Evolutionstheorie vs. Kreationismus

  • Ersteller Ersteller Thomas5010
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Quatsch und Beweise sind große Worte. Du schmeißt diese Worte einfach in die Luft und beendest deinen kurzen Kommentar im Ironie.

Behaupten kann jeder...
Blaualgen sind mit die ältesten Lebewesen auf der Erde.
Wicki anschmeissen, muss ich jetzt nicht rezitieren.
Ohne die kein O2 auf der Erde, Erbgut angucken und staunen, mit wie wenig Infos so was wie ne Alge überhaupt entstehen kann. Davor gab es - leider nur in Versteinerungen und somit zweifllos nicht überprüfbare DNA - noch deutlich primitivere Lebensformen.
Das kann heutzutage dann doch recht exakt nachverfolgt werden.
Bis hin zu Aminosäuren, die merkwürdiger Weise relativ komplex frei im Weltraum herumschweben.
Zweifellos ein Rätsel, warum die nicht einfach zerfallen.
Oder die erstaunten Blicke bei uns im Institut (Quantenoptiker) wenn wir Quanteninformationen aus 13 Mrd. LJ oder eben vor 13 Mrd. Jahre aufgreifen.
DAS ist spooky, zweifellos.

Was will ich damit sagen, dass worüber hinaus Größeres nicht gedacht werden kann, liegt defintitiv jenseits des Urknalls.
Da kann man über alles und jede Macht spekulieren.
Bedenke jedoch, wenn es irgendeine Macht gibt, woraus entstand dann diese?
Nichts kommt von nichts, quasi der logische Umkehrschluss deiner Worte...

Nach dem Urknall (zeitlich gesehen) ist alles im Laufe der Zeit erklärbar.
Manchmal geht die Wissenschaft Irrwege und braucht lange, um zurückzurudern.
Aber unterm Strich kann man die Welt erklären ohne alles im Universum gesehen zu haben.

Die Grenzen kommen dann, wenn ich mit Omi eine Seance mache und ich SCHWÖREN könnte, den Opa gehört zu haben.
Aber das ist eine andere Story...
kein Scheiss
 
„Wir sind irgendwie auf die Idee gekommen, dass es ein göttliches Wesen als größtmöglich vorstellbares Etwas geben muss, also kann die Erklärung - wenn wir Stand jetzt - naturwissenschaftlich nicht weiterkommen, die Antwort „Gott“ sein.“
Na ja, dann stelle dir doch mal was vor, was größer als Gott ist? Die Antwort muss natürlich Sinn ergeben...
 
Das Argument lässt sich aber genauso auch umdrehen und sagen, dass er auch perfekt zu eingefleischten Atheisten passt^^

Das ist vor allem ein Strohmannargument und sagt nicht mehr aus, als dass "Atheisten" auch nicht immer sauber argumentieren. Nach naturwissenschaftlichen Grundsätzen ist der Beweis der Nichtexistenz eines Phänomens quasi nicht möglich. Dementsprechend kann die Existenz eines (oder mehrerer) göttlicher Wesenheiten auch nicht ausgeschlossen werden. Die entscheidende Frage ist, ob wir zwingend auf die Denkfigur eines göttlichen Schöpferwesens angewiesen sind zur Erklärung des Universums. Während dies von manchen religiösen Menschen a priori vorausgesetzt wird, ist die wissenschaftliche Herangehensweise, sich methodisch Stück für Stück heranzuarbeiten an alle Dinge, die wir mit unserem aktuellen Wissen noch nicht verstehen. Die Grenzen unseres Wissens verschieben sich dabei aber ständig
 
„Wir sind irgendwie auf die Idee gekommen, dass es ein göttliches Wesen als größtmöglich vorstellbares Etwas geben muss, also kann die Erklärung - wenn wir Stand jetzt - naturwissenschaftlich nicht weiterkommen, die Antwort „Gott“ sein.“
Mit Naturwissenschaft hat der ontologische Gottesbeweis nichts zu tun, da gebe ich dir recht. Es ist ein philosophisches Argument für Gott.

Generell gibt es keinen Gottesbeweis. Diesen kann es auch nicht geben, da ein möglicher Gott außerhalb unserer Möglichkeiten exisitiert, wohin unsere Instrumente nicht hinreichen.

