächlich mit + und - Taste statt Hebeln.
Die einzige Anwendung welche ich ganz cool finde ist die Kombination aus Kettenblättern und Ritzlen komplett sequentiell darzustellen, also nicht "ich schalte jetzt vorne hoch und dafür hinten etwas zurück" sondern einfach "die nächst höhere Kombi bitte".
 
Wie kann man sich so eine Schaltung vorstellen?
Drückt man einfach nen Knopf und dann betätigt ein E-Motor die Seilzüge oder sind die ganz anders aufgebaut als normale Schaltungen?

Generell gibt es verschiedene Typen von elektronischen Schaltungen.
Wenn man mal bei Kettenschaltungen bleibt, also Shimano DI2, Sram eTap oder Campagnolo EPS, drückt man einen "Kopf" am Schalthebel und entweder über Funk oder über Kabel wird ein Signal an das Schaltwerk oder den Umwerfer weitergegeben.
Der Vorteil ist, dass sehr präzise geschaltet wird. Auch stellt sich der Umwerfer vorne automatisch nach, je nach dem auf welchem Ritzel man hinten fährt.
Man hat eben eine Schaltung, die immmer zu 100% perfekt eingestellt ist und das auch bleibt.

Dann gibt es noch ein paar interessante Extras, vor allem bei den Rennrad-Schaltungen:
Man kann weitere Schaltknöpfe positionieren, um in verschiedenen Positionen schalten zu können. Außerdem gibt es bei manchen Herstellern die Möglichkeit, dass der Umwerfer vorne automatisch geschaltet wird, wenn man auf der Kassette hinten ein bestimmtes Ritzel erreicht.

Im Narben-Bereich gibt es auch interessante Sachen wie Nexus DI2 oder die automatische Nuvinci-Narbe.

Ob man das aber braucht, ist eine andere Frage. ;)

7kg schaffe ich nicht mehr. Den Rahmen wechsel ich nicht^^
Weil Carbon nur in "eine Richtung" steif ist. Bestes Bsp sind da Felgen. wenn die einen Seitenschlag bekommen, wars das. Eine ALU Felge ist dann evtl auch hin, aber die bricht nicht gleich. Das ist mein Problem :D

Gut, mein Fully ist auch bei 13kg. Rennrad ist einfach was anderes. ;) Aber dein Rad sieht top aus. :daumen:

Der Vorteil an Carbon ist ja, dass es nur in eine Richtung steif ist. Dadurch hast du ein mega steifes Rad, welches aber immer noch viel Komfort bietet.
Und genau das ist auch der Nachteil.
Aber ich werde nicht mehr auf Alu zurück gehen. ;)

Mein erstes Problem beim vollen Carbonrad wäre, dass schon Mal kein Hersteller garantiert dass ich das auf einem durchschnittlichen Fahrradträger fest machen darf.
Den Federeffekt an Sattel und Gabel will ich aber nicht mehr missen.

Das stimmt, auf einem Heckträger sollte man vorsichitg sein. Dennoch habe ich schon seit Jahren meine Carbonräder auf dem Heckträger und noch nie ein Problem gehabt.
Aber ja, wenn das ein Idiot mal anknallt, nutzen mir meine 25 Jahre Garantie auf den Rahmen auch nichts.
 
Jetzt würde es mich echt mal interessieren wie sich das im Vergleich fährt.
Vor allem beim Hochschalten der Kettenblätter vorne drücke ich den Hebel schon eine Pedalumdrehung vorher so weit an die Kette, dass sie vom Umwerfer leicht berührt wird. Dadurch geht der Schaltvorgang zumindest gefühlt besser und problemfreier als einfach irgendwann den Gang reinzuhacken.

@Olstyle Zumindest bei meiner Schaltgeschwindigkeit bin ich (beim Beschleunigen) schneller wenn ich einfach abwechselnd zwei Ritzel und einmal Kettenblatt hochschalte [1-5; 2-5; 2-7; ...], als jede einzelne Kombi durch. Bist du so sequenziell schon mal gefahren?
 
Auch eine gute mechanische Schaltung schaltet präzise. Nur ist es da eben nicht möglich, dass jeder Ganz zu 100% perfekt eingestellt ist.
Was fährst du denn für eine Schaltung? So wie es sich anhört, noch dreifach vorne?
 
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