News Ethernet bald mit 1 Tbit/s-Datenübertragung?

AW: Ethernet bald mit 1 Tbit/s-Datenübertragung?

Warum erreicht ne GTX580 kein TBit am VRAM? Nach meinen Berechnungen erreicht sie sogar über 1,5Tbps^^

Aber vor dem Einsatz von (zumindest teilweise) optischen Chips machen solche Bandbreiten wirklich keinen Sinn^^
 
AW: Ethernet bald mit 1 Tbit/s-Datenübertragung?

Ich denke aber da wird eher an Links zwischen einzelnen Datacentern und oder großen 1024 Port-Switchen gedacht :ugly: Da interessiert auch nicht mehr ob das vernünftig in nen Server rein passt. Die Dinger bekommen eh riesige Backplanes. Da kannste dann auch die nötigen Leitungen zum bündeln unter bringen.

Wenn ich viele Leitungen unterbringen kann, brauche ich keine hohe Leistung auf einer Leitung ;)
Desweiteren arbeitet Google mit vielen verteilten Rechenzentren, die entsprechend kleiner ausfallen können und die Aufgaben bei Google sollten parallelisierbar sein - also wozu überhaupt viele Daten konzentriert übertragen?

Wenn IBM Verbindungen dieser Bandbreite entwickelt, um Power?-Module zu verbinden: Kein Thema, dafür braucht man sowas. Aber Google Server mit ihren Mini-Anfragen? Deren maximale exteren Transferrate ist durch die Internetanbindung des Rechenzentrums gegeben (vielleicht 1Gbit?) und die interne durch die Geschwindigkeit der Datenbankmedien. (und die wird nicht oberhalb von 100 GByte/s liegen. Erst recht nicht pro Node.)


Warum erreicht ne GTX580 kein TBit am VRAM? Nach meinen Berechnungen erreicht sie sogar über 1,5Tbps^^

Hmm - dann hat da wohl mal wieder jemand Speicherzellentakt und Transfertakt durcheinandergeschmissen, wo ich geguckt habe :(
Bei 2004 realen MHz ergeben sich zugegebenermaßen rund 1,5. Wenn man mit DDR2004 rechnet, ist man bei <0,8.
 
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Aber Google Server mit ihren Mini-Anfragen?

Wer weiß, was Google bis 2013 so alles plant...

...ich wüsste zwar nicht, was sie planen könnten, was so viel Bandbreite benötigt aber wer weiß?
 
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Wenn ich viele Leitungen unterbringen kann, brauche ich keine hohe Leistung auf einer Leitung ;)
Desweiteren arbeitet Google mit vielen verteilten Rechenzentren, die entsprechend kleiner ausfallen können und die Aufgaben bei Google sollten parallelisierbar sein - also wozu überhaupt viele Daten konzentriert übertragen?
Das solltest du nicht unterschätzen. Die Datenbanken von Google sind einfach gigantisch. Die haben ja gar keine Chance ihre Daten zu verwalten :ugly:

Jaja ich weiß, das hört sich verdammt unlogisch an, aber deren Datenbestand wächst schneller als Sie mit neuen Techniken zum sortieren und analysieren nach kommen. Das Hauptproblem ist aber eigentlich nicht mal das, sondern viel mehr das (schnelle) finden. Das man das Datum XY hat geht ja noch, aber WO wird dann schon schwieriger. Die Datenblöcke sind ja meist sehr klein, sprich einfach eine Liste machen geht nicht. Da hat man dann echt ein Problem. Daher sind die Datenmengen auch gar nicht so klein unbedingt. Jede Google Anfrage wird ja nicht von einem, sondern von dutzenden/hunderten von Servern bearbeitet. Ich kann mir schon sehr gut vorstellen, das die so etwas wie einen FAT-Tree haben, und da wäre so ne Abindung schon klasse.

Aber auch die Anbindung der Festplattenarrays (NAS) würde ich nicht unterschätzen. Die sind schon sehr groß, und da hast du halt dann schnell einen Flaschenhals, weil man ja am liebsten mit jedem Server auf alle Daten zugreifen können will.

