News Endless OS 6: Linux-Distribution für Schüler und Spieler

Mein PCGH Linux Fazit. Es wird nur diskutiert, wenn die Reaktion zu Linux wieder ein Artikel verfasst. Die Frage nach Linux oder Hilfe suchen ist in dieser Community sehr klein. Vorschläge sind teilweise sehr veraltet, weil in der Vergangenheit Artikel schon verfasst wurden, wie man das ein oder andere installiert und welche Unterschiede es gibt.

Zum Artikel. Die Distro hat mit 16 GB wirklich eine beachtliche Größe und man kann es nicht mit anderen Offline Versionen vergleichen, weil die nur ein Bruchteil von 16 GB sind.

Und PCGH Redaktion, kopiert oder übersetzt doch nicht immer andere Artikel zu euren. Nehmt mal ein neues Thema auf. Besetzt den Artikel mit euren Bildern und schreibt mal eure Meinung Fazit zu etwas, weil ihr es ausprobiert habt. Je älter das ich werde, pisst es mich schon langsam an, wenn keine eigene Meinung einfließt, weil es so unpersönlich und stupide ist. Überall nimmt man Eindrücke, Meinungen und Fazite zu etwas war, wenn Leute was vorstellen oder machen. Nur bei euch ist das noch nicht angekommen und das ist echt schade.
 
Ich finde das ehrlich gesagt auch nervig/unübersichtlich.
Ich habe mich zweimal ernsthaft damit auseinandergesetzt und einmal auch ausprobiert, aber es dann wieder sein gelassen (ist aber schon Jahre her).
Aber immer wenn ich mal wieder gucke, wird man direkt wieder erschlagen von der Anzahl der Distributionen und fragt sich, welche (außer Debian/Ubuntu/Suse/Redhat) sind denn jetzt eigentlich etabliert und werden auch über Jahre unterstützt und sind nicht nächstes Jahr o.Ä. wieder weg vom Fenster und man darf sich dann eine Neue suchen...?
Wenn einen das überfordert ist man mit einer der Mainstream-Distris gut aufgehoben und hat dann oft auch nicht wirklich einen Grund sich zu stressen. Gerade die von dir genannten gibt es seit Ewigkeiten, die haben ihren festen Platz.

Spezialisierte Distris richten sich oft an ein abgegrenztes Publikum, die dann meist auch genau wissen, warum sie sie wollen (z. B. Kali oder Parrot für IT-Sec Nutzer). Niemandem ist geholfen, wenn eine spezialisierte Distri wegfällt, nur damit der gelegentliche Newbie weniger Namen hat, die ihn potentiell verwirren.
 
Ich [...] könnte kotzen, wenn ich jede Woche eine neue Distri vorgestellt bekomme, die eigentlich nur ein Debian/Ubuntu-Klon mit einem durch ein Theme angepasstes GNOME sind.
[...]
Auch wenn ich mich wiederhole. Es braucht nicht ständig wieder und wieder einen Debian/Ubuntu-Klone mit einem durch ein Theme und ein Dock angepasste GNOME. Weder von diesem Team noch von einem System76 und auch nicht von einem Mint-Team. Was soll man da denn immer wieder testen?
Dass sich Linux-Distris nur durch Themes unterscheiden, ist Blödsinn. Niemand startet eine neue Distri, nur um ein neues oder bereits vorhandenes Theme mitzuliefern.

Die Distros bedienen alle unterschiedliche Geschmäcker und kommen mit veränderten Voreinstellungen, Programmen und mit verändertem Kernel raus. "Nobara" etwa hält ISOs zum Download bereit für Leute mit Nvidia-Grafikkarten (weil Nvidia es leider - im Gegensatz zu AMD - nicht hinkriegt oder hinkriegen will, ihre Treiber in den Linux-Kernel zu bringen...) und richtet sich mit dem Kernel, den Voreinstellungen u. den Programmen explizit an Videospieler.