Oder meint ihr, dass Gott sagt: "Ich komme jetzt in euer Labor und lasse mich mit euren Mikroskopen untersuchen!".

Es gibt keinen Beweis gegen Gott und es gibt keinen Beweis für Gott.

Es gibt aber sehr gute Indizien für einen Schöpfer. Da wäre die Frage nach der vorhandenen Information, der fein abgestimmten Schöpfung oder der Kreativität innerhalb der Schöpfung.
 
Na ja, dann stelle dir doch mal was vor, was größer als Gott ist? Die Antwort muss natürlich Sinn ergeben...
Hier wäre die Definition von "Gott" wichtig. Gott muss demnach etwas außerhalb der Materie sein. Etwas unvorstellbar mächtiges, was nicht irgendwelchen physikalischen Gesetzen unterlegen ist, da sie von Ihm kreiert worden sind.
An der Stelle hört natürlich der menschliche Verstand auf, da es fernab vom menschlichen Fassungsvermögen liegt. Finde persönlich aber die feste Behauptung, dass es keinen Gott, in Anbetracht unserer offensichtlichen Unzulänglichkeit selbst die Materie um uns herum nicht in Gänze verstehen zu können, etwas anmaßend.
 
Na ja, dann stelle dir doch mal was vor, was größer als Gott ist? Die Antwort muss natürlich Sinn ergeben...
Für wen muss diese Sinn ergeben?
Für dich, für @HenneHuhn oder für mich oder...
Ein Mathematiker würde jetzt sagen: 42
Eine wunderbare Zahl, die für ihn völlig einen Sinn ergibt.
Obwohl wir wissen, das dies nicht richtig ist.
Aber konkret: Welche Anwort würde für dich in deiner Welt Sinn machen?
Du wirst darauf keine Antwort haben, so wie ich sie auch nicht habe...
Das ist aber immer noch kein Gottesbeweis, sondern eine semiphilosophische Auslegung.
 
Für wen muss sise sinn ergeben?
Für dich, für @HenneHuhn oder für mich oder...
Ein Mathematiker würde jetzt sagen: 42
Eine wunderbare Zahl, die für ihn völlig einen Sinn ergibt.
Obwohl wir wissen, das dies nicht richtig ist.
Aber konkret: Welche Anwort würde für dich in deiner Welt sinn machen?
Du wirst darauf keine Antwort haben, so wie ich sie auch nicht habe...
Das ist aber immer noch kein Gottesbeweis, sondern eine semiphilosophische Auslegung.
Keine alternative Antwort auf den onkologischen Satz von Canterbury. Da haben wir es doch...
 
Wie ich bereits schrieb, es gibt keinen Pro und Contra Beweis. Ein möglicher Gott kann mit unseren Werkzeugen nicht bewiesen werden.

Es gibt nur Indizien.
Es gibt keine Indizien und Gott hat in der Wissenschaft nichts zu suchen, da er nur verlieren kann. Aktuell ist Gott kleiner als eine Planck länge. Groß ist was anderes (für die, die immer "Gott ist groß" brüllen).
 
Zuletzt bearbeitet:
Na, da bin ich jetzt mal gespannt.
Das Fass machen wir nicht auf. Geht einfach durch die Natur und schaut euch die Komplexität der Natur an. Mit dem Mikroskop wird es noch krasser...

Aber jeder glaubt das was er glaubt. Ein Mensch der sagt, die Welt ist ohne Gott erschaffen, muss auch glauben.
 
Das interessante hierbei ist vielmehr, dass es eine breitangelegte Studie gibt, die rausfand, dass Kleinkinder schon an etwas wie Gott glauben und das auch in Haushalten, wo Eltern atheistisch sind. Man geht daher aus, dass in uns per Geburt eine quasi Veranlagung für den Glauben an einen Gott verankert ist. Was dafür spricht sind auch anthropologische Erkenntnisse, dass weltweit unabhängig voneinander stehts Vorstellungen von Gott bei Menschen vorhanden waren.

Wie an Gott (oder auch nicht) geglaubt wurde, hängt dann von der jeweiligen Sozialisierung ab.
 
