Entwicklung der Autoindustrie am Beispiel des Elektrolaster Street Scooter

Das freut die Werkstätten. Noch weniger zu reparieren. Alles wird dann sofort ausgetauscht.
Mehr Elektromüll, mehr Verseuchung. Tolle, neue Welt.
 
kann schon sein nur wenn ein system ausfällt hast du halt sofort ein totalausfall. was dir aktuell nicht passiert, zudem ist die anfälligkeit deutlich höher, je mehr fahrzeuge untereinander und mit der umwelt kommunizieren, desto größer wird das sicherheitsrisiko durch eingreifen dritter.
Was kostet so ein kleiner Nuc? 200,-€? Wie oft geht sowas kaputt im Gegensatz zu hunderten Steuergeräten, z.T. im Spritzwasser.
Es wird eine riesige Umwälzung iom Markt geben, Autos kauft man bei Amazon und Händler werden es schwer haben. Darum
kämpfen auf allen Ebenen Lobbyverbände gegen die Elektromobilität. Ob es zu unserem Nutzen ist, wenn Werkstätten weiterhin
viel verdienen wollen?
 
also ich würde mir sicher kein auto bei amazon bestellen :D
liegt aber wahrscheinlich auch daran, das ich größere ansprüche an ein fahrzeug habe als nur von a nach b zu kommen. wenn das alles so einfach umzusetzen wäre, dann würden sämtliche großen hersteller dies schon längst tun. den sicherlich wären weniger steuergeräte deutlich kostengünstiger in der fertigungsstraße, ebenfalls ist das gewicht interessant, den so ziemlich jeder oem möchte immer mehr gewicht einsparen.

auf der anderen seite wieso sollten wir ein interesse daran haben, riesige marktanteile an ein amerikanisches online unternehmen abzugeben, und unsere eigene wirtschaft damit schaden? genauso wie die vielen tausend werkstatt arbeiter die dann nicht mehr benötigt werden.
 
Individual-PKW-Verkehr braucht ein vielfaches an Platz. Das ist ja der Hauptgrund für jegliche Bemühungen, ihn abzuschaffen - um die Umwelt kümmert sich eh kein Arsch, aber wenn die Straßen verstopft sind, weil pro Person eigentlich 60 m² (inklusive Sicherheitsabstand) Fahrbahn benötigt, aber nicht einmal 6 m² vorhanden sind, von Parkplätzen ganz zu schweigen, dann werden halt andere Lösungen benötigt.
(und zwar vollkommen unabhängig davon, ob man Q7 oder Modell X fährt)

Mir geht es nicht darum, den Verbrenner unbedingt ewig am Leben zu halten. ;)
Nur müsste man mal ein Konzept ausarbeiten, wie der Umstieg auf E-Mobilität umgesetzt werden soll.

Die Mobilität jetzt so zu verteuern, das alle Menschen in Ballungszentren flüchten,
damit das "grüne Gespinne" funktioniert,
ist auch nicht das wahre vom Ei.

Dann würde aus Berlin ein Maloch werden mit vlt. 10 Mio. Einwohnern,
völlig unregierbar bei dieser Problematik.

Meine sehe sich mal Tokio, NY, und Shanghai an, wohin das führt,

gerade bei den Mietpreisen, da wohnt kein "normaler Mensch" mehr.

Soll so unsere Zukunft aussehen?
 
Das man sich ziemt an den Stellschrauben zu drehen (Verbrenner gezielt unattraktiver, oder E-Mobilität/ÖPNV attraktiver machen usw.) liegt ja nicht an der Technik.

Nö. Und genau deswegen kann die Technik daran eben auch nichts ändern. Unser Hauptproblem lautet nicht
"wir haben überschüssigen EE-Strom an jedem Parkplatz in Deutschland bereitstehen und wissen nicht, wie wir ihn nutzen sollen."
Das Problem lautet
"die Leute bestehen darauf, zu jedem Scheiß mit vollkommen überdimensionierten, beinahe leeren Autos zu fahren"
Statt Verbrenner E-Motoren und schwere Batterien in die Autos zu packen bringt uns einer Lösung keinen Schritt näher :ka:

Die E-Mobilität ist im Unterhalt günstiger, das interessiert die Leute. Sie ist selbst mit dem normalen Strom-Mix schon weniger umweltbelastend, auch das interessiert die Leute (ob aufgrund der Preisstabilität der Fahrzeuge, die beim Diesel - gerade bei den gebrauchten - noch zum Problem werden wird, oder aufgrund des ökologischen Gedankens, spielt ja erstmal keine Rolle). Und E-Mobilität ist etwas neues, auch sowas interessiert die Menschen. Dazu kommt, das man gerade hier eigentlich gar nicht so sehr auf den Verbrauch achten muß, hinten raus wäre ja sogar ein E-Auto mit 50kWh/100km (was bzgl. Energie ca. 5L Treibstoff entspricht) weniger umweltschädlich. Bei entsprechender Stromerzeugung (höherer EE-Anteil) wäre das sogar heute schon so.