Linux Mint hat auch eine gewisse Geschichte hinter sich (frag nach falls Interesse besteht) und besteht aus weit mehr als einem verändertem, grünen Theme. Der Bedarf an Linux Mint hat sich zwischenzeitlich gewandelt, relevant ist die Distro aber nach wie vor.

Anstatt noch eine und noch eine und noch eine Distri gleicher Art auf den Markt zu werfen, sollten sich deren Entwickler lieber bei großen und halbwegs etablierten Distris einbringen.
Linux funktioniert so nicht. Es gibt bereits "ein paar Standard-Distros" auf die alle anderen aufbauen (Gentoo, Arch, Debian, Fedora, kA was sonst noch... und ein paar für Spezialfälle, z.B. OpenWRT für Router), der Rest sind sog. Linux-Derivate (Ubuntu baut auf Debian auf, SteamOS auf Arch, Nobara auf Fedora etc....).
 
(...). Spreche hier von Undervolting Software (MSI Afterburner), Office, RGB Software (gibt ja kein ICUE etc für Linux) und was man so für den Alltag braucht.
Ich hab nichts gegen die Idee, daraus einen Artikel oder eine Serie zu machen. Allerdings findet man diese Infos wirklich denkbar einfach. Alternative Linux + Programm googlen.
Ja, da gibt es dann viel Auswahl aber wenn ein Name immer wieder auftaucht ist das ein starker Hinweis. Oft kann man einfach Open davor schreiben xD. OpenOffice, OpenRGB etc :).
Aber auch KDE, Gnome, was ist das?
Desktopumgebungen, was einem erstmal nicht viel sagt. Ich find den Vergleich mit Android immer sehr hilfreich. Ist auch Linux und fast jeder hat Erfahrungen damit. Desktopumgebungen wie KDE sind nichts anderes als die Launcher am Handy.
Bezüglich Kernel, wofür ist das? Wie kann ich einen Kernel wechseln?
Das ist dann tatsächlich komplizierter. Was man hier wissen sollte ist eigentlich nur das:
Auch wenn es oft so klingt, im Alltag wechselt kaum jemand den Kernel oder beschäftigt sich überhaupt damit. Es ist nett einen Kernel zu haben der auf etwas optimiert ist, wenn man nur genau das damit vorhat. Bspw. zum Zocken. Aber im Normalfall sucht man sicj ne Distro aus und denkt nie wieder an den Kernel.
Auch zum Thema Gaming könnte man hier für Linux einen Guide schreiben. Keine Benchmarks etc. sondern was muss ich machen um meine Steam Spiele unter Linux laufen zu lassen. Was ist Lutris? Heroic Games Launcher? Was bringen mir Bottles? Brauch ich die? Fragen über Fragen.
Naja, es gibt halt schon tausende Guides dazu. Um es einfach und kurz zu machen: Wenn Steam auf Linux installiert ist, gibt es in den Einstellungen den Reiter Kompatibilität. Dort setzt man ein Häkchen und das wars. Fast alles auf Steam ist dann spielbar.

Lutris, Heroic und so weiter sind Launcher, die Idee daran ist alle Spiele, egal ob Steam, Epic, Ubiconnect usw, aus einem Programm heraus zu starten. Dabei braucht man keinen dieser Launcher, es ist Geschmacksache ob und welchen man mag.

