News Cyberpunk 2077: CD Projekt nimmt VR-Mod vom Netz

Luke Ross ist halt gierig geworden. Das schlimmste ist, dass es im Grunde ein Abo Modell ist. Hätte er wie viele andere einfach Spenden genommen und die Sachen nicht hinter einer Paywall versteckt wäre doch alles gut, allerdings hat er das ganze zum Hauptberuf gemacht, leider ist die Qualität der Mods dafür nicht hoch genug, andere VR Moder maches es kostenlos und liefern teilweise deutlich bessere Ergebnisse ab und können einfach aus und eingeschaltet werden, die Luke Ross mods wurde man bis es ein Reverse Script eines anderen Entwicklers auf Github gab garnicht mal so einfach los und es war häufig sinnvoller das Spiel neu zu installieren um wieder Flat spielen zu können.

Das er die Mod jetzt einfach so runter nimmt und damit sterben lässt zeigt das auch wieder, es geht hier nur um Geld und nicht um etwas für die Community zu tun wie es fast alle Modder machen.
 
Geht ja nicht gleich darum daraus ein Hauptbusiness zu kreieren. Aber so ne Art Taschengeld darf das schon sein.
Bei dem VR Mod-Abo geht es um ein bisschen mehr als Taschengeld
Eine Spendenoption finde ich vollkommen ok, aber er verkauft seine Mods ja ausschließlich, und das noch mit Abo-Modell.
 
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Ich persönlich bin definitiv bereit einen kleinen Obolus zu bezahlen, um eine hochwertige Mod zu kriegen. Ist ja an vielen Stellen auch nicht mehr so einfach. Siehe bspw beam.ng die kostenlosen mods sind überwiegend totaler Mist und massiv verbuggt. Kaufst du dir doch mal eines, bekommst du ein richtig geiles Auto. Kosten teilweise auch gut 10€ und da steckt mit ein Sicherheit business dahinter (beam.ng ist ja doch recht umfangreich). Finde ich auch ok, wenn die mod dafür absolut hochwertig ist. Ist mir dann doch lieber als 1000 Schrott mods durch zu klicken.

Ich auch. Egal ob Patreon oder buymeacoffee. Wenns fetzt wirds unterstützt. Aber ob die Möglichkeit überhaupt besteht, entscheidet doch bitte der Eigentümer. Entweder direkt oder indirekt durchs ignorieren. Ich pflanz doch auch nicht ungefragt auf deinem Grundstück 10 Apfelbäume, verkaufe 99% der Ernte und bin dann "gnädig" und gebe dir einen Korb gratis ab.
 
Jeder kann mit seiner IP machen, was er möchte, und jeder kann sie verteidigen, wie er möchte. Das viele Studios VR nicht mal als Nachgedanken betrachten hat ein gewisses Vakuum erzeugt, das Modder wie Luke Ross füllen.

Und auch wenn die ganze Geiz-ist-geil Fraktion hier wieder geifert, dass Mods per se kostenlos sein müssen und niemand Geld dafür verlangen darf... Luke Ross hat hier einer großen Menge Leuten etwas ermöglicht, das sie wollten. Letztendlich muss jeder selbst entscheiden, ob er Geld dafür in die Hand nimmt, oder nicht. Vielleicht hätte es die Möglichkeit, diese Spiele in der Qualität in VR zu erleben, sonst gar nicht gegeben.

Die Crux, die sich daraus ergeben hat, ist aber eine andere. Luke Ross hat sich lange auf der komfortablen Situation ausgeruht, etwas unverbindlich zu vertreiben. Patreon macht's möglich.
Mittlerweile geht es aber nicht mehr um unabhängige Mods für einzelne Spiele, sondern um ein Tool, zumindest aber ein Framework, zur VR Injektion in verschiedene Autorensysteme und Engines gleichermaßen. Was unterscheidet nun den Luke Ross "Mod" von eigenständiger Software wie VorpX oder Tridef?

Der Gute kann jetzt entweder den nötigen Schritt gehen und seine IP in ein richtiges Produkt überführen, dieses sauber unter einer eigener Firma vertreiben und sich so problemlos Unterlassungsklagen wie der von CDPR erwehren; oder er will weiterhin den Honig ohne die Bienen, bleibt bockig und wird an Bedeutung verlieren.

Ich sehe hier keinen Guten oder Bösen, weder auf der einen, noch auf der anderen Seite. CDPR hat als einer der wenigen europäischen Entwickler alles nötige an Mitteln um problemlos VR in ihren Spielen anzubieten und tut dies nicht. Ihre Gründe sind ihre eigenen. Und das ist legitim.
Luke Ross hat den Durchbruch als aufstrebenden Modder damit erreicht, in CP2077 dieses fehlende Feature freundlich gesagt nachzuimplementieren. Die Aufwände will er entschädigt haben. Das steht ihm zu.