Laut Umweltbundesamt liegen selbst die Emission im Strommix bei 580 g pro in Deutschland verbrauchter kWh, das wären also 174 g/km für ein normales 30 kWh/100 km E-Auto oder 290 für dein 50 kWh/100 km Monster. Legen wir die rund 900 g/kWh CO2-Emissinen für überschüssigen Nachtstrom, mit dem bis auf weiteres primär geladen wird (gerade von den von dir geschilderten "daheimladern") sind es sogar 2700 respektive 4500 g/km. Ich sehe da nicht wirklich einen Fortschritt zu einem 8 l/100 km Benziner mit 190 g/100 km, von "nicht auf den Verbrauch achten" mal ganz zu schweigen.

Ich finde es jedenfalls nicht so sehr schlüssig, eine Technik abzuwerten/abzustrafen, wenn die eigentliche Argumente in den fehlenden/nicht optimalen Rahmenbedingungen liegen, die zu ändern eigentlich kein Problem sein sollte (bzw. ist).

Das stimmt sicherlich. Abwerten sollte man Batterieautos nur wegen der Rohstofflage, der mangelnden Reichweite und dem enromen Investitionsbedarf in Lademöglichkeiten, insbesondere zur Kompensation derselben. Das stecken zwar z.T. dicke Brocken drin, aber die echten Probleme mit dem PKW-Verkehr sind um einiges größer.
Aber umgekehrt sollte man auch aufhören, E-Autos in den Himmel zu loben. E-Autos sind keine Lösung für unsere heutige Mobilitätsprobleme. E-Autos sind möglicherweise nicht einmal eine lohnende Investition. Und vor allem sind E-Autos im hier und jetzt nicht umweltfreundlich. Das einzige, was sie sind:
Eine sehr bequeme Möglichkeit für die Autodindustrie den schwarzen Peter abzugeben und mit Schema F weiterzumachen und für Politiker, mit eben dieser wirtschaftlich äußerst attraktiven und für autofahrende Wähler recht bequemen Variante greenwashing zu betreiben.


Man sollte weniger auf den Neupreis, als den TCO-Wert schauen (Total Cost of Ownerschip).

Der ist noch völlig offen, weil niemand weiß, welche Art Besteuerung auf Strom für Fahrzeuge
kommen wird. Noch kann man eigenen Solarstrom für wenige Cent/kWh nutzen. Ebenso offen
sind reale Wartungskosten. Die Wartungskosten werden aber signifikant geringer werden, wie
bisheriger Erfahrungen zeigen. Wenn ich alleine an Zahnriemen, Öl, Lambdasonden, Abgasanlagen,
Turbolader, Abgasregelventile, Kupplungen, Getriebe etc. denke, oder gar Totalausfälle wie defekte
Einspritzpumpen, dann könnten es billige Zeiten werden. Selbst Bremsbeläge und Reifen werden
merklich geringer genutzt. Je nachdem, was der Gesetzgeber macht, kann es sehr günstig werden.

Wieso brauchen schwerere Autos weniger Reifen? Und hast du schon mal die Bremsen eines vorrausschauend gefahrenden Verbrenners nach ein paar Jahren gesehen? Ich habe meine schon zweimal wegen mangelnder Nutzung/Rost wechseln lassen müssen, seitdem Bremse ich wieder absichtlich mehr und schärfer, wo runterschalten eigentlich energetisch attraktiver wäre...
Ölwechsel entfallen bei E-Autos auch nicht, schließlich sind das keine Trockenläufer, Lamdasonden sind günstig und halten ebenso wie Turbos, Kupplungen und Getriebe (die E-Autos in einfacherer Form auch haben) normalerweise 200000+ km. Bleiben Abgasanlagen, Kühler,... die wegen falscher Materialwahl weggammeln, aber nur weil ein E-Motor drin sitzt, hören Autohersteller nicht plötzlich auf, am falschen Ende zu sparen, und Zahnriemen. Die kann man sicht tatsächlich sparen und damit, je nach Werkstatt und Auto 5 bis 50 Euro im Jahr. Wird 5-500000 höhere Anschaffungskosten ratz fatz wieder reinholen...

Ebenso erwarte ich Verträge mit den Stromunternehmen, die für intelligentes Laden Strom um
10-15 Cent kWh zur Verfügung stellen, je nach Verfügbarkeit.

Wenn "intelligentes Laden" die Abnahme überschüssigen Stroms bedeutet, wäre das im Vergleich zu Industriestrompreisen von unter 4 Cent bei Regelung immer noch eine Frechheit.

Mein täglich geladener Fahrradakku hat jetzt über 1500 Vollladungen hinter sich in vier Jahren
und die Kapazität ist weiterhin sehr gut. Das lässt hoffen. Autos lädt man durchschnittlich einmal
die Woche, macht dann 15 - 20 Jahre für den Stadtkleinwagen zum Pendeln zur Arbeit.

Ladezyklen werden für E-Autos kein Problem. Sondern alter und Temperatureinflüsse. Li-Io verliert je nach Bedingungen meistens nach drei bis sechs Jahren zunehmend stärker an Leistung und E-Autos nimmt man eben nicht mit in die Wohnung.


