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Jup. Wie beschrieben: Wenn ich ihn mittig einstelle, müsste er über dem größten Kranz noch weiter nach außen schwenken, damit die Kette nicht schleift, und zugleich müsste er über dem kleinsten Kranz noch weiter nach innen schwenken, damit die Kette vom mittleren auf den kleinsten wechselt. (Ist die Kette erstmal auf dem kleinsten Kranz, läuft sie da aber sauber. Zumindest im Rahmen der Ritzel, die der Umwerfer in dieser Kombination verträgt :( )
 
Kann doch eigentlich nicht sein ...

Sicher, dass die Anschläge weit genug offen sind? Kannst du ihn von Hand weiter bewegen?

Es liegt auch sicher nicht am Zug?


Ist der Umwerfer vielleicht nicht ganz parallel zu den Kettenblättern?

Passen Kettenblätter, Umwerfer und Schalthebel zusammen?
 
Von Hand kann ich ihn weiter bewegen. Es reicht (nach oben hin) sogar, wenn ich den Schalthebel gedrückt halte und nicht in die Raste fallen lasse.
 
Steht nicht wirklich was dran, aber sie entstammen alle dem gleichen Rad (d.h.: bis auf die Kurbel), an dem es solche Probleme nicht gab. Leider habe ich sie nicht selbst demontiert, so dass ich Fehler an der Stelle nicht ausschließen kann.
 
Bestimmt, wenn es um eine Cannondale-exklusive Gabel geht! :schief:

Wie ich aber auch schon sagte: Die müssen sich mit ihren Aussagen auch absichern. Wenn du mit einer dieser Gabeln nur im Bikepark fährst, halte ich eine Wartung alle 100 Betriebsstunden für einen realistischen Wert.

Da die Dinger fast nur von so Möchtegern-Sonntagsfahren gekauft werden, wird ein Service alle paar tausend Kilometer wohl reichen.

Zum Glück musstest du es nur lesen
Ich habe Anfang des Jahres mich mit einem German A Vertreter unterhalten können. Von ihm kam unteranderem diese Aussage
Aus diversen Manuals geht das auch hervor. Das ist nicht nur Fox.

@ruyven
jetzt zeig doch mal ein Bild! :D

Als ob hier einer wäre der es selbst im Bikepark schaffen würde ne Gabel in 100 Std. soweit zu schädigen das sie nen Service nötig hätte. Eine Suntour ganz bestimmt. ;-) Ich geh mal davon aus das man mit einer Axel ned in den Bikepark fährt... Das is nichmal absicherung, das is einfach nur übertriebener Blödsinn. Auf Youtube gibts sogar Videos zur 50h Wartung. :ugly:

@Nichtraucher
Klar erzählt der dir sowas, der wird bestimmt nicht sagen das Du erst bei 2000km nen Service machen musst. Sonst würde der Schwachsinn ja auffliegen. ^^ Manchen Leuten kann man echt alles erzählen. Genau wie das 26'' garnicht mehr fahrbar ist und an jedem Bordstein hängen bleibt weil 26'' ja nicht so toll drüber rollt wie 29''...
 
Also, WENN man mit so nem Ding in den Park fahren würde, könnte man sie dort schon in 100 Stunden ziemlich beanspruchen. Stell dir mal vor, sie würde ca. 2 Wochen lang jeden Tag mit Wasser, Schmutz, Steinen, Staub, etc bombadiert werden, bei gleichzeitig extremen Verwindungskräften, maximaler Ausnutzung aller Dämpferkomponenten und auch ein paar Stürzen ...

Da wären allein die Dichtungen und Buchsen mit Sicherheit nach der Zeit durch.

Im professionelleren Bereich tauscht man solche Teile teilweise alle paar Tage bis hin zu nach jeder Abfahrt.
 
