E-Auto Q4 E-Tron: Audi-Fahrer entdeckt Paywall

Und jetzt habe ich halt einen unsterblichen Hybriden von den Japanern seit 11Jahren (damals mit 50k Km), auch mal einen Service gemacht nach 8Jahren nichts. Was soll man da machen, den werf ich natürlich nicht einfach so weg.
Darf ich fragen Welchen?
Ich überlege mir auch einen Hybriden zu holen, vermutlich einen Corolla TS. Der muss dann bis zur Rente reichen.
 
Solche Umbauten werden seit wenigstens 10-15 Jahren praktiziert und mittlerweile gibt es mehrere darauf spezialisierte Anbieter. Man muss sich aber im klaren sein, dass alte Fahrzeuge weder viel Platz für Akkus noch ein Fahrwerk für deren Gewicht hat. Beim eClassics Bulli tauschen sie beide Achsen komplett aus und verstärken den Boden mit einer riesigen Metallplatte, um etwas ID.3-Technik unterzubringen, beim E-Type Zero gab es reichlich Motor und Getriebe, die man gegen 40 kWh austauschen konnte, ohne dass das Gesamtgewicht steigt. Aber bei ein 800-kg-Kadett, zumal wenn das Getriebe drin bleiben soll, dürfte sich wohl in den Kreis der zahlreichen Umbauten mit unter 30 kWh, möglicherweise sogar unter 20 kWh Batteriekapazität einordnen und dementsprechend nur bei sehr zahmen Gasfuß weiter als 150 km fahren können.
Das mit so nem "einfachen" Umbau keine 500km drin sind sollte klar sein und die Firma zielt ja auch auf den Stadtflitzer ab 150-200km. Solche Umrüstungen mit 400km+ dürften erst interessant werden wenn die Akkus nochmal deutlich leichter und stärker werden.
Platz unter der Motorhaube sollte genug sein für Motor und Steuerelektronik sein.
Was den Akku angeht hab ich jetzt keine Ahnung was da so 30kwh wiegen, aberdas sollte sich in Grenzen halten.

Mir persönlich würde ein E-Auto mit 200km Reichweite vollkommen ausreichen, wenn es endlich ne Infrastruktur gäbe die jemandem ohne eigenes Haus ein Wohnungs nahes laden ermöglichen würde.
Aber habe ich weder zuhause noch auf Arbeit ne Ladesäule in der Nähe. Und nach 9-12 Stunden Arbeit hab ich kein Bock 2mal die Woche 2 Stunden vorm Aldi oder in nem Ladepark rum zu gammeln.

Dieser E-Bulli ist aber eher ein Luxus Umbau um mal zu zeigen was geht. Akku im Unterboden integriert und neues Fahrwerk mit Scheibenbremsen für modernes handling. Würde ich aber auch nehmen. :D
 
Solange es die viel beschworene Infrastruktur mit Ladesäulen an jedem Waldparkplatz nicht gibt, ist eine gewisse Mindestreichweite halt unverzichtbar. 200 km Reichweite, und das war die obere Grenze des genannten, bei langsamer Fahrweise unter guten Bedingungen (= Oldtimer-Cruisen) entsprechen am Worst-Case-Ende der Skala 50 km Aktionsradius im Winter, wenn man auch mal 100-130 km/h fahren möchte. 30 km Radius, wenn man von den kleineren Batterien ausgeht. Das ist dann wirklich nur noch ein EInkaufswagen/"Stadtauto", aber für so enges Aufgabenspektrum würde ich erst einmal moderne Leichtfahrzeuge angucken. Die dürften günstiger als Umbau und Erhalt eines Klassikers sein, sie sind dank der kompakteren Abmessungen praktischer und im Vergleich zu einem Kadett C könnten die sonst viel kritisierten Komfort- und Sicherheitsmerkmale sogar besser ausfallen.

Zum Gewicht der Akkus selbst veröffentlichen die Hersteller leider nur selten Zahlen, aber die meisten laufen so auf 50 g pro Wh für das komplette Akkupaket hinaus. Eine einache Nachrüstbatterie ohne Crashschutz und ohne Temperierung/Schnellladefähigkeit könnte theoretisch leichter ausfallen, denn die eigentliche Chemie macht nur einen Teil der Masse aus. Aber umgekehert haben Einfassung und Halterung bei einem kleinen Akku einen überproportional größeren Anteil als bei den 100-kWh-Topkonstruktionen. Bei 30 kWh, was für 100 bis 150 km WLTP-Reichweite auf dem Papier reichen dürfte (real eher 50-100 km, je nach Tempo), würde ich bereits von 150 kg ausgehen. Da Elektromotor und Leistungselektronik nebst Halterahmen nur wenig Gewicht gegenüber kleinen Verbrennermotoren sparen, kann man das bei Beibehaltung des Getriebes nahezu 1:1 von der Zuladung abziehen und sollte es fahrdynamisch auch bei Bremsen und Seitenhalt berücksichtigen.

(Für Jaguars XK-Motor + Getriebe aus dem E-Type spucken 30 Sekunden googlen um die 350 kg aus, was rund 300 kg ab Kardanwelle für den E-Antriebsstrang inkl. 40-kWh-Akku beim Zero-Umbau ergibt.)
 
Darf ich fragen Welchen?
Ich überlege mir auch einen Hybriden zu holen, vermutlich einen Corolla TS. Der muss dann bis zur Rente reichen.
Der allseits bei Taxifahrern beliebte und unter Proleten verhasste Prius 2005 Jahrgang (Prius2).

Ich habe auch schon unter 4,7L Verbrauch geschaft. Das "Papier/Hersteller" schreibt 4,8L , ein Normalo macht wohl 5,4 und seit meine Freundin fährt ist er permanent über 6L.

Autofahren ist eben sehr Persönlichkeitsabhängig !!!
 
Ich hab mich jetzt noch nicht so groß mit der elektro Mobilität auseinander gesetzt, da ich aktuell eh keine 30-60 tausend € für einen neuen Stromer über hab. Aber wenn von den versprochenen Reichweiten im realen Leben nur die Hälfte rum kommt ist das wahrlich nicht das gelbe vom Ei.

Werd ich wohl hoffen müssen das mein Diesel lange genug durchhält und bezahlbar bleibt bis sich der Umstieg lohnt.
 
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