Weil Fahrzeuge heute eine riesige Frimelei mit zum Teil integrierten 50 Jahre alten Komponenten sind.
Neuentwicklungen sollten anstatt 100 kleiner Steuergeräte drei Rechner besitzen. Einmal Sicherheits-
technik (Bremsen, Motorsteuerung, Fahrwerk, Airbags), einmal Komfortsysteme und einen dritten
Masterrechner zum Überwachen. Das würde extrem billig, traut sich aber noch kaum jemand dran.
Wird aber kommen.

Die Vielzahl an Steuergeräten ist zum Teil nichtmal fünf Jahre, quasi nie mehr als 15 Jahre alt und kommt zum Einsatz um Kabel einzusparen (Kosten, Gewicht, schwer zu diagnostizierende Fehlerquellen). Wenn ich in einer Tür 10 Taster, 5 Sensoren, 5 Aktuatoren, 3 Lichtquellen und 2 Sicherheitseinrichtungen habe, dann kann ich entweder 50 Adern verlegen und hoffen, dass keine einzige davon Kontaktprobleme hat oder zwei Adern Stromversorgung und einen Einleiter-Bus (ggf. zwei) mit Diagnosefunktion. Der Trend geht dazu die Datenleitungen auch noch auf robustere und Feuchtigkeitsunempfindliche Lichtleiter umzustellen. Einzig Zentral im Bereich Unterhaltung und Antriebssteuerung wäre etwas mehr Zentralisierung angebracht - hier darf man aber die Modellpolitik und den Zeitfaktor nicht vergessen. Robuste embedded Elektronik zu entwickeln und auszutesten braucht Zeit und die Entwickler der zu steuernden Mechanik sind auch nicht gerade aus der IT. Dementsprechend werden hier Konzepte "neu" umgesetzt, die im PC vor einem Jahrzehnt ausrangiert wurden. Z.B. das modellspezifische Funktionsfeatures über einzelne Hardwaremodule verbaut werden (oder eben nicht), anstatt immer ein großes Gesamtpaket vorzusehen und via Software zu (de-)aktivieren.

Dann steckt man sein Smartphone ins Auto und das Bedienpanel wird Dein HMI (Human Machine Interaction)
mit dem Du alles einstellst. Dazu eine einfache Sprachsteuerung und Fahrassistenten, die das meiste
wie Licht, Scheibenwischer, Blinker etc. Übernehmen. Das wird so spotten billig....

Ich freu mich schon drauf, wenn mein Auto 50% der Zeit nicht fahrtüchtig ist, weil das letzte Update den Blinker zerschossen hat :wall:
Zuverlässig funktionierende Software zu entwickeln ist genauso teuer, wie eine zuverlässig funktionierende, spezialisierte Schaltung. Bei Software geht die Entwicklung etwas schneller, weswegen diese Variante für neue Funktionen attraktiv ist, aber wenn alte Funktionen, für die bereits bewährte Schaltungen existieren, aus Kostengründen in Software übertragen werden, dann ist das Ergebnis nicht selten "billig". Also im Vergleich zum Vorgänger nur bedingt zu gebrauchen und das ist bei allem, was fürs eigentlich fahren wichtig, also sicherheitskritisch ist, schlicht inakzeptabel.


Was kostet so ein kleiner Nuc? 200,-€? Wie oft geht sowas kaputt im Gegensatz zu hunderten Steuergeräten, z.T. im Spritzwasser.

Im Spritzwasser geht ein NUC zu 100% kaputt. Zu Hause halten Steuergeräte ewig. Das ist der Unterschied zwischen Unterhaltungselektronik, die 2 Jahre zu 90% funktioniert und zu Industrietechnik, die 20 Jahre 101% schaffen muss.

Mit dem Antrieb hat das aber alles wenig zu tun. Diese Umstellung hat längst eingesetzt, siehe schlechter ablesbare LCD-Instrumente, gefährliche Touchscreen-Steuerungen und immer größere Abhängigkeit von Updates und Online-Anbindung.


Mir geht es nicht darum, den Verbrenner unbedingt ewig am Leben zu halten. ;)
Nur müsste man mal ein Konzept ausarbeiten, wie der Umstieg auf E-Mobilität umgesetzt werden soll.

Die Mobilität jetzt so zu verteuern, das alle Menschen in Ballungszentren flüchten,
damit das "grüne Gespinne" funktioniert,
ist auch nicht das wahre vom Ei.

Dann würde aus Berlin ein Maloch werden mit vlt. 10 Mio. Einwohnern,
völlig unregierbar bei dieser Problematik.

Meine sehe sich mal Tokio, NY, und Shanghai an, wohin das führt,

gerade bei den Mietpreisen, da wohnt kein "normaler Mensch" mehr.

Soll so unsere Zukunft aussehen?