Überhaupt muss man sich klar machen, dass bei Linux wie im Swingerclub gilt: Alles kann, nichts muss. Es gibt soviel Auswahl, weil es so viele Geschmäcker gibt. Wie beim Essen muss man aber nicht alles nehmen was es gibt :).
Ich finde das Bild sagt alles über die Anzahl der Distributionen.
Das eine gewisse Anzahl sinnvoll ist, kann ich ja verstehen, aber so viele...?
:ka:
Sinnvoll oder nicht, Linux ist kein Unternehmen. Jeder mit Ahnung kann mit irgendeiner Distro anfangen und sie umbauen. Das kann von einigen wenigen Einstellungen bis zu einer quasi komplett anderen Distro führen. Jeder kann und darf das. Das kann man nicht verhindern. Wozu auch? Man muss nur eines begreifen: Nieand kennt alle Distros, Niemand muss alle Distros kennen. Ich kenn auch nicht alle Automarken, trotzdem könntr ich aus den bekanntesten etwas für mich finden.
Wenn ich Erfahrungen mit Autos hab und was spezielles suche beschäftige ich mich mehr damit und es wird vielleicht ein Exot. Aber beim erdten Auto muss ich kein Profi sein.
Das wars auch mit schiefen Autovergleichen :).
 
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Sinnvoll oder nicht, Linux ist kein Unternehmen. Jeder mit Ahnung kann mit irgendeiner Distro anfangen und sie umbauen. Das kann von einigen wenigen Einstellungen bis zu einer quasi komplett anderen Distro führen. Jeder kann und darf das. Das kann man nicht verhindern. Wozu auch?
Das ist mir schon bewusst. Die Sinnhaftigkeit stellt sich trotzdem finde ich. :D
 
Das ist mir schon bewusst. Die Sinnhaftigkeit stellt sich trotzdem finde ich. :D
Nicht wirklich. Ist halt nur ne rein philosophische Frage. Es ist eben wie es ist, weil es ist was es ist.
Ernsthaft über den Sinn zu diskutieren ergibt wenig Sinn. Es gibt keine Möglichkeit Linux unter zentrale Verwaltung zu stellen.
Dann wärs nicht mehr Linux und jemand würde etwas anderes erfinden um die Lücke zu schliessen.

Und es gibt auch kein Problem. Es gibt ja die 3-5 Grossen Distros die immer wieder genannt werden. Wem die Linux Welt also zu gross und zu verwirrend ist (was beim ersten Eindruck absolut normal ist), der hält sich halt an Ubuntu und gut ist. Man kann die ganzen kleinen Distros halt auch einfach ignorieren.
Und um die paar grossen rauszukriegen, ne Top 5 findet sich schnell.
 
wenn eine spezialisierte Distri wegfällt, nur damit der gelegentliche Newbie weniger Namen hat, die ihn potentiell verwirren.
Diese Aussage führt eigene Argumentation ad absurdum, denn es geht in dem Artikel doch genau um den Newbie, Schüler, Familien.

Es hat auch niemand etwas gegen spezialisierte Distris gesagt. Ich vertrete die Ansicht, dass man weder diese Distri, noch Mint noch ein anderes Debian-Ubuntu-Derivat mit optisch leicht verändertem GNOME braucht. Das ist vergeudete Zeit, die man in das Vorankommen deutlich weiter verbreiteter Distris stecken sollte.

Linux funktioniert so nicht. Es gibt bereits "ein paar Standard-Distros" auf die alle anderen aufbauen (Gentoo, Arch, Debian, Fedora, kA was sonst noch... und ein paar für Spezialfälle, z.B. OpenWRT für Router), der Rest sind sog. Linux-Derivate (Ubuntu baut auf Debian auf, SteamOS auf Arch, Nobara auf Fedora etc....).
Danke für den Erklärbären... :-_-:
 
Danke für den Erklärbären... :-_-:
Zwei Sachen dazu: Ich versuch mir immer Mühe zu geben, das auch für Mitleser zu beschreiben.

Was ich leider zu erwähnen vergessen habe, ist auch, dass da grundsätzlich "jeder" mit entsprechenden Kenntnissen seine eigene Linux-Distro erstellen und weiterverbreiten darf (solange entsprechende Lizenzen und AGBs eingehalten werden). Dieser eine Aspekt hat viel dazu beigetragen, dass aus einem Hobbyprojekt eines Studenten, der es seinem Prof so richtig zeigen wollte, ein ernstzunehmendes und modernes Betriebssystem wurde.

