E10 - Der neue Kraftstoff

Tankt ihr E10?

  • Ja, ich tanke E10

    Stimmen: 18 12,2%
  • Nein, ich tanke E10 nicht

    Stimmen: 103 70,1%
  • Nein, ich tanke Diesel

    Stimmen: 19 12,9%
  • Sonstiges (evtl. erläutern)

    Stimmen: 7 4,8%

  • Umfrageteilnehmer
    147
Wieso Folgekosten?

Weil die Ölwirtschaft erhebliche Folgekosten verursacht, wie eigentlich jeder sehen bzw. Blinde hören solllten :huh:

Nein, damit bestrafst du nur wieder die Leute, die auf ein auto angewiesen sind und viel fahren müssen. Kaufanreize für sparsamere Autos z.b. nachlässe beim Kauf oder der Steuer usw. sind da der bessere Weg, sofern man das unbedingt so machen möchte.

Ich bestrafe lieber Leute, die einem ökologisch/ökonomisch inakzeptablen Berufsbild nachgehen, als dass ich alle bestrafe oder gar diese Leute zu Lasten aller anderen belohne.


Durch die Begrenzung des Flottenausstoßes auf XX gramm CO2, werden die Konzerne ja schon gezwungen sparsamere Autos an den Mann zu bringen.

sparsamere: Ja.
sparsame: Bei den derzeitigen Werten definitiv nicht.

Man muss die Konzerne nur dementsprechend bestrafen, wenn sie sich weigern in richtung Effizienz zu gehn ;)

Und wie geht das besser, als wenn du dafür sorgst, dass derartige Fahrzeuge von niemandem mehr gekauft werden?

Bei den Stromkonzernen müsste man das gleiche tun, einfach sagen ok ihr dürft eure AKWs weiter benützen unter der bediengung das bis zum jahr bla bla soviel % eures Stromes mit Erneuerbaren Energien erzeugt werden und wenn nicht kostet es saftige Strafen ;)

Die Erfahrung lehrt: Wenn dann jetzt zahlen lassen und ihnen anbieten, das Geld hinterher zurückzuzahlen. Sonst warten die einfach auf die nächste Regierung, die die Regelun abdreht.
Ich persönlich halte derartige starre Regelungen in einer Marktwirtschaft aber für vermeidens wert. Die sorgen nur für Spannungen in Grenzbereichen und stiften zu Vermeidungsstrategien an. Wenn man ein System hat, dass direkt die Folgekosten in Rechnung stellt, dann führt dass eher zu einem grundlegenden Wechsel.
(Bestes Beispiel ist ja E10 selbst: Ziel ist es, denn Durchschnittsausstoß unter "XXX g/km" zu drücken. Ergebniss ist ein riesen Chaos an den Tankstellen,... . Hätte man das wesentlich sinnvollere Ziel "CO2 Ausstoß minimieren" in einem dem Martk angepassten Verfahren umgesetzt, also einfach eine CO2-Abgabe auf Ölimporte erhoben, dann hätten die Mineralölkonzerne zur Rettung ihrer Gewinne eine Informationskampagne gestartet, an deren Ende die Leute alles unterhalb von E50 als pures Gift betrachtet hätten. Und eine passende Preisgestaltung, bei der alte Sorten deutlich teurer sind, wäre auch automatisch gefolgt, ohne dass man noch großartig Rabatte oder ähnliches vorschreiben müsste.)
 
Und wie geht das besser, als wenn du dafür sorgst, dass derartige Fahrzeuge von niemandem mehr gekauft werden?

Ist eigentlich ganz einfach.
100% Aufschlag auf den Kaufpreis bei Fahrzeugen, die außerhalb eines bestimmten Grenzwertes CO² ausstoßen.
(Porsche hätte dann ein riesen Problem, ebenso wie Mercedes)
Und ich rede nicht vom Flottenverbrauch, sondern von jedem einzelnen Fahrzeug.
 