Einzig die Art und Weise wie stößt mir etwas sauer auf. Er selbst spricht von:
a system that allows visualizing 40+ games in fully immersive 3D VR
Gut, dann vertreibe dein IP doch bitte auch unter Erfüllung aller nötigen Pflichten gerade auch hinsichtlich Support und Gewähr gegenüber deinen Kunden und verstecke dich nicht hinter dem Moniker "Mod" und Patreon.

Ich schweife ab. Meine Meinung.


Viele Grüße

IcheBins
 
Verstehe nicht, warum Mods kostenlos sein MÜSSEN. Dabei haben gerade kostenpflichtige Mods durchaus potential für geilen Inhalt. Immerhin stecken hier Menschen in ihrer Freizeit viel Arbeit in eine Sache hinein. Das darf ruhig vergütet werden. Allerdings ist natürlich die Höhe ein Knackpunkt. Hab schon kostenpflichtige Mods gesehen, die nicht viel gemacht haben, allerdings teurer als das Game an sich waren. Das ist dann overkill.

Geht ja nicht gleich darum daraus ein Hauptbusiness zu kreieren. Aber so ne Art Taschengeld darf das schon sein. Bspw bei Transport Fever. ICE, DB Regio etc dürfen auch nicht via mod angeboten werden. Aber wo kein Kläger und so weiter. Wäre natürlich geil, wenn es ein Lizenzmodell gäbe, welches ein Modder bspw über die Vertriebsplattform (bspw mod.io) buchen könnte, um einen solchen Zug legal als Mod anbieten zu können. Wenn er dann noch 1-2€ bekommt und dadurch motiviert wird noch mehr solcher Züge zu erstellen, wäre das schon nice. Das ganze lässt sich natürlich immer weiter ausbauen.

Ich persönlich bin definitiv bereit einen kleinen Obolus zu bezahlen, um eine hochwertige Mod zu kriegen. Ist ja an vielen Stellen auch nicht mehr so einfach. Siehe bspw beam.ng die kostenlosen mods sind überwiegend totaler Mist und massiv verbuggt. Kaufst du dir doch mal eines, bekommst du ein richtig geiles Auto. Kosten teilweise auch gut 10€ und da steckt mit ein Sicherheit business dahinter (beam.ng ist ja doch recht umfangreich). Finde ich auch ok, wenn die mod dafür absolut hochwertig ist. Ist mir dann doch lieber als 1000 Schrott mods durch zu klicken.

Omsi 2 macht das seit zig Jahren. Fast jeder dlc ist ein anderer Entwickler. Auch aerosoft macht so etwas. Muss nicht immer alles kostenlos sein.

Lizenzen für geistiges Eigentum anderer müssen individuell ausgehandelt werden; du wirst die Rechteinhaber für das Design und die Namen diverser Züge nicht zu einer Pauschalfreigabe überredet bekommen, die man auf eine Plattform packen kann. So etwas bleibt zwangsläufig außerhalb der legalen Reichweite kleiner Modder.

Aber Modifikationen, die ausschließlich Code zu einer bestehenden Software hinzufügen, sollten eigentlich unproblematisch sein. Abseits der Gesetze gegen Tools zur Umgehung von Kopierschutzmechanismen, gibt es auch kaum eine Handhabe dagegen – ein Programm, dass Spiel X um einen VR-Modus erweitert, berührt die Rechte der Inhaber von X meiner Einschätzung nach überhaupt nicht. Der Entwickler interagiert überhaupt nicht mit der zu X gehörenden IP, das geschieht erst auf dem Rechner des Anwenders.

Eine rechtliche Handhabe besteht eigentlich erst, wenn Teile des Codes von X zusammen mit der Mod vertrieben werden, zum Beispiel weil modifizierte Dateien inklusive unveränderte Inhalte im Paket enthalten sind. Da sollte sich dann aber wirklich niemand mehr beschweren, wenn plötzlich Anwälte vor der Tür stehen: Wer fremden Code ohne Freigabe vervielfältigt, ist schlichtweg ein Raubkopierer, bei bezahlter Weitergabe sogar kommerzieller, und das kann ein Publisher selbst bei viel gutem Willen nicht tolerieren. In einigen Rechtssystemen kann daraus nämlich ein Präzendenzfall werden, auf den sich weitere Möchtegern-Kopierer im Rahmen von Fair-Use berufen und im Falle von Markenrechten kann deren nicht-Verteidigung sogar zu einem vollständigen Verlust führen.
 
Wenn der Modder geistiges Eigentum und/oder Copyright verletzt, indem er original Code von CDPR einfach in seine Mod mit einbaut oder diesen reverse engineert, darf er halt nicht rumheulen. Ist er dann selbst schuld, so einfach ist das.

Außerdem: gibts für andere Games VR-Mods nicht kostenlos?
 