Und es fällt mir schwer nachzuvollziehen, wie man "wenige Distributionen" fordern kann, wenn man um die Linux-Geschichte offenbar Bescheid weiß...

Du kommst ja selbst mit einer Grafik, die gefühlt tausende Distributionen anzeigt. Ich sage: Warum soll ich mich durch die Liste überhaupt durchklicken? Triff eine Vorauswahl aufgrund der Anforderungen, die du an Linux stellst. Du willst Spiele? Prima, dafür gibts Extra-Distributionen... Du bist unsicher, welche du nehmen sollst? Dann halte dich an die "Großen" oder frag in entsprechenden Linux-Communities...
 
Und es fällt mir schwer nachzuvollziehen, wie man "wenige Distributionen" fordern kann, wenn man um die Linux-Geschichte offenbar Bescheid weiß...
Du kommst ja selbst mit einer Grafik, die gefühlt tausende Distributionen anzeigt.
Also das Bild war von mir. :)
Aber ich sehe das auch so (ähnlich) wie @Tekkla :
Bestimmt gibt es sinnvolle Distributionen für spezielle Anwendungszwecke, aber gefühlte 1000?
Da wäre es sinnvoller, sich an vorhandenen Projekten einzubringen als irgendwas wieder neu zu machen was es so schon gibt und sich nur in 0,01% unterscheidet, oder?
Klar kann und darf da jedeR sein eigenes Ding machen und es wird niemand einen davon abhalten, aber ob diese Zeit dann sinnvoll eingesetzt ist, sei mal dahingestellt...
 
Also das Bild war von mir. :)
Aber ich sehe das auch so (ähnlich) wie @Tekkla :
Bestimmt gibt es sinnvolle Distributionen für spezielle Anwendungszwecke, aber gefühlte 1000?
Da wäre es sinnvoller, sich an vorhandenen Projekten einzubringen als irgendwas wieder neu zu machen was es so schon gibt und sich nur in 0,01% unterscheidet, oder?
Klar kann und darf da jedeR sein eigenes Ding machen und es wird niemand einen davon abhalten, aber ob diese Zeit dann sinnvoll eingesetzt ist, sei mal dahingestellt...
Es werden vermutlich noch wesentlich mehr sein. Jedem steht es ja frei sich seine eigene Distro zu basteln.
Das ist ja auch gerade der Vorteil gegenüber anderen OS. Dort bestimmt eine Firmenzentrale wie Dein OS sein soll. Bei Linux entscheidet es die Community bzw jeder User für sich selbst.
Wie ich schon geschrieben habe für den normalen User spielt es keine Rolle welche der großen Distros er nimmt. 5 Distros und der selbe Desktop und meine Frau würde keinen Unterschied merken. Du auch nicht.
Irgendetwas kann Dein OS nicht? Bei Linux wird bestimmt schon jemand eine sehr praktikable Lösung in ein Program gegossen haben. Das passiert jeden Tag, hunderte male. Da muss nicht auf ein Entwicklungstudio gewartet werden die sich das auch sehr ordentlich vergolden lassen.
Eigentlich arbeiten alle an einem Projekt. Es ist halt nicht so ein monolitischer Block wie andere OS. Das was der eine umgesetzt hat steht ja in der Regel jedem offen zu übernehmen oder zu verwerfen.

Nicht verwirren lassen und eine der Mainstream Distros wählen.
 
@Schinken

Ich wollte mit meinem Post nur sagen, würde es auf einer Seite alle diese Informationen geben, wären viel mehr Menschen an Linux interessiert als jetzt.

Man muss leider bei Linux viel Googlen. Man muss viel lesen und man muss es dann auch noch verstehen. Bin extra nicht auf SUDO eingegangen. Das alleine ist ja schon fast ein Studium für die meisten.

Ich fände es einfach super wenn man für jeden Windows User, der den PC nach dem Kauf einschaltet und nur seine Software installiert, diesem einen Guide für Linux zu zeigen damit er umsteigen kann.
 
