Diesel-Fahrverbote: Erste Hardwarenachrüstungen vorbestellbar.

AW: Diesel-Fahrverbote: Erste Hardwarenachrüstungen vorbestellbar.

Aber selbst Tesla gibt für das Model S, bei Minustemperaturen plus Heizung und 120km/h unter 400km an und wie gesagt in der Praxis sieht das auch nochmal anders aus.
Und wir reden hier über Autos die bei 60000€ beginnen (Model 3)
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Diesel-Fahrverbote: Erste Hardwarenachrüstungen vorbestellbar.

Wer fährt bei uns denn so viel und so weit? Abgesehen von Urlaubstrips sind die meisten Strecken die gefahren werden entweder in der Stadt rumgammeln (mit Steckdosen hier und da, da läuft man halt 500m weiter zum Auto) oder mal in den Garten oder so fahren. Längere Trips die weit über die Akkuleistung gehen, sind selten und können durchgeplant werden.
Tesla gibt es übrigens schon weit günstiger, je nach dem welches Modell, neu oder halt gebraucht usw. Mehr Elektromobile brauchen wir sowieso und wenn diese massiv zulegen, werden wir auch entsprechend den Strom dafür produzieren können, umweltfreundlicher als aktuell.
 
AW: Diesel-Fahrverbote: Erste Hardwarenachrüstungen vorbestellbar.

Wer fährt bei uns denn so viel und so weit? Abgesehen von Urlaubstrips sind die meisten Strecken die gefahren werden entweder in der Stadt rumgammeln (mit Steckdosen hier und da, da läuft man halt 500m weiter zum Auto) oder mal in den Garten oder so fahren. Längere Trips die weit über die Akkuleistung gehen, sind selten und können durchgeplant werden.

Das kann ich so bestätigen. Ich hatte zuvor nen Opel Ampera, 80km im Sommer, 50km im Winter. Und 99% aller Fahrten die ich hatte konnte ich damit elektrisch ohne Probleme machen. Benzin hab ich nur gebraucht wenn ich entweder meine Eltern in A besucht hab, nach Holland gefahren bin oder mal wirklich weiter weg musste. Und das liesse sich auch mit einem Mietwagen machen. Wäre vermutlich sogar günstiger, aber wer kennt denn schon die genaue TCO seines Autos? Das weiss fast keiner und will es auch nicht wissen :D Aber wenn ich da gucken was in D wieder alles als E-Auto zählt und Hybrid ist und dann keine 30km weit kommt, da sieht man halt schon wieder dass die Politik nichts ändern will sondern weiter eine Marionette der Industrie ist damit die melken kann was geht. Und wenn ausgemolken ist solle doch bitte der Steuerzahler die Firmen retten die keinen Bock auf Änderung hatten....:schief: Ich bin da ehrlich sehr froh muss ich meine Steuern nicht in D zahlen....

@Don-71
Jups, aktuell ist es ein Model S. Und ich schaffe das auch im Winter. Letzte Fahrt war am 23.12. dieses Jahr. Es ist knapp aber möglich, und das ohne zu frieren. Nur Tempoorgien etc. muss ich mir verkneifen, sonst heisst es kurz mal in Innsbruck Ost raus, 500m zum Laden fahren, dort 4 - 5 Minuten nachladen und dann weiter. Mach ich meist auch aber ich wollte mal wissen ob es geht. Aktuell mit 1 Jahr und 25.000km altem Akku gehts. Ich hab erst 4km Reichweite verloren :nicken: Und angeblich verliert man im 1. Jahr am meisten und dann bleibt es mal längere Zeit konstant. Durfte halt nicht viel schneller als 110 fahren, aber der Grossteil der Strecke ist sowieso maximal 100 angesagt, also auch kein Thema :)

Zum Thema Home-Office... geil. :D Das hatte ich auch vor 20 Jahren bei meiner Abschlussprüfung der Handelsschule. Damals wurde gesagt dass das mit dem Aufkommen von Internet in den nächsten Jahren der grosse Trend werden würde. Aber irgendwie ist da in den letzten 20 Jahren nicht wirklich viel gegangen. Auch flexiblere Arbeitszeiten würden weniger Staus und damit weniger Belastung etc. bedeuten. Aber auch da geht nix weiter :(
 
AW: Diesel-Fahrverbote: Erste Hardwarenachrüstungen vorbestellbar.

Bin jetzt Laie was die verschied. E-Autos betrifft aber interessanter Erfahrungsbericht. Erste Frage die da aufkommt, wie schafft es ein relativ kleiner Hersteller der erst seit kurzem am Markt ist (auch relativ) die großen und etablierten Hersteller so vorzuführen. (in dem Bereich Reichweite).

Auch interessant:
YouTube

Gestern wurde wieder zum Thema diskutiert. Da ist anscheinend wieder eine "Naturkatastrophe" über unsere reg. Politiker hereingebrochen.
Unterm Strich hat man einfach mal wieder solange nichts gemacht und versucht jetzt irgendwie den Karren der komplett im Dreck steckt irgendwie rauszubekommen.
Streit um Abgaswerte - sind Fahrverbote verhaeltnismaessig? | Video zu Anne Will | Das Erste Mediathek

Applaus...kostet ja auch alles nichts und für wichtiges ist dann kein Geld da.
 
