AW: Extreme Unschärfe und Detailmangel in 100% sowie Landschaftsaufnahmen
Das Tamron, das ich drauf habe, gibt es auch für die Canon. Ich glaube da ist es noch besser als an der Sony. Habe gestern und heute noch ein paar Sachen mit Stativ gemacht, ich finde die Abbildungsleistung jetzt enorm. Teils 100 % extrem klar und scharf.
Und die Freihandaufnahmen sind auch gut geworden. Das im DI-Thread (mit dem Besen) ist Freihand und ist nur minimal verkleinert und geschärft. So langsam liebe ich das Teil.
Kit-Objektive können auch gut sein - ich kenne Leute die enormes Glück mit ihrem Sony Kit gehabt haben und damit so gute Bilder machen wie ich mit dem Tamron. Aber dafür haben einige noch bessere Tamrons. Deins scheint zumindest nicht so ein Murks zu sein wie meins. Obwohl das sicher ohne den Fehlfokus, den es scheinbar hat, auch scharf sein würde. - Die Schärfe ist nur auf der falschen Tiefe.
Bei deinem Bild lässt sich aber per EBV episch viel herausholen.

Auch wenn dein Bild so eh schon sehr schön geworden ist. Versuche mal einen USM mit ca. Wert 70 - 80 %, Radius 0,5, Schwellenwert 1. Und dann noch einen normalen Scharfzeichner hinterher, den du per Verblassen Funktion auf so 20 - 30 Reduzierst. Dann ist die Tulpe gestochen scharf. Den hintergrund bekommst du unschärfer, indem du die Ebene duplizierst, das Teil gausch unscharf machst (Wert je nach Gusto) und dann über die Ebenenmaske quasi das wegnimmst, wo dein Hauptmotiv ist. Dann hast du a) eine schärfere Blume und b) viel mehr Unschärfe im BG -> Das Motiv zieht dich direkt an.
Das ist gerade das tolle an der Digitalfotografie. Man ist nicht mehr auf fremde Bearbeitung angewiesen sondern kann schön alles so basteln, wie man es schön findet.
Btw: Hier mein Besenbild.
Exifs sind dabei - die Bearbeitung war wie bei deinem Bild etwa - der Ausschnitt zeigt ca. 70 % der Größe, die ursprünglich war. Das OOC Bild ist übrigens auch recht scharf.
Hier 100 % OOC:
http://www.abload.de/image.php?img=dsc2484k6wl.jpg
Mittlerweile gibts immer weniger zu kritisieren. Zwar lange kein Profiniveau, aber auch nicht schwach. Die Schärfe ist imho gut da. Und so sind gestern eigentlich alle Bilder geworden. Entweder die Cam "schießt sich ein" oder ich bekomme so langsam Gefühl dafür. Was natürlich auch ein Punkt ist: Durch das höhere Gewicht kann man das Tamron viel ruhiger halten als das leichte Kit - man wackelt nicht so schnell. Wahrscheinlich liegts hauptsächlich daran. Oder einfach daran, dass das Teil keinen kapitalen Fehlfokus hat. Worüber ich froh bin, auf die neverending Story von wegen Umtausch habe ich keine Böcke...
Ich habe übrigens gelesen, dass DSLRs aufgrund ihrer Bauweise vom Sensor her in 100 % Ansicht nicht perfekt sein können. Angeblich, weil jeder Spot nur eine Farbe richtig erkennt und sich die Werte quasi von drumrum "schnorren" muss. Soll je nach Sensor natürlich unterschiedlich sein.

Aber wenn ich mir in den Foren so die Bilder anschaue: In 100 % sind die kaum anders als meine. Durch die verkleinerung in den Foren schärft das Bild ja auch von alleine, da sich viele Pixel zu wenigen zusammenziehen und dadurch gröbere Details ebenfalls schärfer werden.