Weil die Ölwirtschaft erhebliche Folgekosten verursacht, wie eigentlich jeder sehen bzw. Blinde hören solllten :huh:

Und wo ist der Rest von Meiner Aussage, wenn du nur den Anfang zitierst macht das imo keinen sinn...

Weil du meiner Meinung nach noch schlimmere Folgekosten hast bei dem Anbau der benötigten "Lebensmitteln" in den von mir genannten Ländern ;)

Also nichts mit jeder sieht es :D


Ich bestrafe lieber Leute, die einem ökologisch/ökonomisch inakzeptablen Berufsbild nachgehen, als dass ich alle bestrafe oder gar diese Leute zu Lasten aller anderen belohne.

Wieso soll ein Berufsbild inakzeptabel sein, wenn man nicht direkt neben der Firma usw. wohnt? Das ist schon eine sehr einseitige Sichtweise um es milde auszudrücken...


Und wie geht das besser, als wenn du dafür sorgst, dass derartige Fahrzeuge von niemandem mehr gekauft werden?
Übertreiben brauch man es auch nicht, 1 Sportwagen hat trotzdem eine bessere CO2 Emission als 100 Kleinwaagen, dann kannst du und quanti auch gleich jeden Hybrid verbieten..... den die sind wenn man es genau betrachtet auch alles andere als Umweltschonende Fahrzeuge.

mfg

Bärenmarke
 
Durch die Begrenzung des Flottenausstoßes auf XX gramm CO2, werden die Konzerne ja schon gezwungen sparsamere Autos an den Mann zu bringen. Man muss dann nur noch für die Masse anreize schaffen vermehrt diese Autos zu kaufen, was denk ich durchaus machbar ist.
Ich hab zwar auch lieber ein paar ps mehr, aber für den großteil dürfte das irrelevant sein.

Und wieso gönnst Du anderen nicht, was Du selbst gerne möchtest?
Man muss die Konzerne nur dementsprechend bestrafen, wenn sie sich weigern in richtung Effizienz zu gehn ;)
Strafen sind immer der schlechteste Motivator. Sowohl in der Wirtschaft wie auch in persönlichen Beziehungen. Das führt nur zu Frust. Wieso sollte man die Leute nicht tun lassen, was sie gerne möchten? Ich bin ein wirklich scharfer Gegner staatlicher Einmischung in die ganzen Dinge, die den Staat gleich überhaupt nichts angehen. Der Staat kann in aller Regel überhaupt nichts besser als der Markt. Wer das denkt, setzt auf das Pferd, das direkt Richtung Untergang galloppiert.

Bei den Stromkonzernen müsste man das gleiche tun, einfach sagen ok ihr dürft eure AKWs weiter benützen unter der bediengung das bis zum jahr bla bla soviel % eures Stromes mit Erneuerbaren Energien erzeugt werden und wenn nicht kostet es saftige Strafen ;)
Bei AKWs ist das Problem doch, daß von ihnen gewisse mehr oder weniger wahrscheinliche Gefahren ausgehen. Die Gefahren werden aber durch die Produktion von Strom aus anderen Quellen weder geringer noch größer.
Aber naja sinnvolle Lösungen finden und Politik passt halt nicht zusammen.
Das sind ja auch keine sinnvollen Lösungen.

Wieso soll ein Berufsbild inakzeptabel sein, wenn man nicht direkt neben der Firma usw. wohnt? Das ist schon eine sehr einseitige Sichtweise um es milde auszudrücken...

Das ist eben die typische Intoleranz der Ökos. Leben und leben lassen hat in diesem Weltbild keinen Platz.

Übertreiben brauch man es auch nicht, 1 Sportwagen hat trotzdem eine bessere CO2 Emission als 100 Kleinwaagen, dann kannst du und quanti auch gleich jeden Hybrid verbieten..... den die sind wenn man es genau betrachtet auch alles andere als Umweltschonende Fahrzeuge.

