Einkaufsführer Headsets und Kopfhörer

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Imho lohnt es sich da eher die HD 681 zu kaufen und dann ne Tastatur mit Regelung dazu, kommt günstiger... Richtig lohnen vom Unterschied her tut es sich erst, wenn du das Budget auf so 120-160€ ausweitest ;)
 
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ich wollte mir keine neue soundkarte kaufen sondern die interne nehmen. sollte doch auch passen denke ich (crosshair III)?
Das Erlebnis wird mit z.B. einer Xonar DG oder besser, deutlich besser sein als mit OnBoard. Ich will mir seitdem kein OnBoard mehr antun :ugly:
Außerdem kommt dann noch die nette Spielerei namens Dolby Headphone hinzu :devil:
 
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Wenn einem die Abstimmung nicht gefällt hilft auch keine Soundkarte :ugly:
Aber ich denke auch, dass du mit dem Superlux 681 gut beraten bist, maximal ein Superlux 681 B wäre im Bereich bis ~60€ eine Alternative^^
 
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Ahoi zusammen.

Ich sitze gerade hier mit diversen Kopfhörern am PC und vergleiche davon aktuell den Beyerdynamic DT 990 Pro mit dem AKG K271 Mk II (Geräte bei Bedarf im Profil zu sehen, viele Waves, einige mp3s aus Waves). Einige Lieder stehen noch aus, wobei sich schon ein deutliches Bild abzeichnet. Der Beyer macht schon Laune und weiß in vielen Punkten zu gefallen. ABER: Er zischt unheimlich stark. Bei vielen S-Lauten und besonders Frauenstimmen sorgt das dafür, dass das ansonsten angenehme Klangbild unheimlich getrübt wird.
Eine kurze Suche hat gezeigt, dass in manchen Frequenzverläufen des DT 990 Pro ein starker Peak bei ca. 10 kHz zu sehen ist. Eine testweise Absenkung des Bereiches mit dem Equalizer von foobar2000 bringt hier auch tatsächlich Besserung. Allerdings hat der AKG in dem Bereich angeblich ebenfalls einen Peak, der sogar noch deutlicher sein soll, zischt aber nicht ansatzweise.

Liegt das tatsächlich einfach an der klanglichen Abstimmung des Beyers oder seht ihr andere Gründe (muss sich einspielen, ist ne schlechte Charge)? Bisher scheint das sonst niemand angemerkt oder sich daran gestört zu haben.
 
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Die zischenden S-Laute werden gerne mal angemerkt.
Der DT880 hat auch den beyertypischen Höhenpeak, dass hat sich aber mit der Zeit etwas gebessert...

Zum Vergleich:
K271_mk_II----dt990.png
 
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Genau diese Verläufe hatte ich mir gerade auch angeschaut. :) Und genau da überraschte mich eben auch der Peak des AKG, den man eben nicht so hört. Oder es ist beim Beyer eine Folge des generell stärkeren Hochtonbereichs. Es macht sich auch nicht in allen Liedern bemerkbar (zwei Stücke von Dead can Dance klangen z.B. sehr schön). Ich schau und höre mal weiter, was sich noch so ergibt.
 
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Nein eher weniger. Bei Musik spielt sich das meiste zwischen 40 Hz und 10 Khz ab. Höher als 10 Khz kommt fast kein Instrument^^

Also laut dem Graph müsste der "Peak" beim AKG deutlicher sein, da sowohl die Senke VOR dem Peak, als auch der Abfall NACH dem Peak wesentlich stärker ist, als beim DT 990.
Dazu, dass der Tiefbass recht stark abfällt.
Kann mir gut vorstellen, dass wenn man die 60 Hz - 120 Hz um rund 5-6 dB senkt, die 8.5 Khz auch um rund 5-7 dB senkt (Peak ausgleichen), hätte man sicherlich einen SEHR angenehmen und ausgewogenen Hörer :P
 
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Nein eher weniger. Bei Musik spielt sich das meiste zwischen 40 Hz und 10 Khz ab. Höher als 10 Khz kommt fast kein Instrument^^

Also laut dem Graph müsste der "Peak" beim AKG deutlicher sein, da sowohl die Senke VOR dem Peak, als auch der Abfall NACH dem Peak wesentlich stärker ist, als beim DT 990.
Dazu, dass der Tiefbass recht stark abfällt.
Kann mir gut vorstellen, dass wenn man die 60 Hz - 120 Hz um rund 5-6 dB senkt, die 8.5 Khz auch um rund 5-7 dB senkt (Peak ausgleichen), hätte man sicherlich einen SEHR angenehmen und ausgewogenen Hörer :P

Mit dem Equalizer werde ich eventuell nochmal etwas herumspielen, wobei gerade dessen Einsatz ja nicht erwünscht ist. Die Kopfhörer haben jetzt erst einmal einige Stunden Rauschen und Sinussignale bekommen. Die Meinungen zum Einspielen gehen ja weit auseinander; ein Test, ob es tatsächlich was bringt tut da ja nicht weh.

