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Entwicklung der Autoindustrie am Beispiel des Elektrolaster Street Scooter
Die reine Erzeugung, das aufstellen von Windrädern im Meer ist auch nicht Klimaneutral und trotzdem ist es richtig das zu tun.
Ich bestreite nicht, in keinster Weise, dass EE die Zukunft sind, aber wie bekommen wir die nächsten 50 Jahre halbwegs sauber hin?
@inu
Nun ja die Autos der Zukunft werden kleiner und leichter, allerdings ist der BMW i3 schon ein eher kleiner Wagen. Also kann man ihn recht gut als Referenz nehmen.
Ja ein Mix, er hat das auch mit Pumpspeicherkraftwerken gerechnet. 3,5k auch nicht so toll. 20M i3 plus 1,75k Pumpspeicherkraftwerke. Naja
Natürlich Akkus noch zu Hause etc
Jedenfalls ist der Aufwand gewaltig und nicht innerhalb der nächsten 3 Jahrzehnte zu schaffen.
@wasserstoff
Nun bin ich nicht abgeneigt, aber keine 10 Prozent der Autofahrer brauchen die Vorteile von Wassrstoff ggü. Akkus.
Die reine Erzeugung, das aufstellen von Windrädern im Meer ist auch nicht Klimaneutral und trotzdem ist es richtig das zu tun.
Ich bestreite nicht, in keinster Weise, dass EE die Zukunft sind, aber wie bekommen wir die nächsten 50 Jahre halbwegs sauber hin?
Wieso 50 Jahre?
Seit Kohl ist da nichts passiert. Wir haben also schon locker 30 Jahre nichts gemacht.
Daher wird heute die Brechstange herausgeholt.
Und das ist immer so in der Politik. Es wird gewartet, bis es einem vor die Füße fällt, ehe was gemacht wird.
Damals -- beim FCKW ging es doch auch recht schnell, bis das Zeugs verboten wurde.
Wieso kann man heute nicht einfach auch die Erzeugung von Energie aus abfallproduzierenden Stoffen verbieten?
Dann muss die Energie Wirtschaft mal den Arsch anheben und was entwickeln und präsentieren anstatt abzuwarten, was die Politik macht.
Dann gehst du aber auch wieder davon aus, das in Zukunft in Relation alles so bleibt, wie es heute ist. Also bzgl. aktuellem Gewicht, Verbrauch usw. Es wird dabei alles andere komplett außer Acht gelassen. Entwicklung des Fahrzeuggewichts, Entwicklung der Mobilität an sich usw. Ich bin davon überzeugt, bevor auch nur ansatzweise alle Bestands-Fahrzeuge auf E-Antrieb umgestellt haben, wird die Mobilität an sich einen deutlichen Umschwung erleben. Und da kann schon in den nächsten 15 Jahren so viel passieren, dass eine zuverlässige Berechnung mit aktuellen Daten gar nicht möglich bzw. sinnvoll ist.
Nicht "kann". Nicht einmal "könnte". Bestenfalls "ein paar Leute können sich vorstellen, dass". Das Fahrzeuggewicht geht stetig nach oben, seit der Jahrtausendwende sogar gefühlt immer schneller. Und das nicht nur zugunsten von mehr Transportkapazität, die niemand braucht, sondern auch pro Transportkapazität. Dabei prädigt man spätestens seit Ende der 80er, dass wir uns diese Form von Mobilität nicht leisten können und die tote Masse dringend reduzieren müssen - was übrigens auch dem Fahrspaß deutlich zugute käme. Die reale Entwicklung ist aber eben das genaue Gegenteil und der Umstieg auf eine Technik, die für die geforderten Fahrleistungen noch einmal 200 bis 500 kg mehr an Technik erfordert, wird diesen Trend nicht umkehren. Selbst ein halt des Status Quo halte ich für arg unwahrscheinlich. Und die andere von dir erhoffte Entwicklung, dass autonomes Carsharing das Privatauto und den ÖPNV ersetzt, wird den Verbrauch pro Nutzkilometer sogar noch weiter steigern, denn während man heute eben sein Auto 97% der Zeit energiesparend rumstehen lässt, müsste es in Zukunft zum nächsten Nutzer pendeln.