AW: Diesel-Fahrverbote: Erste Hardwarenachrüstungen vorbestellbar.

Also, da wir einen Zoe als Zweitwagen haben, kann ich berichten, dass die Batterien trotz -10-15° kaum was verlieren, haben die Franzmänner gar nicht so schlecht gemacht.
Reale Reichweite ca. 250km (auf dem Papier 400km - never erreicht)
Was aber nix ist, ist die Straßentauglichkeit im Winter (Tirol/Berge/ 2m Schnee usw.), das ähnelt eher einer Schlitten- denn einer Autofahrt.

Und der Tesla Model X (SUV) von meinem (reichen) Nachbarn steht einfach im Carport rum, weil wenn zu viele Sensoren wg. Witterung ausfallen, geht das Ding gar nicht erst an...
 
AW: Diesel-Fahrverbote: Erste Hardwarenachrüstungen vorbestellbar.

Hier scheint aber bei vielen Eigentümern und auch Personalverantwortlichen, eine absolute Denkblokade und auch Angst vor Kontrollverlust zu stehen, obwohl deren Arbeit weiterhin nötig ist, nur wesentlich anders organisiert werden müßte.
Ich bin ja nicht gerade als Arbeitgeberfreund bekannt aber bei den Arbeitnehmern scheint es auch nicht unbedingt nur Zustimmung zu finden:
Monitor Mobiles und entgrenztes Arbeiten, insbesondere Seite 16
DGB - Bundesvorstand | Arbeiten zu Hause: Pro und Contra Home Office
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Diesel-Fahrverbote: Erste Hardwarenachrüstungen vorbestellbar.

Ich bin ja nicht gerade als Arbeitgeberfreund bekannt aber bei den Arbeitnehmern scheint es auch nicht unbedingt nur Anklang zu finden:
Monitor Mobiles und entgrenztes Arbeiten, insbesondere Seite 16
DGB - Bundesvorstand | Arbeiten zu Hause: Pro und Contra Home Office

Das liegt eher daran das es hier einfach nicht üblich ist. Viel zu viele alte Knacker in Führungspositionen sorgen dafür das sich Sachen wie Home Office nicht durchsetzen. Und die Leute sind auch faul und setzen sich dafür nicht ein, selbst wenn das machbar wäre.
Home Office hat Risiken und greift in die Freizeit ein - es ist aber nicht schlimmer als ein normaler Job wo man ins Büro stiefelt, es ist anders.
Der Bürojob blockiert einem die Freizeit genauso, nur halt zu festen Arbeitszeiten. Home Office blockiert das nicht, man kann sich ruhig auf Konzerte, Veranstaltungen oder Geburtstage freuen, man muss sich nicht darum prügeln den Urlaub bewilligt zu bekommen oder die Schicht zu tauschen wenn da was ansteht was man gerne tun würde. Man tut es einfach und holt die Arbeit nach oder erledigt die im Voraus.

Und was die Kommunikation angeht - dank Discord&co kann man mit Kollegen quatschen bis man grün und blau wird - oder sie einfach mit einem Knopf stummschalten und sich konzentrieren.
Knapp 1/3 von uns arbeitet im Home Office und wir sind extrem produktiv und motiviert, vor allem weil es wirklich darauf ankommt, zufriedene Kunden zu haben die sich drauf verlassen können, das wir immer da sind und nicht nur Mo-Fr von 9 bis 18 Uhr.
Und falls ein Kollege was einfängt, kann er trotzdem zuhause etwas tun und ist kein Totalausfall - muss sich aber auch nicht ins Office schleppen.
 
AW: Diesel-Fahrverbote: Erste Hardwarenachrüstungen vorbestellbar.

Home Office hat Risiken und greift in die Freizeit ein - es ist aber nicht schlimmer als ein normaler Job wo man ins Büro stiefelt, es ist anders.
Du vergisst, dass es Menschen gibt, denen die strikte Trennung von Privat und Arbeit wichtig ist und/oder für die der Gang zur Arbeit, die Anwesenheit dort und der persönliche Kontakt mit den anderen, ein fester Bestandteil ihres Lebens und ihrer Alltagsstruktur ist. Wenn die den nicht haben, fangen die an die Wände hochzugehen.
Das es zusätzlich zur weiteren Entsolidarisierung der Arbeitnehmer beitragen und damit die betriebliche Mitbestimmung noch weiter erschweren kann, ist ein weiteres Problem.

Und was die Kommunikation angeht - dank Discord&co kann man mit Kollegen quatschen bis man grün und blau wird - oder sie einfach mit einem Knopf stummschalten und sich konzentrieren.
Persönlicher Kontakt ist noch immer etwas anderes, als Kontakt über Discord und Co.

Knapp 1/3 von uns arbeitet im Home Office und wir sind extrem produktiv und motiviert, vor allem weil es wirklich darauf ankommt, zufriedene Kunden zu haben die sich drauf verlassen können, das wir immer da sind und nicht nur Mo-Fr von 9 bis 18 Uhr.
Hosen runter und Karten auf den Tisch: Inwieweit bist du als Freiberufler repräsentativ, vorallem für normale Arbeitnehmer?