Ich hoffe die Luke Ross VR Mods wird es auch in Zukunft geben. Nach Take Two Interactive (GTA V, Mafia, RDR2) ist das jetzt der 2. größere Publisher der gegen ihn vorgeht. Wobei „Mod“ auch nicht ganz die richtige Bezeichnung ist, denn inzwischen ist was Luke Ross anbietet eher ein VR-Softwarepaket das es ermöglicht etwa 30 verschiedene AAA-Titel in VR zu spielen.
Häufig liest man dann soll er es doch kostenlos machen - aber für 30 Games gut laufenden VR-Support zu entwickeln und das Up-to-Date zu halten - Game Updates führen häufig dazu dass seine Software angepasst werden muss - ist vermutlich ein Full Time Job und das Leben in den USA ist nicht gerade billig. VR ist eine Nische und wenn er nur auf rein freiwillige Spenden setzt kann er vermutlich davon nicht leben.
Verstehe aber nicht ganz warum CD Project Red unbedingt gegen ihn vorgehen muss - soweit ich weiß haben sie nicht vor eine eigene VR-Version herauszubringen und seine Software hat zu zusätzlichen Veekäufen von Cyberpunk von VR-Enthusiasten geführt.
Vielleicht ist die Lösung tatsächlich dass er eine Firma aufmacht und eine VR-Software mit Update-Abo verkauft wie das VorpX macht. Bei VorpX gibt es dann Profile für die verschiedenen Games die teils von der Community erstellt werden.
Wenn der Modder geistiges Eigentum und/oder Copyright verletzt, indem er original Code von CDPR einfach in seine Mod mit einbaut oder diesen reverse engineert, darf er halt nicht rumheulen. Ist er dann selbst schuld, so einfach ist das.

Außerdem: gibts für andere Games VR-Mods nicht kostenlos?
Schwer zu sagen ob CD Project Red einen berechtigten Anspruch gegen ihn hat oder nicht.
Sie sind nach US-Recht nach dem Digital Millennium Cooyright Act gegen ihn vorgegangen und sich dagegen zu verteidigen wäre für eine Einzelperson wie Luke Ross gegen den mit mehreren Milliarden € bewerteten Konzern CD Project Red bei Anwaltsstundensätzen in den USA von ca. 500 $ pro Stunde zu riskant. Er selbst hat auf X geschrieben dass seine Software komplett sein eigenes geistiges Werk wäre, aber sie interagiert natürlich mit Cyberpunk und anderen Spielen. Wäre dann die Frage wie ein Gericht das sehen würde aber es geht ja wegen des Kostenrisikos nicht vor Gericht.
 
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Schwer zu sagen ob CD Project Red einen berechtigten Anspruch gegen ihn hat oder nicht.
Sie sind nach US-Recht nach dem Digital Millennium Cooyright Act gegen ihn vorgegangen und sich dagegen zu verteidigen wäre für eine Einzelperson wie Luke Ross gegen den mit mehreren Milliarden € bewerteten Konzern CD Project Red bei Anwaltsstundensätzen in den USA von ca. 500 $ pro Stunde zu riskant. Er selbst hat auf X geschrieben dass seine Software komplett sein eigenes geistiges Werk wäre, aber sie interagiert natürlich mit Cyberpunk und anderen Spielen. Wäre dann die Frage wie ein Gericht das sehen würde aber es geht ja wegen des Kostenrisikos nicht vor Gericht.

Deswegen schrieb ich ja: wenn.

Auf der anderen Seite glaub ich nicht, dass CDPR einfach mal so aus Lust und Laune randomly gegen einen Modder vorgeht und sich gerade diesen rauspickt - wieso sollten sie das als Modder-freundliches Unternehmen tun?

Ich denke schon, dass da mehr dahinter steckt und der Aufwand seitens CDPR nicht ohne Grund erfolgt.
 
Ich habe nichts gegen Mods und die CP VR Mod auch gekauft, bin also auch Patreon von Luke Ross und unterstütze Modder gerne, du es mir Donations en ich etwas runterlade oder eben als Patreon.

Generell steht aber bereits seit vor Erscheinen seiner Mod 2021 (nachzuprüfen in der waybackmachine) in den AGBs der RedMod, dass von Seiten CDPR alle Mods willkommen sind, so lange sie für Benutzer kostenlos und nicht hinter Paywalls sind. Donation-Modelle sind aber durchaus erlaubt.

Dies hat er missachtete und nachweislich seit etwa 2021 monatlich via Patreob um die US$20.000 pro Monat (also in der Zeit knapp US$1 Mio) verdient. Dass er nun CDPR vorwirft es gehe ihnen nur ums Geld könnte man eigentlich eher ihm vorwerfen. Die Regeln waren klar und er dachte sie gelten nicht für ihn. Es hat lange funktioniert und jetzt halt nicht mehr.

Jetzt alle Mods zu entfernen ist eher ein Schlag ins Gesicht SEINER Kunden, auch wenn er jetzt einen Monat kostenlos anbietet. Damit versucht er leider anscheinend die User gegen CDPR aufzubringen.
Er hätte statt der Paywall ohne weiteres und laut AGB auch völlig legal auf Donations umstellen könnte, womit natürlich wahrscheinlich sein Umsatz zurückgeben würde, weil viele, die sich jetzt 'über 'die bösen Hersteller aufregen, leider Mods ziemlich oft 'kostenlos' runterladen ohne freiwillig Donations zu geben...
 
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