Diesel-Fahrverbote: Erste Hardwarenachrüstungen vorbestellbar.

AW: Diesel-Fahrverbote: Erste Hardwarenachrüstungen vorbestellbar.

Hmmmm ... z. B. weil es erhebliche Fortschritte in der medizinischen Versorgung und bei den Arbeitsbedingungen gab? Weil schaedliche Umwelteinfluesse vermindert wurden? Also zu einem guten Teil aus der Summe vieler kleiner Entwicklungen, die in den 1990ern vermutlich auch als "Hysterie" abgetan wurden? Weshalb die Frage auch falsch ist - eigentlich sollte sie lauten: wie viel gesuender koennten wir sein und wieviel laenger koennten wir leben, wenn z. B. die Luft, die wir atmen, weniger Schadstoffe enthielte?

Davon abgesehen erkenne ich "Hysterie" allenfalls im Verkehrsministerium und bei einer Handvoll Aerzten (und Ingenieuren). Die Debatte ist bis vor kurzen noch ruhig und sachnah gefuehrt worden.
 
AW: Diesel-Fahrverbote: Erste Hardwarenachrüstungen vorbestellbar.

Medizinische Versorgung durchaus. Auch die Verminderung von Emissionen. Man erinnere sich zurück: wir hatten Themen wie das Waldsterben auf dem Radar, das Ozonloch, etc. pp.
Es gibt kein Probleme dieser Tragweite, die den aktuellen Grenzwerten und deren Überschreitungen zugerechnet werden können.
Nur eine statistischen Hochrechnung auf Basis einer Annahme, die bis dato (und trotz einiger Anstrengungen) nicht validiert werden konnte (wahrscheinlich nie werden wird, weil die Bezüge so schwach sind) und lediglich besagt, dass "bis zu achteinhalb Monate Lebenszeit verloren gehen könnten".
Einen tatsächlichen Beleg hierfür bleibt man aber schuldig.
Und ganz generell: die Haupterzeuger (Industrie/Landwirtschaft) werden komplett ausgeklammert. Wer mit seinem Hund am Feld spazeren geht, tut dies eigentlich in einem unreglementierten Hochrisikogebiet, wer in der Einflugschneise eines Flughafens wohnt oder ab und zu in einer Raucherwohnung gastiert, ist quasi morgen tot, wenn man der Argumentation folgen möchte.

Und wo war die Debatte denn ruhig und vor allem "sachlich"?
Sie war bequem und einseitig, weil sie völlig von der eigentlichen Daten- und Studienlage entkoppelt verlief.

Wenn man tatsächlich die Lebenserwartung erhöhren wollen würde, sollte man bspw. gegen die hohen Zuckerzusätze in nahezu allen Produkten wirksam vorgehen. Aber da kann man sich nicht mal auf eine Kennzeichnung einigen.

Die Nummer hier ist reine Ideologie. Es geht gar nicht um die tatsächliche Steigerung der Lebenserwartung. Man will das Elektroauto auf unseren Straßen, man will weniger Verkehr in der Innenstadt, etc. pp.

Sicherlich hehre Ziele, aber der eingeschlagene Weg ist mit dieser Begründung nicht gangbar und zerstört mehr als er schafft.
 
AW: Diesel-Fahrverbote: Erste Hardwarenachrüstungen vorbestellbar.

Die Exekutive soll der Judikative das Arbeiten verbieten? Klingt tuerkisch. Ich waere eher dafuer, dass die Exekutive ihren Job macht.

Andere Verfahren ziehen sich auch jahrelang in die Länge bis alle Sachverständigen gehört wurden. Ich weiß nicht, warum man bei solchen Verfahren, die viele Autofahrer betreffen so schnell entscheiden muss und nicht erst mal abwartet, wie sich die Fahrverbote in der einen Stadt in den Städten in der Umgebung auswirken, weil Leute in der ersten Stadt das Fahrzeug oder gleich ganz das Verkehrsmittel gewechselt haben.
So ein Umstieg geht erstens nicht von heute auf Morgen.