Und falls ein Kollege was einfängt, kann er trotzdem zuhause etwas tun und ist kein Totalausfall - muss sich aber auch nicht ins Office schleppen.
Ach daher weht der Wind. Abbau von Schutzrechten von Arbeitnehmern. Krank und Zuhause? Da soll er von dort aus arbeiten. Krankschreibungen sind Hippiekram. :schief:

Wie hieß es passend in dem was ich vom DGB verlinkt habe:
Damit mobiles Arbeiten tatsächlich ein Gewinn für die Beschäftigten ist, müssen Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden. „Wichtig ist, dass Home Office immer freiwillig sein muss“, sagt DGB-Experte Oliver Suchy. „Es sollte nicht als Gegenmodell zum herkömmlichen betrieblichen Arbeitsplatz, sondern als flexible Ergänzung gesehen werden, damit der direkte Kontakt und Austausch unter den Kolleginnen und Kollegen nicht leiden. Es muss ein Recht auf Nicht-Erreichbarkeit außerhalb der vereinbarten Arbeitszeiten geben, die Arbeitszeit muss erfasst und in vollem Umfang vergütet werden. Und natürlich muss die Verantwortung der Arbeitgeber für den Arbeits- und Gesundheitsschutz auch im Home Office gewährleistet sein.“
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Diesel-Fahrverbote: Erste Hardwarenachrüstungen vorbestellbar.

Du siehst das schon wieder zu Schwarz/Weiß Poulton.

Kein Mensch will nur Home Office in einer Organisation. Abgesehen von Einarbeitung und Ausbildung, die die ersten Monate sowieso kein Homeoffice zulassen, sollten Arbeitnehmer regelmäßig schon an ihren Abeitsplatz zurückkehren, um sich mit ihren Kollegen auszutauschen, außerdem kann man es flexibel handhaben je nach Persönlichkeit und auch "Können" des Arbeitnehmers.
Allerdings musss man dann als Arbeitnehmer auch so flexibel sein, sich einen Schreibtisch mit einem Kollegen zu "teilen", oder Büros und Schreibtische "allgemeingültig" zu organisieren, sprich du kommst in die Firma zum arbeiten und alle Schreibtische bieten die gleichen Vorraussetzungen zum arbeiten.
Aber ohne wenigstens mal ein Pilot zu wagen und Erfahrungswerte zu sammeln, kann man immer irgendwelche Argumente finden. Außerdem sind ja nun wirklich nur eine gewisse Art von Jobs Homeoffice fähig.

Aber gerade Sacharbeiter, teilweise Callcenter, Verwaltungsangestellte ohne Kundenkontakt oder der ganze Rechtspflegerbereich fallen mir mal spontan auf die Schnelle ein.

Und natürlich ist Jemand krank, wenn er sich krank meldet, ob der nun Homeoffice hat oder nicht.
 
AW: Diesel-Fahrverbote: Erste Hardwarenachrüstungen vorbestellbar.

Und heute sind wir im Jahr 2019 (55 Jahre später), es ist nicht mehr ganz so leicht, Noxen und ihre Wirkung zu verschleiern. Im Gegenteil: die Messverfahren sind (richtig angewendet) wesentlich verbessert, Analysen weit präziser und Methodiken und wissenschaftliche Standards höher.

Ich weiß, es ist für Laien, die keinerlei Grundkenntnisse über die wissenschaftlichen Arbeitsweisen und die Tiefen der statistischen Methodik besitzen, kaum möglich, die Thematik (und vor allem die Problematik) zu erfassen.

Rauchen ist definitiv ein völlig anderes Kaliber und völlig anders evaluiert als der NOx-Grenzwert 40 μ g/m³.

Denn schauen wir doch mal, was es zum willkürlichen NOx-Grenzwert (im Gegensatz zum Rauchen) nicht gibt und wo (auszugsweise, ich kann jetzt echt nicht alles abarbeiten) Probleme ganz offen und nachweislich bestehen:

- es fehlt eine Kausalität. Bisher existiert nur eine völlig einseitige und nicht abgesicherte Korrelation. Das ist auch völlig unstrittig und wird offen zugegeben. Ohne diese ergibt aber ein Grenzwert gar keinen Sinn. Klar ist aber, dass an diesem bereits eingerichteten Wert einige Karrieren, ja ganze Weltbilder hängen.

Außerdem existieren durchaus Gebiete, in denen die Korrelation "NOx (auch Feinstaub)" und "Lebenserwartung" nicht greift.
Dazu noch mal (auf Seite 7 bereits nachzulesen):
Korrelation bedeutet nicht Kausalität

