Ebay und Amazon: Adidas verbietet ab 2013 den Verkauf von Produkten

schuhe kaufe ich gerne bei brands4friends. die haben da die unterschiedlichsten marken und eine auswahl die ich so nie finden würde. in den lokalen geschäftigen ist die auswahl meist sehr beschränkt und ähnelt sich sehr. b4f kommt mir da sehr gelegen. und bis auf ein einziges mal wo ein paar schuhe schöner gewesen wäre in einer kleineren größe hat es bis jetzt immer hingehauen.

*edit* btw der preis ist mir da auch erstmal egal. ^^
 
Na und ich kauf schuhe immer noch im Schuhgeschäft oder dann bei anderen Händlern mir total egal... scheiß Firmenpolitik
PS. gute Sneekers bekommste nur im Fachgeschäft ^^
 
Ein Trauerspiel ... dann bekommt Addidas am 2013 von mir kein Geld mehr.

Ja, ich kaufe Sportbekleidung NUR Online. Und warum ? In meiner Freizeit tage ich Nike, zum Handball und joggen Addidas.

du kannst auch weiterhin online kaufen. nur hald nich amazon und ebay ... sollte also kein Problem sein weiterhin online sich adidas sachen zu kaufen.
 
Schuhe bestellen is doch sowieso völlig behindert, ich mache mir doch nicht den stress die anzuprobieren und dann wieder zur post zulaufen.
Leute kauft schuhe im Fachhandel!!:daumen:
 
In meinen augen dient das nur dazu den Gebrauchtmarkt an dem Addidas nunmal keinen cent verdient aus zu booten
eine frechheit...ich kann immernoch selbst endscheiden ob ich meine sachen für die bezahlt hab weiterverkaufe oder nicht...meine meinung.
 
Hm, im Grunde muss Adidas da doch garnichts umsetzten. Eher Ebay und Amazon, die diese Angebote rausfiltern müssen. Ebenso alle anderen Händler dieser Art.
Adidas muss doch eigentlich nur mal vorbeischauen und beim Fund eines Produktes auf die Klingel schlagen.

Auf der einen Seite positiv für den Einzelhandel. Auf der anderen Seite ein gewagter Schritt, aber ich denke mal Addidas verdient sowieso mehr auf Seiten der Einzelhändler, als durch Verkäufe auf Amazon und Ebay. Denke mal sie machen das nicht ohne Grund!
Ebay, Amazon etc. müssen gar nichts filtern, außer sie treffen irgendein Abkommen mit Adidas (eventuell gegen Bezahlung seitens Adidas). Adidas muß schauen, dass seine Vertragspartner nicht auf diversen Plattformen Waren anbieten, nicht Amazon und Ebay.

hab nen ganzen Schrank voller Shirts, Polos, Hosen (jeans u. SPorthose), Schuhe und Trikots (OVP).... wollte die immer wenn der Schrank zu voll wird bei Ebay verkloppen :ugly:.

Werde mich wohl beeilen müssen
Betrifft dich als Privatperson genau 0.
Oder bist du nebenbei Händler der Adidas Produkte direkt von Adidas bezieht und diese vertreibt?
Adidas kann einer Privatperson gar nichts verbieten. Adidas kann aber seinen Partner Regeln für den Verkauf auferlegen (Shopgestaltung, Präsentation, Preisgestaltung d.h. keine Nachlässe auf Neuware etc..)

edit:
Genauso wenig kann Adidas den Gebrauchtmarkt damit eindämmen, außer (eventuell) sie treffen ensprechende Vereinbarungen mit den Betreibern der "Gebrauchtmarkt" Plattformen, was sicher nicht im Interesse von z.b. Ebay wäre.

Als Käufer eins Produktes kann ich damit machen was ich will (Verkaufen, Verschenken, Verbrennen etc..). Kein Hersteller kann mir das verbieten
 
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In meinen augen dient das nur dazu den Gebrauchtmarkt an dem Addidas nunmal keinen cent verdient aus zu booten
eine frechheit...ich kann immernoch selbst endscheiden ob ich meine sachen für die bezahlt hab weiterverkaufe oder nicht...meine meinung.

Hallo wer bitte schön kauft gebrauchte Schuhe e.c.t.... is a ekälhaft

Da kann ich ja gleich meine gebrauchten Socken ins INternet stellen.
Pfui Pfui Pfui!
 
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Einige Leute hier scheinen das Gelesene nicht zu verstehen:
Adidas will keinen Gebrauchtwarenmarkt einschränken. Das dürfen Sie gar nicht.