Hybridfahrzuge sind unter diesem Gesichtspunkt tatsächlich der letzte Schrott. Aber Du darfst den Leuten, die so vehement dafür argumentieren, nicht böse sein. Sie sind verblendet und wissen es eben nicht besser. Das ist zwar schade, aber Du kannst es nicht ändern. Nichts ist schwieriger für den Menschen, als seine eigenen Überzeugungen in Frage zu stellen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und wo ist der Rest von Meiner Aussage, wenn du nur den Anfang zitierst macht das imo keinen sinn...

Weil ich dazu schon vor geschätzt zwei Seiten meine Meinung geschrieben habe. Zusammenfassung:
Auf landwirtschaftliche Erzeugnisse, die im Ausland zu Bedingungen produziert wurden, die innerhalb der EU aufgrund ihrer Umweltschädlichkeit verboten oder mit Auflagen belegt sind, sollten mit entsprechenden Strafzöllen belegt werden (die dann idealerweise in Umweltschutzprojekte der Entwicklungshilfeministerien fließen müssten - aber allgemein bin ich kein großer Freund zweckgebundener Abgaben). Dabei mache ich aber keinen Unterschied zwischen Indonesischen Palmöl oder argentischen Rindfleisch.

Wieso soll ein Berufsbild inakzeptabel sein, wenn man nicht direkt neben der Firma usw. wohnt? Das ist schon eine sehr einseitige Sichtweise um es milde auszudrücken...

Das geb ich durchaus zu - aber ich hab auch kein Problem damit, meine Sicht auf die Auswirkungen für die Allgemeinheit zu beschränken. Die hat in einer Gemeinschaft nunmal eine gewisse Priorität. Und ich will so ein Verhalten ja auch nicht verbieten. Ich sehe nur nicht ein, wieso man auf Leute besondere Rücksicht nehmen sollte, die auf dem Rücken aller leben.

Übertreiben brauch man es auch nicht, 1 Sportwagen hat trotzdem eine bessere CO2 Emission als 100 Kleinwaagen, dann kannst du und quanti auch gleich jeden Hybrid verbieten..... den die sind wenn man es genau betrachtet auch alles andere als Umweltschonende Fahrzeuge.

Ich will nichts verbieten. Wenn jemand der Meinung ist, sich Luxus XYZ leisten zu können: Bitte. Soll er, wenn ers wirklich kann, Sozialausgleich ist an anderer Stelle besser aufgehoben. Ich will nur, dass er auch wirklich die Kosten zu spüren bekommt. Wenn jemand der Meinung ist, dass ein Sportwagen sein ein und alles ist - okay. Wenn jemand der Meinung ist, dass zwei Karibikurlaube pro Jahr sein müssen - gerne. Aber sie sollen nicht verlangen, dass jemand, der ne Runde durch Mitteldeutschland radelt, einen Teil der Folgekosten übernimmt. Jedem die Last, die er verursacht. Die FDP würde das vermutlich Leistungsgerechtheit nennen, wenn sie es denn vertreten würde.
Deswegen bin ich ja auch gegen ein Verbot von Sportwagen, Zwangsabschaffung alter Autos, Förderung oder Verbot von Hybriden oder staatlich finanzierte Elektroautos (die auch nur den Strom- und Autokonzernen, aber nicht der Umwelt helfen). Das Ziel ist es nicht, bestimmte Autos rumfahren zu lassen, das Ziel ist ein regenerativ tragbarer Energieverbrauch. Das erreicht man am einfachsten, in dem man Energie die Bedeutung verleiht, die sie haben sollte und das läuft im Kaptialismus über den Preis. Wie dann jeder einzelne seine Ausgaben und seinen Verbrauch minimiert, bleibt ihm überlassen. Die einen werden ihr Haus isolieren, die anderen ein sparsames Auto fahren - warum sollte der Staat sowas vorschreiben? Gerade die Einmischung bei Neuwagen ist extrem schwachsinnig. Davon profitieren die, die perfekt das umsetzen, was man eigentlich will (und gar kein Auto mehr nutzen) gar nicht und diejenigen, die das genau Gegenteil machen und alte, große Spritsäufer weiterhin fahren, haben nicht den geringsten Nachteil.
 
