Diesel-Fahrverbote: Erste Hardwarenachrüstungen vorbestellbar.

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Jetzt mal vernünftige Vorschläge auf den Tisch...
 
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Jetzt mal vernünftige Vorschläge auf den Tisch...
Eine grundsätzlich nachhaltigere Landwirtschaft.;)

Die Bauern müssen immer mehr und immer billiger produzieren, die Folge sind immer größere Anbauflächen, die günstig wirtschaftlich gehalten werden müssen. Wofür? Damit der Hauptteil hiesige Supermärkte und Discounter im Laden verramschen dürfen und der Rest nach Afrika geschippert werden darf?
Nicht nur der Flächenfraß ist enorm, auch das Artensterben ist inzwischen jenseits von Gut und Böse - es heißt ja immer, wenn man den Fluss trockenlegen will, darf man nicht die Frösche fragen. Tja. Und wenn du Glyphosat versprühst, darfst du nicht die Bienen fragen.;)
 
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Wenn du mir jetzt verrätst wie nachhaltige Landwirtschaft dabei hilft die Gleise der Bahn Unkrautfrei zu halten wäre ich dir echt dankbar. Das einzige was mir dqzu einfällt ist, dass du die Hälfte überlesen hast ;)
 
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Da ich in ellenlangen und thematisch ausufernden Threads wie diesem nur recht fragmentiert lese, bin ich jetzt nicht permanent über alles im Bilde, was gerade das spezifisch diskutierte Thema ist, sorry.

Aber auch hier gäbe es Alternativen, man müsste die Gleisbetten halt öfter reinigen.;)
 
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Und wenn der Zug öfter Verspätung hat fahren die Leute doch weiter mit dem Auto oder man findet genug Leute die das Nachts machen.
 
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Schreib doch einfach wie schnell das Ding ist ;)
 
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Echt jetzt. Jedes einzelne Mal, wenn man mit dir eine Diskussion anfängt, schlägt man sich damit herum, die Basics stundenlang immer und immer wieder zu wiederholen

Retoure. Man sollte meinen, dass du irgendwann die Grundlagen von Diskussionskultur verinnerlichst. Und sei es nur um die Forenregeln einzuhalten.

Von SPON zur TAZ. Die nächste Eskalationsstufe ist dann die KAZ? Wie oft denn nun eigentlich noch? Kannst oder willst du die Problematik einfach nicht verstehen?

q.e.d.

Das Problem der Bezugsstudien ist so fundamental, dass jeder, der einen Kurs wie "Methoden der Statistik I" erfolgreich besucht hat, qualifiziert ist, das Kartenhaus einstürzen zu lassen.

Es geht hier aber darum, ein neue Kartenhaus aufzubauen. Wie ich schon erwähnt habe: Man darf alles anzweifeln. Aber aus begründeten Zweifeln als solche folgt nur bei möglichen Risiken für Leib und Leben ein Handlungsbedarf (und das wäre in diesem Fall in Richtung strenger Grenzwerte), ansonsten nur der Bedarf nach mehr Forschung. Wer darüber hinaus eine Lockerung von Grenzwerten fordert, argumentiert ohne jede Datengrundlage für weniger Schutz in einer unklaren Situation. Das ist schlicht verantwortungslos.

Wenn dir das nicht reicht,...

Danke für das Zitat respektive den Link. Die, wie ich mit Nachdruck festhalten möchte, entgegen deiner Aussage beide bislang nicht in diesem Thread waren. Da gab es nur deine Behauptungen und behaupten kann man viel, wenn der Tag lang ist.

Frei nach dem Motto:

"Naaaa Jungs?! Wat meinter denn? 50? 100? 1000?"

Die WHO hat auf Basis medizinisch gefestigte Daten einen 1-h-Kurzzeitgrenzwert bei 200 µg/m³ festgelegt. Möchtest du diesen wissenschaftlich angreifen? Wenn nicht (und dafür fehlen definitiv ein paar Daten) sind deine "100? 1000?" wohl blanke Polemik, denn niemand setzt 24/7/52-Belastungen bei 50% dessen an, was nach 60 Minuten schon als unsicher gilt. Genaugenommen sind die gewählten 20% schon recht hoch gewählt, wenn keine zusätzlichen Informationen zu den Reparaturmechanismen des Körpers ("vollständige Kompensation aller Wirkungen binnen 5 h") vorlagen. Zum Vergleich: Wenn man Wiki trauen kann, erachtet die (österreichische) Feuerwehr 15 mSv ionisierende Strahlung während eines Einsatzes von ein paar Stunden als akzeptabel. Die langfristige im Jahresmittel akzeptable Belastung liegt aber nur bei 0,06 mSv pro Tag, also 0,5% statt 20%.

Ist er das? War es nie. Dieser Thread dient(e) zu... lies doch zumindest mal die Überschrift der Threads, in denen du postest...

Mea culpa. Ich dachte tatsächlich, es ginge bei den initial erwähnten Nachrüstungen vor allem um die Partikelfilter.
Der wichtigere Teil des Themas ist der Staub dennoch.