@Schinken

Ich wollte mit meinem Post nur sagen, würde es auf einer Seite alle diese Informationen geben, wären viel mehr Menschen an Linux interessiert als jetzt.

Man muss leider bei Linux viel Googlen. Man muss viel lesen und man muss es dann auch noch verstehen. Bin extra nicht auf SUDO eingegangen. Das alleine ist ja schon fast ein Studium für die meisten.

Ich fände es einfach super wenn man für jeden Windows User, der den PC nach dem Kauf einschaltet und nur seine Software installiert, diesem einen Guide für Linux zu zeigen damit er umsteigen kann.
Das was erklärt werden sollte ist das Dateisystem und wie neue Anwendungen installiert werden. Da hat der normale User eigentlich schon alles was er auch für Windows braucht. Ist ja nicht so, dass jeder tief im System von Windows arbeitet.
Meine Frau, sicher kein Computer Nerd, kam mit dem wechsel auf dem Heimischen Office PC von Win auf Linux ohne jegliche Erklärung klar.
Man muss es jetzt auch nicht komplizierter darstellen als es meisten ist.
 
Also das Bild war von mir. :)
Aber ich sehe das auch so (ähnlich) wie @Tekkla :
Bestimmt gibt es sinnvolle Distributionen für spezielle Anwendungszwecke, aber gefühlte 1000?
Da wäre es sinnvoller, sich an vorhandenen Projekten einzubringen als irgendwas wieder neu zu machen was es so schon gibt und sich nur in 0,01% unterscheidet, oder?
Klar kann und darf da jedeR sein eigenes Ding machen und es wird niemand einen davon abhalten, aber ob diese Zeit dann sinnvoll eingesetzt ist, sei mal dahingestellt...
Das sehe ich genau so. Warum z.B. gibt es keine Kooperation von ChimeraOS und Nobara? Das wäre dann doch DIE Gaming Distro.
 
Das was erklärt werden sollte ist das Dateisystem und wie neue Anwendungen installiert werden. Da hat der normale User eigentlich schon alles was er auch für Windows braucht.
Da wirfst zwei Dinge zusammen, die in der Realität nicht zusammenpassen. Installiert bekommen gefühlt 99 % der Leute alles, weil sie wollen/brauchen es. Ein Dateisystem checken, dass eigentlich 3D ist und in 2D angezeigt wird, das rafft nur eine Minderheit. Das begreifen die Analogis aus den 40er, 50er und 60er und selbst meinen 70er Jahren selbst dann nicht, wenn man es ihnen, und das ist es ja in Wirklichkeit, als eine Art Büroschrank, mit Fächern, Aktenordnern und darin enthaltenen, in Registern organisierten Inhalten. :D

Das sehe ich genau so. Warum z.B. gibt es keine Kooperation von ChimeraOS und Nobara? Das wäre dann doch DIE Gaming Distro.
Kompetenzrangeleien verhindern das. Das ist auch der Grund, warum es so viele Distris gibt. Irgendwem gefällt irgendeine Nase und deren Art zu schreiben oder zu agieren nicht, und schwupp kommt 'nen Fork. Grundsätzlich sind Forks ja gut. Und in manchen Fällen, wie z.B. bei LibreOffice, kommt was Ordentliches bei herum. Aber in der Vielzahl ist es einfach nur sinnlos.

Ich "freue" mich auch schon auf den Tag, an dem Linus aus Altergründen sagt: That's it! :heul:

@Schinken
Man muss leider bei Linux viel Googlen. Man muss viel lesen und man muss es dann auch noch verstehen. Bin extra nicht auf SUDO eingegangen. Das alleine ist ja schon fast ein Studium für die meisten.

[...]