Der Beweis ich verbrauche mit E10 weniger Benzin btw kein Aprillscherz es ist erst der 31.

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hier nochma zum nachschauen: http://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/432327.html

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Hi!

Ich hab' kein Auto - aber: wenn ich eins hätte, würde mir E10 nicht in den Tank kommen!

Außerdem tut man damit der Umwelt keinen Gefallen.
Ist ein reines Rechenexempel:

  • Auto verbraucht 10Liter E5 auf 100km - davon sind 9,5Liter Mineralöl und 0,5Liter Biodiesel
  • Auto verbraucht 10% mehr bei E10 statt E5. Also verbraucht es 11 Liter E10 auf 10km.
    Davon sind nun 9,9Liter Mineralöl und 1,1Liter Biodiesel - also habe ich 0,4Liter mehr an Mineralöl verbraucht, als vorher: damit tue ich der Umwelt garantiert keinen Gefallen!
    Dazu kommt ja noch, dass beim E10-Auto die Intervalle für den Motorölwechsel halbiert werden sollen - also muss ich statt alle 5 Jahre jedes Jahr 5 Liter Mineralöl verbraten und habe auch hier der Umwelt keinen Gefallen getan.
Für mich ist noch ein anderer Grund wichtig: Essen gehört auf den Tisch und nicht in den Tank.
In Indonesien stehen hunderttausende von Menschen vor dem Nichts, weil die Konzerne ihnen das Land weg genommen haben, um dort Palmöl für Biosprit anzubauen - Entschädigung? Fehlanzeige!
Die Menschen in Indonesien können sich oftmals kein Fett mehr leisten, weil wegen dem Biospritanbau die Preise zu hoch sind.

Die letzten Urwälder Indonesiens sollen für den Biospritanbau abgeholzt werden!

Wo wird damit der Umwelt ein Gefallen getan?

Auch in der Bundesrepublik wird Getreide immer teurer, weil die Bauern lieber Raps für Biodiesel anbauen - oder das Getreide zu Biodiesel verarbeitet wird.

Sorry, aber: was soll der Scheiß?


Die Frage, ob ein Auto E10 verträgt, ist in meinen Augen nur eine Randerscheinung.

Grüße

Jochen
 
Auto verbraucht 10Liter E5 auf 100km - davon sind 9,5Liter Mineralöl und 0,5Liter Biodiesel

In E5 ist überhaupt kein Biodiesel :lol: . OK man kann es auch leicht mit Ethanol verwechseln da ja beide Worte mit einem "E" beginnen :D .

Auto verbraucht 10% mehr bei E10 statt E5. Also verbraucht es 11 Liter E10 auf 10km.

Wo hast du denn den Quatsch her? Du gestehst netterweise Ethanol den gleichen thermischen Wirkungsgrad wie Wasser zu. Das ist falscher als falsch.

Dazu kommt ja noch, dass beim E10-Auto die Intervalle für den Motorölwechsel halbiert werden sollen - also muss ich statt alle 5 Jahre jedes Jahr 5 Liter Mineralöl verbraten und habe auch hier der Umwelt keinen Gefallen getan.

Auch das ist falsch.
Der Longlife Intervall bleibt erhalten.

Für mich ist noch ein anderer Grund wichtig: Essen gehört auf den Tisch und nicht in den Tank.
In Indonesien stehen hunderttausende von Menschen vor dem Nichts, weil die Konzerne ihnen das Land weg genommen haben, um dort Palmöl für Biosprit anzubauen - Entschädigung? Fehlanzeige!

Es müssen nicht zwingend für den Verzehr gedachte Pflanzen vergoren werden. Aber ein guter Anfang wäre es Ethanol zum Verzehr zu verbieten.
Denn wo kommen wir hin wenn irgendwelche Schnappsnasen meinem Wagen den Sprit wegsaufen :ugly: .