Wenn die Lesebrille mal wieder nicht auffindbar war, hättest dir zumindest den von Don-71 geposteten ZDF-Beitrag ansehen können.

Ob und wie weit ich meine Lebenszeit auf Videos verschwende, die gewisse Zeitgenossen ohne nähere Angaben als sehenswert erachten, bleibt wohl mir überlassen. Wer wichtige Argumente hat, hat die hier zu posten.

Er teilt seine Beobachtungen mit. Das ist sein gutes Recht.

Du solltest genauer darauf achten, mit welchen fragwürdigen Aussagen du hier aufgetreten bist. Es ging nicht darum, ob er ein Recht hat Beobachtungen mitzuteilen (hat er. Ob die Form angemessen ist müssen die Entscheiden, an die sein Massenrundschreiben ging.), sondern darum, dass er sich anmaßt, über seine Beurteilung alter Studien hinaus Empfehlungen für neue Regelungen (lockern) zu geben, projeziert was sonst passiert (Aufstände auf der Straße) und überdies Unterstellungen zur Arbeitsweise weltweit aller Mitglieder eines ganzen Forschungsbereiches äußert. Das macht er, egal wie oft du es stumpf leugnest oder auf entsprechende Argumentationen mit Ausflüchten reagierst.

Nicht mal die Öko-Warrior von SPON wagen es.

Beispiel:

Und so definiert sich dann eine Papierkorbstudie.

Hast du die Studien im Original gelesen oder beziehst du dein Wissen von SPON? (Dann lieber noch Taz...)
Ich habe mir mal probehalber ein paar angeguckt. Und siehe da: Nüscht. Selbst die ach-so-schlimme-Ausgangsstudie spricht nur von einer Assoziierung und "Hinweis auf". Sie erhebt nicht den Anspruch, eine Kausalität gefunden zu haben.

Papierkorbstudie? Nö. Papierkorbberichterstattung über stinknormale Medizinerstudien. Die sind aus Sicht von Natur- oder Ingenieurswissenschaftlern in ihrer Belastbarkeit oft wenig zufriedenstellend weil nicht experimentell, aber das ist ein grundsätzliches Problem und es heißt noch lange nicht, dass sie falsch sind. Mehrheitlich fahren wir wohl ziemlich gut mit den aus ihnen gezogenen Schlüssen, wie die Fortschritte bei Heilung und Gesundhaltung von Menschen in den letzten Jahrzehnten nahelegen.


Du glaubst vieles zu wissen. Und du scheinst nicht zu wissen, wo der Unterschied zwischen beidem liegt.

Es ist faktisch unmöglich, in jedem für das eigene Fachgebiet relevanten Bereich alle Studien zu kenne und aktiv zu begleiten. Man hat vielleicht 2-3 Themengebiete, bei denen man die Veröffentlichungen konstant im Blick behalten kann. Es ist faktisch auch für einen "Experten" (wie auch immer man einen solchen definiert) nicht möglich, auf jede Veröffentlichung zu reagieren und in die Detailprüfung zu gehen.

Wie er sein Fachgebiet definiert, bleibt ihm überlassen. Aber im Rest der Wissenschaft geht man davon aus, dass ein "Experte" auf seinem Gebiet (Köhler über sich selbst) eine "Schlüsselstudie" (Köhler über die, die er als voreingenommene, unwissenschaftliche Manipulatoren brandmarkt) nicht zwei Jahrzehnte lang verpennt. Ich bin kein Mediziner und kann nicht beurteilen, wie dicht die Paperschwemme in einzelnen Bereichen ist. Aber wenn ein 3750 mal direkt zitiertes Paper, dass als Grundlage für 1,5 Jahrzehnte weitere Forschung in diesem Bereich diente, komplett an einem vorbei geht, dann würde ich sagen man hat einen anderen Tätigkeitsschwerpunkt und sollte sich nicht als Experte für diesen anderen Bereich titulieren.

Eigentlich ist seine Kritik auch kein "Diskussionsbeitrag".
Nur inhaltliche Kritik bedingt die Diskussion. Der Nachweis methodischer Fehler schrottet die Studie.

Es ist aber kein Nachweis methodischer Fehler. Es ist eine bunte Mischung aus Kritik an einem politischen Prozess (der keinen Anspruch auf Wissenschaftlichkeit erheben kann, aber auch keine Zeit hat, auf diese zu warten) und Vorwürfen gegenüber Forschern, deren Methoden er verzerrt darstellt und deren Erkenntnisse er als fehlerhaft und voreingenommen bezeichnet. Was, wie oben schon erklärt, selbst dann nicht gerechtfertigt wäre, wenn die von ihm postulierten Fehler in dem Maße vorliegen, wie er behauptet. Selbst dann wären die Ergebnisse nur fragwürdig und Abweichungen der Realität in beide Richtungen denkbar, aber nicht einmal diesem Anspruch wird sein Pamphlet gerecht.

Weil er nur der Bote ist und diesem naturgemäß viel Misstrauen entgegenschlägt.