Mit dieser Maßnahme werden einerseits die Handelspartner und damit auch der Listenverkaufspreis als Preisindikator gestärkt, andererseits auch die Flut an Imitaten eingedämmt oder zumindest offensichtlicher gemacht.
Das spiegelt sich natürlich auch in der Marge der Beteiligten wieder, weil die Preisbildung dann wieder in den Händen von Adidas und den selektierten Handelspartnern ist - und nicht mehr so volatil wie früher. Derzeit kauft doch (hoffentlich) keiner nach Listenverkaufspreis.
In Zukunft wird der aber wieder das Maß aller Dinge sein, da außer einzelnen Privatanbietern, keiner mehr darunter anbieten kann und wird. (Genehmigte Sondereinzelaktionen ausgenommen)

Ein gewerblicher Händler, der Adidas Neuware vertreibt und gegen die Regularien von Adidas verstößt, wird keine Ware mehr bekommen. So einfach. D.h. Neuware von Adidas auf Ebay etc. wird es nur durch Privatverkäufer geben. Wer online Adidas kaufen will - muss das in Zukunft weltweit durch die Shops machen, die "Adidas-approved" sind - oder eben Gebrauchtware oder Einzelangebote.
Damit wird auch recht schnell transparent, wer Imitate verkauft. Das machen die OEM-Händler nämlich nicht - und die anderen fliegen auf, weil ja eigentlich keiner mehr große Posten an Neuware verkaufen kann.


Das kann sich nur ein sehr gefragter Markenartikelhersteller leisten - und ich bin mir sicher, andere werden dem Modell folgen, denn der Handel wird Druck aufbauen.
Die Maßnahmen treffen den Verbraucher also "nur" preislich - und Kaufen ist ein Akt der freien Willensentscheidung - entweder man tut oder man lässt es, keiner zwingt einen dazu.
 
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Hm, auf der Metaebene finde ich den Schritt absolut richtig und aus firmenstrategischer Sicht absolut nachvollziehbar, auf lange Sicht vielleicht sogar kundenfreundlich. :daumen:
Erklärung?
Durch diesen Schritt wird versucht zu verhindern, dass riesige Monopolisten entstehen, welche den Wettbewerb soweit im Keim ersticken, dass sie ihren Lieferanten (hier: Adidas) dann Bedingungen diktieren können. Im Grunde das, was bei den Haus- und Hofzulieferern großer Discounter heute schon regional passiert. Die produzierenden Unternehmen werden dadurch unter enormen Kostendruck gesetzt, Produktion ausgelagert, Arbeitsplätze gestrichen usw. usf.

Bei den hier anvisierten Internet-Firmen kommt noch hinzu, dass sie allein aufgrund der zentralisierten Lagerung und des globalen Vertriebs enorme Kostenvorteile (auch durch die Stückzahlen) gegenüber Konkurrenten mit lokalen Ladengeschäften haben und somit ein echter Wettbewerb durch die täglich stattfindenden "Sales" quasi nicht stattfindet.


Edit: Der Vollständigkeit halber: Dass ein gesunder Wettbewerb gut für den Kunden ist, sollte ich vielleicht noch erwähnen.

Damit hast du absolut recht, aber es ist einseitig betrachtet.

Wir haben einen dynamischen Markt und Wettbewerb, diese beiden Begriffe stehen für sehr mächtige Mechanismen. Adidas Produkte werden dadurch teurer als die Konkurenz und der Kunde wird häufger auf andere Produkte ausweichen. Damit schadet sich Adidas selbst, solange die die Konkurenz nicht mitzieht. Da muss noch mindestens Nike den selben Schritt gehen und darauf spekuliert Adidas wahrscheinlich. Aber Amazon wird jetzt erstmal bessere Konditionen mit Nike aushandeln, um Nike's Marge zu erhöhen und im nächsten Schritt Nike Produkte stark pushen.

Auf dem Markt überleben nur die stärksten und Adiadis hat starke Gegner.
 
Auch richtig, aber die Frage ist, wie weitsichtig Adidas' Konkurrenz hier agiert. Wollen Sie einen profitträchtigen Wettbewerb mit einem oder mehreren Konkurrenten oder sich zum Billiglieferanten reduzieren lassen, an dem nur noch der (Groß-) Händler bzw. Quasi-Monopolist verdient.
 
Also zunächst mal erstaunt es mich, wie heftig dieses Thema hier diskutiert wird, wo es doch herzlich wenig mit Hardware und Spielen zu tun hat :).

Den Versuch, Monopolbildung im Vertrieb entgegenzuwirken, sehe ich eher weniger. Dahinter dürfte schlichtweg der Versuch stecken, die Preise hoch zu halten. Gut, wenn die Kunden dann nicht auf andere Marken umschwenken, die man weiter online kaufen kann, mag die Rechnung aufgehen - aber ich zweifle, ob sich die Strategie technisch und wirtschaftlich wirklich durchhalten lässt.
 
Ich werde trotzdem hier und da was von Adidas kaufen. Die sind nicht ganz ohne Grund erfolgreich, auch wenn mir die Sachen oft zu teuer sind, wird man hier und da schwach. Blöd ist das aber schon, weil man aus dem Preiskampf etwas den Drive rausnimmt. Da bleibt dann nur die Auslandsorder.
Du kannst ja nach Feierabend die paar Kilometer in den Outlet fahren! Da stimmen die Preise! ;)
 
Die Frage ist dann eben auch, ob die Leute, die bisher über Amazon und ebay ihre Adidas-Produkte bestellt haben, dies auch bei Intersport usw. tun werden.
Ich glaube jeden Falls, dass sich Adidas damit selbst schaden wird. Gerade Amazon ist ein sehr beliebter, sehr bekannter Online-Store, den sehr viele Leute nutzen. Wäre nicht unwahrscheinlich, dass sich Adidas damit einige Kunden vergrault^^
 
Möglicherweise spielt da auch eine andere Preisgestaltung der anderen Länder mit rein die dort anbieten.
 