Die Menschen in Indonesien können sich oftmals kein Fett mehr leisten, weil wegen dem Biospritanbau die Preise zu hoch sind.

Die letzten Urwälder Indonesiens sollen für den Biospritanbau abgeholzt werden!

Wo wird damit der Umwelt ein Gefallen getan?

Und das alles wegen uns?
Hmm, man hätte annehmen können das die USA als weltgrößter Verbraucher von Bioethanol einen größeren Einfluss als Deutschland haben sollte. Und vor allem da sie es schon seit bald 20 Jahren verwenden. Nur dort macht keiner so einen Aufstand.
 
Ich verstehe den Zeitintervall nicht so ganz. Bei meinem Auto ist das von Laufleistung und Fahrweise abhängig. :ka:

Ist bei meinem nicht anders. bis zu 30tkm bis zum ersten Ölwechsel und bis zu 60tkm bis zur ersten Inspektion, eben "Longlife".
Daran ändert sich weder was durch E5 noch E10.

Das Argument mit den häufigeren Ölwechseln begründet sich darauf das Ethanol zu mehr Wasser verbrannt wird. Was an sich ja auch stimmt. Die Frage ist nur wieviel mehr Wasser man erzeugt mit E10 im Vergleich zu E5. E5 wird pro Liter zu 1.200 g Wasser (unter anderem) verbrannt. Womöglich was ja jemand zu wieviel Wasser E10 verbrannt wird. Wer's weiß gewinnt eine Leckmuschel.
 
Mein Golf II hab ich damals mit E85 befüllt, lief einwandfrei. Hab im Moment zwar kein Auto, aber würde E10 nicht tanken, sofern der Preis dem von E5 entspricht. Wenn E10, dann soll es auch weniger kosten.
 
[X] Nein, ich tanke E10 nicht

Die Plörre können die Staatsoberhäupter in ihre Kiste Füllen, aber mein Nissan Sunny verträgt es nicht, daher kann ich es nicht Tanken und zum anderen WILL ich es auch gar nicht Tanken. Ist sowieso alles nur Geldmache da man die Leute so schön im Unklaren lässt und man daher bei Super und Super+ Abkassieren kann.:daumen2:
 
Hi!
In E5 ist überhaupt kein Biodiesel. OK man kann es auch leicht mit Ethanol verwechseln da ja beide Worte mit einem "E" beginnen.
Ob ich nun 'Biodiesel' schreibe oder 'Biosprit' ist doch egal.
Du hast aber recht: "Biosprit" wäre richtig gewesen.
Ab davon ist in E5 auch Biosprit - das Ethanol wird nämlich aus Pflanzen gewonnen. Oder wo kommt bei Dir Ethanol her, aus Mineralöl?

Ich zitiere mal Wikpedia.org:
Ein in Deutschland umstrittener Ottokraftstoff ist E10, mit einem Ethanol-Anteil von maximal 10 %. Die Beimischung von geringen Mengen in Benzin, beispielsweise 5 % Ethanol, wie derzeit in Deutschland durchgeführt, wird nicht als Ethanol-Kraftstoff bezeichnet, sondern als Benzin. Nach der europäischen Norm EN 228 ist eine Beimischung von Bioethanol zu herkömmlichem Benzin von bis zu 5 % zulässig (E5). Normale Benzinmotoren können ohne Modifikation mit E5 betrieben werden.​
Im Klartext: E5 enthält Bioethanol - und nun erkläre mir mal, wo zwischen "Bioethanol" und "Biosprit" der Unterschied ist!

Auch das ist falsch.
Der Longlife Intervall bleibt erhalten.
Das sehen aber viele Motorenhersteller anders: es wird zumeist ganz klar empfohlen, den Ölwechselintverall zu halbieren.

