Man sollte allerdings nicht vergessen, dass v.a. die Software-Architektur einer Konsole, selbst wenn mittlerweile dort Chips aus dem PC-Bereich zum Einsatz kommen, doch deutlich sich von einem Feld-Wald- und Wiesen-PC unterscheidet und Entwickler dort jeweils mit einer fixen Kombination aus CPU/GPU, RAM, Chipsatz, Festspeicher usw. arbeiten und darauf hin optimieren können.
Sonst könnten Konsolen wie XBSX oder PS5 kaum mit angeblich so wenig Leistung unter der Haube flüssiges Gameplay bis hinauf zu 4k darstellen - und solange ich es nicht merke, ist es mir dabei völlig hurz, ob das in 30 oder 60 FPS stattfindet, weil am Ende nur die Darstellung auf dem Bildschirm und der Spielfluss zählen - und da ich zuhause den direkten Vergleich habe: ein FS2020 sieht auf einem 55" 4k OLED TV an der XBSX nicht schlechter aus, als am Gaming-PC mit RX6900XTXH und nem i7-11700k samt 64GB RAM, fetter NvME-SSD usw. - nur das Preisschild an diesem PC liegt bei ca. Faktor 6 im Vergleich zur XBSX. Das einzige, das mir an der XBSX aktuell fehlt ist VR-Support und eine breite (Treiber-)Unterstützung für USB-Eingabegeräte, die nicht speziell gechipped sein müssen, um einwandfrei zu laufen sowie eine durchgängige Maus-Tastatur-Unterstützung. Wenn das alles vorhanden wäre, bräuchte ich vllt. noch für 1..2 Racing und Flusi-Titel nen PC, die es halt (noch) nicht als Konsolenversion gibt.
Das FPS-Gehuber zudem macht halt auch zumeist die "Shooter-Masterrace" auf PC-Seite, die glaubt alles unter 144 FPS/Hz ist unspielbares Gestotter - wenn man denen erzählen würde, dass etwa im Flugsimulationsbereich teils mit FPS zwischen 30 und 45 etwa in VR durchaus kompetitiv geflogen wird, würden die sich wohl spontan übergeben...