Energieverbrauch im Standby?

Für einen Intel sind fast 27 Sekunden relativ lang, mein i7-4770K mit Gigabyte Z87-Board brauchte damals etwa 10 Sekunden.
 
In Zeitaltern von PCs ohne HDDs?
Kurzeitig ein erhöhter Verbrauch beim Starten ist doch nicht so schlimm wie stundenlang IDLE zwischendurch.
 
Hä? Was denn nun "neustart" oder "standby"? :wow:

Wenn ich für Stunden aus dem Haus gehe, fahre ich den Rechner richtig runter.
Wenn ich zu Hause bleibe und für ca. 30 Minuten oder länger was anderes mache, schicke ich ihn in den Standby "Energie sparen"-Modus.
Was soll daran der Hardware schaden?
Das dauerhaft durchlaufen lassen schadet doch vermutlich der Hardware viel eher.
 
Lager haben beide.

Dann sind die Lüfter bzw. deren Lager die einzige Gemeinsamkeit und die Lüfter kann man notfalls austauschen, sind nicht übermäßig teuer (weniger teuer als der Strom, wenn man den PC jahrelang durchlaufen läßt). Außerdem glaube ich, daß ein Lüfterlager und Motor länger hält, wenn er über die Jahre 3-4 mal am Tag jeweils 2-3 Stunden läuft, als wenn er 24/7 Stunden durchlaufen würde.
 
Dann sind die Lüfter bzw. deren Lager die einzige Gemeinsamkeit
Schnurzel, es geht um die Festplatten.
Auch wenn Du es nicht glaubst, werden da noch sehr viele mit Magnetscheibe und mechanischem Antrieb verbaut.
Und da kommt es sehr wohl auf die Einschalt- und Dauerlauffestigkeit an.
Deswegen gibt es ja die 24/7 Klassifizierung für die Serverplatten.
Die haben andere Lager.

Bau zwei defekte auseinander und Du wirst es sehen.

und die Lüfter kann man notfalls austauschen, sind nicht übermäßig teuer (weniger teuer als der Strom, wenn man den PC jahrelang durchlaufen läßt). Außerdem glaube ich, daß ein Lüfterlager und Motor länger hält, wenn er über die Jahre 3-4 mal am Tag jeweils 2-3 Stunden läuft, als wenn er 24/7 Stunden durchlaufen würde.
Mechanik ist halt schwer.
Ein Dauerläufer geht wesentlich weniger kaputt, als ein Ein / Ausschalter.

Laß mal einen Motor längere Zeit stehen.
Den kriegst Du nicht mehr zum Laufen.
Das Schmiermittel wird weggedrückt und es drückt Metall auf Metall.
Mit längerer Standzeit verbinden sich sogar die Lagerflächen intermetallisch.

Bei großen Maschinen läßt man da oft eine Ölpumpe die Lager mit Öldruck trennen, ehe man den Motor anwirft.

Das ist bei kleineren Lagern zwar nicht so dramatisch, wirkt aber genau so.
 
Nochmal als Nachtrag, warum ein Vergleich von Verbrennungskraftmaschinen mit elektronischen Geräten (PCs) meiner Ansicht nach völlig ungeeignet ist:
Der Verschleiß bei Verkrennungskraftmaschinen in Fahrzeugen, also von Kolbenmotoren kommt vorallem dadurch zustande:
1. Ungleichmäßige Ausdehnung in der Aufwärmphase, die Kolben dehnen sich durch Erwärmung schneller aus als die Laufbuchsen bzw. der Motorblock, dadurch kommt es zu verstärkter Reibung und Verschleiß, deshalb ist es für Motoren besonders schädlich sie in dieser Aufwärmphase stark zu belasten (durch hohe Drehzahlen und/oder hohe Last).
2. Bei jedem Kaltstart und in der Aufwärmphase bildet sich Kraftstoffkondensat, was an den Laufbuchen/Zylinderwänden nach unten läuft und das Öl in der Ölwanne verdünnt, was dazu führt, daß das Öl nicht mehr so gut schmieren kann, wie in unverdünnter Form.
3. Kaltstarten allgemein sorgt für Verschleiß, weil die Schmierung dabei noch nicht optimal ist.
Schnurzel, es geht um die Festplatten.
Auch wenn Du es nicht glaubst, werden da noch sehr viele mit Magnetscheibe und mechanischem Antrieb verbaut.
Und da kommt es sehr wohl auf die Einschalt- und Dauerlauffestigkeit an.
Deswegen gibt es ja die 24/7 Klassifizierung für die Serverplatten.
Die haben andere Lager.

In dem Punkt stimme ich ja zu, aber das trifft auf meine PCs nunmal nicht zu, ich habe keine Festplatten mehr in den PCs, seit einigen Jahren nur noch SSDs und das wird auch aus gutem Grund so bleiben.
Die einzigen beweglichen Teile in meinen PCs sind die Lüfter.
 
:lol:

Kommen wir hier jetzt eigentlich auch noch mal irgendwie weiter mit dem Thema?
So schlimm trifft das die Hardware nun auch nicht...
Mein altes System, von 2013-2019 im Betrieb, ist automatisch nach 30 Min. in den Standby gegangen und wurde auch oft mehrmals am Tag wieder daraus geweckt.
Weder die HDDs, die SSDs noch die Lüfter haben irgendeinen Defekt erlitten.
Das Risiko steigt durch diese Nutzung wahrscheinlich, aber wenn man die Teile nicht ~15 Jahre verwenden möchte, merkt man im Normalfall nix.

->

Hart an der Grenze, aber die lebt immer noch :ugly:
 
Kommen wir hier jetzt eigentlich auch noch mal irgendwie weiter mit dem Thema?

Ich mußte nur den total aberwitzigen Vergleich von Verbrennungsmotoren und PCs mal argumentativ widerlegen, wir sind also wieder auf dem Weg zurück zum Thema. :nicken:

Nach 30 Minuten automatischer Standby war bei mir auch voreingestellt mit dem Ryzen-Profil in den Energiespareinstellungen von Windows 10, ich habe das aber auf 2 Stunden raufgesetzt, weil ich nicht will, daß der PC z.B. wärend eines Benchmarks oder bei längeren Aufgaben von selbst in den Energiesparmodus geht.
Wenn ich davor sitze oder in der Nähe bin soll er an bleiben, wenn ich weiß, daß ich 30 Minunten oder länger nicht drann gehen muß und auch nichts läuft, was wärend meiner Abwesenheit weiter laufen soll, setze ich den PC lieber von Hand auf Energiesparen.
 
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