Also ich habe meine 80er Skareb von 2004 bis Ende 2010 gefahren. Nach ner richtigen "Schlammschlacht" immer so gut wie möglich von aussen gereinigt. Sonst nur regelmäßig mal Luft nachgefüllt (Luftfederung). Ende 2010 war sie dann "auf":
- abartig hohes Losbrechmoment unabhängig vom Luftdruck
- kaum noch Dämpfung
- Lockout unwirksam
- Rebound nicht mehr einstellbar
- Spiel beim Bremsen mit dem Vorderrad (Radstand hat sich um ca. 2,5cm geändert)
Wog im Zeitraum zwischen 85 und 95 kg, Sitzposition siehe weiter oben. Gefahren bin ich 85% Radwege (25-35er Schnitte) und im Gelände eher langsam und kontrolliert. Dafür einige Sprünge über 2-6 Treppenstufen, regelmäßig in Schlamm (Windebyer Noor Rundweg) und auch im Winter bei Schnee und Eis wurde gefahren.
Hab dann überlegt, ob ich sie zum Service schicke (Manitou hatte damals keine Werkstattfreigabe) oder ein paar € mehr ausgebe und mir was neues hole. Da die Laufräder (Zahnräder, Kette und Kettenblätter eh) auch neu mußten habe ich halt ne größere Bestellung gemacht und mir ne Recoon Silver Turnkey geholt. Die hat seit Frühjahr 2011 nicht ganz so viel erlebt wie die Skareb ist aber noch im deutlich besseren Zustand.
Denke mal, daß die Wartungsvorschriften/-hinweise nicht grundlos existieren. Die Skareb war zu ihrer Zeit im oberen Segment und wohl auch etwas "überzüchtet", d.h anfälliger ohne jede Wartung. Die Recoon ist Mittelklasse und da wurde wohl eingeplant, daß sie keine/kaum Wartung bekommt.
 
Ich bin auch echt ein richtiger Glückspilz :D Das Rad, was ich euch vorgestellt habe, ist offensichtlich ausverkauft.. :/ Wollte es gerade bestellen.. naja.
Aber halb so wild: Mein Vater stellt mir auf Rücksprache noch etwas mehr Geld zur Seite, komme nun auf ein Budget von ca. 600-700 €. Habt ihr zufällig gerade ein gutes Rad auf Lager?
Eins hätte ich ja schon:
Ich bin der Meinung, dass man für 500€ kein richtiges MTB kaufen "darf". Wenn auf der Gabel Suntour drauf steht, ist meistens schrott drin. Bei 500€-Rädern findest Du leider nichts außer Suntour. Ich denke, es geht etwa hier los: Canyon | Mountainbikes | Yellowstone AL 29 4.9 . Das sind 200€ Aufpreis, die aber (für halbwegs ordentliches Fahren) gut angelegt sind.
Bei dem Rad würde ich mir gerne nur noch einen Remote Lockout wünschen. Den muss ich zur Not sonst selber bauen, aber das traue ich mir nicht zu 100% zu :D

Auf die schnelle hätte ich folgendes gefunden:
Cube Analog 26 grey´n´blue, da habe ich den Schalthebel (Shimano Altus) und Umwerfer (Shimano Alivio) als Schwachpunkt ausgemacht(?). Die Gabel allerdings ist von Rock Shox.

Aber ich hätte am liebsten ein paar Alternativen, wenn ihr gerade welche auf Lager habt, her damit, wenn nicht, werde ich mir selbst welche raussuchen, ich kann euch dann ja (hoffentlich) nach eurer Meinung fragen :D

LG
Daxelinho
 
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Ich frage mich gerade, ob es Alternativen gibt. Mal grade umschauen... :)

€: Ich habe nichts gefunden, was dem Canyon auch nur ansatzweise das Wasser reichen könnte.
 
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Auf die schnelle hätte ich folgendes gefunden:
Cube Analog 26 grey´n´blue, da habe ich den Schalthebel (Shimano Altus) und Umwerfer (Shimano Alivio) als Schwachpunkt ausgemacht(?).
Hmm. Die Naben und die Kurbel sind aus der Acera-Gruppe. Auch nicht so das Gelbe vom Ei, da diese schlechter als Alivio und dem Rest der Gruppen ist.
Gruppen in Qualitätsstufen:
- SIS
- Acera
- Altus
- Alivio
- STX
- STX RC
- Deore
- LX
- XT
- XTR

Was den Remote-LockOut angeht: mit nem Bike in der Preisklasse solltest du nicht so fahren, daß du ihn brauchst bzw. nicht während der Fahrt den Hebel auf der Gabelbrücke nutzen kannst.