Und das zu Recht. Seine Beiträge weisen all die Merkmale auf, die er anderen vorwirft: Schlussfolgerungen werden unzureichend belegt. Fakten postuliert, für die keine Nachweise erbracht werden. Legitimation wird sich selbst gegeben, offensichtlich persönliche Interessen geleugnet. Das heißt bei ihm ebensowenig, dass er Unrecht haben muss, wie es das bei anderen bedeuten würde, wenn seine Darlegungen richtig wären. Aber bis auf weiteres ist er nur jemand der von sehr hoher, selbst gegebener Warte herab motzt.

Ergo muss ein unabhängiger Dritter die Aufgabe der Endgültigen Bewertung übernehmen. Ist ja nun auch nicht so, als hätte noch niemand auf der Welt ein Gutachten bei Dritten in Auftrag gegeben. Dieses Konzept sollte einen gewissen Bekanntheitsgrad genießen.

Es ist nur ungewöhnlich, dass vor so einer Forderung zu einem Rundumschlag ausholt und allen in der einschlägigen internationalen Wissenschaftsgemeinschaft aktiven vorwirft, sie wären voreingenommen und unwissenschaftlich. Wenn man nach Köhler geht, gibt es ja niemanden "unabhängigen".

Auch muss jemand, der Fehler aufdeckt, nicht gleichzeitig auch noch irgendein anderes Gegenmodell oder eigene Gegenstudien präsentieren.
Wenn Fehler erst dann benannt werden dürften, wenn man eine eigene Lösung präsentieren kann, bestünde das in der Anwendung befindliche Wissen zu ~80% aus unkorrigierten Falschaussagen.

Das stimmt. Aber wenn jemand konkrete Änderungen als Reaktion auf seine Fehlermeldung fordert, dann sollte er dafür (Gegen)Studien präsentieren, die denn die richtige Richtung für die Korrektur belegen. Und zwar sorgfältiger, als es die kritisierten Studien getan haben. Köhler macht aber nur a): Er sagt, alle anderen haben Unrecht. Und b) "die Fahrverbote müssen" weg postuliert er dann einfach. Selbst wenn man seine Kritik teilt steht also das Bauchgefühl von hunderten Experten auf diesem Gebiet gegen das Bauchgefühl von einem, der Jahrzehnte später mal einen Blick drauf geworfen hat.
Wenn man mangels harter Erkenntnisse auf Basis von Bauchgefühlen eine politische Entscheidung treffen muss, welche der beiden Gruppen ist dann deiner Meinung nach das kleinere Übel?

Zumal sie Opfern dieser Stoffe im Arbeitsalltag nie begegnen (ja nicht mal begenen können), da sie nur in statistischen Hochrechnungen aufgrund falscher Studienableitungen existieren.

Für jemanden, der allenthalben anderen Leuten vorwirft, 0 Ahnung von wissenschaftlichem Arbeiten zu haben, ist es erbärmlich wie oft du Faktenbehauptungen zu deiner eigenen Aussage nach unklaren Sachverhalten aufstellst :daumen2:

Du kannst die Aussagen gerne einfach gegenchecken? Herrgott, man bietet sogar an, auf Nachfrage die einzelnen Punkte mit Literatur zu belegen. Diese Option scheinen auch einige Verlage genutzt zu haben. Anschrift und Email-Adresse wurden extra mit der Stellungnahme veröffentlicht.
Auch im Paper Köhlers wird am Ende ein Literaturverzeichnis geführt.
Deutsches Ärzteblatt: Archiv "Feinstaub und Stickstoffdioxid (NO<sub>2</sub>): Eine kritische Bewertung der aktuellen Risikodiskussion" (21.09.2018)

Ich habe, wie von mir ausdrücklich geschrieben (bei wem wolltest du "Textverständniss" nochmal kritisieren?), in Köhlers Literaturliste reingeschaut. Und in die Unterschriftenliste. Und was ich da vorgefunden habe, eignet sich eben nicht um die Position, die du hier vertrittst, zu untermauern. Die unterschriebenen Ärzte können keine Expertise zur Diskussion vorweisen. Die kritisierten epidemologischen Studien täuschen keine Kausalitäten vor. Die UNO-Studie erhebt keinen Anspruch auf Wissenschaftlichkeit, sondern nur darauf Erkenntnisse der Wissenschaft bestmöglich auszuwerten, um Entscheidungsträgern überhaupt eine Entscheidungsgrundlage für nun einmal anstehende Entscheidungen liefern zu können. Und andere wissenschaftliche Studien, die in eine andere Richtung weisen, legen selbst Kritiker wie du auf Nachfrage nicht vor. Weil es sie scheinbar nicht gibt. Warum wohl?

Ich habe leider keinen Zugang zu den einschlägigen medizinischen Journals und Registern.