Es gehört zum Grundkurs der medizinischen Statistik, dass Korrelation nicht Kausalität bedeutet.
Als Beispiel habe ich die Zunahme der Lebenserwartung von 1950 bis 2013 mit der Zunahme der zugelassenen Autos korreliert. Beide Größen korrelieren extrem miteinander (r = 0,98, p < 10–48). Der naheliegende Schluss, dass man nur mehr Autos zulassen müsse, um die Lebenserwartung weiter zu erhöhen, ist natürlich nicht plausibel. Trotzdem wird zunehmend in den epidemiologischen Arbeiten beziehungsweise in deren Interpretation aus der Korrelation eine Kausalität suggeriert.
Im Normalfall sollte eine Korrelation bestenfalls als Grundlage für eine Hypothese dienen, die mittels weiterer Untersuchungen (und anderer Methoden) erhärtet werden soll. Der Erkenntnisgewinn wird aber am stärksten beschleunigt, wenn eine Studie oder ein Experiment falsifizierend angelegt ist, also eine Widerlegung versucht wird (1). Solche Ansätze gibt es hinsichtlich der Gefährlichkeit des Feinstaubs und der Reizgase meines Wissens überhaupt nicht. Es wird permanent ein ähnliches Studiendesign wiederholt, was den Wahrheitsgehalt der Hypothese in keiner Weise erhöht. Trotzdem werden die – in etwa ähnlichen – Ergebnisse als weitergehender Beweis für die Richtigkeit der Hypothese angesehen.

- Verifizierungen durch verschiedenste Versuchsreihen und Ansätze
Versuchsreihen, die aufzeigen sollten, wie gefährlich denn nun NOx tatsächlich sind, wurden (wie sagt man so schön?) populistisch abgewürgt und für die Öffentlichkeit als "nicht akzeptabel" gebrandmarkt (Natürlich sind Tierversuche grausam, aber ohne sie ist nicht mal eine Verifikation eines Anfangsverdachts überhaupt möglich. Es sei denn, wir testen direkt an freiwilligen Menschen. Wer meldet sich? Btw: kein Medikament erhält ohne Tierversuche [und anschließenden Menschenveruchen] eine Zulassung.).
Und doch: wir haben Glück. Es existieren tatsächlich Freiwillige. Raucher, die sich (und das ist der Unterschied zur Wissenschaft und Messtechnik von vor über 50 Jahren) bis ins Kleinste durchanalysiert NOx, Feinstaub und Co. in wirklich gesundheitsschädlicher Konzentration über 20, 30, 40... Jahre (Wie lange und wie viel rauchte Schmidt?) aussetzen.
Die Folgen dieser Langzeitexposition sind bekannt und wunderbar belegt.
Gleichzeitig kann man aus ihnen auch einen Erwartungswert für die Folgen einer Exposition in niedrigeren Konzentrationen ableiten.
Denn: wer weniger über den gleichen Zeitraum ausgesetzt ist, wird sicherlich nicht früher, noch viel stärker oder an völlig anderer Symptomatik leiden (Symptome Passivraucher = Aktivraucher). Das sollte auch ein völliger Laie verstehen können.

Und so:
Die Konzentration an Feinstaub im Hauptstrom des Zigarettenrauches erreicht tatsächlich 100-500 g/m³ und ist damit bis zur 1 Million Mal größer als der Grenzwert. Beim NOx werden bis zu 1g/m³ erreicht, wobei der NO-Anteil überwiegt. Aus Depositionsstudien kann man die inhalierte Dosis der Raucher berechnen und mit der Dosis der Gesunden vergleichen, die permanent Feinstaub oder NOx im Grenzwertbereich einatmen würden. Dabei erreichen Raucher (eine Packung/Tag angenommen) in weniger als zwei Monaten die Feinstaubdosis, die sonst ein 80-jähriger Nichtraucher im Leben einatmen würde. Beim NOx sind die Unterschiede ähnlich, wenn auch etwas geringer. Hinzu kommt noch, dass der Rauch einer Zigarette um mehrere Größenordnungen toxischer ist, als die Luftverschmutzung.
Rauchen verkürzt die Lebenserwartung etwa um zehn Jahre, wenn über 40-50 Jahre eine Packung/Tag geraucht wird. Würde die Luftverschmutzung ein solches Risiko darstellen und entsprechend hohe Todeszahlen generieren, so müssten die meisten Raucher nach wenigen Monaten alle versterben, was offensichtlich nicht der Fall ist.
Das ist ein logischer Widerspruch den auch die WHO bis dato nicht auflösen konnte.

NOx und Feinstaub sind durchaus gefährlich. Aber nur, wenn deren Konzentrationen nennenswert sind.
Für eine 1 stündige Exposition an der frischen Luft hat die WHO (anhand bspw. einer Studie mit dem Setting: geschlossener Raum, Ofen an :ugly: ) einen Wert von 375-565 μ g/m³ ermittelt, von diesem pauschal (zack und wech damit) einen Betrag abgezogen und ihn auf 200 μ g/m³ festgelegt.
Wohlgemerkt: die Experimente, auf die diese Werte beruhen, wurden an "empfindlichen Personen" (also Kranke, Alte und Co.) vorgenommen (wo bleibt da eigentlich der Nazi-Vergleich? Oder gilt der nur für die Gegenseite?).
Trotz dieser Versuche (und einiger quasi Kopien) war es nicht möglich, einen tatsächlichen Grenzwert für eine Langzeitexposition zu ermitteln.
Aber weil man den schon irgendwie ganz gerne gehabt hätte und man sich durchaus dessen Macht bewusst war (die WHO ist nun nicht unbedingt politisch völlig unbedarft), musste einer her. Es wurde eine Schätzung veranlasst. Ohne belastende Studien, ohne je einen einzigen medizinischen Fall beschrieben zu haben.
Eine Bauchentscheidung.