Das interessante hierbei ist vielmehr, dass es eine breitangelegte Studie gibt, die rausfand, dass Kinder weltweit an etwas wie Gott glauben. Man geht daher aus, dass in uns per Geburt eine quasi Veranlagung für den Glauben an einen Gott verankert ist. Was dafür spricht sind auch anthropologische Erkenntnisse, dass sich weltweit unabhängig voneinander stehts Vorstellungen von Gott bei Menschen vorhanden waren.
Auch ein gutes Argument. Und das gepaart mit dem onkologischen Gottesbeweis.

Der Glaube an Gott unterliegt nicht der Evolution, sondern ist bereits bei Kindern sichtbar.

Es ist eher so, dass der Glaube an Gott dem Menschen abtrainiert wird, durch eine Umerziehung. Aber selbst jemand dem der Glaube abtrainiert wurde bleibt ein Zweifler und gegen Ende seines Lebens wird er noch unsicherer.

Das "wegtrainieren" klappt aber nicht wirklich, denn 3/4 der Weltbevölkerung ist von einem Schöpfer überzeugt.
 
Keine alternative Antwort auf den onkologischen Satz von Canterbury. Da haben wir es doch...
Woraus du das jetzt abliest, wird wohl dein ewiges Geheimnis bleiben :)
Der alte Mönch von damals hatte einen Wahrnehmungsradius von vielleicht ins verdreckte London und das wars.
Was würde der sagen, wenn ich ihm vom Void erzähle, einem masseleeren Raum, 500 Mio. LJ groß, der ganze Galaxien frisst - uns vermutlich auch - in 300 oder 400 Mio. Jahren?
Fügung, Schicksal?
Nee, Physik.
Wäre ja echt doof, wenn irgendeine höhere Macht die UrUrUrUrEnkel von und einfach so terminiert.
Davor könnte uns auch ein Quantenblitz treffen, Wahrscheinlichkeit ungefähr wie Lottospielen - aber machbar.
Nur weil Menschen glauben, heisst das noch lange nicht, dass der Glaube Realität ist.
Auf die Indizien bin ich weiterhin gespannt...
 
Generell gibt es keinen Gottesbeweis. Diesen kann es auch nicht geben, da ein möglicher Gott außerhalb unserer Möglichkeiten exisitiert, wohin unsere Instrumente nicht hinreichen.

Also die gute, alte Russel'sche Teekanne.

Oder meint ihr, dass Gott sagt: "Ich komme jetzt in euer Labor und lasse mich mit euren Mikroskopen untersuchen!".

Fänd' ich persönlich ganz schön knorke, würde jede Menge Streit ersparen. Stellt sich die Anschlussfrage: falls ein göttliches Wesen existiert - warum tut es uns denn nicht einfach den Gefallen?

Es gibt keinen Beweis gegen Gott und es gibt keinen Beweis für Gott.

Es gibt aber sehr gute Indizien für einen Schöpfer. Da wäre die Frage nach der vorhandenen Information, der fein abgestimmten Schöpfung oder der Kreativität innerhalb der Schöpfung.

Was mich wieder zu meiner ersten Frage an dich zurückführt: würde der Kreationismus, also der Glaube an eine Schöpfung, sich mit ausreichend guten Argumenten widerlegen lassen? Oder flüchtet man sich letztlich nicht doch immer nur weiter in die argumentatorische Ecke die da lautet "Ja, aber Gott hat irgendwo alles angestoßen!" ?
 
Woraus du das jetzt abliest, wird wohl dein ewiges Geheimnis bleiben :)
Der alte Mönch von damals hatte einen Wahrnehmungsradius von vielleicht ins verdreckte London und das wars.
Was würde der sagen, wenn ich ihm vom Void erzähle, einem masseleeren Raum, 500 Mio. LJ groß, der ganze Galaxien frisst - uns vermutlich auch - in 300 oder 400 Mio. Jahren?
Fügung, Schicksal?
Nee, Physik.
Wäre ja echt doof, wenn irgendeine höhere Macht die UrUrUrUrEnkel von und einfach so terminiert.
Davor könnte uns auch ein Quantenblitz treffen, Wahrscheinlichkeit ungefähr wie Lottospielen - aber machbar.
Nur weil Menschen glauben, heisst das noch lange nicht, dass der Glaube Realität ist.
Auf die Indizien bin ich weiterhin gespannt...
Meine Güte, die Frage war, ob du dir was größeres Vorstellen kannst als Gott? Du kannst es nicht, und damit geht der onkologische Gottesbeweis auf.
 
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