Es müssen nicht zwingend für den Verzehr gedachte Pflanzen vergoren werden. Aber ein guter Anfang wäre es Ethanol zum Verzehr zu verbieten.
Denn wo kommen wir hin wenn irgendwelche Schnappsnasen meinem Wagen den Sprit wegsaufen

Das ist ja wohl absoluter Schwachsinn, was Du da schreibst. Und 'ne Frechheit menschenverachtender Sorte, wie ich sie selten lesen musste!
Wenn ich das lese, bin ich mir sicher, dass Du auch bei Grün über 'nen Fußgängerüberweg fährst, den eine alte Frau nicht verlassen konnte.
Und das begründest Du dann so: "was läuft die Olle da rum, wo ich grün habe?"

Es mag ja sein, dass man Ethanol nicht trinken sollte.
Wenn aber landwirtschaftliche Flächen statt zum Anbau von Essen zum Anbau von Ethanol - auch die Rohstoffe für's Ethanol müssen ja wohl angebaut werden, oder kommen die aus dem Nichts? - benutzt werden, um Dein Auto zu betanken, finde ich das schlichtweg sinnlos oder eine Zumutung.
Zumindest für die, welche von diesen Flächen leben müssen, ist das schlichtweg lebensfeindlich.
Aber wenn Dir Dein Auto lieber ist, als das Leben eines Indonesiers.....



Und das alles wegen uns?
Hmm, man hätte annehmen können das die USA als weltgrößter Verbraucher von Bioethanol einen größeren Einfluss als Deutschland haben sollte. Und vor allem da sie es schon seit bald 20 Jahren verwenden. Nur dort macht keiner so einen Aufstand.
Ja - alles wegen uns.
Bei den Amis hat's kaum Biosprit - und auch in den anderen europäischen Ländern gibt's das kaum.
Deutschland zeigt da mal wieder diesen Scheiß voreilenden Gehorsam.
90% des in Indonesien erzeugten Biosprits gehen nach Europa - und davon 90% in die BRD.
Und abgesehen davon: ist das 'ne Entschuldigung?
Wenn schon die Amis so blöde sind, müssen wir das dann auch sein?
Fakt ist: seit bei uns so auf Biosprit gesetzt wird, geht das mit der Abholzung in Indonesien im dreifachen Tempo voran.

Klartext: Du tankst denen das Essen weg!
Kleb's Dir doch auf's Auto: "Hauptsache, ich kann Auto fahren - sollen doch die Anderen sehen, was sie Essen"

Das sind Tatsachen, die sich nicht weg diskutieren lassen - Du kannst ja mal hier den Trailer sehen.
Oder hier eine Kurzfassung.


Ich hab's mir beides angesehen - es entspricht dem, was auch in der NDR-Reportage gezeigt wurde.
Und wenn Dir das nicht reicht, kann ich Dir die Reportage gerne auf DVD brenne und zuschicken.

Hier findet sich auch einiges.

Ich habe nix gegen Biosprit - wenn er aus Reststoffen (Holzabfälle, Stroh, Biomüll(Biotonne), altem Speisefett (Pommesbude), meinetwegen auch Sperrmüll - Möbel, Spanplatten) gewonnen oder zu diesem Zweck auf freien Flächen angebaut wird.

Aber: wenn für den Biosprit die letzten Urwälder - die für das Weltklima immens wichtig sind - abgeholzt werden und Millionen von Menschen die Existenzgrundlage entzogen wird, dann hat's ein Ende.

'Nachhaltig' sind da nämlich nur zwei Dinge:

  • der Verlust der Urwälder - die lassen sich nämlich nicht wieder Aufforsten
  • die Gewinne einiger weniger
Ich weiß, das wird die Biospritanhänger nicht von ihrem falschen Weg abbringen.
Aber vielleicht sollte man mal bedenken, was da wirklich hinter steckt - und mal über den Tellerrand sehen.

