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Ein Server-System für daheim

TH_Loki

Schraubenverwechsler(in)
Guten Morgen zusammen,


Ich bin mir nicht sicher, ob das der richtige Bereich ist, falls nein bitte verschieben.

Folgendes:
Ich bin jemand, der sich Wissen gern praktisch erarbeitet. Ich bin Anwendungsentwickler, der auch eigentlich nur das kann. Hardware, Betriebssysteme oder Netzwerktechnik. Das Wissen in diesen Bereichen ist bei mir sehr beschränkt.

Nun das soll sich ändern, weil irgendwie gehört das ja auch zur Informatik dazu. Ich würde mir daheim gern einen Server hinstellen, einerseits um den Umgang mit dem obengenannten Dingen zu erlernen, aber auch für praktische Sachen wie:
  • Software darauf laufen lassen
  • Code/Daten sichern
  • Virtuelle Maschinen
Ich weiß auch noch nicht genau wohin das ganze irgendwann mal führen soll und wie groß es werden soll, deshalb wäre eine große Erweiterbarkeit sehr gut. Problematisch ist, ich habe aktuell nur ein MacBook zur Verfügung, da mein PC abgeraucht ist.
Ist es sinnvoller etwas zu mieten, oder das daheim hinzustellen (Strom ist kein Problem, läuft alles über Photovoltaik).
Da wäre noch die Frage ob einen Monitor anzuschließen erstmal einfach reicht dafür, oder ob ich ein weiteres Gerät benötige.
Da ich mich damit eben nicht auskenne, weiß ich nicht was ich dafür brauche, oder auch wie ich das ganze sicher halte, das ist allerdings ein anderes Thema.

Ich hoffe ihr könnt mir da helfen, auch wenn es etwas wirr geschrieben ist.

Viele Grüße,

Loki.
 

rabe08

BIOS-Overclocker(in)
Deine Angaben sind nicht sehr aussagekräftig (welche Software willst du laufen lassen z.B.). Ich denke aber, du entwickelst gerade noch das Szenario "mein Server" ;-). Daher sage ich einfach was zu meinem Setup:
Hardware:
*ASRock Board mit Atom D510 (2C/4T, 64 bit(!)) -> gebraucht 40€ inkl. PCIe-Sata-Karte
*Case SFF-Desktop Noname gebraucht von eBay, 10€ inkl. Netzteil und Versand
*4 GB RAM aus Bestand
*160GB 2,5" HDD für System aus Bestand
*3TB Storage WD 105€

Das Ding läuft bei mir seit 6 Jahren problemlos.

Lass uns ehrlich sein, für einen Server gibt es nur 1 OS: Linux. Ich habe ein headless Debian drauf, d.h. ohne GUI. Maus, Tastatur, Monitor werden nur für Erstinstallation benötigt, danach alles per SSH.
Dienste, die drauf laufen:
*Fileserver
*Mediaserver
*MediaWiki
*Virtualbox
*div. Anderes

Mit einer laufenden VM Memorynutzung immer unter 1 GB. Nur bei Updates wird das System gefordert, Regelbetrieb zieht kaum Ressourcen.
Mein Tipp: keep it simple, easy and cheap. Wenn sich ein usecase ergibt, bei dem du 64 GB RAM und 32 Cores brauchst, kannst du immer noch Geld ausgeben.
Generell: für die ersten Gehversuche würde ich immer ein lokales System empfehlen. Ein Mietsystem, egal ob v oder Iron bringt mehr Komplexität (Sicherheit z.B.). Dein Home-System hängt erstmal nur im lokalen Netz, da kannst du nicht viel falsch machen.
 
TE
T

TH_Loki

Schraubenverwechsler(in)
Vielen Dank und ja du hast den Nagel auf den Kopf getroffen, es steht alles sehr am Anfang und dadurch recht schwammige Aussagen, dazu kommt das ich jetzt keinen finalen Use-Case habe.
Ich denke auch das vor allem am Anfang ein kleines Setup ausreicht und falls notwendig hoffentlich nicht allzu schwer zu erweitern ist.
Das ich mir im lokalen Netz keine Sorgen um die Sicherheit machen brauche, beruhigt mich schonmal sehr.
 

Schori

Software-Overclocker(in)
Du könntest dir auch für ein paar € im Jahr einen Server mieten.
Ein Freund zählt 12€/Jahr für einen relativ langsameren Strato Server. Zum basteln reicht der aber aus. Für eine eigene Cloud nutzt er aktuell noch einen Raspberry Pi und HDD.
 
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