Um das Fazit vorweg zu nehmen: Für uns hat es doch tatsache gereicht.
Den Brenner kaufte ich bei einem Einzelhändler gleich bei mir um die Ecke. 29.95 löhnte ich. Gebaut wurde er wohl in 2011 und ist von Samsung. Naja, der liebe Einzelhandel halt. Da er es lieber heute als Morgen erledigt haben wollte war es mir dann auch egal, dass ich nun 5€ mehr für ein Gerät bezahlt habe was schon 2 Jahre auf dem Markt ist. Außerdem fiel mir auch keine Technik der letzten Jahre ein, die zwingend einen neuen Brenner voraussetzen würden.
Vor dem Kauf des Brenners sind wir natürlich erst einmal nach Rohlingen schauen gegangen. Beim Saturn machte sich Ernüchterung breit. Nicht ein Packen LightScribe CDs hatten die da -.- . Na gut, dann mal beim Medimax vorbei schneien und siehe da, dort gab es dann ein 10er Packung von Verbatim. Danach Zu Freak Computer (dem Einzelhändler) den Brenner kaufen und dann ging es ab nach Hause.
Brenner fix eingebaut und Software geladen. Haben alles mit der Nero Suite erledigt. Nero Burning Rom in der 15 tägigen Testversion zum brennen und Nero Cover Designer als Freeware für das bedrucken mit LightScribe.
Das einrichten des Labels mit dem Cover Designer ging recht flott von der Hand, was aber auch damit zusammen hing, dass mein Freund schon eine schönes Bild vom letzten Flyer da hatte, was optimal auf die CD passte.
Dann ging es ans drucken. Eine halbe Stunde hat es gebraucht obwohl das Programm immer weniger anzeigte und sich immer wieder bei der Dauer korrigierte. Effektiv war es aber die halbe Stunde.
Die Spannung stieg...
Und wir waren positiv überrascht : )
Ihm gefiel es richtig gut. Er war begeistert und hätte am liebsten noch mehr CDs mit anderen Farben gesehen. Ich fand es nicht schlecht, obwohl es ruhig noch etwas Kontrastreicher hätte sein können.
Wir hatten uns um 10Uhr an diesem Tag vor der Einkaufspassage getroffen und gegen 12Uhr die erste Versandfertige CD in der Hand. Nun ging aber erst die eigentliche Arbeit los... er hatte noch Termine und ich fing an zu brennen.
Gute 7 Stunden später war Ich dann mit dem ersten packen fertig. Von 10 CDs wurden 7 Stück richtig bedruckt und gebrannt. 2x hat der Brenner sich einfach verdruckt und 1x brannte er die Audiospur nicht richtig. Mit allen Einstellungen und testen der CDs kam Ich schon auf eine gute 45h pro CD.
Ich war danach schon etwas geschafft. Das ständige hoffen, dass der Druckvorgang diesmal klappt kostete schon Nerven und in den 7h war der Rechner auch komplett belegt, weil ich den Prozess nicht mit einer parallel laufenden Anwendung gefährden wollte.
Als dann am Abend mein Freund nochmal rum kam und er das Ergebnis des Tages dann sah, war er vollends zufrieden. Die 7 Stück reichen, wie sich heraus stellte, wohl erstmal eine ganze Weile. Da es wohl eher die Ausnahme als die Regel ist, dass ein Club extra noch eine Demo als Audiocd haben will. Des weiteren sollte so eine Demo auch nur ein Ausschnitt und eine Momentaufnahme den ein wirklichen Produktes sein. Da wohl auch bald neue Aufnahmen an stehen, fand er es gut so kleine Auflagen spontan nach Anfrage und Bedarf abzuarbeiten.
Abschließend bleibt zu sagen, dass ich mit viel Zeit und nerven vielleicht 20 Stück von selbst machen würde, alles darüber macht denke ich keinen Sinn wenn man auf die Ausbeute achtet. Doch für uns hat es sich gelohnt. An einem Tag 2 Probleme gelöst. Ich habe nun endlich wieder einen Brenner und er hat seine Demo CDs : )
Nur schade, das ich nach der Auseinandersetzung mit dem Thema das Gefühl nicht los wurde, dass es sich um ein aussterbendes Feature zu handeln scheint...