Hochrechnungen über den Stromverbrauch einer Umstellung auf E-Autos sind definitiv möglich und ein wichtiger Aspekt, wenn man die Umstellung auf erneuerbare Energien insgesamt planen möchte. Natürlich bedeuten die daraus resultierenden Zeiträume (100% E-Auto nicht vor 2130 sinnvoll) auch, dass sie mit hoher Wahrscheinlichkeit nie eintreten werden, weil man eben auf diese Prognosen reagiert. Aber wer hofft, dass die Reaktion aus einer drastischen Reduzierung der Individual-Verkehrsansprüche binnen 15 Jahren besteht, der reiht sich in eine lange Kette von enttäuschten Träumern der letzten Jahrzehnte ein. Wir könnten unseren Spritverbrauch vermutlich ohne ein einzige Elektroauto halbieren, wenn wir die Größe von Autos dem tatsächlichen Bedarf anpassen und für fahrten im städtischen Raum ganz darauf verzichten. Diese Möglichkeit wird aber seit 40 Jahren ignoriert, stattdessen sollen mittlerweile knapp 50% der Schulkinder mit dem Auto gebracht werden - und im Schnitt vermutlich mit einem, dass deutlich mehr als 1,5 Tonnen auf die Wage bringt.
Nicht "kann". Nicht einmal "könnte". Bestenfalls "ein paar Leute können sich vorstellen, dass". Das Fahrzeuggewicht geht stetig nach oben, seit der Jahrtausendwende sogar gefühlt immer schneller.
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Die reale Entwicklung ist aber eben das genaue Gegenteil und der Umstieg auf eine Technik, die für die geforderten Fahrleistungen noch einmal 200 bis 500 kg mehr an Technik erfordert, wird diesen Trend nicht umkehren. Selbst ein halt des Status Quo halte ich für arg unwahrscheinlich. Und die andere von dir erhoffte Entwicklung, dass autonomes Carsharing das Privatauto und den ÖPNV ersetzt, wird den Verbrauch pro Nutzkilometer sogar noch weiter steigern, denn während man heute eben sein Auto 97% der Zeit energiesparend rumstehen lässt, müsste es in Zukunft zum nächsten Nutzer pendeln.
OK, da kann man wohl geteilter Meinung sein. Ich bezweifel eben, dass die Mobilität sich laut deiner Prognose entwickelt, bzw. eben nicht entwickelt. Auch ziehst du nicht ganz nachvollziehbare Schlüsse. Man brauch zum einen nicht nur deutlich mehr Rohstoffe, um Autos zu 97% der Zeit "energiesparend" rumstehen zu lassen (weil man 5-6x - oder noch mehr - mehr Autos dazu braucht), und zum anderen werden diese "autonomen Carsharing" Fahrzeuge nicht mehr den heutigen Automobilen entsprechen. Entsprechend geringer wird ihr Verbrauch sein. Und sie werden den ÖPNV nicht ersetzen, sie werden ihn ergänzen. Und auch der ÖPNV wird sich verändern (flexibler werden).
Ob jetzt eine veränderte Wahrnehmung in der Bevölkerung den Ausschlag geben wird (die einfach zunehmend keine "Panzer" mehr kauft), oder (schon lange überfällige) geänderte gesetzliche Bestimmungen das Umdenken einleiten, spielt mMn gar keine Rolle. Und eine ans Fahrzeuggewicht gekoppelte Fahrzeugsteuer ist jetzt auch kein Hexenwerk. Nach einer ersten Verteuerung der "Unsinn-Autos" gerne auch langsam ansteigend, damit auch schön viel Kohle (Steuern) für den Wandel reinkommt.
Man brauch sich auch nur mal bei einigen unserer Nachbarn umschauen.
