An alle die meinen, die Content-Industrie wäre im Recht: Das liegt daran, dass sie die Gesetze selbst gekauft haben, natürlich sind die zu ihren Gunsten formuliert.
Dann wird wieder gejammert, dass soundso viele Milliarden "fehlen":
Woher wissen die so genau, was ihnen zusteht? Diese Aussagen sind absurd, und werden durch die Industrie selbst wieder außer Kraft gesetzt:
Beim Kauf von leeren Datenträgern geht jedes Mal ein gewisser Betrag an die Verwertungsgesellschaften, weil man ja für den privaten Gebrauch Kopien anlegen
könnte. Das gilt auch für Festplatten. Kurz nachdem die Flut in Thailand die Preise für diese in die Höhe getrieben hat, wollen die Verwertungsgesellschaften auf einmal mehr Geld sehen:
Verwerter fordern höhere Urheberrechtsabgaben auf externe Festplatten | heise resale
Wenn die Datenträger knapp sind, wird also mehr für den privaten Gebrauch kopiert? Oder sind es die hohen Preise, bei denen alle gern schmarotzen würden - und manche es aufgrund abartiger Gesetzeslage einfach können...
Normalerweise entscheidet die Nachfrage, wie viel Ertrag ein Produkt bringt. Und die Produkte, die auf den Markt geworfen werden, unterliegen eben einer gewissen Inflation, es wird ja schließlich dieselbe Sch***e in neuem Gewand immer wieder verkauft.
Dass ehrliche Konsumenten, welche auf legalem Weg das Produkt erwerben, wie Kriminelle behandelt werden, und durch DRM-Gängelung sämtliche Freude daran verdorben wird, ist eine Zumutung sondergleichen. Einem Unternehmen, das ohne mafiöse Strukturen und Lobbyismus zu Geld kommen muss, würde es nie im Leben einfallen, seine Kunden wie Dreck zu behandeln.