Grüße

Jochen
 
Zuletzt bearbeitet:
Grundsätzlich gilt:
Hab Ihr ein ziemlich neues Auto, braucht Ihr euch keine Sorgen zu machen.
Sowohl die Kraftstoffleitungen also auch die Dichtungen können diesen Kraftstoff vertragen.
Der Motor hat ebenfalls keine Probleme damit, da in der heutigen Zeit alle Daten durch den Datenbus erfaßt und angepaßt werden (Zündung, Kraftsoffmenge, Kraftsoffdruck, Einspritzzeit usw.).
Die Frage ist immer nur, was als neueres Auto gilt.
Ganz sicher sein kann man bei Auto die jetzt max. 3 Jahre sind, davor gibt es nämlich immer mal wieder ausnahmen.
So oder so sinkt der Nutzungsgrad der Motoren aber trotzdem leicht, d.h. weniger Leistung / mehr Verbrauch, auch wenn das bei vielen Motoren nur leicht der Fall ist.

Bei älteren Autos gilt Vorsicht, hier können sich Schläuche und Dichtungen auflösen und der Motor sollte ggf. an den neuen Kraftstoff angepaßt werden.

Schön zu sehen ist sowas bei Prüfstandsläufen, der Trend je älter das Auto, desto größer der Unterschied bei den Messungen, ist deutlich zu sehen.
Von den Werten der Abgase vor ohne Anpassung der älteren Motoren mal ganz abgesehen.

Und dann kommt da noch das Problem mit den Ventilsitzen auf, da teilweise die Temperaturen zu hoch werden und selbst LPG taugliche Ventilsitze an ihre Grenzen kommen.
 
Ob ich nun 'Biodiesel' schreibe oder 'Biosprit' ist doch egal.

Natürlich wäre das egal, da beides falsch ist :lol: .
E steht in dem Zusammenhang für Ethanol. Bio braucht man da nicht dazu schreiben, da Ethanol in der Regel sowieso aus Pflanzen gewonnen wird.

Das sehen aber viele Motorenhersteller anders: es wird zumeist ganz klar empfohlen, den Ölwechselintverall zu halbieren.

Beispiele wären in dem Zusammenhang ganz schön.

Das ist ja wohl absoluter Schwachsinn, was Du da schreibst. Und 'ne Frechheit menschenverachtender Sorte, wie ich sie selten lesen musste!
Wenn ich das lese, bin ich mir sicher, dass Du auch bei Grün über 'nen Fußgängerüberweg fährst, den eine alte Frau nicht verlassen konnte.
Und das begründest Du dann so: "was läuft die Olle da rum, wo ich grün habe?"

Na, die Tabletten nicht genommen? Oder wie kommst du darauf irgendwelche kranken Geschichten mit mir auszudenken?

Es mag ja sein, dass man Ethanol nicht trinken sollte.

Kann sein? Es ist die zweit gefährlichste Droge weltweit.

Wenn aber landwirtschaftliche Flächen statt zum Anbau von Essen zum Anbau von Ethanol - auch die Rohstoffe für's Ethanol müssen ja wohl angebaut werden, oder kommen die aus dem Nichts? - benutzt werden, um Dein Auto zu betanken, finde ich das schlichtweg sinnlos oder eine Zumutung.
Zumindest für die, welche von diesen Flächen leben müssen, ist das schlichtweg lebensfeindlich.
Aber wenn Dir Dein Auto lieber ist, als das Leben eines Indonesiers.....

Wie sagt man so schön? Wenn man keine Ahnung hat, dann einfach mal .....

Ethanol muss man nicht unbedingt aus "Döner mit alles" gewinnen. Algen bieten sich dafür an. Spezielle Züchtungen werden derzeit getestet um einen Kerosin Ersatz für Flugzeuge zu erzeugen. Genauso wird es auch für PKWs, sprich Bezinersatz, laufen.

Ja - alles wegen uns.
Bei den Amis hat's kaum Biosprit - und auch in den anderen europäischen Ländern gibt's das kaum.
Deutschland zeigt da mal wieder diesen Scheiß voreilenden Gehorsam.
90% des in Indonesien erzeugten Biosprits gehen nach Europa - und davon 90% in die BRD.
Und abgesehen davon: ist das 'ne Entschuldigung?
Wenn schon die Amis so blöde sind, müssen wir das dann auch sein?
Fakt ist: seit bei uns so auf Biosprit gesetzt wird, geht das mit der Abholzung in Indonesien im dreifachen Tempo voran.