100% der Quellenlinien, die ich im Rahmen dieser Debatte überprüft habe, sind frei zugänglich. Du hast einen Internetzugang? Wenn ja, dann hast du Zugang zu medizinischen Journals.
(Wenn "Nein" erwarte ich keine weiteren Ausfälle von dir :P)

Es ist schwerlich nachzuvollziehen, ob du mich versehentlich Missverstehst oder einfach nur Missverstehen möchtest.
Natürlich hatte ich nicht den NOx-Grenzwert mit dem Grenzwerten für Diesel gleichsetzen wollen.
Dass Diesel, die im Alltag mehr als vorgeschrieben emittieren, zwangsläufig auch zu den Überschreitungen der letztendlich willkürlich festgelegten NOx-Grenzwerte beitragen, ist selbsterklärend.

Das ist nicht nur nicht selbsterklärend, das ist sogar grundlegend falsch. Und da braucht man auch keinen Ex-Auto-Ingenieur um das zu verstehen. Zielwerte für Emissionen pro gefahren Kilometer haben sehr wenig mit Grenzwerten für die Belastung in einem Gebiet zu tun. Zwischen beiden stehen Luftaustausch, Zersetzung und vor allem Verkehrsdichte und andere Emitenten. Du kannst auch mit einem offenen Tanklaste (ehemals voller) Lachgas durch Husum fahren, trotzdem werden die NO2-Grenzwerte nicht überschritten werden. Umgekehrt werden selbst die vorschriftsmäßigsten 6d-Temp-Diesel (und -Benziner!) binnen kürzester Zeit die Grenzwerte in größtenteils geschlossenen Räumen reißen. Und diverse Industrieprozesse können das gleiche Ziel ganz ohne ein einziges Auto erreichen.

Ich gebe aber zu, insgesamt habe ich (man beachte die Uhrzeit des Beitrags) an dieser Stelle unsauber formuliert. Passiert den Besten.

Kein Problem. Aber in Bezug auf Köhler liegst du auch in Neuformulierung daneben. Köhler hängt sich an den 40 µg/m³ auf, die für Wohngebiete gelten. Nicht an den 80000 µg/km von Euro6. (Spontane Überschlagsrechnung: 0,9 bar effektiver Ansaugdruck, 1,6 l, 4 Zylinder, 2000 U/min bei Tempo 50, CF RDE 2,1 => 200 µg NO2-Emission pro m³ angesaugter Luft. Höchstwahrscheinlich zusätzlich zu dem, was in der angesaugten Luft schon drin war. Damit das gesamte Volumen einer 16 x 20 m Häuserschlucht während eines Berufsverkehrs einmal durch so einen Motor gesaugt wurde, müssten 350 Autos vorbeifahren. Auf einer Haupteinfallsstraße dürfte ein vielfaches dessen unterwegs sein.)

Ist eben immer die Frage nach der Relevanz der eigenen Blase. Hier im Forum sind auch sicherlich 80% der User (und vielleicht sogar deren Freunde) recht gut über Hardware informiert. Rückschlüsse auf die Bevölkerung lässt das aber so nicht zu.
Dann vielleicht so: der mediale Aufschrei vermittelte zumindest den Eindruck, dass nicht alle Diesel-und Nichtdieselbesitzer vollumfänglich vorgewarnt waren.

Das war definitiv nicht der Fall. Die Frage ist halt nur: Haben sie daran eine Teilschuld?
Ich bin kein Autonerd und auch wenn ich mich sehr für Umweltschutz interessiere, so doch eher für die Meere und abgelegene Räume. Also Naturschutz, nicht die Gesundheit von Stadtbewohnern. Trotzdem weiß ich spätestens seit der Jahrtausendwende, dass die offiziellen Testzyklen und die daraus gewonnenen Ergebnisse für den Arsch sind. Ein bekannter pfeift auf die Umwelt und erachtet 20 l / 100 km als akzeptablen Verbrauch, denkt bei "3 l Auto" grundsätzlich nur an Hubraum. Er weiß seit den 90er, dass die offiziellen Testzyklen und die daraus gewonnenen Ergebnisse für den Arsch sind. Nutzer von Auto-Bastel und -Tuning-Foren scheren sich einen Dreck um die gesetzliche Regelungen, solange der TÜV ihre Karre nicht stillegt, und wissen mindest seit den 0er Jahren, welche Motoren trotz "Einhaltung der Grenzwerte in offiziellen Tests" rauchen wie ein Schlot. Die einzigen (vielen), die scheinbar ahnungslos waren, sind diejenigen, die sich nie mit Autos beschäftigt haben. Nie mit Gesundheitsschutz. Die nie hinhören, wenn Umweltverbände auf Probleme aufmerksam machen. Kurz: Leute, die ihr ganze Wissen über Autos und sinnvolle Verkehrspolitik aus den Anzeigen von Autokonzernen beziehen. Die sind jetzt logischerweise überrascht. Aber haben die auch ein Recht, empört zu sein?

*seufz* Ein hypothetisches Szenario zur Veranschaulichung, ist ein hypothetisches Szenario zur Veranschaulichung, ist hypothetisches Szenario zur Veranschaulichung...
Ich versuche es schon so einfach wie möglich zu machen und dann so was.