Hast du im Moment noch einen Rahmen? Falls ja würde ich dir raten, dir ne Komplettgruppe für das Geld zu kaufen und an den Rahmen zu bauen. Hättest mehr davon.
 
Was ich ist eigentlich das wichtigste bei einem Mountainbike? Die Gabel? Oder die Schaltgruppe? Oder der Rahmen? :huh:

Hab mal eben geguckt, hätte das hier noch, was ist mit dem (auch wenn ich die Antwort vermutlich schon kenne :ugly:)

Centurion Backfire 600.650 2013 RH51

@Paul Leider nicht.. :/
Und danke, wegen der Abstufung :D
Wie genau meinst du das mit dem Remote Lockout? :schief:
 
Was ich ist eigentlich das wichtigste bei einem Mountainbike? Die Gabel? Oder die Schaltgruppe? Oder der Rahmen?
Für mich der Antriebsstrang, also Naben, Schaltung, Tretlager, Kurbel und Pedale. Danach Bremsen, Gabel und Rahmen.
Hab mal eben geguckt, hätte das hier noch, was ist mit dem Centurion Backfire 600.650 2013 RH51
Besser. Hat lediglich die Naben als "Schwachstelle" - der Rest ist gut/brauchbar.
Wie genau meinst du das mit dem Remote Lockout? :schief:
Naja. Wenn du im Gelände so fährst, daß du keine Hand mehr vom Lenker nehmen kannst, machen einige Bikes schon schlapp.
 
Was ich ist eigentlich das wichtigste bei einem Mountainbike? Die Gabel? Oder die Schaltgruppe? Oder der Rahmen? :huh:
Kommt drauf an, wovon wir reden.

Der Rahmen ist natürlich immer wichtig, auch eine hochwertige Gabel und evtl. Hinterbaudämpfer.

Gute Reifen machen auch immer was her.

Bremsen sollten auch nicht schlecht sein, was hier aber gebraucht wird, hängt vom Einsatzgebiet ab.

Am krassesten utnerscheidet es sich mit Sicherheit beim Antrieb, der rangiert von "überflüssig" bis "das Allerwichtigste".
 
Ich habe eine Schwachstelle bei dem Canyon gefunden :D Die Verfügbarkeit..

Es ist nur noch in XL Verfügbar und hat eine Lieferzeit von 6 Wochen..

Habe mal alles nachgemessen, kommt Größe L respektive 20" raus. Würde denke ich also gar nicht passen..
Dann wird es wohl das Centurion Backfire 600.650 2013 RH51 :D
Kann man an den Naben nachträglich irgendwas machen?
 
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Naben wechseln lassen lohnt sich quasi nie. Entweder man kennt jemanden, der einspeichen kann und Spaß dran hat, es für lau zu machen (kennt man garantiert nicht. eher 3 Leute, die es mal versucht haben, nur um dann doch in den Laden zu gehen), oder man kann 40-70 € pro Rad allein für die Arbeit rechnen. (s.u.)

Zur Größe:
Bei einer Größe Unterschied sollte man mal gucken, ob man irgendwo testen kann und/oder wie sich die Maße zum aktuellen Rad verhalten. Mir wurde auch unisono ein 20" empfohlen. Bestellt habe ich, mangels Verfügbarkeit und dank Querkopf, einen 22" Rahmen. Der wurde dann zugunsten eines 24" zurückgeschickt und wenn das mit dem kürzeren Vorbau nicht komplett daneben geht (heute bestellt), was ich bezweifle, ist es genau der Rahmen, den ich will.
Aber ich bin ja manchmal auch ein Bisschen exzentrisch :cool:

Was ich ist eigentlich das wichtigste bei einem Mountainbike? Die Gabel? Oder die Schaltgruppe? Oder der Rahmen? :huh:

Geschmacks- und Fahrstilsache.