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Für ein solches Umdenken braucht es keine Ewigkeit. An den richtigen Stellschrauben gedreht, kann sowas relativ schnell passieren. Der von mir "erhoffte" Wandel ist also noch nicht mal das "Best-Case", sondern liegt irgendwo in der Mitte. Deine Prognose hingegen ist quasi das Worst-Case, und ich kann (und will!) mir einfach nicht vorstellen, dass das so eintreffen wird. Das würde ein Versagen auf so vielen Ebenen bedeuten. Und dafür gibt es ja noch nicht mal Indizien. Aber es gibt viele Indizien die auf das Gegenteil hindeuten. Wenn ich den Artikel (vom Spiegel? is schon eine Weile her, hab keinen Link) korrekt in Erinnerung habe, dann haben vor 10 Jahren ~90% mit 18 ihren Führerschein gemacht. Aktuell (bzw. Stand vor ca. 1-2 Jahren) dauert es 5-6 (?) Jahre länger, bis dieser Wert erreicht wird.
Deswegen finde ich auch relativ schwierig, beim Thema "Mobilität der Zukunft/in 10-20 Jahren" zuverlässige Vorhersagen treffen zu können. Es gibt einfach zu viele potentielle Möglichkeiten, die sich tlw. auch noch exponentiell entwickeln können. Vor 15 Jahren hätte man sich auch nicht vorstellen können, das heute quasi jeder mit einem Hochleistungs-Computer (samt Gesichtserkennung, Fingerabdruckscanner, GPS usw) in der Tasche rumläuft.
Hochrechnungen über den Stromverbrauch einer Umstellung auf E-Autos sind definitiv möglich und ein wichtiger Aspekt, wenn man die Umstellung auf erneuerbare Energien insgesamt planen möchte.
Wie gesagt, aufgrund der genannten Faktoren haben sie höchstens spekulativen Charakter, und das über eine solche Bandbreite (aufgrund nicht vorhersehbarer Entwicklungen in dann auch noch vielen Bereichen), dass ihre Zuverlässigkeit gegen 0 tendiert. Und anhand der aktuellen Situation bzgl. Mobilität eine "Hochrechnung" auf den Stand zb. im Jahr 2035 anzustellen, ist mMn einfach nicht sinnvoll - da ein Stillstand bzgl. Entwicklung der Mobilität Voraussetzung der Hochrechnung ist. Und bloß weil es diesen Stillstand in der Vergangenheit (sogar eine lange Zeit) gab, bzw. die Entwicklung eigentlich sogar in negativer Richtung vonstatten ging, sollte man nicht davon ausgehen - oder gar das Ziel haben - dass das auch in den nächsten 15-20 Jahren so sein wird. Gerade wo es, wie gesagt, immer mehr Indizien gibt, die auf eine sich (zum positiven) ändernde Richtung hindeuten.
Aber wer hofft, dass die Reaktion aus einer drastischen Reduzierung der Individual-Verkehrsansprüche binnen 15 Jahren besteht, der reiht sich in eine lange Kette von enttäuschten Träumern der letzten Jahrzehnte ein.
Wie drastisch die Reduzierung in den 15 Jahren ausfallen wird weiß ich nicht, aber sie findet schon lange statt (s.o.), und das Thema E-Mobilität kann, wenn entsprechende Konzepte kommen (und die stehen vereinzelt quasi schon vor der Tür), durchaus beschleunigende Wirkung haben. Aber ich sagte auch nicht dass der Individual-Verkehr in 15 Jahren "drastisch" reduziert wird, ich bezog mich auf das Konzept der Mobilität an sich. Siehe Model S, Model X und Model 3. Letzteres ist zwar noch immer kein Kleinwagen, aber der kleinste - und erfolgreichste. Ein Model 4 o. 5 könnte immer kleiner, und noch erfolgreicher werden. Durch einen geänderten (und damit effizienteren) E-Motor wird das Model 3 noch mal sparsamer sein, und weitere (kleinere) Model 4/5 könnten hier den Verbrauch noch weiter reduzieren (evtl. sogar unter 10kWh EPA). Und dann würden die anderen Autobauer auch hier (und mal wieder) dem nachkommen, und endlich mal vernünftige Autos bauen.
Aber wie gesagt, hier sind so viele Faktoren entscheidend, die tlw. (zb. Verhalten/Verlangen der Kunden) überhaupt nicht abschätzbar sind.
