Ein mit Icons zugeklatschte Screen sieht sch**** aus, also gilt das auch bei Metro.
Deswegen fehlen auf meinem Desktop auch jeglich Icons.
Metro sieht irgendwie immer
scheiße aus auf normalen Rechnern mit großem Bildschirm, so oder so. Zumindest nach meinem Geschmack.
Auf Phones/Tablet ist es eine interessante Alternative zum iOS- oder Android-Design, wenn man mal von der knalligen Default-Farbgebung absieht.
Aber eigentlich ist Android mein Favorit - weil man da "normale" Icons haben kann und Kästen, ob mit runden Ecken wie beim Obst oder mit eckigen (eckige Ecken? Au weia!

) wie bei MS. Irgendwie erinnert ein Android-Homescreen mehr an Windows.
Keine Icons auf dem Desktop? Jaaaaa, die könnten schließlich die Aussicht auf das geile Hintergrundbild verbauen.
Ist weniger ironisch gemeint, als es sich vielleicht liest - ich erwische mich nämlich selbst oft genug bei dem Gedanken.
Und zugegeben, ich nehme den Desktop auch nicht wirklich als Programmstarter.
Ansonsten kann man auf dem Desktop seine Icons gruppieren wie man möchte, Ordner und Bibliotheken gibt es auch noch.
Für Ordnung und Organisation ist natürlich jeder selbst verantwortlich - genau wie auf einem Schreibtisch in der realen Welt.
Das alte Startmenü, dem die meisten hinterher heulen, taugt als allgemeiner Programmlauncher nicht wirklich was.
Ist zwar nett, dass man seine wichtigstens Programme dort anpinnen kann, wenn man mal wirklich den Überblick auf dem Desktop verliert und auch die Anzeige der zuletzt aufgerufenen Programme ist eventuell interessant.
Aber der Platz auf der oberen Ebene ist begrenzt - für mehr muss man weiter eintauchen - und das ist viel zu umständlich, eher eine Notlösung.
Der Knackpunkt ist aber eben der: Wenn man den Desktop nicht nutzt, ist er verzichtbar - und Nichtnutzer werden ihn auch nicht vermissen.
Irgendwie scheinen viele den "Desktop" mit dem Windows-Hintergrund zu verwechseln - aber der bleibt ja, über irgendwas müssen sich die klassischen Windowssprogramme ja bewegen.
Kein klassisches Startmenü, kein Desktop mit Klicki-Ikonen - wie startet man dann Anwendungen?
Übers Metro-Menü?
Ähm - nein danke!
Nicht weil es hässlich ist, sondern weil ich damit aus meiner laufenden Windowssanwendung raus bin und sie nicht einmal mehr sehen kann. Das ist eher unerwünscht, weil ich bei vielen Sachen gerne eine Auge darauf haben möchte, was da so abgeht. Eigentlich ist es so oder so ein herber Wechsel, der einen aus der Konzentration auf eine Aufgabe reißen kann.
Über Eintippen?
Das wird komischerweise seit Vista von "Experten" als die beste Sache nach der Erfindung des Sprüh-Käses angepriesen.
Ist man heftig mit der Maus unterwegs, muss man die aus der Hand legen und zum Keyboard greifen - ist dann schon ein schwerer Bruch in der Bedienung. Wer sowieso per Tastatur in der Textverarbeitung herumklimpert, sieht das in dem Moment aber sicher weniger dramatisch.
Aber eine Alternative zu einem lässigen Mausklick für einen Anwendungsstart ist es aber trotzdem nicht unbedingt.
Irgendwie kann man es keinem Recht machen - und ob MS in Zukunft etwas Vernünftiges einfällt - lassen wir uns überraschen.
Aber eigentlich pfeife ich drauf - wenn es irgendwie geht (und bis jetzt ging's noch immer), passe ich die Sache an meine eigenen Vorstellungen an anstatt mich an Vorgaben anzupassen, die sich mit jeder BS-Generation oder grade schwer grassierenden Design-Moden ändern können.