Der Rahmen ist natürlich immer wichtig - aber weniger die Klasse, in der er liegt, als dass er schlichtweg zum Fahrer und der gewünschten Fahrhaltung passt. Je nach weiteren Wünschen kann das zwar teuer werden, wenn es keine Billigangebote gibt, die z.B. die gewünschte Größe mit den gewünschten Anbaumöglichkeiten bieten, aber per se muss man schon recht extrem fahren, ehe man einen teureren Rahmen aus Stabilitätsgründen braucht. Der einzige andere Vorteil, den ein Rahmen bieten kann, ist ein geringes Gewicht. Aber das wird imho massiv überbewertet. Selbst sehr schwere Räder wiegen kaum mehr als 1/5tel desjenigen, der draufsitzt und ein Rahmen hat am komplette Fahrrad wiederum einen Anteil von vielleicht 20-30% maximal. Ehe man da 100 € mehr für 500 g weniger ausgibt, kann man auch die Trinkflasche kleiner machen und unterwegs nachkaufen :ugly:

Nach dem "passenden" Rad sind mir am vor allem die Teile wichtig, deren Austausch unverhältnismäßig teuer ist:
- Naben: Eine normale Deore kostet 15 €, eine SLX 30 €. Eine von beiden Nachzurüsten kostet pro Rad schnell mal 40-50 € zusätzlich. Warum überhaupt noch jemand Altus oder gar Acera verbaut, ist mir ein Rätsel
- Felgen: Ähnliches, nur sind günstige Modelle hier meist einfach nur schwerer. Wer breite Reifen fahren will, kann aber mal auf breite Felgen achten.
- Kurbel: Bei billigen Acera & Co kann man die Kettenblätter afaik nie wechseln und ein Tretlagerwechsel macht z.T. auch mehr Ärger, als das Ding wert ist. Was haltbares ab Deore aufwärts kostet wiederum nur n 20er mehr, den kann man gleich ausgeben

Danach kommen für mich die Teile, deren Austausch zwar möglich ist, bei denen man minderwertiges aber einfach schneller bereut, als das billig Zeug seinen (niedrigen) Preis abgedient hat:
- Gabel. Leider verdammt schwer, was solides zu bekommen, ohne dass der Rest vom Rad sehr teuer wird, aber was man von billigen Gabeln hört und was ich schon sehen konnte... - für mich war das letztlich der Knackpunkt zum Eigenbau.
- Reifen
- Bremsen (wobei man hier stark gucken sollte, wieviel man braucht. V-Brakes mir vernünftigen Klötzen sind für kräftige Händer alles andere als schlecht, sehr günstig im Unterhalt und in 26" kriegt man auch passende Felgen)

Kurz vor Schluss wäre dann für mich die Schaltung dran. Zunächst die Hebel, dann Schaltwerk, dann Umwerfer - einfach, weil der Austausch in dieser Reihenfolge billiger wird bzw. weniger Unterschied macht. Insgesamt bin ich da aber sehr anspruchslos. Außerhalb von Bikeparks kann man eigentlich vorrausschauend genug fahren, um auch mal einen etwas langsameren Gangwechsel zu verkraften. Und dass die Billig-Dinger nicht immer so ganz von alleine perfekt eingestellt sind, kann einem als Fertigkäufer egal sein :ugly:

Ganz zum Schluss: Kassette, Kränze, Kette. Die Übersetztungen sollten zwar den eigenen Geschmack treffen - aber Verschleißteile von minderer Qualität werden halt einfach früher getauscht.




P.S.:
Randnotiz - ich hab meinen Umwerfer jetzt haaaaaalbwegs zur Mitarbeit bewegt. Wenn man die Hakenscheibe, die den Zug halten soll, so dreht, dass er über den großen Vorsprung läuft und damit effektiv den Anlenkpunk bei eingezogenem Zug verschiebt, hat man genug Zugstrecke, damit die Anschläge wieder Sinn machen. Dummerweise greift das ganze aber nicht ganz gleichmäßig => Ich kann jetzt mit dem großen Kranz alle Ritzel (bzw. die unteren 7, aber mit passendem Schaltwerk wären vermutlich auch 8 drin) erreichen, ohne dass die Kette schleift. Aber der mittlere Kranz kommt nicht ans größte Ritzel. Und an die 2-3 kleinsten kommt er auch nicht, wegen der breiten 8er Kette auf der schmalen 10er Kurbel. Ähnlich gehts dem kleinsten Kranz, da hab ich nur ~3 Gänge zur Verfügung :ugly:

Aber die Gesamtspannweite von 22:28 bis 44:11 ist jetzt erstmal verfügbar und der Rest kommt dann in 2-3 Jahren, wenn Geld für 3*10 oder 3*9 da ist.
 