Dann wäre es auch mal interessant, wie hoch eigentlich die Hintergundbelastung mit NO2 in autofreien Gebieten, z.B. im Wald ist. Wenn die nämlich schon bei 30µg liegen würde, wären die 40µg gar nicht so viel höher.


Zumal man die Verstöße nicht kontrollieren kann. Selbst zur Strafverfolgung ist eine automatische Erfassung der Kennzeichen aufgrund des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes nur bei schweren Straftaten die "Rechtsgüter von erheblichen Gewicht" bedrohen möglich. Damit fällt ein Scan wegen Ordnungswidrigkeiten auf jeden Fall aus. Digitale Schleierfahndung: Polizei muss Daten-Scan einschraenken - n-tv.de
http://www.tagesschau.de/eilmeldung/kennzeichen-urteil-101.html schrieb:
Bürger müssten sich grundsätzlich fortbewegen können, ohne beliebig kontrolliert zu werden, so die Richter. Deshalb sei das Scannen von Nummernschildern durch die Polizei nur in engen Grenzen erlaubt. Bayern, Baden- Württemberg und Hessen haben nun bis Ende des Jahres Zeit, ihre Landesgesetze nachzubessern.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Diesel-Fahrverbote: Erste Hardwarenachrüstungen vorbestellbar.

Mag sein, ist aber letztlich falsch adressiert - nicht die Politik kann den Richtern in die Zuegel greifen; die Gerichte ausurteilen nun nur das, was die Politik jahr(zehnt)elang versaeumt (oder besser: ignoriert) hat. Das ist ebensowenig die Schuld der Richter wie es ihre Aufgabe ist, die Umsetzbarkeit zu gewaehrleisten.

Pressemitteilung des BVerwG.
Fahrverbote Frankfurt a. M.
Fahrverbote Stuttgart.
 
AW: Diesel-Fahrverbote: Erste Hardwarenachrüstungen vorbestellbar.

... Exekutive und Legislative haben sich jahrelang von einem Ueberschuss zum naechsten gehangelt (Bund: 12.9 Mrd. im Jahr 2018, 36.6 Mrd. im Jahr 2017, 23.7 Mrd. im Jahr 2016, ...) und gewusst, was da auf sie zukommt. So oder so haengt die Geltung von Gesetzen nicht davon ab, ob man sie sich gerade leisten kann. Oder will. Die Obergrenzen (die gerade dem CSU-gefuehrten Verkehrsministerium nun wirklich eine Herzensangelegenheit haetten sein sollen?!) fuer Schadstoffe sind halt so wenig variabel wie die Promillegrenze. Man hatte Zeit (genug), die Probleme zu loesen oder zumindest die Weichen zu stellen; stattdessen hat man eine Maut durchgepeitscht und einer wiederholt beim Betruegen erwischten, aber systemrelevanten Industrie den Bauch gepinselt. Und der ach so muendige Buerger, sonst nie darum verlegen, die "Bankster" zu verdammen, findet das auch noch gut. Weil er (ver)dumm(t) genug ist zu glauben, ein Fahrverbot wuerde ihm mehr wehtun als eine Pleitewelle in der Finanzindustrie. Wie heisst der Slogan der Halunken in Wolfsburg doch so schoen: Das Auto. Kaltgewalzte Trutzburg in einer sich aendernden Welt, letztes Refugium des als Freiheit verkleideten Egoismus. Brennende Heime, erfrierende Menschen, Familien die keine Wohnung finden? Doof, das. Aber wehe dem Politiker, der sich an des Deutschen allerliebstem Kind vergeht. Da ist die Obergrenze aber mal sowas von erreicht!
 
AW: Diesel-Fahrverbote: Erste Hardwarenachrüstungen vorbestellbar.

Die neuen Stellen müssen aber auch erst mal geschaffen werden. Das dauert und ist nicht in zwei Jahren erledigt.
Jetzt kommt noch die Cyberargentur in Leipzig dazu. Das wird Jahre dauern, bis man dort die Leute gefunden hat. Selbst bei Zitis sind viele Stellen unbesetzt und es hat über ein Jahr gedauert, bis alleine die 4 Abteilungsleiter besetzt waren.