Ansonsten bestätigt dieser Fall immerhin sehr schön, dass der Klang nicht auf allein an den Frequenzverläufen festgemacht werden kann. :) (Sollte zwar bekannt sein, aber Konjunktiv.)
 
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ich hab meinen dt990 einfach nur "benutzt", seit ich ihn hab.
(soll jetzt nicht heißen, dass ich besondere einspiel-verfahren für unnötig halte)
wollte nur zum einspiel-verhalten ansich eine erfahrungsmeldung abgeben.
und zwar, dass mir der hörer nach 2-3 monaten gebrauch auch besser vorgekommen ist.
kann natürlich einbildung auch sein. aber dass diese kh's mit der zeit besser werden, liest
man ja immer wieder und ich würd das auch bestätigen. :daumen:
 
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Wohl wahr. a_fire_inside hatte ähnliches ja auch in seinem K701-Test hier im Forum geschrieben, weswegen ich auch auf die Idee mit dem Einspielen kam. Die Modelle haben jetzt alle immerhin einige Stunden Töne und Geräusche hinter sich, nachher wird dann weiter gehört und notiert, was sich getan hat.
 
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Ansonsten bestätigt dieser Fall immerhin sehr schön, dass der Klang nicht auf allein an den Frequenzverläufen festgemacht werden kann. :) (Sollte zwar bekannt sein, aber Konjunktiv.)
Ohja und wie.. Ich besitze seit fast einem Jahr die Shure SE 215 in-ears, und hab vor 4 Wochen etwa die Audio technica ATH M50s hier gehabt.
Obwohl die Shure ne ecke mehr bass haben, fand ich die ATH M50s so aufn ersten Eindruck ne ganze ecke "dumpfer"; und die Shure wesentlich klarer, aus welchen gründen auch immer.
Beim ATH M50s fand ich den Bass so richtig aufgedickt/aufgedunsen, und es war mir persönlich iwie zu viel.. So vom Eindruck, als wäre zu viel Bass da, verglichen mit anderen Teilen des Frequenzganges.
Bei den Shure SE 215 ist es überhaupt nicht so. Da finde ich die bassbetonung (wobei ich die nur unterwegs höre) ziemlich Ideal, sie sind wesentlich klarer, und es ist, als ob der Sound einfach ein natürlicheres und ausgewogeneres Gesamtbild abliefert.
Wobei dieser Eindruck "eigentlich" laut dem Frequenzverlauf überhaupt keinen Sinn ergibt :ugly:
http://graphs.headphone.com/graphCompare.php?graphType=0&graphID[]=1473&graphID[]=3251
 
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Da spielt es vermutlich eine große Rolle, dass die Frequenzverläufe mit diskreten Tönen erstellt werden, während bei Musik und ähnlichem ja stets verschiedene Frequenzen gleichzeitig spielen. Durch die Überlagerung kommt es ja zu viel komplexeren Verläufen, die eben nicht mehr unbedingt sauber reproduziert werden können. Einmal durch den generellen Verlauf und eben auch durch die mitunter entstehenden Phasenverschiebungen der Einzelfrequenzen. Headroom untersucht letzteres ja unter anderem mit dem 500 Hz-Rechtecksignal, um die zeitlichen Abweichungen darzustellen. Eventuelle Schwächen in der zeitlichen Aulösung fallen im Frequenzverlauf ebenso wenig auf (bzw. können gar nicht dargestellt werden). Ich glaub Dir auf alle Fälle gerne Deine geschilderten Höreindrücke. :)

Wie gesagt, ich find's ganz schön mal wieder die Bestätigung vor Augen geführt zu bekommen, dass man in Messwerte (besonders wenn man nicht alle hat) zu viel reinzudeuten. :) Wobei ich zukünftig trotzdem meinen Spaß daran haben werde, solche Diagramme zu lesen. :D
 
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