Nun ja, am Ende des Tages ist es das Produkt von Adidas, auch wenn das unschön sein mag.

Nö. Am Ende des Tages ist es ein Produkt von z.B. mir, dass ich privat bei eBay verkaufen möchte. Das mag mal von Adidas hergestellt worden sein, aber im Gegensatz zu Spieleherstellern, die nur noch nutzlose Lizenzen vermieten und einem dann gändigerweise Serverzugang gewähren, hat Adidias immer noch einen Gegenstand verkauft und der neue Besitzer kann damit machen, was er will.
Auf welcher Grundlage die eBay dazu verpflichten wollen, Angebote rauszufiltern, ist mir vollkommen schleierhaft. Sie haben kein Vertragsverhältniss mit eBay und einzelnen Händlern den Handel zu verbieten, dürfte sogar gegen Wettbewerbsvorschriften verstoßen. Das Maximum wäre imho, dass sie möchte-gern-professionellen-Adidias-Händlern qualitative Auflagen erteilen (z.B. "eigener Internetauftritt") - aber schon wenn sie die selektiv kündigen wollen, weil sie einfach weniger haben wollen, dürfte es schwierig werden. Weiß jetzt, nicht ob es da bei Kleidung, etc. extra Regelungen gibt, aber z.B. im PKW-Sektor bei Vertragshändlern gab es da schon Prozesse drüber. Ergebniss: VW&Co kündigen keinen Händlern mehr (sondern ändern die Mindestanforderungen an z.B. Showrooms halt im zwei Jahresabstand, bis der Händler kündigt :schief: )
Privatverkäufe zu verbieten, wie hier gefordert, geht doch sehr weit darüber hinaus.


Hm, auf der Metaebene finde ich den Schritt absolut richtig und aus firmenstrategischer Sicht absolut nachvollziehbar, auf lange Sicht vielleicht sogar kundenfreundlich. :daumen:
Erklärung?
Durch diesen Schritt wird versucht zu verhindern, dass riesige Monopolisten entstehen, welche den Wettbewerb soweit im Keim ersticken, dass sie ihren Lieferanten (hier: Adidas) dann Bedingungen diktieren können. Im Grunde das, was bei den Haus- und Hofzulieferern großer Discounter heute schon regional passiert. Die produzierenden Unternehmen werden dadurch unter enormen Kostendruck gesetzt, Produktion ausgelagert, Arbeitsplätze gestrichen usw. usf.

Hier musst du aber aufpassen, wie die Marktverhältnisse sind - denn die Abhängigkeiten können in viele Richtungen bestehen und jedesmal ausgenutzt werden. In Anbetracht von unzähligen Sportartikelherstellern und sehr großen Marken sehe ich hier die Gefahr eher in Gegenrichtung: Der Hersteller diktiert den Händlern die Bedingungen (was, über Kosten, dann ganz schnell oben genannte Folgen hat) und wer nicht spurt, der hat in Zukunft halt eine riesen Lücke im Sortiment und somit massive Wettbewerbsnachteile.
Ein besseres Beispiel als Discounter wären hier wohl Fast-Food-Franchises, die ihre Restaurantbetreiber bis zum geht nicht mehr terrorisieren können.
Und imho macht Adidas hier gerade genaus das: eBay erlaubt es Privatleuten, unsere Produkte im nicht-normierten Markenshop-Umfeld zu verkaufen? Gar zu eigenen Preisvorstellungen? RAUS!!!

Bei den hier anvisierten Internet-Firmen kommt noch hinzu, dass sie allein aufgrund der zentralisierten Lagerung und des globalen Vertriebs enorme Kostenvorteile (auch durch die Stückzahlen) gegenüber Konkurrenten mit lokalen Ladengeschäften haben und somit ein echter Wettbewerb durch die täglich stattfindenden "Sales" quasi nicht stattfindet.

Das ist aber ein allgemeines Problem des Einzelhandels - er kann halt preislich kaum konkurrieren. Dafür kann er andere Stärken haben (gute Beratung, direktes Ausprobieren, Kleinkram der keine Bestellung rechtfertig, zum sofort-mitnehmen, anschauliche Warenpräsentation,...). "kann"...
 
Ich kann das völlig nachvollziehen. Wenn eine Marke nicht verkauft werden darf, können darüber auch keine Produktfälscher ihre Waren vertreiben und gerade bei populären Marken wie Adidas ist der Anteil an Fälschungen auf Plattformen wie vor allem eBay aber auch Amazon sehr hoch.
 
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... dann würden wir in Zukunft unser gebrauchtes Zeug wieder per Annonce oder auf dem Flohmarkt verkaufen. Finde ich jetzt nicht weiter schlimm. Vor eBay ging das ja auch ;)
 
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