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Was ich ist eigentlich das wichtigste bei einem Mountainbike? Die Gabel? Oder die Schaltgruppe? Oder der Rahmen?

Geschmacks- und Fahrstilsache.

Der Rahmen ist natürlich immer wichtig - aber weniger die Klasse, in der er liegt, als dass er schlichtweg zum Fahrer und der gewünschten Fahrhaltung passt.

Stimmt absolut. Nachdem mein Corratec-Rahmen das zeitliche gesegnet hatte, war ich auch länger auf der Suche nach Ersatz. Geworden ist´s ein Rahmen für etwas über 160€, weil da sowohl die Geometrie als auch ein wichtiger Parameter (Steuerrohrlänge) gepasst haben. Er ist zwar schwer (im Vergleich zu teuren/hochwertigen) aber dafür stabil und gut verarbeitet.

Nach dem "passenden" Rad sind mir am vor allem die Teile wichtig, deren Austausch unverhältnismäßig teuer ist:
- Naben: Eine normale Deore kostet 15 €, eine SLX 30 €.
- Felgen: Ähnliches, nur sind günstige Modelle hier meist einfach nur schwerer. Wer breite Reifen fahren will, kann aber mal auf breite Felgen achten.
- Kurbel: Bei billigen Acera & Co kann man die Kettenblätter afaik nie wechseln und ein Tretlagerwechsel macht z.T. auch mehr Ärger, als das Ding wert ist. Was haltbares ab Deore aufwärts kostet wiederum nur n 20er mehr, den kann man gleich ausgeben
Sehe ich ähnlich. Grade da lohnt es sich, ein paar € mehr in die Hand zu nehemn. 100g leichtere Laufräder machen das Rad agiler als 500g weniger Rahmengewicht. Obendrein bringt´s nichts, wenn man bei der Kurbel 20€ spart und ein Jahr später dann statt 10€ für nen Kettenblatt 50€ für ne neue Kurbel löhnen muß.

Danach kommen für mich die Teile, deren Austausch zwar möglich ist, bei denen man minderwertiges aber einfach schneller bereut, als das billig Zeug seinen (niedrigen) Preis abgedient hat:
- Gabel. Leider verdammt schwer, was solides zu bekommen, ohne dass der Rest vom Rad sehr teuer wird, aber was man von billigen Gabeln hört und was ich schon sehen konnte... - für mich war das letztlich der Knackpunkt zum Eigenbau.
- Reifen
- Bremsen (wobei man hier stark gucken sollte, wieviel man braucht. V-Brakes mir vernünftigen Klötzen sind für kräftige Händer alles andere als schlecht, sehr günstig im Unterhalt und in 26" kriegt man auch passende Felgen)
Gabel und Bremsen stimme ich zu. Selbst "billige" V-Brakes kann man mit guten Belägen zu ordentlichen Bremsen aufrüsten - wenn man weiß wie. Reifen kann von mir aus beim Kauf was billiges drauf sein, da die bei mir eh selten richtig lange halten und ich pro Jahr meist 4 Reifen "verfahre" - dafür habe ich auch immer ein paar € liegen.

Kurz vor Schluss wäre dann für mich die Schaltung dran. Zunächst die Hebel, dann Schaltwerk, dann Umwerfer - einfach, weil der Austausch in dieser Reihenfolge billiger wird bzw. weniger Unterschied macht. Insgesamt bin ich da aber sehr anspruchslos. Außerhalb von Bikeparks kann man eigentlich vorrausschauend genug fahren, um auch mal einen etwas langsameren Gangwechsel zu verkraften.
Mir geht´s bei den Teilen auch weniger um die Eigenschaften unter Last als viel mehr um die Haltbarkeit. Schalt-/Bremshebel oberhalb von Deore/SLX kann man fast ewig fahren. Schaltwerk auch und Umwerfer ebenfalls. Da kann man auf die Zeit gesehen gut sparen, wenn man sich gleich was gutes kauft. Meine XT-Teile von 2004 sind immer noch top. Lediglich den Umwerfer mußte ich letztes Frühjahr erneuern - der hatte zu viel Salz, Dreck und ähnliches abbekommen und war nicht mehr gangbar zu bekommen. Trotzdem hat er von 2004 bis 2013 gehalten.

