Die SPD in der Krise - das Ende der großen Koalition?

Die Frage ist deshalb auch nicht so sehr, ob E-Autos in ihrer derzeitigen Form der Weisheit letzter Schluss sind und eher, warum es mehr als 130 Jahre nach der Erfindung des Autos immer noch praktisch ausschliesslich Verbrennungsmotoren gibt.
Es gibt heute schon alltagstaugliche E-Autos. Nur die Kosten mehr, auch im Betrieb, da die Politik (da ist auch die SPD beteiligt) die Stromkosten künstlich in die Höhe treibt, in anderen Ländern zahlt man die Hälfte.

Zudem hängen an den Verbrennungsmotoren viele Arbeitsplätze, die will man nicht verlieren, sowohl die SPD als auch die Gewerkschaften ziehen an diesem Strang.
Die Elektromotoren benötigen prinzipbedingt viel weniger Wartung, ergo weniger Inspektion, weniger Ersatzteileverkauf, weniger Werkstattbesuche usw.
Kannst dir dann selbst ausmalen, wer da wieder auf die Barrikaden geht, wenn die E-Autos kommen.
 
Tja. Das darfst Du gerne so sehen und trifft am Ende eher eine Aussage ueber Dich als ueber die, ueber die Du da sprichst.

Denkanstoss - haetten vor 130 Jahren die Menschen genau so engstirnig und kleinteilig gedacht, wie Du es heute tust und auf andere extrapolieren moechtest, waere Deine Mutter nicht im Krankenwagen zu Deiner Entbindung gefahren, sondern auf einem Esel GTI dort hin geritten.
 
Es gibt heute schon alltagstaugliche E-Autos. Nur die Kosten mehr, auch im Betrieb, da die Politik (da ist auch die SPD beteiligt) die Stromkosten künstlich in die Höhe treibt, in anderen Ländern zahlt man die Hälfte.

Ich hab ein Elektroauto und die Aussage ist schlicht falsch.
Ein Elektrofahrzeug ist im Unterhalt günstiger, weil erstens der Strom pro Kilometer günstiger ist als Benzin und zweitens man weniger Aufwand in der Werkstatt hat, weil man weder Öl wechseln muss noch sich Gedanken über Zündkerzen, Nockenwellen noch Auspuffanlagen oder sonst was machen muss, was beim Verbrennungsmotor kaputt gehen kann.
Der einzige Unterschied sind die Anschaffungskosten. Deswegen bin ich auch von der deutschen Automobilindustrie enttäuscht, da sie es nicht schafft, ein Elektrofahrzeug anzubieten, das auch bezahlbar ist.
 
Dazu kommt das es wohl immer noch viel zu wenig Ladestationen gibt.

Bei uns in der Stadt gibt es genau 3 Ladestationen. Alle drei werden vom ortsansässigen Energieversorger betrieben. Du musst dort registriert sein, um die Ladestationen nutzen zu können. Für außenstehende sind die Ladestationen nicht nutzbar. Was echt ein Witz ist.
Ich hab den Vorteil, dass ich in der Firma kostenlos aufladen kann.
 
Das ist so weder richtig noch falsch.

Richtig ist, dass das Konzept verbrennungsgetriebener Mobilitaet ("Auto") am ehesten auf den Motorwagen Nr. 1 zurueckgefuehrt werden kann - aus dem Jahr 1886. Beim diesem Motorwagen lief jemand nebenher, um Benzin nachzuschuetten. Ein "E-Auto" gab es bereits, tada!, fuenf Jahre zuvor. Deine Darstellung, es sei bis vor einigen Jahren eben nicht anders gegangen, ist so also nicht richtig - bis dahin hat man schlicht keine anderen Ansaetze verfolgt ... und ohne restriktive Gesetzgebung waere das mutmasslich bis heute nicht anders.

Die Frage ist deshalb auch nicht so sehr, ob E-Autos in ihrer derzeitigen Form der Weisheit letzter Schluss sind und eher, warum es mehr als 130 Jahre nach der Erfindung des Autos immer noch praktisch ausschliesslich Verbrennungsmotoren gibt.

Fun Fact - zwischen dem ersten erfolgreichen Flug der Gebrueder Wright und der Mondlandung lagen 66 Jahre (!). Merke: Wo ein Wille ist ...