Wir könnten unseren Spritverbrauch vermutlich ohne ein einzige Elektroauto halbieren, wenn wir die Größe von Autos dem tatsächlichen Bedarf anpassen und für fahrten im städtischen Raum ganz darauf verzichten. Diese Möglichkeit wird aber seit 40 Jahren ignoriert, stattdessen sollen mittlerweile knapp 50% der Schulkinder mit dem Auto gebracht werden - und im Schnitt vermutlich mit einem, dass deutlich mehr als 1,5 Tonnen auf die Wage bringt.
Und genau das ist der Punkt. Nicht vermutlich, ganz sicher hätten wir unseren Verbrauch schon lange min. halbieren können. Wie gesagt, im Schnitt fahren 1,2 o. 1,3 Personen in einem Auto. Aber es gibt bis heute quasi keinen Markt für entsprechende 1+1 bzw. 2 Sitzer (Sportwagen zählen natürlich nicht^^). Und die meisten Modelle die es gibt (und das ja tlw. auch schon seit Ende der 80er), sind E-Fahrzeuge.
Daher bietet die E-Mobilität ja mMn auch eine Chance, diesen Umstand zu ändern. Nicht nur als Marketing-Argument, sondern weil damit auch immer mehr Menschen für das Thema Verbrauch (primär Geld sparen, sekundär Umwelt) sensibilisiert werden. Das hat beim Verbrenner ja schon mal ein Stück weit funktioniert (da schaut man ja zumindest zunehmend auf den Verbrauch, siehe den Erfolg des Diesel). Und beim E-Auto und zb. dem Thema Reichweite kann hier durchaus ein beschleunigtes Umdenken passieren.
Ich bin mir sicher, so viele Menschen wie heute haben sich noch nie zuvor für das Thema Verbrauch interessiert. Und mit den passenden "Stellschrauben" kann man auch den ÖPVN weiter in den Fokus der Menschen rücken, oder Pedelecs/E-Roller als zunehmenden Ersatz für Autofahrten. In anderen Ländern sieht man ja, dass das Interesse und der Wille vorhanden ist. Siehe das Beispiel Dänemark, Niederlande usw. Das Problem sind ja nicht die Menschen an sich, sondern was uns über Jahrzehnte zb. über die Industrie (Werbung usw.) eingetrichtert wurde.
Und das zunehmende Interesse an der E-Mobilität zeigt ja, dass der Kunde heute schon sehr oft bereit für etwas Neues ist. Was fehlt sind aktuell noch passende Angebote an breiter Front. Und Aufklärung. Siehe hier im Thread, wo jemand *hust* das Thema Sicherheit ansprach, bzw. Kleinstwagen eine ausreichende Sicherheit quasi abgesprochen hat. Klar, wenn man in einem 500-700Kg KFZ sitzt, und von einem stark beschleunigtem 2,5to SUV gegen einen anderen KFZ-Panzer gedrückt wird, dann brauch man schon ein ordentlich entwickeltes und produziertes Kohlefaser/Carbon Monocoque, um nicht verflüssigt zu werden. Aber das ist alles machbar (klar, Preisfrage), und wenn der 2,5to Dinosaurier aus dem Verkehr gezogen wurde, in dem Maße auch gar nicht mehr erforderlich.
Wie gesagt, es gibt in zu vielen Bereichen noch zu viele Unbekannte, die eine zuverlässige Prognose über die nächsten 15-25 Jahre einfach nicht erlauben. Ich gebe mich da allerdings lieber den halbwegs positiveren "Spekulationen" hin, anstatt das alles in tiefschwarz zu sehen. Und ich bin noch einer der "älteren" Kunden, gerade die jüngeren Käufer sind hier noch mal deutlich flexibler/offener, was zukünftige Mobilitätskonzepte angeht. Zur Not muß man die "alten Säcke" eben mit gesetzlichen Änderungen zum Umdenken motivieren.
Das Thema Mobilität hat sich in den letzten 50 Jahren einfach in eine komplett falsche Richtung entwickelt. Ein Auto/Fahrzeug ist primär ein Transportmittel, kein Spielzeug/Spaßmobil.
Ein Automobil ist mehr als ein Transportmittel, es ist ein Teil der gelebten individuellen Mobilität.
