AW: Ebay Gebühren
wollte ebay nicht eh mit dem Privatkunden aufhören und es nur noch als normaler Verkauf haben? ist vllt der erste schritt ^^
Jepp, das kommt einem auch so vor. Ich habe in den über 10 Jahren bei Ebay auch schon einiges erlebt.
Viele liegen mit Ihrer Vermutung, das Ebay fast nur noch außschließlich gewerbliche Händler unterstützt, ziemlich richtig. Ich nutze zum VERKAUF andere Plattformen evtl. auch die Ebay Kleinanzeigen. Beim Kaufen nutze ich lieber "richtige" OnlineShops und für Kleinkram wie Kabel, Zubehör für Haushaltsgeräte oder Kleinkram bis max. 50€ Für größere Beträge nicht mehr.
Die Einforderung der Gebühren stehen in ihrer Höhe und zeitnahen Fälligkeit seitens Ebay in keinem Zusammenhang mehr mit den Supportleistungen und Hilfe bei Problemen wenn keine wirkliche Kommunikation mit dem anderen Ebayer möglich ist, ob nun als gewerblich/privat, Käufer/Verkäufer. Es muss ja der "riesen Apparat" der hinter Ebay steckt bezahlt werden, nicht die "reine Nutzung" der Plattform selbst.
Von den "negativ-Rachebewertungen" ganz zu schweigen, wenn dir einer defintiven Schrott angedreht hat, das Geld schon hatte und keinerlei Einsehen hatte. Nachrichten an Ebay werden nur mit Standard Mails mit Verweis auf die Kommunikation mit dem anderen Vertragspartner beantwortet. Bekommt der dahin eine negative, vergibt er aus Rache auch eine, obwohl für ihn die Sache (Verkauf) positiv mit Geldeingang erledigt ist. Meinetwegen kann Ebay soviel Gebühren verlangen wie sie wollen. Vielleicht spekulieren die immer noch auf die fast schon Spielsuchtähnlichen Gefühle die in einem Bietenden aufsteigen, wenn er etwas entdeckt was er unbedingt haben will und so über sein Limit geht und dem Verkäufer insbesondere Ebay höhere Beträge einbringt, als er wohl überhaupt ausgeben wollte.
Mit PayPal habe ich auch nichts am Hut, da spülen die auch eine Menge Geld in Ihre Taschen. Jeder Euro der irgendwo in Ihrem System unterwegs ist, bildet sich eine große Kapitale Masse die Zinsen abwirft. Schließlich wird das Geld ja nicht am gleichen Tag weitergegeben, da ist PayPal mit dem groß vorgeschobenen Käuferschutz ja irgendwie beispielhaft: ist Ware OK beim Kunden angekommen, wird der Betrag freigegeben und überwiesen (das dauert ein paar Tage). Geld das irgendwo liegt, wirft für die Geldinstitute immer Zinsen ab, für Privatkunden sieht das schon mitunter etwas schmaler aus, bishin zu den Steuern die der Endkunde für Zinsen bezahlen "darf". Logischerweise verwaltet sich das ganze bei PayPal auch nicht automatisch und es muss auch dort ein ziemlicher Verwaltungsapparat bezahlt werden.
Wen wundert denn dann die andauernde Preisschraube nach oben?

Ebay ade - PayPal noway
Die "besten Zeiten" hat Ebay schon seit Jahren hinter sich gelassen.
EDIT:
Musste gerade lachen, auf Ihrer eigenen Hauptplattform kümmert sich Ebay selbst kaum bis fast garnicht darum, wenn es um den Betrug unter Ebayern geht. Aber bei den Kleinanzeigen "poppt" dann mal so ne nette Einblendung auf:
Schützen Sie sich vor Betrug:
Handeln Sie in Ihrer Nachbarschaft! Das verhindert 99% aller Betrugsversuche.
Treffen Sie sich mit Ihrem Handelspartner und übergeben Sie Ware und Geld vor Ort
Überweisen Sie kein Geld vorab!
Vor allem Betrüger verlangen Vorkasse. Die persönliche Übergabe und Bezahlung beim Abholen ist für Käufer und Verkäufer die sicherste Art zu Handeln, da Betrüger keine Ware verschicken, nachdem Sie Geld überwiesen haben.
Aber die Möglichkeit Auktionen "abzuschirmen" durch Rücknahme eines zu hohen Gebotes kurz vor Auktionsende, war selbst nach Bekanntmachung noch lange möglich. Auch der zu leichte Passwort/Logindatenklau würde öffentlich bekannt... usw.
Also dieses Unternehmen sollte jetzt nicht groß was von Sicherheit erzählen...
Also der Kleinanzeiger von Ebay ist bei mir auch gerade "gestorben". Schade Zweite Hand "Online" ging immer reibungslos, da der Service Online nicht mehr besteht (jetzt Quoka), werde ich mich woanders umsehen müssen.
Ich bin kein Freund davon immer alles gleich wegzuschmeißen, z.B. ist hier vor ca. 3 Monaten ein Drucker "verreckt", Drucker Sperrmüll, aber das Netzteil ist noch vorhanden. Beim Hersteller muss man tief in die Tasche greifen wenn eines benötigt wird (ich sag nur HP!!).