Wobei mir nicht ganz klar ist, was diese Cyberargentur von BSI und Zitis abgrenzen soll. Das die Kompetenzen jetzt schon unklar sind, hatte schließlich der Leak zum Jahresanfang gezeigt. Hackerangriff: BSI wusste schon laenger vom Datenleck – das BKA nicht | heise online
 
AW: Diesel-Fahrverbote: Erste Hardwarenachrüstungen vorbestellbar.

Es gibt inzwischen erste sinnvolle Alternativvorschläge:

FUSSGÄNGERVERBOTSZONE

attachment.php

Quelle: SPON

Ich hab (in der verkleinerten Ansicht) bei "Gehverbot" irgendwie direkt "Gehirnverbot" gelesen :ugly:


Andere Verfahren ziehen sich auch jahrelang in die Länge bis alle Sachverständigen gehört wurden. Ich weiß nicht, warum man bei solchen Verfahren, die viele Autofahrer betreffen so schnell entscheiden muss und nicht erst mal abwartet, wie sich die Fahrverbote in der einen Stadt in den Städten in der Umgebung auswirken, weil Leute in der ersten Stadt das Fahrzeug oder gleich ganz das Verkehrsmittel gewechselt haben.
So ein Umstieg geht erstens nicht von heute auf Morgen.

Man hat in den meisten Städten 1-2 Jahrzehnte gewartet. Nach so einer langen Wartezeit sind ja wohl mal Handlungen einforderbar, oder? Welche Handlungen durchgeführt werden bleibt übrigens weitestgehend den Städten überlassen, solange sie wirkungsvoll sind. Das Problem ist halt, dass niemand eine bessere Alternative kennt. Und wenn Luftschadstoffe in gesetzwidrigem Maße vorliegen, die u.a. vom Autoverkehr verursacht werden, dann ist eine Reduktion des Autoverkehrs probates Mittel. Und zwar eigentlich konsequent. Wer sich noch an die 90er und Ozon-Alarme erinnert - da wurden massive Tempolimits und zum Teil sogar tageweise totale Fahrverbote erlassen. Auf ähnlicher Grundlage sollten jetzt eigentlich auch als absolute Last-Minute-Maßnahme nach zu lange währenden Nichtstun vergleichbare Maßnahmen folgen. Was Hamburg & Co jetzt an lächerlich wirkungslosen Maßnahmen durchführen, ist nichts weiter als ein Versuch, die Sache noch länger zu verschleppen. Mittelfristig werden sie damit wieder vor Gericht stehen, weil die Grenzwerte weiter gerissen werden, da brauchen andere Städte gar nicht aufs Ergebnis zu warten, dass kann jeder voraussagen. Nur Gerichte müssen halt warten, bis die Situation nachweislich eingetreten ist und jemand dagegen klagt, ehe sie die Gesetzesverstöße ahnden können.

Dann wäre es auch mal interessant, wie hoch eigentlich die Hintergundbelastung mit NO2 in autofreien Gebieten, z.B. im Wald ist. Wenn die nämlich schon bei 30µg liegen würde, wären die 40µg gar nicht so viel höher.

In lebendigen Wäldern sollte es eher wenig NO2-Produzenten geben, da würde ich deutlich weniger erwarten. Eine Messstation, die wirklich im Wald steht, kann ich spontan nicht finden - aber hier ist eine etwas ländlichere mit aktuell 20 µg. (Wobei "ländlich" natürlich wegen Düngung auch NO2-Hotspot sein kann)

Ich erinner aber nochmal daran, dass es NOx-Grenzwerte sind. NO2 ist da das mit den meisten natürlichen Quellen und das harmloseste. NO und N2O3 sind eigentlich wesentlich bedenklicher, aber für die Standard-Messstationen wurde halt ein einziger Messparameter als synonym für "Abgas" festgelegt. Selbst für CO und Schwefelverbindungen findet afaik keine reguläre Messung statt, das läuft alles nach dem Prinzip "wenn NO2 so und so ist, dann ist alles andere auch okay". Das muss man immer im Hinterkopf behalten, sobald einen Vergleich mit nicht-Verkehrssituationen ziehen will.