Ja ja klar, selbst ein einzelner Node hat nicht die Bandbreite, hab ich doch aber auch nicht gesagt oder? Bei so einem großen 1:1 Switch wäre diese extreme Bandbreite aber schon toll, einfach um zwei große Switches miteinander zu verbinden. Man muss sich ja mal überlegen, die 1TB/s Leitung ersetzt ja auch "nur" ca 25 40GB/s Leitungen. Und so nem 128er Switch wird wohl schon öfters eingesetzt. Zumal ein 128er Switch VIEL billiger ist als ein 256er. Man könnte die Skalierbarkeit also deutlich erhöhen.

Und was die Leitungen angeht, ja man hat platz, aber wenn man aus einem von den großen Switches raus geht, dann wars das dann meistens, wenn man ne 1:1 Verbindung haben will, oder man braucht halt extrem viele Anschlüsse. Ich durfte ja selbst vor ner weile einen alten Cluster mit über 100 Knoten zerlegen, der ne 1:1 Verbindung hatte :wow: Das waren schon extrem viele Verbindungen! Da würde man sich wirklich freuen, wenn man die Switches mit einigen wenigen Kabeln dann untereinander verkabeln könnte. Die Glasfaserbündel waren da nämlich direkt im Zentrum mehr als Arm dick :ugly: Da war echt kaum noch Platz...

Von daher kann ich das schon nachvollziehen, das einem der Platz aus geht, selbst mit Glasfaser. Der Cluster war ja jetzt nicht gerade klein, aber 2-4 mal so groß wird wohl dennoch noch gewünscht sein bei einigen Anforderungen, und da wird es dann wohl richtig eklig...

Wenn IBM Verbindungen dieser Bandbreite entwickelt, um Power?-Module zu verbinden: Kein Thema, dafür braucht man sowas. Aber Google Server mit ihren Mini-Anfragen? Deren maximale exteren Transferrate ist durch die Internetanbindung des Rechenzentrums gegeben (vielleicht 1Gbit?) und die interne durch die Geschwindigkeit der Datenbankmedien. (und die wird nicht oberhalb von 100 GByte/s liegen. Erst recht nicht pro Node.)
Ja da wäre es auch interessant, um die einzelnen Racks miteinander zu verbinden, wobei hier ja von ETHERNET! die rede ist, und für HPC ist das dann total uninteressant, da zu hohe Latenzen. Für nen Mainframe wo man große Datenbestände durch jagt kann ich mir das aber durchaus vorstellen. Zumal ja IBM groß dabei ist Glasfaser direkt an den Chip zu koppeln. Da werden die Datenraten also in Zukunft wohl extrem ansteigen, wenn das am Markt ist. Da könnte es dann auch wieder deutlich interessanter werden, wobei Ethernet dann wieder zu langsam ist von den Latenzen her.
 
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Aber auch die Anbindung der Festplattenarrays (NAS) würde ich nicht unterschätzen. Die sind schon sehr groß, und da hast du halt dann schnell einen Flaschenhals, weil man ja am liebsten mit jedem Server auf alle Daten zugreifen können will.

Wie schon erwähnt: Der Flaschenhals ist aber nicht die Anbindung des Festplattenservers mit 1-2x40GBit, sondern die Laufwerke darin. Es gibt kein einzelnes Speichersystem, dass auch nur annähernd diese Bandbreite liefern kann. Arbeitet man dagegen mit einer Vielzahl von Systemen, dann kann man diese auch einzeln anbinden. Die Anfragen sind ja komplett unabhängig voneinander, da braucht es keine zentralisierte Topographie. Im Gegenteil: Ich würde eigentlich erwarten, dass der Löwenanteil der Anfragen aus kleineren Subsystemen befriedigt werden kann, die an jedem Node die wichtigsten Inhalte cachen. (kein Grund, die gesamte Datenbank alle 5ms von neuem nach "Sex" zu durchsuchen ;) )

Und was die Leitungen angeht, ja man hat platz, aber wenn man aus einem von den großen Switches raus geht, dann wars das dann meistens, wenn man ne 1:1 Verbindung haben will, oder man braucht halt extrem viele Anschlüsse. Ich durfte ja selbst vor ner weile einen alten Cluster mit über 100 Knoten zerlegen, der ne 1:1 Verbindung hatte :wow: Das waren schon extrem viele Verbindungen! Da würde man sich wirklich freuen, wenn man die Switches mit einigen wenigen Kabeln dann untereinander verkabeln könnte. Die Glasfaserbündel waren da nämlich direkt im Zentrum mehr als Arm dick :ugly: Da war echt kaum noch Platz...