Ganz zum Schluss: Kassette, Kränze, Kette. Die Übersetztungen sollten zwar den eigenen Geschmack treffen - aber Verschleißteile von minderer Qualität werden halt einfach früher getauscht.
Jepp. Da spricht nichts gegen.

Randnotiz - ich hab meinen Umwerfer jetzt haaaaaalbwegs zur Mitarbeit bewegt.
Glückwunsch dazu. Dann bist du ja wieder mobil.
 
Mir geht´s bei den Teilen auch weniger um die Eigenschaften unter Last als viel mehr um die Haltbarkeit. Schalt-/Bremshebel oberhalb von Deore/SLX kann man fast ewig fahren. Schaltwerk auch und Umwerfer ebenfalls. Da kann man auf die Zeit gesehen gut sparen, wenn man sich gleich was gutes kauft. Meine XT-Teile von 2004 sind immer noch top. Lediglich den Umwerfer mußte ich letztes Frühjahr erneuern - der hatte zu viel Salz, Dreck und ähnliches abbekommen und war nicht mehr gangbar zu bekommen. Trotzdem hat er von 2004 bis 2013 gehalten.

Meine -vermutlich- Tourney-Teile von 2000 habe ich bis diesen April genutzt und jetzt nutzt sie wer anders weiter. Dreck haben die jede Menge gesehen (und z.T. sehr lange detailliert studieren können), aber abgesehen vom Umwerfer, der mal eine Grundreinigung brauchte und den jüngst gewechselten Führungsrollen, waren die immer noch voll einsatzfähig. Mag sein, dass Deore XT statt 10-15 Jahre dann 50-70 Jahre (exkl. Verschleißteile herrscht) - aber vermutlich würde an sie trotzdem lange vorher tauschen, weil die Versorgung mit Ritzeln, Ketten und Kränzen schwierig wird.

Glückwunsch dazu. Dann bist du ja wieder mobil.

Heute das zweite Mal mit gefahren :)
Aber so ganz final war das scheinbar noch nicht. Keine Ahnung, ob es daran liegt, dass ich das ganze gestern kopfüber eingestellt habe - aber heute konnte ich wieder nicht auf den kleinsten Kranz runterschalten. Dafür hat der mittlere auf einmal 6 von 7 Ritzeln sauber erreicht :huh:
Wird vermutlich eine Dauerbaustelle, aber jetzt sollen erstmal die ganzen Anbauteile ran, damit das Rad für den Alltag fertig ist. Früher bin ich ja auch nur fast auf dem großen Kranz gefahren und der funktioniert jetzt einwandfrei :)


Frage am Rande:
Weiß jemand, wieso Avid bei den BB-7 empfiehlt, den Abstand zwischen Scheibe und innerem Belag doppelt so groß zu wählen, wie zwischen Scheibe und äußerem? Intuitiver wäre es für mich, denn Abstand zwische Scheibe und dem stehenden inneren Belag möglichst klein zu wählen. Im Moment sprechen sie mir, als V-Brake-Veteranen auch etwas zu weich an.
 
Aber so ganz final war das scheinbar noch nicht. Keine Ahnung, ob es daran liegt, dass ich das ganze gestern kopfüber eingestellt habe - aber heute konnte ich wieder nicht auf den kleinsten Kranz runterschalten. Dafür hat der mittlere auf einmal 6 von 7 Ritzeln sauber erreicht.

Den Effekt kenne ich gut. Steht das Bike auf Hörnchen und Sattel, läuft die Schaltung perfekt. Kaum fährt man ne Runde, muß man wieder nachjustieren. Btw. so sieht´s jetzt aus:
Bike01.jpg

Dank der "längeren" Gabel und waagrechten unteren Kettenstreben ist die Sitzhaltung nicht mehr so extrem wie früher. Werde wohl demnächst mal den Vorbau umdrehen, damit der Lenker einen Tick tiefer kommt.
 
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