Die Frage, wie unsere Zukunft aussehen soll, muss jeder für sich beantworten. Aber Fakt ist, dass die Zukunft nicht wie unsere Gegenwart aussehen kann. Es geht nicht darum, "Mobilität" so zu "verteuern", dass Leute "flüchten". Es geht darum, die durch PKW-Verkehr entstehenden Kosten korrekt einzupreisen, anstatt ihn auf Kosten der Allgemeinheit und vor allem kommender Generationen zu subventionieren. Wenn der reale Preis von PKWs den Leuten dann zu teuer ist, dann müssen sie halt eine andere Lösung wählen. 2,5 tonnen Stahl mit Explosionen zu Bäcker zu befördern ist eben ein Luxus und Luxus muss man sich leisten wollen oder darauf verzichten. Aber nicht anderen in Rechnung stellen.
 
Statt Verbrenner E-Motoren und schwere Batterien in die Autos zu packen bringt uns einer Lösung keinen Schritt näher :ka:
Das kommt auf die Sichtweise an. Klar, primär ist der E-Antrieb der Nachfolger/die Ablösung für die aktuelle Verbrenner-Technik. Aber wie schon beim Diesel (aus finanziellen Gründen) findet mit dem E-Antrieb sekundär, zb. wegen des Themas Reichweite/Lademöglichkeit usw, auch eine gewisse Sensibilisierung bzgl. Verbrauch statt (und der Frage woher der Strom kommt usw). Laut Aussagen einiger Autohändler zb. kaufen aktuell sehr viele Kunden ein E-Auto, um den Überschuß (nach dem Eigenverbrauch) ihrer Solaranlage lieber in Reichweite (Auto-Akku) statt relativ schlecht bezahlt (Einspeisevergütung) ins Netz zu speisen. Und genau diese "Kette" von selbst produzierten zu einem möglichst hohen Anteil dann auch selbst verbrauchten Strom findet immer mehr Nachahmer. Und selbst wer keine PV-Anlage hat, kommt ja nicht umher beim Thema E-Auto auch über Dinge wie Verbrauch/Fahrzeuggröße, oder Kurzstrecken-Alternativen wie ÖPNV/Pedelecs usw. nachdenken zu müssen.

Diese Chance muß bzw. sollte man natürlich auch noch etwas ausbauen/fördern. Aktuell bekommt man einen Zuschuss vom Staat wenn man ein E-Auto kauft. Warum nicht auch beim Pedelec? Oder wenn man als Autobesitzer den ÖPNV nutzt?
Laut Umweltbundesamt liegen selbst die Emission im Strommix bei 580 g pro in Deutschland verbrauchter kWh, das wären also 174 g/km für ein normales 30 kWh/100 km E-Auto oder 290 für dein 50 kWh/100 km Monster. Legen wir die rund 900 g/kWh CO2-Emissinen für überschüssigen Nachtstrom, mit dem bis auf weiteres primär geladen wird (gerade von den von dir geschilderten "daheimladern") sind es sogar 2700 respektive 4500 g/km. Ich sehe da nicht wirklich einen Fortschritt zu einem 8 l/100 km Benziner mit 190 g/100 km, von "nicht auf den Verbrauch achten" mal ganz zu schweigen.
((( Vielleicht hier und da eine 0 zu viel? Absicht? :D)))
Genau hier fängt das Problem doch schon an. Ein "normales" Auto mit 30kWh/100KM? Das ist die Model-S-Klasse, also obere Mittelklasse ab 2to mit Supersportwagen-Leistung/Ambitionen. Das bzgl. Verkaufszahlen (ok, aktuell Vorbestellungen) deutlich erfolgreichere E-Auto ist das Modell 3, mit ~20kWh/100KM (angegeben sind 15). Damit sind es schon nur noch ~120g/km. Und die aktuell verfügbaren bzw. kurz vor der Einführung stehen Klein- bis Kleinstwagen kommen nur noch auf 10-15kWh/100KM. Du nimmst also für deine Rechnung ganz bewusst ein Auto, was schon eher am oberen Ende des Verbrauchs anzusiedeln ist.