Zumal man die Verstöße nicht kontrollieren kann. Selbst zur Strafverfolgung ist eine automatische Erfassung der Kennzeichen aufgrund des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes nur bei schweren Straftaten die "Rechtsgüter von erheblichen Gewicht" bedrohen möglich. Damit fällt ein Scan wegen Ordnungswidrigkeiten auf jeden Fall aus. Digitale Schleierfahndung: Polizei muss Daten-Scan einschraenken - n-tv.de

Gerichte sind nicht dafür da, die Anforderungen der praktischen Durchsetzbarkeit zu klären. Es ist Job der Exekutive dafür zu sorgen, dass die Einhaltung kontrolliert wird. Auch hier bahnt sich direkt das nächste Politikversagen an - man hat bewusst die beScheuertste, grundrechtswidrigste, billigste Variante vorgeschlagen, die natürlich sofort kassiert wurde. Und jetzt tut man so, als hätte man damit sein Pflicht getan :wall:
 
AW: Diesel-Fahrverbote: Erste Hardwarenachrüstungen vorbestellbar.

Das billigste wäre eine blaue Plakette für 1-2 Euro.

So ein Nummernschildscanner ist sicher nicht billig. Da kommt wohl ein Lidar für die Fahrzeugerkennung zum Einsatz. [2] Dazu braucht man noch die Datenverbindung zu den Datenbanken und die Serverinfrastuktur selbst.
Eine einzelne(!) moderne Blitzersäule kostet um die 80.000€.
Bad Oldesloe: Was kosten feste Blitzer? | shz.de

[2] Funktionsweise der Scanner . Scan-Rec/Scan-Rec Wiki . GitHub
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Diesel-Fahrverbote: Erste Hardwarenachrüstungen vorbestellbar.

Eine Blitzersäule dürfte viel teurer sein als ein Kennzeichenscanner, weil sie exakte, beweißkräftige Geschwindigkeitsmessungen machen muss. Das bei der Kennzeichenerfassung überhaupt aktive Messungen eingesetzt werden, überrascht mich ehrlich gesagt - möglicherweise ein Artefakt weil die Technik im Ausland schon sehr lange für Geschwindigkeitskontrollen (section control) genutzt wird. Heutzutage sollte aber eigentlich eine Videokamera + automatische Auswertung reichen. Selbst wenn das Ganze 80000 € pro Standort kosten würde, wäre es aber immer noch billig im Vergleich zu Plaketen. Mit 0,5-1 Million kannst du alle Haupteinfallsstraßen einer Großstadt erfassen und das über Jahre hinweg. Für die gleiche Summe kannst du fünf Jahre lang 6,7 wenn es hochkommt 8 Kontrolleure anheuern, die alle zusammen vielleicht einen Stadteil am Tag kontrollieren könnten und auch da nur die Autos, die auf der Straße parken.
 
AW: Diesel-Fahrverbote: Erste Hardwarenachrüstungen vorbestellbar.

Es ist ja nicht so, dass in den Plaketten Chips sein können...
 
AW: Diesel-Fahrverbote: Erste Hardwarenachrüstungen vorbestellbar.

Die Raffinerie. Wer in Chemie mal dem oder der Lehrer/- in gefolgt hat. Es gibt die Hexan Reihe... Wo sollen die denn mit dem Heizöl hin, das während dem raffinierten Prozess automatisch entsteht ? Sollen die das Alles in den Rhein kippen.

Wer glaubt Superbenzin Ultimate 100 verbrennt schneller als normales Benzin ist auch schwer auf dem Holzweg. Das verbrennt langsamer und ist auch nur geeignet für höher verdichtete Motoren.