- Störfaktoren (Confounder), wie bspw. Alkoholkonsum, Bewegungsaktivität, Compliance bei Medikamenten, etc. pp., wurden komplett ausgeklammert.
Das ist (gelinde gesagt) absolut unwissenschaftlich (weniger nett formuliert: Betrug).

- ein Toxizitätsmuster existiert quasi zu jedem Gift. Die Einnahme einer toxischen Konzentration von Arsen bspw. verursacht genau ableitbare Symptome. Es gibt auch einen Wert, der ermittelbar ist, wann durch Arsen induzierte Schäden und Symptome zu erwarten sind.
Auch das Rauchen führt über längere Zeit zu spezifischen Problemen.
Auch NOx in hoher Konzentration besitzt eine ableitbare Symptomatik.
Wird man NOx einer Konzentrationen von lediglich um die 40 μ g/m³ ausgesetzt (völlig von der Logik losgelöst: in geschlossenen Räumen, gar am Arbeitsplatz, gelten zum Teil drastisch erhöhte Grenzwerte [bis zu 950 µg/m³], die überhaupt nicht zur Diskussion stehen. Die Beschäftigten werden nicht etwa durch vorgeschriebene Luftreinigungssysteme in den angeblich noch immer sehr gefährlichen 40 μ g/m³ Bereich überführt, sondern müssen mind 8. Stunden täglich in geschlossenen Räumen in der Überschreitung mehr oder minder körperlich aktiv ausharren. Habt ihr in euren Büros einen Laserdrucker? Viel Freude an der gravierenden Grenzwertüberschreitung. Gibt es keine asthmatischen Bürokaufmänner/-frauen? Warum dürfen Flugzeuge ungehemmt Feinstaub absondern? Leben keine Menschen in Flughafennähe und haben wir so wenig Flugverkehr? "Im Taxischub entspricht eine Sekunde Laufzeit etwa 60 Kilometer Autofahrt von einem Euro-6-Dieselfahrzeug mit Filter. Die ultrafeinen Staubteilchen aus den Jettriebwerken können tief in die Lunge vordringen, wenn wir sie einatmen. Sie sind sogar noch kleiner als die Rußpartikel im Dieselabgas."), soll es für quasi allles an Symptomen verantwortlich sein, die der gealterte (und wenn wir ehrlich sind: nicht immer ideal beahndelte) Körper hergibt.
Herz-/Kreislauferkrankungen, Krebs, Diabetes, Alzheimer, you name it, NOx kann es.
So unglaublich reaktiv und biochemisch aktiv soll es sein.
Man möge meinen, dass es dann bereits in einem Bereich von 375-565 μ g/m³ quasi den menschlichen Körper implodieren lässt, nach einem Kneipenabend mit Skat regelmäßig die Bestattungsunternehmen die Sektkorken knallen ließen.
Denn:
„Man kann die Studie vergleichsweise einfach dadurch widerlegen, dass man die NO2-Menge im Zigarettenrauch als Vergleich nimmt“, sagt Dieter Köhler. Die liege bei rund 500 Mikrogramm (also 500 Millionstel) pro Zigarette. „Nimmt man zur Konzentrationsberechnung ein Atemvolumen beim Rauchen einer Zigarette von zehn Litern an, so inhaliert man 50.000 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Bei einer Packung am Tag wäre das eine Million Mikrogramm“, rechnet Köhler vor.
Diesel: Woran es Studien ueber die toedlichen Folgen mangelt - WELT

Und das kann jeder von euch gerne nachprüfen. Hat das denn einer von euch mal miterlebt?

Das kann man jetzt den ganzen Tag so weiter machen.

Noch mal: es geht nicht darum, dass man keine grünen Innenstädte möchte oder mit Leben spielen will. Es ist noch immer kein einziges Opfer bekannt, das man auf die NOx-Belastung zurückführen könnte. Feinstaub wird Massiv durch die Landwirtschaft und Industrie erzeugt. Grenzwerte?
Es ist auch keine "Korinthenkackerei". Es wird einen tatsächlichen Grenzwert durchaus geben. Nur wird dieser nicht bei lediglich 5 μ g/m³ mehr liegen, sondern in einem Bereich, der schon heute mehr als eingehalten wird.

Wenn ihr Veränderungen (weniger Autos, weniger Ölabhängigkeit weniger CO2, wasauchimmer) wollt, dann ruft sie auf dem gangbaren Weg hervor: gewinnt die Herzen der Menschen und liefert ihnen vor allem rational begründbare Pfade, die diese bedingen.
Lasst die Finger von Manipulationen der Wissenschaft, denn sie ist das Rückgrat unserer Zivilisation.
Es ist überhaupt nicht notwendig(!?), über solche unbelegten Grenzwerte zu gehen, wenn doch angeblich die Katastrophe direkt an die Tür klopft.
"Wir werden zukünftig alle CO2 Emittenten massiv (aber gleichmäßig) regulieren. Das ist der aus unserer Sicht einzig gangbare Weg, auf geht es."

Ausgerechnet mit dem Diesel (der wesentlich CO2 effizienter als ein Benziner ist) anzufangen und dann auch noch auf diese Art, ist völlig Banane.