Und wer sein Auto mit dem eigenen PV-Strom zu Hause lädt, wird dies sicher auch nur dann tun, wenn die Sonne scheint. Und es lassen sich auch problemlos Anreize schaffen, dass die Fahrer ohne eigene PV dazu bewegt, ihr Auto tagsüber zu laden (am Arbeitsplatz, Parkhaus, Supermarkt usw). Und mit "nicht auf Verbrauch achten" hab ich doch ganz klar von "entsprechender Stromerzeugung (hoher EE-Anteil)" gesprochen, und nicht von "überschüssigem Nachtstrom".
Das stimmt sicherlich. Abwerten sollte man Batterieautos nur wegen der Rohstofflage, der mangelnden Reichweite und dem enromen Investitionsbedarf in Lademöglichkeiten, insbesondere zur Kompensation derselben.
Gut, also bleiben wir bei AKWs und Kohlekraftwerken, denn Solar-/Wind- und Wasserkraftanlagen benötigen ebenfalls Infrastruktur, Speichermöglichkeiten, ebenso Unmengen an Ressourcen und Investitionen. Wie praktizieren also nur noch den Fortschritt, der nichts kostet und auch keinen Ressourcen/Rohstoffe brauch.
Aber umgekehrt sollte man auch aufhören, E-Autos in den Himmel zu loben. E-Autos sind keine Lösung für unsere heutige Mobilitätsprobleme.
Unser Mobilitätsproblem (bzw. dessen Lösung) ist auch nicht in irgendeinem Antrieb zu suchen, sondern liegt darin begründet wie (welche Konzepte) wir Mobilität einsetzen. Das sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe. Aber die Umstellung auf E-Mobilität gibt uns zumindest die Möglichkeit, direkt in einem "Aufwasch" auch an unserer Mobilität etwas zu ändern.
E-Autos sind möglicherweise nicht einmal eine lohnende Investition. Und vor allem sind E-Autos im hier und jetzt nicht umweltfreundlich.
Eine Mobilität die Energie benötigt ist nie "umweltfreundlich", da die Energie ja irgendwie erzeugt werden muß. Und solange wir nicht zb. den aus Zurück in die Zukunft bekannten "Fusionsgenerator" haben, der aus jeglichem Abfall Energie erzeugt, und dabei vielleicht noch Sauerstoff als Abfallprodukt generiert, wird der "normale" E-Antrieb das sauberste Konzept sein, was uns zur Verfügung steht. Und selbst mit Strom aus Treibstoff kann er sauberer als ein klassischer Verbrenner sein, ist es aber spätestens mit einem entsprechenden Anteil an Erneuerbarer-Energie. Wie der Strom erzeugt wird liegt an uns, nicht am Konzept E-Auto.

Und selbst im hier und jetzt ist ein E-Auto weniger umweltschädlich (auch im Gesamtpaket aus Produktion und Betrieb), als die aktuell von uns verwendete Technologie namens Verbrenner. Übrigens, Stand 2012 (afaik) braucht es zur Erzeugung von 1 (in Worten "EINEM") Liter Treibstoff ca. 1,5 kWh Energie/Strom. Diesen Umstand, sowie die zur Instandhaltung über den Lebenszeitraums eines Verbrenners nötigen Ressourcen/Rohstoffe, ignoriert man gerne, wenn man das Konzept E-Antrieb versucht künstlich schlecht zu rechnen. Deswegen ist es müßig immer wieder davon zu hören, wie "umweltunfreundlich" der E-Antrieb bzw. dessen benötigte Energie (bzw. deren Gewinnung) ja eigentlich ist. Bevor man sich also hinsetzt und immer wieder damit anfängt, sollte man sich erstmal die Zeit nehmen, und sich auch die kompletten sekundären Belastungen des Verbrenner-Konzeptes in aller Gänze vor Augen führen.

1 Tropfen Öl verunreinigt 1000L Trinkwasser. Und 1 "Tropfen" Strom? Wieviel Motoröl (undichte Motoren) wird wohl jährlich vom Regen in die Wiesen neben den Straßen gespült? Wieviele alte gebrauchte Autos/LKWs verbrennen wohl jährlich welche Menge Motoröl (Undichtigkeiten im Motor), bevor der TÜV (wenn überhaupt) über die nicht bestandene AU die Plakette verweigert? Es gibt eine ganze Menge an Dingen, die man beim Verbrenner offensichtlich gerne ignoriert, gerade wenn man gegen den E-Antrieb argumentiert.
Und hast du schon mal die Bremsen eines vorrausschauend gefahrenden Verbrenners nach ein paar Jahren gesehen?
Ich bin einer von denen, die super vorrauschauend fahren. Aber das kann ich auch mit einem E-Auto. Nur das dort die Rekuperation so intensiv eingestellt werden kann, dass selbst beim Rekuperieren schon die Bremslichter angehen müssen. Von "Späßchen" wie der elektrischer Bremse (die kommen wird) mal ganz abgesehen.
Ich habe meine schon zweimal wegen mangelnder Nutzung/Rost wechseln lassen müssen, seitdem Bremse ich wieder absichtlich mehr und schärfer, wo runterschalten eigentlich energetisch attraktiver wäre...
Rost ist eigentlich nur ein Problem bei den hinteren Bremsen, da diese bei sehr leichtem bremsen kaum bis gar nicht belastet werden. Einfach 1x im Monat während langsamer Fahrt 2-3x die Handbremse ziehen, oder mal kräftig mit der Fußbremse bremsen, und schon gibt es hier keine Probleme mehr.
Ölwechsel entfallen bei E-Autos auch nicht, schließlich sind das keine Trockenläufer
Ein Tesla zb. brauch soweit mir bekannt (steht so auch auf der Webseite) keinen Ölwechsel. Hier werden die Betriebsflüssigkeiten der Antriebseinheit lediglich einmal bei 20.000KM kontrolliert, und dann afaik wieder bei 160/180.000KM. Ein Austausch ist hier eigentlich nicht vorgesehen, aber ggf. bei einer sehr hohen Laufleistung 1x im Autoleben erforderlich.
aber nur weil ein E-Motor drin sitzt, hören Autohersteller nicht plötzlich auf, am falschen Ende zu sparen
Das stimmt, nur haben sie deutlich weniger Möglichkeiten zu sparen. Schau mal im Netz nach Berichten von Wartungskosten von E-Autos. Da wird bei einem E-Auto nach zb. insgesamt 160.000KM auch mal nur der Wischer und die Bremsklötze gewechselt. Wobei das bei deutschen E-Autos vielleicht nicht ganz so positiv ausfällt, die werden schon einen gewissen Fokus auf potentiell wegfallende Wartungskosten gelegt haben, und entsprechende Maßnahmen/Vorgaben getroffen haben. Ein Vertragshändler hat ja schon mal durchklingeln lassen, das man die deutliche kürzeren Werkstattaufendhalte der E-Fahrzeuge mit höheren Kosten pro Arbeitseinheit kontern wird. Andere werden einfach pauschale Beträge nehmen (beim Zoe kostet die Inspektion/Wartung afaik pauschal 69€/Jahr).