Mim E-Bike zur Arbeit fahren. Nach einem Jahr Pendelverkehr hat der 500-600 Euro teure Akku nur noch 60 Prozent Kapazität. Dann kann man sich in Holland 18650er Akkus bestellen für einen günstigen Preis, so daß man dann die 140 Akkus mit einem Induktionsschweissgerät in das Akkupack neu reinbrennt für 200 Euro.

E-Auto. Damit muss man erst einmal 60.000 Kilometer fahren, so dass man den Umwelt Break Even erreicht.


Tote Dinosaurier Brennstoff. Die hatten kein teures Olivenöl, die lieben Tiere. Elefanten essen Weihnachtsbäume gerne. ohne Dressing als Salat.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Diesel-Fahrverbote: Erste Hardwarenachrüstungen vorbestellbar.

Ich kann mir kaum vorstellen das Diesel-Besitzer die Absicht hatten ihre Mitbürger zu "Vergaßen" ! - Ich kann auch nicht mehr heute verstehen wie man von VWAG, BMW oder Daimler noch was erwerben kann.
 
AW: Diesel-Fahrverbote: Erste Hardwarenachrüstungen vorbestellbar.

Es sieht danach aus, dass Brüssel nun Deutschland wohl die Anhebung des NOx-Grenzwerts auf 50 μ g/m³ erlaubt.

Grenzwerte:
Bruessel kommt Deutschland bei Streit um Fahrverbote entgegen - Politik - Aktuelle Politik-Nachrichten - Augsburger Allgemeine


Stickoxid: Deutschland darf Grenzwert auf 50 Mikrogramm erhoehen - WELT
[QUOTE]Die Entscheidung kommt überraschend. Erst kürzlich hatte EU-Umweltkommissar Karmenu Vella noch eine Verschärfung der umstrittenen Stickoxid-Grenzwerte in Aussicht gestellt. [/QUOTE]
Dauert eben immer ein wenig vom ideologischen Beißreflex bis zur Sichtung der tatsächlichen Datenlage.


Auf Deutsche FakeNews reingefallen. :-_-:
Die Artikel wurden mittlerweile aktualisiert, ihr Inhalt dementiert.
Also geht der Unfug weiter...
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Diesel-Fahrverbote: Erste Hardwarenachrüstungen vorbestellbar.

Der Plan der Bundesregierung berührt nach Lesart der EU-Kommission also nicht den weiter verbindlichen EU-Grenzwert von 40 Mikrogramm. Diesen kann Deutschland nicht eigenständig ändern oder aussetzen. Ein Kommissionssprecher bekräftigte, dass der Grenzwert nicht infrage stehe.

Wobei es nie darum ging den Grenzwert anzuheben. Bei Städten mit Werten zwischen 40 und 50 µg müssen halt andere Maßnahmen, wie kostenloser Nahverkehr, mehr Grünflächen usw. verwendet werden. Diese Maßnahmen verbessern auch insgesamt die Lebensqualität in den Städten.
 
AW: Diesel-Fahrverbote: Erste Hardwarenachrüstungen vorbestellbar.

Jetzt hörte ich in den letzten Wochen immmer wieder das "Argument", dass Gasherde in Wohnungen viel schlimmer als Dieselmotoren seien sollen und wunderte mich, an welcher Stelle im Verbrennungsmechanismus von Erdgas Feinstaub entstehen soll. [...]

Ich halte das für unrelevant. Abgesehen von gewerblich genutzten Großküchen tendiert die Verwendung von Gasherden in Privathaushalten immer mehr gegen Null. Da braucht man sich nur mal die Küchenausstellungen in Möbelhäusern anschauen, Gasherde muss man schon bald mit der Lupe suchen. Die sterben genauso aus wie die alten Ölzentralheizungen.
Unser Haus hat im Übrigen gar keinen Gasanschluss. Bei der damaligen Erschließung des Baugebiets bestand an Gas kaum Interesse, also wurde das dann in der Straße auch nicht verlegt.
 
Zurück