Versuch zur Abwechslung mal etwas richtig und sorgfältig zu machen. Mit deinen Annahmen darüber, was deine Mitmenschen verstehen können und was sie selbst ohne auch nur ein spezifisches Stichwort heraussuchen, liegst du eh ständig daneben.

Du denn etwa nicht? Keinen Eindruck hinterlassen? Achso, du warst nie in der Forschung/Lehre. Woher soll das Netzwerk dann auch kommen.

Ich bevorzuge es, mein Wissen aus öffentlich zugänglichen und für Kollegen überprüfbaren Quellen zu beziehen, anstatt auf Vetternwirtschaft und dubiose Netzwerke zu setzen. Bei politischen Fragen könnte ich dir gegenüber damit aber tatsächlich im Nachteil sein.

Danke für diesen völlig unwichtigen Exkurs. Ich sehe auch ab und zu mal eine N24 Doku.

Das ist einer der wenigen Sätze, die ich durch deine Beiträge hier als vollständig belegt erachte. Schade, dass dein Fernsehkonsum auch nicht Thema ist.

Im Gegenteil: ich hatte dich eigentlich genau in dieser extremen Ecke verortet. ... Hätte ich diese Erbärmlichkeit zuvor schon gelesen, hätte es kein einziges Wort gegeben.

Die "Bekämpfung" von aller "Grüne" als "Staatsfeinde" fordern und Personen, die man nie begegnet ist, "in extremen Ecken verorten", anstatt sich mit ihren Argumenten zu beschäftigen. Aber wenn man mal Widerspruch zu dieser Aggression kommt, dann ist das "erbärmlich"?

Ich les jetzt lieber die restlichen Posts der vergangenen Woche...
 
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(sry für Doppelpost, wurde sowohl von Text als auch Zeit etwas lang)


Das Thema ist ja nicht der Antrieb als solcher, sondern die Energiequelle beim Tankvorgang - zental/dezentral und ein Thema der Reichweite, Akku vs. Brennstoffzelle.
Stand heute hat die Brennstoffzelle, vor allem je größer das anzutreibende Fahrzeug ist = LKW, Bus deutliche Reichweitenvorteile.

Allerdings braucht man die gerade da eh nicht. LKWs dürfen nicht mehr als 320 km ohne Zwischenstopp fahren, Busse nicht mehr als 400. Und beide halten gehäuft an speziell für sie ausgebauter Infrastruktur und bieten passende Formate für austauschbare Batterien. (Ganz abgesehen davon, dass sie in einem durchdachten Verkehrssystem ohnehin nur noch den Endtransport auf <200 km übernehmen sollten)

Einziger Haken bei Batterie-LKWs ist noch die leicht steigende Zahl von Fahrten, weil die Batterien die maximale Nutzlast senken.


Reichweitenprobleme gibt es dagegen bei Privat-KFZ. Deren Fahrer haben keine Pausen auf langen Strecken vorgeschrieben, sind deutlich flotter unterwegs und schaffen deswegen pro Tag (=über-Nacht-Ladezyklus) deutlich längere Strecken und vor allem fahren sie Auto, weil sie unabhängige Mobilität wollen. Unabhängig von spezifischer Infrastruktur am Zielort.


Muss man aber bedenken dass die H2-Variante gleich wie das Batterieauto auch einen PUfferakku braucht. Dazu kommt die komplettte Produktionslogistik, Infrastruktur zum Laden, der gesamte technsiche Aufwand so dass das H2-Auto finanziell einfach viel zu teuer ist. Im Nutzfahrzeugbereich sieht es anders aus, aber bei den normalen PKW wird sich das H2-Auto keiner leisten können.

Kaufbare H2-Autos beweisen, dass das alles nicht stimmt. Langfristig könnte die komplexere Technik vielleicht etwas teurer sein, aber zumindest vorerst ist Batteriekapazität so schweine teuer, dass eine Brennstoffzelle die bessere Lösung ist. Und je länger die gewünschte Reichweite, um so besser wird dieses Verhältnis, denn die Tanks kosten sehr wenig.

Und irgend einen Grund muss es ja auch geben wenn sowohl BMW als auch Mercedes nach über 20 Jahren Forschung etc. das Projekt H2 im PKW beenden und begraben.

BMW hat nur an H2-Verbrenner geforscht. Das war ein Erbe der Ölkrise, hatte aber mit dem Ende der Vision unendlicher Energie aus Fusionskraftwerken praktisch keine Chance mehr. Mercedes hat dagegen nie aufgehört und erst kürzlich wieder ein neues Brennstoffzellen-Konzeptfahrzeug vorgestellt. Haupthinderniss auf dem Weg zur Serieneinführung ist hier, genau wie bei Batteriefahrzeugen, die fehlende Infrastruktur. Deswegen ist es ja auch so fragwürdig, Batteriefahrzeuge jetzt extrem einseitig zu subventionieren, obwohl unklar ist, ob das der richtige Weg ist.