und trotzdem wird ein tesla preislich nie mit einem vw mithalten können. und genau das ist der knackpunkt. der preis für e autos ist aktuell alles andere als akzepable und weit von dem entfernt was für den normal verbraucher erschwinglich ist.
Inkl. Förderung geht da es aktuell ab ca. 17.000€ für einen Zoe (Golfklasse) los. Und auch Tesla wird noch günstigere Modelle als den M3 anbieten. Elon hat ja von Anfang an gesagt, das man oben anfängt, und mit den teureren Modellen die günstigen finanzieren will (hier sind die Margen natürlich deutlich geringer als bei einem Model S/X).
Die meisten Fahrzeuge haben aber heute eher Elektronikprobleme.
Ein defekter Turbolader ist nun echt selten.

Woher nimmst du diese Info? Soweit mir bekannt (bin mit einigen Werkstattinhabern befreundet) suchen heutzutage die meisten Fahrzeuge wegen mechanischer Probleme die Werkstätten auf. Und defekte Turbolader gibts relativ häufig, nur merkt man das nicht immer gleich wenn die Leistung nachlässt (erst wenns blau qualmt merkens die Leute).

kann schon sein nur wenn ein system ausfällt hast du halt sofort ein totalausfall.
Gibt ein Video im Netz wo man sieht was passiert wenn zb. bei einem Tesla D ein Motor ausfällt. Dann kommt eine Warnung im Display dass der Motor vorne oder hinten nicht mehr funktioniert, und man jetzt nur noch mit dem anderen Motor fährt. Das wars, nix Totalausfall. Zeig mal einen Verbrenner der noch fährt, wenn ein Motor ausgefallen ist.
biggrin1.gif
 
Zuletzt bearbeitet:
Woher nimmst du diese Info? Soweit mir bekannt (bin mit einigen Werkstattinhabern befreundet) suchen heutzutage die meisten Fahrzeuge wegen mechanischer Probleme die Werkstätten auf. Und defekte Turbolader gibts relativ häufig, nur merkt man das nicht immer gleich wenn die Leistung nachlässt (erst wenns blau qualmt merkens die Leute).

Statistiken.

Gibt ein Video im Netz wo man sieht was passiert wenn zb. bei einem Tesla D ein Motor ausfällt. Dann kommt eine Warnung im Display dass der Motor vorne oder hinten nicht mehr funktioniert, und man jetzt nur noch mit dem anderen Motor fährt. Das wars, nix Totalausfall. Zeig mal einen Verbrenner der noch fährt, wenn ein Motor ausgefallen ist.
biggrin1.gif

Du hast auch nur einen Verbrennungsmotor verbaut und nicht 4.
Also nur bei einem können Probleme auftreten, nicht bei 4.
 
ich rede nicht von zufälligen fehlern die einen motor ausschalten, sondern von fehlern die bewusst herbeigeführt werden indem per fernzugriff auf elektronik zugegriffen wird.
ohne entsprechende pflege und ordnungsgemäße nutzung kann man natürlich alles kaputt kriegen. von daher ist das kein argument.

mal abgesehen, davon das der zoe mir optisch absolut nicht gefällt ebenso der i3, würden mir sicherlich sonderausstattungs optionen fehlen. und wenn man richtung tesla schaut, selbst das model 3 ist deutlich zu teuer sobald man etwas sonderaustattung dazu nimmt. mal ganz davon abgesehen das man mind. 1 jahr warten muss bis man das fahrzeug dann sein eigen nennen darf.
 