Jetzt hast du mich ziemlich falsch interpretiert!
Ich kenne die Geschichte des E-Autos, aber was du so ein bischen vergessen hast ist, das Berta Benz bereits im August 1888, von Mannheim nach Pforzheim und wieder zurück fuhr und du weisst sehr genau das das mit einem E-Auto die nächsten 100 Jahre eher "unmöglich" war.
Ich glaube auch das ihr die Suche nach Alternativen etwas überschätzt, das Militär (Weltweit und vor allen dingen in Deutschland) hat 100 Jahre unzählige Summen an Geld in alternative Antriebe von z.B. U-Booten gepumpt, als auch eine Verbesserung von Batterieleistung, mit sehr überschaubaren Effekt bis zur Brennstoffzelle. Vielleicht wäre früher etwas herausgekommen, aber das nichts versucht wurde, ist komplett falsch, da sind von 1910 bis 1990 hunderte von Milliarden Euro (Inflationbereinigt) und hundertausende Inginieursstunden reingeflossen, das kannst alleine am Aufwand der drei deutschen Marinen und ihrem elektrischen Uboot Antrieb (Ausdauer, Batteriekapazität etc.) sehen, dazu gab es auch anderre die daran geforscht haben.
Insoweit überzeugt mich diese Argumentation noch nicht wirklich.
 
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Bei uns in der Stadt gibt es genau 3 Ladestationen. Alle drei werden vom ortsansässigen Energieversorger betrieben. Du musst dort registriert sein, um die Ladestationen nutzen zu können. Für außenstehende sind die Ladestationen nicht nutzbar. Was echt ein Witz ist.
Solange sich in der Richtung nicht mehr tut, wird das Leute eher abschrecken und sie überlegen sich zwei oder dreimal Geld in ein Elektroauto zu investieren.
 
Solange sich in der Richtung nicht mehr tut, wird das Leute eher abschrecken und sie überlegen sich zwei oder dreimal Geld in ein Elektroauto zu investieren.

Na ja. Dafür kann das Elektroauto nichts. Da muss man schauen, dass gerade der ortsansässige Stromanbieter das so macht, dass jeder die Ladestationen nutzen kann. Ich war ja ein Ort weiter und da war das kein Problem. Dort hast du ein QR Code gescannt, mit Google oder Apple Pay bezahlt und dann konntest du laden. Geht also.
Und an der Autobahn hast du inzwischen an jedem Rastplatz Supercharger.
 
Dennoch darf man seine Leistungen und Verdienste nicht vergessen.
Mir ist eben das hängen geblieben, wo sich Oppermann und der Chef des BKA am Telefon angeschwiegen haben und Oppermann letztendlich eine Straftat begannen hat -- und als Jurist wusste er das -- worauf hin der BKA Chef zurück treten musste. Für Oppermann gab es keine Konsequenzen. Für Hans Peter Friedrich aber schon. Auch er trat zurück.
Alles wegen Edathy.
 
Kann sein das der Fall Edathy ihn beinahe fast zum stürzen gebracht hat.
Dennoch darf man seine Gesamtleistung nicht verkennen.
 
Kann sein das der Fall Edathy ihn beinahe fast zum stürzen gebracht hat.
Dennoch darf man seine Gesamtleistung nicht verkennen.

Ohne jetzt einen Toten schlecht reden zu wollen, aber ich sehe keine wirkliche Leistung seinerseits die mir irgendwie in Erinnerung geblieben ist. Ich habe ihn immer als äußerst unsympathischen Menschen in Interviews wahrgenommen.
 
Ja, Posten. Ich weiß. Das ist das, was alle wollen, denn das bedeutet Einfluss und Kontakte. Sieht man ja gut am Gabriel, was am Ende bei rüberkommt.
Aber was hat er konkret geleistet?
 
Was hat Merkel konkret geleistet?
Wieso fragst du das mich?
Sie war unter Kohl von 1994 bis 1998 Ministerin für Umwelt. Wusste also schon, dass es den Klimawandel gibt.
Das ist 26 Jahre her. Was ist seit dem passiert? Nichts.
Die Frage ist immer, ob eine Reform etwas verbessert hat. Egal ob rentenreform, Gesundheitsreform, Bildungsreform, usw.
Mir ist da jetzt nichts ins Auge gesprungen.
 
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