Wer die Problematik noch immer nicht versteht, wird auch durch weitere Erklärungen nicht mehr umgestimmt werden.
Ich habe jetzt wirklich keinen Bock mehr (und auch besseres zu tun).
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Diesel-Fahrverbote: Erste Hardwarenachrüstungen vorbestellbar.

Tja, das Spiel wiederholt sich.... aber ichhab generell das Gefühl dass sich 99% der Leute nach wie vor einfach keinerlei Gedanken machen. Heute kam ein Vertreter von nem Werkstattausrüster zu uns in die Firma, um uns den neuen Jahreskalender zu bringen und den neuen gedruckten Katalog... das macht der seit 2 Wochen fährt einfach rum und verteilt Papier :what: Das Zeugs fliegt bei uns am gleichen Tag in die Rundablage... da staune ich einfach immer wieder für was für Müll da Leute quer durchs Land gondeln.
Gleiches bei der Schwester meiner Frau... die fliegt jetzt schon wieder zum Shopping mal eben nach London. Kostet ja nix, nur 39€ :what: Bei so Sachen bekomm ich echt immer soooo nen Hals :wall: :wall:
 
AW: Diesel-Fahrverbote: Erste Hardwarenachrüstungen vorbestellbar.

@JePe
Äpfel <-> Birnen.
Wir reden hier nicht von massiven Ausstößen von NOx und Co. beim Diesel, sondern von Minimalstbeträgen (die Dosis macht das Gift), die so gering sind, dass ihre Auswirkungen so schwer (bzw. sogar gar nicht) zu verifizieren sind. Man kann weder ein nachweisliches Opfer, exakte Symptome oder sonstwas präsentieren. Nicht mal Bäume bekommen Pickel (und Wälder sind eigentlich immer ein schöner Indikator für Probleme).
NOx @40 μ g/m³ hat nicht mal im Entferntesten die Relevanz von Takakrauch oder fahren ohne Kat.
Die durch Fahrzeuge ausgestoßene Menge liegt in einem Bereich jenseits von...

Ehrlich. Ich gebs auf. Eben weil ich für so was keine Geduld aufbringen kann, bin ich heute in der Wirtschaft.
 
AW: Diesel-Fahrverbote: Erste Hardwarenachrüstungen vorbestellbar.

Du vergisst, dass es Menschen gibt, denen die strikte Trennung von Privat und Arbeit wichtig ist und/oder für die der Gang zur Arbeit, die Anwesenheit dort und der persönliche Kontakt mit den anderen, ein fester Bestandteil ihres Lebens und ihrer Alltagsstruktur ist. Wenn die den nicht haben, fangen die an die Wände hochzugehen.
Das es zusätzlich zur weiteren Entsolidarisierung der Arbeitnehmer beitragen und damit die betriebliche Mitbestimmung noch weiter erschweren kann, ist ein weiteres Problem.


Persönlicher Kontakt ist noch immer etwas anderes, als Kontakt über Discord und Co.


Hosen runter und Karten auf den Tisch: Inwieweit bist du als Freiberufler repräsentativ, vorallem für normale Arbeitnehmer?


Ach daher weht der Wind. Abbau von Schutzrechten von Arbeitnehmern. Krank und Zuhause? Da soll er von dort aus arbeiten. Krankschreibungen sind Hippiekram. :schief:

1) Krank - du hast Durchfall für die ersten 3h des Tages, schmeißt dir Medikamente rein, dir geht es gut. Würdest du danach noch im Office erscheinen? Eher nicht, man ist meistens für einen Tag krankgeschrieben. Im Home Office kann man produktiv sein oder zumindest auf dem laufenden bleiben.

2) Freiberufler, Selbstständiger Berater, nenn das wie du willst. Ich habe Ziele, ich habe keine Arbeitszeit. Ich habe eine Vergütung mit einem garantierten Minimum was ordentlich ist und noch ein massives Bonussystem drauf. Wenn ich also schlecht arbeite, fällt mein Bonus klein aus. Ich repräsentiere keine Arbeitnehmer, ich repräsentiere damit alle selbstständigen die alleine oder in kleinen Teams von 1-5 Leuten arbeiten. Steuerberater, Anwälte wasweißich, die sind alle so unterwegs. Nur das ich im Vergleich zu denen nicht mal ein getrenntes Büro brauche (aber haben kann wenn ich mir das Gefühl geben will, auf Arbeit zu gehen und die Ablenkungen daheim zu lassen).

3) Persönlichen Kontakt - ja, ich treffe die Leute auf Events, ich kann jederzeit ins Office - einfach hinfliegen, die haben Unterkunft und alles weitere, brauche nicht mal ein Visum obwohl das außerhalb der EU ist. Wäre mal ein Plan bei dem verkackten Wetter. Ich quatsche mit denen auch. Alles hat Vor- und Nachteile. Ich sehe das als Vorteil. Unter Kollegen gibt es auch oft Missgunst, Streit oder Mobbing. Selbst eine stumpfe negative Stimmung drückt die Produktivität ins bodenlose auf Arbeit, das kann ich im Home Office vermeiden (das meiste davon jedenfalls).

