AW: [Frage] CPU ausgebaut und wieder eingebaut, PC fährt nicht mehr hoch.
SD-RAM ist robust, die Sockel-Pins in dem Video waren vermutlich auch nicht verbogen, sonst hätte die CPU gar nicht mehr gepasst, Faustschläge tun eher der Faust weh, als der scharfkantigen Hardware...
Wenn das System nach der Reinigung getrocknet wurde, bevor es mit Strom in Kontakt kam, sehe ich eine 75% Chance, dass es startet

(wenns ein kleiner Northwood ist, könnte sogar booten klappen. Die Throttelingmechanismen waren bei Sockel478 CPUs bereits ausgereift, Schäden durch die mangelnde Kühlung sind kaum zu befürchten. Bei einem heißeren Prescott würde aber vermutlich die Notabschaltung greifen, bevor Windows fertig geladen hat.
@ Topic: So lustig das hier manche auch finden - das Problem ist keineswegs neu. Wenn die billige Wärmeleitpaste in einem Fertig-PC gut ausgehärtet ist, kann die CPU fester am Kühler kleben, als die Pins im Sockel halten. Laien wissen nicht, dass man dann lieber mit Drehbewegungen nachhilft, aber auch eilige erfahrene User haben schon mehrfach beides am Stück aus dem System geholt. Für die CPU ist das auch kein Problem, Schäden sind hier erst durch den versuchten Wiedereinbau entstanden. Dem Bild vom Sockel zu Folge wurden dabei die Löcher in selbigem verfehlt => Plastik verformt, Pins zerstört. Je nachdem, welche Pins übrig sind, könnte die CPU trotzdem noch funktionieren. Erfolgreiches Anlöten hat auch schon mal jemand hinbekommen. Die Löcher im alten Sockel frei zu bekommen, könnte aber schwer werden. Den Deckel kriegt man ohne Gewalt nicht ab, bohren scheidet somit aus.