Wieso brauchen schwerere Autos weniger Reifen?
- Die Fahrwerksauslegung geht Richtung Leichtlauf, es wird viel mehr auf parallel laufende Räder getrimmt: Stichwort Reibungsminimierung
- es gibt keine Schaltvorgänge und Drehmomentsprünge

Und hast du schon mal die Bremsen eines vorrausschauend gefahrenden Verbrenners
Ein nerviger Schleicher im Stadtverkehr reicht, wenn das alle machen würden, droht der Verkehrskollaps

Ölwechsel entfallen bei E-Autos auch nicht
ruyven, jetzt wird es unsachlich. Vergleiche die Lebensdauerschmierung der Motoren mit Mengen und Wechselintervallen von Motor-,Getriebe- und Differenzialöl. Das addiert sich über die Lebensdauer je nach Fahrzeug auf vierstellige Beträge, gerade bei Dieselfahrzeugen

Lamdasonden sind günstig und halten ebenso wie Turbos, Kupplungen und Getriebe (die E-Autos in einfacherer Form auch haben) normalerweise 200000+ km.
Das Auswechseln ist das teure, nicht die Cent fürs Material. Dafür, dass Deiner Meinung nach alles so lange hält, wird es ziemlich oft gewechselt. Und wenn nach 200.000km mehrere dieser Komponenten ausfallen, ist es in der Regel der wirtschaftliche Totalschaden. Das E-Fahrzeug fährt mit reduzierter Reichweite des älter werdenden Akkus immer noch

Bleiben Abgasanlagen, Kühler,... die wegen falscher Materialwahl weggammeln, aber nur weil ein E-Motor drin sitzt, hören Autohersteller nicht plötzlich auf, am falschen Ende zu sparen, und Zahnriemen. Die kann man sicht tatsächlich sparen und damit, je nach Werkstatt und Auto 5 bis 50 Euro im Jahr. Wird 5-500000 höhere Anschaffungskosten ratz fatz wieder reinholen....
Du argumentierst polemisch. Kühler gehen durch Steinschlag kaputt, das ist keine Materialfrage, Abgasanlagen aus Edelstahl würden wieviel Kosten und der Zahnriemenaustausch kosten je nach Modell und Wechelhäufigkeit zwischen 250,- und 2000,-€ Pro 100.000km. Und nein, deutsche Fahrzeuge verwenden kein "billiges" Material, sondern an die Belastung angepasstest. Ansonsten wären Fahrzeuge nicht bezahlbar.
Wenn "intelligentes Laden" die Abnahme überschüssigen Stroms bedeutet, wäre das im Vergleich zu Industriestrompreisen von unter 4 Cent bei Regelung immer noch eine Frechheit.
Alleine Netzkosten und EEG Umlage sind erheblich teurer. Was kostet denn Nachtstrom aktuell? je nach Anbieter um die 4 Cent weniger als der Normaltarif.
 
Liest du keine Zeitschriften?
Ist immer voll von Statistik.
Häufigster Ausfallgrund -- Elektronik.
Weit dahinter -- Mechanik.

Laut Pannenstatistik ist die Elektrik für 40% der Ausfälle verantwortlich, 60% sind mechanische Probleme. Dazu als Ergänzung noch einen kleinen Absatz:
Die Elektrik streikt oft, weil die Batterie schlapp macht. Die fast wartungsfreien Akkus sollten deshalb alle sechs Monate durchgemessen und gewartet werden, raten die Autoclub-Fachleute. Beim Kauf sollte man Markenbatterien wählen, weil diese Akkus erfahrungsgemäß länger halten. Billigbatterien haben teils schon nach vier Jahren einen Plattenschluss. 20 Prozent der Autofahrer haben die Pannenhelfer wegen leerer Batterie gerufen.

Das beeinträchtigt die guten Noten für die Bordelektronik, die inzwischen einen so hohen Reifegrad hat, dass selbst Autos, die älter als acht Jahre sind, nur selten Probleme mit ihrer Motorsteuerung haben. Etwa 21 Prozent der Autos mit Elektrik-Problemen springen nicht an, wobei die Elektronik mit nur 2,5 Prozent der Fälle inzwischen sehr zuverlässig ist.
Also gehen 50% der Elektrik-Probleme direkt mal auf das Konto defekter/alter Batterien. Vielleicht solltest du die Statistiken einfach mal etwas genauer anschauen. :P
 
dann ist ja gut das wir bei e fahrzeugen, nicht von akkus/batterien abhängig sind....
Wie lange soll das Licht denn brennen, bis ein E-Fahrzeug Akku leer ist?
Wie kalt soll es denn werden, dass ein E-Fahrzeug Akku den Elektromotor nicht mehr zum laufen bringt?

Andere Systeme, andere Probleme ....
 
Wie lange soll das Licht denn brennen, bis ein E-Fahrzeug Akku leer ist?
Wie kalt soll es denn werden, dass ein E-Fahrzeug Akku den Elektromotor nicht mehr zum laufen bringt?

Andere Systeme, andere Probleme ....

Mit anderen Akkus wird es schon klappen, die Reichweite bedeutend zu erhöhen,
momentan wird wohl an Lithium-Schwefel -Akkus geforscht,
wenn das erfolgsversprechend sein sollte, sehe ich keinen Grund, diese e-Mobile zu verdammen.

Bleibt immer noch das Problem der Bereitstellung der Ladeinfrastruktur.

Das wird wieder Milliarden verschlingen, jetzt darfst du 3 mal raten,
wer das stemmen muss/wird. :D
 
Bleibt immer noch das Problem der Bereitstellung der Ladeinfrastruktur.