Nicht jeder Mensch wohnt in einem Ballungszentrum, wo man den Verkehr mit öffentlichen Verkehrsmitteln effizient organisieren kann.
Für viele Pendler in den Speckgürteln der Großstädte, ist doch ein Automobil der einzige Weg, um überhaupt seine Arbeitsstätte zu erreichen.
Daran wird sich auch in absehbarer Zukunft nix ändern.
Und unterschätze den Spaßfaktor eines Autos nicht,
in der ehemaligen Ostzone gabs den Trabbi, der hat auch Menschen von A nach B transportiert,
so wirklich glücklich war damit niemand
Dann muss man halt die Bahnverbindungen +S- und Ubahn ausbauen und attraktiver machen. Wohne auch in Frankfurt Umkreis und mir kann doch keiner erzählen das mim Auto nach Frankfurt pendeln irgendwie Sinn macht. Quasi jeden Tag ist hier die A5 und die 661 total verstopft. Da ist man locker mit der Bahn schneller am Ziel. Und dann meinen die Pendler noch sie müssten auf Bundesstrassen ausweichen und dort alles verstopfen, sodass die Leute die hier im 10km Umkreis zur Arbeit wollen nicht mehr vernünftig voran kommen.
Da in Zukunft immer mehr Menschen in Städten oder Stadt-nah wohnen werden, ist eine effiziente Infrastruktur essentiell wichtig. Und das kann nicht heissen das jeder zur Primetime versucht mim eigenen Auto in die Stadt einzufahren und das im Schneckentempo. Das muss schon effizient gestaltet werden. Ist ja nicht nur ökologisch total sinnlos, sondern auch ökonomisch und für den Einzelnen der ein Teil seines Tages sinnlos im Stau steht.
Dann muss man halt die Bahnverbindungen +S- und Ubahn ausbauen und attraktiver machen. Wohne auch in Frankfurt Umkreis und mir kann doch keiner erzählen das mim Auto nach Frankfurt pendeln irgendwie Sinn macht. Quasi jeden Tag ist hier die A5 und die 661 total verstopft. Da ist man locker mit der Bahn schneller am Ziel. Und dann meinen die Pendler noch sie müssten auf Bundesstrassen ausweichen und dort alles verstopfen, sodass die Leute die hier im 10km Umkreis zur Arbeit wollen nicht mehr vernünftig voran kommen.
Da in Zukunft immer mehr Menschen in Städten oder Stadt-nah wohnen werden, ist eine effiziente Infrastruktur essentiell wichtig. Und das kann nicht heissen das jeder zur Primetime versucht mim eigenen Auto in die Stadt einzufahren und das im Schneckentempo. Das muss schon effizient gestaltet werden. Ist ja nicht nur ökologisch total sinnlos, sondern auch ökonomisch und für den Einzelnen der ein Teil seines Tages sinnlos im Stau steht.
Ja, da muss man auch die jeweilige Region/Stadt separat betrachten,
in Dresden ist einfach geologisch gar kein Platz mehr, um weitere S-Bahn-Linien aufzubauen.
Hier wird der Individualverkehr immer ein Thema bleiben .
Dresden kann man umgestalten. Wurde ja vor 70 Jahren schon mal gemacht.
Daher sehe ich da nie Probleme.
DA nimmt man eine breite Ausfallstraße, stutzt sie ein wenig und schon passt da eine Straßenbahn hin.
Machbar wäre alles, aber die meisten wehren sich ja mit Händen und Füßen.
Guck dir Bayern an -- ja ich weiß -- da blockiert der Seehofer die Stromtrassen nach belieben.
Wieso zwingt man sie ihm nicht einfach auf?
Das ist ein generelles Problem in Deutschland, diese Blockadehaltung allem Neuen gegenüber. Deutschland wird sich selbst abschaffen, wenn wir es nicht auf die Reihe kriegen Zukunftsprojekte auch gegen Widerstand durchzuziehen. Neue Stromtrassen müssen nunmal gebaut werden, Glasfaser verlegt und Windräder errichtet werden. Da dürfen individuelle Befindnisse von Wutbürgern keine Rolle spielen, die teilweise die absurdesten Ausreden anführen (Landschaftsbild, Schattenwurf).