4) Schutz von Arbeitnehmern? Wat? Waaaaaaaaaat?! Freiberufler mit weit unter 40h in der Woche. Da kann ich auch mal mit Kopfschmerzen meine Emails beantworten und danach 3 Tage am See chillen wenn ich will, nur die Ziele müssen stimmen. Ich gehe zum Arzt wenn ich medizinische Hilfe brauche, nicht wenn ich mich krankschreiben lassen muss weil die Kopfschmerzen nicht weggehen usw.

und 5) strikte Trennung von Arbeit und Privatleben habe ich auch. Aber natürlich nicht in dem Maße wie ein Arbeiter im Werk - der hat seine feste Arbeitszeit, seinen festen Urlaub und kann dem Chef sagen das der sich gefälligst nicht zu melden hat. Andere Leute haben Bereitschaftsdienst usw. und können ihre Freizeit nicht so gestalten wie die lustig sind. Alle Selbstständige nehmen ihre Arbeit irgendwo mit nach Hause, oft genug ist ihr Haus ein halber Arbeitsplatz selbst wenn sie ein Büro haben. Meinen Anwalt kann ich auch am Sonntag anrufen wenn es bei mir klemmen sollte und der geht nicht die Wände hoch - das ist sein Job, das gehört dazu.
Ich betreue Kunden auf der ganzen Welt, es gibt keine geregelten Arbeitszeiten, die Leute arbeiten 7 Tage die Woche und an Feiertagen auch. Ich habe aber weit mehr Freizeit als der normale Bürosklave :) Das muss man mögen, wenn nicht - falscher Job, sorry, such dir was, was passt.
Und Solidarisierung der Arbeitnehmer betrifft mich weiterhin nicht, obwohl ich der Firma wo ich hauptsächlich zu tun habe sehr nahe stehe. Betriebliche Mitbestimmung habe ich in einer anderen Form - die Kunden bringen Geld, ich bringe zufriedene Kunden, alles was dafür nötig ist, wird entwickelt, angeschafft oder herangekarrt, da es sonst die Gewinne schmälert weil Kunden wegrennen.

Home Office macht angesichts der aktuellen Medienlandschaft und Arbeitskultur (gerade in den kreativen Bereichen) absolut Sinn. Allein die Tatsache das ich nicht irgendwo im Stau stehe sondern die Zeit produktiv nutzen kann oder einfach mal ne Stunde länger schlafen und trotzdem meine Ziele erreichen, ist unbezahlbar.
Jedes mal wenn ich sehe wie die Leute bei Regen auf die Bahn warten und ich in Hausschuhen meine Emails lese, denke ich mir - machste richtig, passt. Und nebenbei verdient man im Home Office auch ordentlich, ich kenne keinen der im Home Office arbeitet und sich über den Lohn beklagt, alle die ich kenne sind in der Mittelschicht oder höher was deren Einkommen angeht. Aber wie ich sagte, das wird sich hier nicht durchsetzen, nicht in den nächsten 10-20 Jahren. Weder vom Gehalt her noch vom Verbreitungsgrad. Firmen drücken sich davor, viel zu zahlen (oder machen das nur auf der Führungsebene) und die Arbeitnehmer sind viel zu faul sich dafür einzusetzen damit sie weniger arbeiten müssen bei gleicher Produktivität und nebenbei noch die verstopften Innenstädte vermeiden und nicht pendeln müssen...
 
AW: Diesel-Fahrverbote: Erste Hardwarenachrüstungen vorbestellbar.

Du siehst das schon wieder zu Schwarz/Weiß Poulton.
Einfache Geister brauchen einfache Lösungen.
Selbst mal als Freiberufler gearbeitet? Selbst ne Firma geführt? Selbst schon AN beschäftigt? Selbst mal im HO gearbeitet?
Wenn ja wundert mich der Beitrag von Poulton schon wieder extrem.

Klassiker...dümmliche Unterstellung die 1000te
Ach daher weht der Wind. Abbau von Schutzrechten von Arbeitnehmern. Krank und Zuhause? Da soll er von dort aus arbeiten. Krankschreibungen sind Hippiekram
 
AW: Diesel-Fahrverbote: Erste Hardwarenachrüstungen vorbestellbar.

@JePe
Äpfel <-> Birnen.
Wir reden hier nicht von massiven Ausstößen von NOx und Co. beim Diesel, sondern von Minimalstbeträgen (die Dosis macht das Gift), die so gering sind, dass ihre Auswirkungen so schwer (bzw. sogar gar nicht) zu verifizieren sind. Man kann weder ein nachweisliches Opfer, exakte Symptome oder sonstwas präsentieren. Nicht mal Bäume bekommen Pickel (und Wälder sind eigentlich immer ein schöner Indikator für Probleme).
NOx @40 μ g/m³ hat nicht mal im Entferntesten die Relevanz von Takakrauch oder fahren ohne Kat.
Die durch Fahrzeuge ausgestoßene Menge liegt in einem Bereich jenseits von...

Ehrlich. Ich gebs auf. Eben weil ich für so was keine Geduld aufbringen kann, bin ich heute in der Wirtschaft.