Das wird wieder Milliarden verschlingen, jetzt darfst du 3 mal raten,
wer das stemmen muss/wird. :D
Wer nutzt bezahlt. Steht sie einmal, kostet es sehr wenig, die Infrastruktur instaltzuhalten

- Es sollten mittelfristig alle Firmenparkplätze ausgerüstet werde, zahlen die Firmen
- Geschäfte sollten Ladesäulen für ihre Kunden zur Verfügung stellen, läuft über Mietkosten
- Privataushalten sollten Garagen mit Drehstrom versorgen, ist ein Mehrwert
- jede neu gebaute Tiefgarage ,uss mit ausreichender Drehstromanbindung

Wir haben aktuell knapp 15.000 Tankstellen inm Deutschland, die meisten sind über eine Million Euro wert.
Wer hat die bezahlt? Und die Tanks müssen ca. alle zwanzig Jahre erneuert werden. Alleine der Flächenverbrauch,
denke ich an über zwanzig Tankstellen in Hannovers Innenstadt. Dazu die Gesundheitsgefährdung durch Benzindämpfe,
etc. Wenn ich dazu an schlimme Unfälle mit Tanklastern denke, das wird alles Vergangenheit sein.
 
Wer nutzt bezahlt. Steht sie einmal, kostet es sehr wenig, die Infrastruktur instaltzuhalten

- Es sollten mittelfristig alle Firmenparkplätze ausgerüstet werde, zahlen die Firmen
- Geschäfte sollten Ladesäulen für ihre Kunden zur Verfügung stellen, läuft über Mietkosten
- Privataushalten sollten Garagen mit Drehstrom versorgen, ist ein Mehrwert
- jede neu gebaute Tiefgarage ,uss mit ausreichender Drehstromanbindung

Ja, sicher :D

Du musst jetzt aber fast jeden Ortsnetztrafo ertüchtigen,
und zusätzlich noch stärkere Erdkabel verlegen.

Ich glaube nicht, das dabei der Strompreis nur um 10 Cent steigen wird.

Du wirst dich sehnen nach den Zeiten, wo du für einen Liter Kraftstoff nur 1,40 Taler bezahlt hast,

wenn das Netz wirklich mal stehen sollte,

musst du wohl mit deiner Kreditkarte an die E-Tanke fahren müssen. :D
 
Laut Pannenstatistik ist die Elektrik für 40% der Ausfälle verantwortlich, 60% sind mechanische Probleme. Dazu als Ergänzung noch einen kleinen Absatz:
Also gehen 50% der Elektrik-Probleme direkt mal auf das Konto defekter/alter Batterien. Vielleicht solltest du die Statistiken einfach mal etwas genauer anschauen. :P

Ja laut Pannenstatistik, die Betonung liegt auf Panne.
Natürlich sind da mechanische Probleme eher die Ursache. Alleine platte Reifen dürften nen großen Teil ausmachen.
Letztendlich geht am Auto aber viel mehr Elektrik kaputt, dies führt nämlich oft zu keinerlei Einschränkungen in Sachen Fahrtauglichkeit bzw. Verkehrssicherheit, weswegen auch keiner den ADAC ruft oder ne Panne meldet. Da sich einfach ein Werkstatttermin geholt oder man lebt mit der Komforteinschränkung.
Meine Erfahrung der letzten fast 10 Jahre: Steuermodul für USB-Anschluss und Freisprecheinrichtung kaputt, beides funktionierte nicht mehr, alles andere am Auto schon. Zweiter Defekt: Sensor der Klimaanlage kaputt. Dritter Defekt: Batterie komplett platt (gut das fällt dann unter die 20% der ADAC-Statstik). Vierter Defekt: Lambdasonde angeknabbert *scheiß Marder*.
 
@adi
Nun die Kabel müssen nur dicker werden, wenn der Strom steigt, also könnte man mit höherer Spannung arbeiten, dass man erst später runtertransformiert.
Oder sehe ich das falsch?
 
Wartet doch erst mal ab.. E-Autos haben gerade erst angefangen sich zu entwickeln, bei Verbrennern ist die Fahnenstange seit 15 Jahren erreicht, da kommt nichts grosses mehr in Sachen Effizienz etc. Nen 15 Jahre alter Diesel Golf braucht weniger bis gleich viel als ein nagelneuer bei gleichem Hubraum, Entwicklung? Fehlanzeige, durch das viele Gewicht hat sich da nichts getan. Dazu kommen bald Fahrverbote und Zulassungsverbote, welcher Herstelle bitte ist da blöd genug um noch in Verbrennertechnik gross zu investieren? Zumindest nur die, denen es ums schnelle Geld geht...
Ich hab mir jedenfalls mal das Risiko angetan und steige nach 4 Jahren Hybrid-Fahren auf Vollelektrisch um.. mal gucken wie das so wird :ugly: Wobei der Opel Ampera eigentlich ein geniales Auto ist, seiner Zeit weit voraus, 95% aller Fahrten gingen Elektrisch, nur halt die 500 - 1000km Etappen haben Benzin gebraucht. Und davon will ich jetzt los. :daumen:Auch von den Serviceintervallen, Ölwechseln, ständigen kleinen Problemen und Teilen die man laufend wechseln muss.
 
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