Eigentlich müsste es mit den heute schon vorhandenen Zukunftsperspektiven doch so aussehen, dass Schrittweise die Individualmobilität in den Ballungsräumen heruntergefahren wird und JETZT schon die Infrastruktur für selbststeuernde Sammeltaxis (shuttle on demand) für die komplette städtische Bevölkerung vorbereitet wird.

Allen gegenteiligen Behauptungen zum Trotz sind von Computern in allen Verkehrssituationen sicher gesteuerte Fahrzeuge noch in weiter Ferne. Und "selbstfahrende" Sammeltaxis, also die Kombination aus Taxifahrer und konventionellem PKW gibt es seit Jahrzehnten (wenn man Pferdedroschken mitzählt seit Jahrhunderten) - nutzen wollen sie meisten aber offensichtlich nicht. Selbst Einzeltaxis sind deutlich beliebter UND auch in den Zukunftsvisionen der Bastler Pseudo-Autonomer Kutschen wesentlich präsenter. Die lösen aber 0 Verkehrsprobleme, sorgen eher für noch mehr Verkehr. Darauf jetzt die Verkehrsinfrastruktur auszurichten, wäre sehr fragwürdig.
Die wesentlich sinnvollere Ausrichtung auf ÖPNV und Fahrräder wird dagegen seit einem halben Jahrhundert verschlampt. Mit voller Unterstützung durch den Wähler, der das offensichtlich genausowenig will, wie Sammeltaxis.
(hilft natürlich sehr, dass die Hauptverantwortlichen für das Verkehrschaos in anderen Gemeinden leben als die Hauptleidtragenden...)


Den Fehler allein bei Auto-Deutschland zu suchen, ist aber auch nur teilweise richtig.
Guckt euch doch mal den katastrophalen Zustand der DB an. Oder wie übel es hierzulande Pendler haben.:schief:...
Ich sehe durchaus Bereitschaft bei den Deutschen in Zukunft mehr ÖPNV zu nutzen. Nur muss eben auch das Angebot stimmen.

"Auto-Deutschland" ist es nunmal, dass unsere Politiker wählt. Und wenn die den ÖPV zugrunde richten, ist das auch die Schuld von Auto-Deutschland. Die Bereitschaft, top-ÖPNV zu nutzen ist nur die halbe Miete. Die andere wäre Bereitschaft, ihn entstehen zu lassen. Und an der fehlt es ganz gewaltig.


Jups, aktuell ist es ein Model S. Und ich schaffe das auch im Winter. Letzte Fahrt war am 23.12. dieses Jahr. Es ist knapp aber möglich, und das ohne zu frieren. Nur Tempoorgien etc. muss ich mir verkneifen, sonst heisst es kurz mal in Innsbruck Ost raus, 500m zum Laden fahren, dort 4 - 5 Minuten nachladen und dann weiter. Mach ich meist auch aber ich wollte mal wissen ob es geht. Aktuell mit 1 Jahr und 25.000km altem Akku gehts. Ich hab erst 4km Reichweite verloren :nicken: Und angeblich verliert man im 1. Jahr am meisten und dann bleibt es mal längere Zeit konstant. Durfte halt nicht viel schneller als 110 fahren, aber der Grossteil der Strecke ist sowieso maximal 100 angesagt, also auch kein Thema :)

Was für n Schnitt kommt am Ende dabei raus?


Du vergisst, dass es Menschen gibt, denen die strikte Trennung von Privat und Arbeit wichtig ist und/oder für die der Gang zur Arbeit, die Anwesenheit dort und der persönliche Kontakt mit den anderen, ein fester Bestandteil ihres Lebens und ihrer Alltagsstruktur ist. Wenn die den nicht haben, fangen die an die Wände hochzugehen.

Die Kommunikationsstruktur im privaten Bereich haben mittlerweile sehr viele Leute in digitale Medien verlagert. Ich will das nicht pauschal gutheißen und man sollte es erst recht niemandem aufzwingen, aber möglich sollte es im beruflichen Bereich dann doch erst recht sein? Und die zeitliche Trennung kann auch im Home-Office sehr strikt ausfallen. Eine bekannte arbeitet im öffentlichen Dienst 3 Tage die Woche von zu Hause. Die muss genauso um Punkt 8:00 eingeloggt sein und loggt sich genauso um Punkt 12:00 wieder für die Mittagspause aus, wie das auch im Amt läuft.