Auch muss dieses absurde Theater mit diesem Föderalismus endlich aufhören. Reicht schon das wir in Deutschland 16x unterschiedliche Bildungspolitik machen, was keinerlei Sinn hat. Nein auch bei Zukunftsprojekten oder dem Atomendlager sperrt sich jedes Land und schiebt die Verantwortung auf andere.
Das geht schon. einfach ein paar Häuserreihen abreißen.
Untertunneln geht auch. U Bahn ist kein Thema.
Die Frage ist eben, ob man darin investieren will und das will eben niemand.
Das geht schon. einfach ein paar Häuserreihen abreißen.
Untertunneln geht auch. U Bahn ist kein Thema.
Die Frage ist eben, ob man darin investieren will und das will eben niemand.
Warum sollte eine Kurzfahrt 20€ kosten?
Öffentlicher Nahverkehr sollte kostenfrei sein. Finanzieren kannst du das mit einer Erhöhung der Mineralölsteuer oder der Kfz Steuer oder sonst was.
Maut in der Innenstadt wäre auch eine Finanzierungsmöglichkeit.
Den Individualverkehr schröpfen um den Nahverkehr zu finanzieren ist immer ein gutes Mittel.
Warum sollte eine Kurzfahrt 20€ kosten?
Öffentlicher Nahverkehr sollte kostenfrei sein. Finanzieren kannst du das mit einer Erhöhung der Mineralölsteuer oder der Kfz Steuer oder sonst was.
Maut in der Innenstadt wäre auch eine Finanzierungsmöglichkeit.
Den Individualverkehr schröpfen um den Nahverkehr zu finanzieren ist immer ein gutes Mittel.
Ich sehe schon, du lebst in keiner größeren Stadt.
Und sicher, der öffentliche Nachverkehr muss kostenfrei sein,
soviele Netze kannst du gar nicht aufbauen, damit alle zufrieden,
und vor allem auch finanzierbar bleibt.
Nur die Pendler abzumelken, damit die Infrastruktur bezahlbar bleibt,
ist wohl auch der falsche Weg.
Wieso Steuer?
Seit wann gibt es ein Grundrecht, die Umwelt verschmutzen zu dürfen?
Wieso muss jeder ein Auto besitzen, das die meiste Zeit eh nur herumsteht?
Das Dilemma ist doch, dass sich jede Lobbyistengruppe mit allen Mitteln wehrt, damit man ihnen keine Vorteile entzieht.
Guck dir die Lebensmittelindustrie an. Seit Jahren blockieren die z.B. ein Ampelsystem, wie es das in England gibt, wo Lebensmittel mit viel Zucker und Fett eine rote Ampel bekommen und gesunde Lebensmittel eine grüne Ampel.
Wieso darf eine Süßigkeit wie die Milchschnitte als gesund beworben werden, weil da Milch drin ist?
Und wieso weigert sich Deutschland immens dagegen, dass Lobbyismus transparenter gestaltet wird?
Punkt 1:
Also die ÖPNV Finanzierung durch Mineralölsteuer ist Bullshit.
Weil man so die Nachfrage nach dem ÖPNV erhöht wodurch die Nachfrage nach Öl sinkt. Geht nicht auf.
Punkt 2:
Mehr S und U Bahnen, gute Idee aber viel zu hohe Trassenpreise und Fahrzeugpreise.
Aber die Alternative fährt schon seit über 100 Jahren in Wuppertal, die Bahnen müssen auch in die Luft. Ich denke nicht, dass wir die Wuppertaler Schwebebahn so einfach nachbauen können, das
ist auch zu groß und sperrig gebaut, aber heute kann man das besser machen. Wenn man billige Trassen bauen kann, dann kann man auch Dörfer damit anbinden. Kurzzüge würden ja absolut reichen und dazu noch 10 Minuten Takt und Solarzellen auf der Trasse.
Gibt einige interessante Konzepte.
Punkt 3:
Guckt euch mal das Twike 5 an, viel zu teuer, aber vom Konzept her sehr interessant. Das mit entnehmbaren Akku den man mal eben mit in die Wohnung zum Laden mitnehmen kann wäre für viele eine gute Alternative.