Ich fände es einfach super wenn man für jeden Windows User, der den PC nach dem Kauf einschaltet und nur seine Software installiert, diesem einen Guide für Linux zu zeigen damit er umsteigen kann.
Im Kern gibt es das ja: Debian als Stammvater/mutter/wasauchimmer, dessen darauf basierendes Derivat Ubuntu und dann die ganzen wieder darauf aufbauenden, in meinen Augen total überflüssigen, Distributionen.

Wenn man in dem Bereich bleibt, dann muss man nicht wirklich viel lernen, außer vielleicht, dass Debian träge ist, dafür als rockstable gilt, während man mit Ubuntu halbwegs am Puls der Zeit bleibt. Für diese Distris gibt es auch Unmengen an (teilweise mittlerweile veralteten, aber funktionierenden) Guides im Netz. Für den Wunschdesktop gibt es - oh wunder, ganz viele Forks! - für fast jeden Wunsch was zur Wahl. Will man aber nahe an den Originalen bleiben, dann kann man KDE oder GNOME wählen, während man für Windows Experience :ugly: unter Linux Cinnamon bei Bedarf installieren kann. Der Rest kommt dann mit dem Benutzen.

Aufgrund der vielen Kombinationsmöglichkeiten und dem Drang einiger Entwickler ihr eigenes Süppchen kochen zu wollen und diesem auch nachzugeben, steht man als Neuling lediglich vor einem scheinriesigen Berg von Distributionen und fragt sich: Was soll der Mist?
 
Zuletzt bearbeitet:
Es hat auch niemand etwas gegen spezialisierte Distris gesagt. Ich vertrete die Ansicht, dass man weder diese Distri, noch Mint noch ein anderes Debian-Ubuntu-Derivat mit optisch leicht verändertem GNOME braucht. Das ist vergeudete Zeit, die man in das Vorankommen deutlich weiter verbreiteter Distris stecken sollte.
So funktioniert Open Source nicht. Du hast vermutlich noch nie an einem Projekt mitgearbeitet oder einen Commit für eins gemacht, oder? Dein Gedanke passt zu Firmen und bezahlten Arbeitskräften (die es maximal bei den ganz großen Distris mit Firmen oder Stiftungen gibt). Ansonsten arbeitet jeder an dem, was ihn interessiert, was er gut findet und oft, was er selbst braucht. Wenn die Leute Interesse hätten, an den großen Distris mitzuarbeiten würden sie es bereits tun. Wenn es die kleinen Distris/Forks/whatever nicht gäbe würden diese Leute sie eben gründen bzw. machen.
 
So funktioniert Open Source nicht.
Das ist mir (und @Tekkla vermutlich auch) wie schon geschrieben durchaus bewusst. Aber für sinnvoll halten wir es trotzdem nicht. :)
Im Grunde sind das ja Großteils Hobbyprojekte, die dann voraussichtlich irgendwann wieder sterben, wenn die entsprechende Gruppe Menschen keine Lust mehr hat, sich zerstreitet oder oder...
 
Was grundsätzlich kein Problem darstellt.
Natürlich ist das kein Problem, das behauptet ja auch keiner. Ich habe einen nicht unwesentlichen Anteil meiner privat am PC verbrachten Zeit (deutlich über 1000h) mit Satisfactory-Zocken verbracht.
War das sinnvoll? Für mich ja, weil es mich entspannt hat. Aber ich bezweifle das sich irgendwer für meine Satisfactory-Spielstände interessiert... :)
Deswegen stellt sich mMn nur die Sinnfrage für die Öffentlichkeit!
Für den einzelnen Menschen oder Kleingruppe, die in der Freizeit aus Spaß eine Distribution basteln, ist das natürlich sinnvoll, sie haben ja Spaß dran. Aber muss man dann auch damit die Öffentlichkeit fluten?
Wenn man der Öffentlichkeit weiterhelfen will, ist es dann nicht besser, vorhandene größere Projekte voranzubringen, die nicht wieder zusammenbrechen, weil 1-10 Leute plötzlich keine Lust mehr haben?
 
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