Ja lieber "sauber" Erdöl fördern und durch Pipelines jagen bei denen 10% "Schwund" vorkommen. Schau dir mal die Landschaft in den entsprechenden Ländern an wo das Öl überall rumsupt und die Natur zerstört.
Ethanol ist die Lösung. Nur halt eben nicht aus Lebensmitteln.

Klartext: Du tankst denen das Essen weg!
Kleb's Dir doch auf's Auto: "Hauptsache, ich kann Auto fahren - sollen doch die Anderen sehen, was sie Essen"

Gähn. Polemik auf Hilfsschülerniveau :daumen2: .
 
Natürlich wäre das egal, da beides falsch ist :lol: .
E steht in dem Zusammenhang für Ethanol. Bio braucht man da nicht dazu schreiben, da Ethanol in der Regel sowieso aus Pflanzen gewonnen wird.
Ach, dann ist aus Pflanzen gewonnener Treibstoff kein 'Biosprit'?
Merkst Du noch was?

Na, die Tabletten nicht genommen? Oder wie kommst du darauf irgendwelche kranken Geschichten mit mir auszudenken?
Jetzt ganz vorsichtig - ich habe lediglich Dich zitiert!
Im Post 152 schreibst Du selbst - DU und kein anderer - folgendes (Zitat!):
"Aber ein guter Anfang wäre es Ethanol zum Verzehr zu verbieten.
Denn wo kommen wir hin wenn irgendwelche Schnappsnasen meinem Wagen den Sprit wegsaufen"
Das IST Dein Spruch - nicht meiner.




Wie sagt man so schön? Wenn man keine Ahnung hat, dann einfach mal .....
Wenn man keine Argumente hat und die eigenen Argumente widerlegt sieht, wird man bissig, wie?
Macht aber Deine Aussage keinen Deut besser., sondern spiegelt nur Deine Frechheit (oder Dummheit?) wieder.

Ethanol muss man nicht unbedingt aus "Döner mit alles" gewinnen. Algen bieten sich dafür an. Spezielle Züchtungen werden derzeit getestet um einen Kerosin Ersatz für Flugzeuge zu erzeugen. Genauso wird es auch für PKWs, sprich Bezinersatz, laufen.
Das kann seit - ich wusste es noch nicht.
Aber ich wollte auch nur eine mögliche und sinnvolle Quelle für Biosprit - ob nun Ethanol oder was anderes - aufzeigen.



Ja lieber "sauber" Erdöl fördern und durch Pipelines jagen bei denen 10% "Schwund" vorkommen. Schau dir mal die Landschaft in den entsprechenden Ländern an wo das Öl überall rumsupt und die Natur zerstört.
Ethanol ist die Lösung. Nur halt eben nicht aus Lebensmitteln.
Da stimme ich Dir - teilweise - zu: Ethanol gerne, aber nicht aus Lebensmitteln und auch nicht auf Flächen, die andere Menschen zum Leben brauchen.
Und schon gar nicht auf den Flächen aus den letzte Urwäldern der Erde.


Gähn. Polemik auf Hilfsschülerniveau :daumen2: .
Das sagt der Richtige!

Ich zitiere Dich nochmal:
"Denn wo kommen wir hin wenn irgendwelche Schnappsnasen meinem Wagen den Sprit wegsaufen"
Und ich erwidere nochmal:
"Klartext: Du tankst denen das Essen weg!
Kleb's Dir doch auf's Auto: "Hauptsache, ich kann Auto fahren - sollen doch die Anderen sehen, was sie Essen" "



Alles klar?
So, und jetzt mal 'nen anständigen Ton - mit Argumenten statt Polemik.

o. G.

Jochen
 
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