Klingt jetzt für mich nicht nach einem Datenbanksystem, sondern eher nach einem Rechencluster...
Das der Ergebnisse in hoher Geschwindigkeit austauschen muss, ist klar. Aber sowas betreibt Google nicht.
 
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Ja war ein Rechencluster :daumen:

Und ein Jaein bzgl. Google. wenn man sich mal anschaut was Google fördert mit Geldern und was für Leute sie sich "einkaufen", dann ist das meist im Zusammenhang mit Datenorganisation, Archivierung und Wiederfindung. Von daher kann ich mir schon vorstellen, das die große Bandbreiten zwischen den einzelnen "kleinen" Clustern brauchen innerhalb eines Datencenters, um da dann einen Ergebnisaustausch zu machen, bzw. eben die Daten neu zu organisieren.

Wie auch immer sein sein mag (eigentlich ist unsere Diskussion ja mehr oder weniger reine Spekulation führe ich mir grad bewusst vor Augen :ugly:), Google wird schon seine Gründe haben, warum Sie 1TB/s Datenleitungen haben wollen. Nur so zum Spaß sicherlich nicht. :lol:
 
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sollen die doch erstmal den 10 gbit standart bezahlbar machen !

somit währe light peak ade und mann könnte im home/office ml fernünftig sein nas oder server chick anbinden


600€ für ne lankarte ist zu happig !
 
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Ist ja alles so schön bunt hier..., aber solange nicht selbst ein User aus Hintertupfing oder Schilda davon profitieren kann finde ich das Wettrüsten eher sinnfrei.
 
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somit währe light peak ade und mann könnte im home/office ml fernünftig sein nas oder server chick anbinden

Kann man das mit Gbit/s LAN nicht?

Herkömmliche HDDs haben maximal Lesegeschwindigkeiten im Bereich von 1Gib/s; echte Vorteile hätte man nur bei einem NAS mit SSDs oder hochgeschwindigkeits Serverplatten

Die Festplattengeschwindigkeit muss noch ordentlich zunehmen (~Faktor 2) damit sich 10GiB/s LAN für ein NAS im Heimbereich richtig auszahlt; und selbst dann bleibt die Frage offen: wozu?

Beim Streamen von Medieninhalten profitiert man jedenfalls nicht davon; bleiben das Verschieben großer Datenmengen und eventuell Ladezeiten bei Programminstallationen auf dem NAS- hier wäre 10Gbit/s LAN aber ein sehr teurer und zudem nur, solange HDDs nicht wesentlich schneller werden ein geringfügiger Vorteil

Abgesehen davon denke ich nicht, dass 10Gbit/s und 1Tbit/s bei der Entwicklung konkurrieren...
 
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Danke Superwip.

Das ist halt auch jetzt bereits die Sache mit LightPeak. Zu schnell für ne normale Platte, SSD muss es mindestens sein, für einen externen PCI-E aber auch wieder zu langsam, und das deutlich! (Viele reden sich halt ein, das wäre so toll dafür...)
 
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lightpeack benutzt ja wieder andere stecker

@ superwip die meisten nas systeme bis 300€ schaffen gerade mal so 10mb/sec trotz gbitlan

wenn meine freundin abends en film von der platte geguckt hat konnte ich mir keine daten vom nas saugen weil sonst
es geruckelt hat ausser draufschieben .

klar reichen 116mb/sec per gbit lan
aber wenn ich ca 1000 mb /sec drüberschieben kann ist das doch besser als wieder ein neuer standart
und reicht wieder für ein paar jahre
und mann kann die alte hardware mitbenutzten wie zb printserver (hab einen drucker für 4 pc´s im haus) router
accespoint die glotze der htcpc usw 2 leute wollen 2 ferschiedene filme gucken usw einer surft


klar machen die meisen platten nicht mehr als 100mb/sec da frage ich mich wozu man 2 lanports auf nem mainboard braucht

klar hast du recht aber es ging mit um die abwärtskompatibilytät
und schon wieder gebühren an intel
konkurieren tuhen die sich ja nicht die netzwerstandarts
 
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