Beispiel aus dem Artikel: Hallisches Tor, die Messtationen soll 25 Meter von der Kreuzung entfernt stehen......es sind in dem Fall aber nur 3,3 Meter.
Davon abgesehen, gibt es auch eine eine Vorgabe in welchem Abstand zum Fahrbahnrand die Stationen stehen dürfen --> bis zu 10 Meter.....man kann davon ausgehen, dass bis auf Deutschland alle anderen EU-Länder von den 10 Metern gebrauch machen.....aber wir Deutschen sind ja super genau, also basteln wir die Dinger 3 Meter neben die Straße und "wundern" uns dann warum nur bei uns die Werte so hoch sind.:wall:

Kürzere Abstände zu Kreuzungen haben in mindestens einem halben Dutzend Beispielen zu einer Reduzierung der Messwerte geführt, weil der Luftaustausch an Kreuzungen viel besser ist. Allgemein finde ich die ganze Diskussion über Messstationspositionen ziemlich beknackt: Wir streiten ernsthaft über die Position von wenigen Messstationen in einer Stadt (oft sogar nur einer einzigen), anhand derer sichergestellt werden soll, dass in JEDEM Wohngebiet der Grenzwert eingehalten wird? Es bräucht schlichtweg 5-10 mal soviele Messungen, um überhaupt eine quantitative Aussage machen zu können. So, wie die Messungen jetzt durchgeführt werden, sind es einfach nur Stichproben, die gelegentlich mal einen Problemfall treffen.


Das jemand der wenig Ahnung hat von Chemtrails redet, aber dass die Züge von denen viele (die meisten?) per Oberleitung fahren Massen an Chemie versprühen ist ne echt schräge Behauptung.

Es geht um die Sprühung von Chemikalien auf den Bahndamm durch spezielle Fahrzeuge um Wucherrei zu verhindern.
Da frag ich mich allerdings auch schon seit langem, warum das in alles-muss-wie-geleckt-aussehen-Deutschland so dringend nötig ist, während in anderern Nationen die Schienen nicht selten mitten im Gras zu liegen scheinen. Ich glaube, auch ein deutscher Zug würde sich an allem Grünzeug unterhalb der Klasse "Baum" wenig stören. Und entgegen aller Unkenrufe brauchen Bäume immer noch mehr Zeit, um eine nenneswerte Größe zu erreichen, als zwischen zwei Zügen der DB verstreicht.
 
AW: Diesel-Fahrverbote: Erste Hardwarenachrüstungen vorbestellbar.

Scheuer mit seinem unglaublichem Menschenverstand hat die Diskussion um die Grenzwerte angeregt und das passiert jetzt:

"... Jetzt führt die EU-Kommission einen Eignungstest durch, der die Richtlinien zur Luftqualität bewertet. ... Allerdings: Eine Lockerung der Regelung ist hier keinesfalls vorgesehen. "Unsere letztes Jahr gestartete Überprüfung klärt, ob die Werte streng genug sind, um die Ziele unserer Politik zu erreichen", erklärte EU-Umweltkommissar Karmenu Vella auf Twitter. "Die Grenzwerte, wenn verändert, würden nur strenger."

EU-Kommission prueft Richtlinien fuer Schadstoff-Grenzwerte - SPIEGEL ONLINE
 
AW: Diesel-Fahrverbote: Erste Hardwarenachrüstungen vorbestellbar.

Der restliche Post besteht ja nur aus bereits dreimal Durchgekautem und Besprochenem, das deinen Horizont völlig zu übersteigen scheint.
Deswegen nur kurz zu diesem letzten ekelerregenden Versuch (der auch wunderbar zeigt, wie es um deine Lesekompetenzen insgesamt bestellt steht):

Die "Bekämpfung" von aller "Grüne" als "Staatsfeinde" fordern und Personen, die man nie begegnet ist, "in extremen Ecken verorten", anstatt sich mit ihren Argumenten zu beschäftigen. Aber wenn man mal Widerspruch zu dieser Aggression kommt, dann ist das "erbärmlich"?

Ich les jetzt lieber die restlichen Posts der vergangenen Woche...
Versuchen wir es doch mal zusammen:
Mit etwas Pech haben die Grünen vielleicht gerade in einem Arbeitskreis herausgefunden, dass die gemeine Schlupfgurgeldrossel in der Anwesenheit von Blaulicht seltener fäklieren kann. Der Wahrheit muss das natürlich nicht entsprechen. Denn wäre es nicht herzerwärmend, wenn dieser süße Vogel zumindest rein hypothetisch besser koten könnte, nur weil man aus konstruierten Gründen auf etwas so Unwichtiges wie blaues Licht verzichten würde?
Da sind Querschläger doch ganz klare Staatsfeinde, die bekämpft gehören.
Von wessen Perspektive wird hier genau ausgegangen? Wer sind in diesem Beispiel, die "Querschläger", die der armen Schlupfgurgeldrossel den Kotabsatz erschweren möchten?

Scharf überlegen, ich warte kurz. 3... 2... 1... Mit Spoiler oder ohne?!
Ich mache es ohne, weil es so offensichtlich ist:
Die "Querschläger" sind natürlich die Kritiker, die von Grünen zu Staatsfeinden gemacht werden, weil sie einen solchen Unfug nicht mittragen wollen.

Aufgrund deiner Leseschwäche/Faulheit/vielleicht war es auch einfach Absicht?!/wasauchimmer leistest du dir dann einen so dermaßen üblen Fehltritt, der so ziemlich alles in den Schatten stellt, was ich bisher erlebt habe (und das ist in diesem Forum aus dieser politischen Ecke schon einiges) und machst dir nicht mal die Mühe, diesen Vorwurf nach meiner Reaktion wenigstens zu überprüfen, bevor du ihn wiederholst?