Faktisch haben wir in den Wäldern eher ein Schädlingsproblem, Leider ziemlich massiv.
Ich musste letztes Jahr keinen einzigen Baum wg Belastung durch NOx und Co. fällen. Nicht mal im Stadtbereich sind mir Fälle dazu bekannt.
Aber das interessiert doch hier niemanden^^
 
AW: Diesel-Fahrverbote: Erste Hardwarenachrüstungen vorbestellbar.

Gasherde und Abgasbelastung der Atemluft

Jetzt hörte ich in den letzten Wochen immmer wieder das "Argument", dass Gasherde in Wohnungen viel schlimmer als Dieselmotoren seien sollen und wunderte mich, an welcher Stelle im Verbrennungsmechanismus von Erdgas Feinstaub entstehen soll. Ich finde aber nichts außer diesem recht gut recherchiertem Beitrag in der TAZ. Ja, gut, NOx entsteht alleine aus dem chemischen Gleichgewicht von N2 + O2 <-> NOx. Je höher die Temperatur, umso mehr NOx entsteht. Das sind einfache Gleichgewichtsreaktionen, ebenso reagiert das NOx schnell wieder zurück, naja, innerhalb weniger Stunden bei Raumtemperatur. Aber Feinstaub entsteht weniger durch den Gasherd, als durch die Lebensmittel in der Pfanne, das entsteht an anderen Öfen genauso [Seite 514 unten im pdf Dokument]. Zu den angeblich dramatischen NOx Werten findet sich diese Literaturstelle:

"... Doch woher kommt die alarmierende Zahl? Auf diese Frage liefert Koch eine Tabelle und eine Kurve, die aus einer Publikation schottischer Wissenschaftler aus dem Jahr 2001 stammen (hier als pdf). Darin ist tatsächlich an einer Stelle ein Wert von rund 4.000 Mikrogramm NO[SUB]2[/SUB] pro Kubikmeter zu finden. Er wurde erreicht, nachdem alle vier Flammen eines Gasherds in einem Raum ohne Fenster und Abluft zwei Stunden lang auf höchster Stufe gebrannt hatten. Und zwar nicht als Mittelwert, sondern als kurzzeitiger Maximalwert. Und nicht irgendwo im Raum, sondern direkt vor dem Herd.

Mit der Realität in einer Küche, so schreiben die Autoren der Studie selbst, haben diese Messungen nichts zu tun...."

Quelle Kochen mit Gas: Dreckiger als Diesel? - taz.de

"... Tatsächlich gibt es eine Untersuchung dazu, wie sich der Mittelwert der NO[SUB]2[/SUB]-Konzentration verändert, wenn in einer Wohnung regelmäßig mit Gas gekocht wird: Er steigt demnach lediglich um 5 Mikrogramm pro Kubikmeter. Lüften ist beim Kochen also durchaus sinnvoll. Doch als Argument gegen Diesel-Grenzwerte eignet sich der Gasherd nicht."
Quelle des Messwertes: Personal exposure to nitrogen dioxide in Switzerland - ScienceDirect

Für rechte Blogs und andere Wahrheitsverschwurbler reicht das natürlich, um unseriös Stimmung zu machen. Wie üblich. Für Berufsköche ist das durchaus eine ernstzunehmende Gefahrenquelle, je nachdem was gebraten wird, für den Gasherd in der heimatlichen Küche ist das alles völlig egal. Es werden in unseriöser Weise Jahresdurchschnittswerte an Straßen mit Maximalkonzentrationen 1m über der Flamme verglichen. Man könnte auch direkt im Auspuff des Autos messen und damit vergleichen.

Faktisch haben wir in den Wäldern eher ein Schädlingsproblem, Leider ziemlich massiv.
Ich musste letztes Jahr keinen einzigen Baum wg Belastung durch NOx und Co. fällen. Nicht mal im Stadtbereich sind mir Fälle dazu bekannt.
Aber das interessiert doch hier niemanden^^
Lies Dir mal diese Links durch, wenn Dich das Thema interessiert. In unserem Wald in der Gegend um Göttingen waren die Schäden trotz sehr kalkhaltiger Böden merklich. Vordergründig sind es Schädlinge, schaut man tiefer, sind die Ursachen komplexer, weil die Widerstandskraft der gestressten Bäume sinkt und der Klimawandel mit längeren Vegetationsperioden bestimmte Schädliche bevorzugt, andere durch die heute eher nass-milde Winter Probleme bekommen. Knackige kalte und trockene Winter sind für überwinternde Schädlinge weniger ein Problem.


Thema Klimawandel und Schädlinge im Wald
Forstschaedlinge im Klimawandel | waldwissen.net
https://www.lwf.bayern.de/mam/cms04...rstschädlinge_profitieren_vom_klimawandel.pdf
...

Schadstoffe und Schädlingsbefall:
http://www.lwf.bayern.de/mam/cms04/waldschutz/dateien/lwf-wissen-66-weisstanne.pdf
http://www.issw.ch/dienstleistungen/publikationen/pdf/9469.pdf
...

Nur so auf die Schnelle. Ich habe mich, um die Schäden bei uns einschätzen zu können, früher damit auseinander gesetzt. Da der Wald an meinen Bruder geht, bin ich heute nicht mehr so interessiert, nur noch aus reiner wissenschaftlicher Neugier
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Zurück