Du bist so dermaßen durch...

Den /ig-Platz hast du dir redlich verdient.
 
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AW: Diesel-Fahrverbote: Erste Hardwarenachrüstungen vorbestellbar.

CSU-Clownskaspar Scheuer appelliert an die Kommunen sich mit allen nur erdenklich möglichen juristischen Mitteln gegen mögliche Dieselfahrverbote zu wehren (selbst wenn absehbar ist das diese Mittel keinen Erfolg bringen werden), weil er ansonsten befürchtet das tausende Dieselfahrer aus Protest gegen die kommenden Fahrverbote auf die Straße gehen könnten:

Verkehrsminister in Sorge vor Massenprotest gegen Diesel-Fahrverbote | WEB.DE

Kann man sich echt nicht mehr ausdenken.

Vieleicht hätte Scheuer und seine CSU sich mal für die Rechte der betrogenen Verbraucher / Käufer dieser Dieselfahrzeuge einsetzen sollen, statt es auzusitzen und dafür Sorge zu tragen das die Betrüger, die über Jahre üppigst (in Mrd. Höhe) vom Betrug profitiert haben, für ihren Betrug auch noch um die Kosten für die machbaren Nachrüstungen rum kommen.

Dann müsste die Pfeife jetzt auch nicht solche "Befürchtungen" haben und die Kommunen zu so einem Schwachsinn aufrufen, der nur weiteres Steuergeld unsinnig verbrennen wird, für Rechtswege an deren Ende sowieso mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit (weil die betroffenen Fahrzeuge nunmal gegen geltendes Recht verstoßen und die Politik nicht so im Interesse der Betroffenen reagiert hat wie sie es hätte müssen) Niederlagen stehen werden.
 
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AW: Diesel-Fahrverbote: Erste Hardwarenachrüstungen vorbestellbar.

Ich bin jetzt nicht wirklich ein CSU Gegner, aber die Verkehrsminister sind die größten Pfeifen.
 
AW: Diesel-Fahrverbote: Erste Hardwarenachrüstungen vorbestellbar.

Es gibt inzwischen erste sinnvolle Alternativvorschläge:

FUSSGÄNGERVERBOTSZONE

attachment.php

Quelle: SPON
 

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Im Extra3 war auch so ein Vorschlag.
attachment.php



Es geht um die Sprühung von Chemikalien auf den Bahndamm durch spezielle Fahrzeuge um Wucherrei zu verhindern.
Da frag ich mich allerdings auch schon seit langem, warum das in alles-muss-wie-geleckt-aussehen-Deutschland so dringend nötig ist, während in anderern Nationen die Schienen nicht selten mitten im Gras zu liegen scheinen. Ich glaube, auch ein deutscher Zug würde sich an allem Grünzeug unterhalb der Klasse "Baum" wenig stören. Und entgegen aller Unkenrufe brauchen Bäume immer noch mehr Zeit, um eine nenneswerte Größe zu erreichen, als zwischen zwei Zügen der DB verstreicht.

Da sehen manche Strecken aber ganz anders aus. Der Bahn ist alles zuzutrauen. Die Anstalt vom 29. Januar 2019 - ZDFmediathek

Scheuer mit seinem unglaublichem Menschenverstand hat die Diskussion um die Grenzwerte angeregt und das passiert jetzt:

Wobei ich jetzt nicht die Grenzwerte aussetzen würde, sondern einfach die Gerichtsverfahren zu den Fahrverboten. Die Gerichte sind eh schon überlastet.
Schon jetzt sind aufgrund der Unsicherheit, wo viele ihren Diesel nach Osteuropa verkauft haben die Messwerte ein kleines Stück gefallen.
 

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Wobei ich jetzt nicht die Grenzwerte aussetzen würde, sondern einfach die Gerichtsverfahren zu den Fahrverboten. Die Gerichte sind eh schon überlastet.
Schon jetzt sind aufgrund der Unsicherheit, wo viele ihren Diesel nach Osteuropa verkauft haben die Messwerte ein kleines Stück gefallen.

Die Gerichte machen nur ihren Job. Das Problem hat die Politik verbockt, weil sie nicht reagiert hat und jetzt immer noch alles durchgehen lässt, was die Automobilindustrie macht.
 
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Was sollen eigentlich diese "gefühlten" Wahrheiten mal wieder?

Der Fahrzeugbestand ist in Deutschland seit 1990 fast um 50 % gestiegen, während die Stickoxide im gleichen Zeitraum fast um 50 % gesunken sind. Nebenbei ist auch die Lebenserwartung der Deutschen gestiegen.

Stickoxid-Emissionen in Deutschland: Insgesamt sinkt der Ausstoß seit Jahren

Pkw - Bestand in Deutschland

Lebenserwartung in Deutschland

Also wir haben mehr Autos, weniger Stickoxide und eine höhere Lebenserwartung. Was soll diese Hysterie?
 
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