Die SPD in der Krise - das Ende der großen Koalition?

AW: Die SPD in der Krise - das Ende der großen Koalition?

Der Kapatitalismus bzw "freie Markt" muß auf jeden Fall staatlich reguliert werden, sonst machen sie was sie wollen und durch die Gier alles kaputt.
Nur kann Überregulierung auch kontraproduktiv sein, nämlich dann wenn durch zuviel Bürokratie unnötig hohe Kosten und Hürden entstehen.
Es ist wichtig eine gute Balance zu finden. Und das ist gar nicht mal leicht.
 
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Der Kapatitalismus bzw "freie Markt" muß auf jeden Fall staatlich reguliert werden, sonst machen sie was sie wollen und durch die Gier alles kaputt.
Nur kann Überregulierung auch kontraproduktiv sein, nämlich dann wenn durch zuviel Bürokratie unnötig hohe Kosten und Hürden entstehen.
Es ist wichtig eine gute Balance zu finden. Und das ist gar nicht mal leicht.

Aktuell ist halt zu viel Bürokratie. Es gibt haufenweise Bullshit-Jobs, die Arbeit erledigen, die künstlich erschaffen wird.
 
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Der Kapatitalismus bzw "freie Markt" muß auf jeden Fall staatlich reguliert werden, sonst machen sie was sie wollen und durch die Gier alles kaputt.
Nur kann Überregulierung auch kontraproduktiv sein, nämlich dann wenn durch zuviel Bürokratie unnötig hohe Kosten und Hürden entstehen.
Es ist wichtig eine gute Balance zu finden. Und das ist gar nicht mal leicht.

Jein. Alles muss von irgendwem geregelt werden. Die Menge unterscheidet sich da gar nicht so sehr, so langer jeder bemüht ist, es effizient zu machen. Staatlicher Regulierung sieht man in der Praxis oft an, dass der Boss (=Wähler) kein Bisschen auf diese Effizienz achtet und auch nicht darauf, dass geeignete Leute den Job machen. Das ist in der freien Wirtschaft in der Regel (aber BEI WEITEM nicht immer) besser, aber kein systematischer Fehler. Was sich dagegen systematisch mit der Art der Regulierung ändert: Die Zielsetzung und oft auch die Reichweite der Regelung. Privatwirtschaftliche Steuerung zielt immer auf den Gewinn des Eigentümers ab (und ist deswegen aus sozialen Gesichtspunkten eigentlich immer eine schlechte Wahl), staatliche Regulierung orientiert sich immer an geographischen Grenzen und vernichtet deswegen wenig Energie mit Konkurrenz innerhalb dieser, läuft aber regelmäßig Amok sobald sich Prozesse global abspielen.
 
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Der Kapatitalismus bzw "freie Markt" muß auf jeden Fall staatlich reguliert werden, sonst machen sie was sie wollen und durch die Gier alles kaputt.
Nur kann Überregulierung auch kontraproduktiv sein, nämlich dann wenn durch zuviel Bürokratie unnötig hohe Kosten und Hürden entstehen.
Es ist wichtig eine gute Balance zu finden. Und das ist gar nicht mal leicht.

Diese Balance ist bei uns aber nicht mehr vorhanden. Es gibt in den Firmen haufenweise Leute, die nutzlose Arbeiten erledigen, die durch unsere Gesetze erst erzeugt wurden. Es gibt Schätzungen, die sagen das sind 20%.
 
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Ach ja - diejenigen, die sich selbst "Chef" (ungleich Koch) zu nennen pflegen.
 
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Privatwirtschaftliche Steuerung zielt immer auf den Gewinn des Eigentümers ab (und ist deswegen aus sozialen Gesichtspunkten eigentlich immer eine schlechte Wahl), staatliche Regulierung orientiert sich immer an geographischen Grenzen und vernichtet deswegen wenig Energie mit Konkurrenz innerhalb dieser, läuft aber regelmäßig Amok sobald sich Prozesse global abspielen.
Und gerade weil es aus sozialen Gesichtspunkten die schlechte Wahl ist gibt es ja den Sozialstaat.;)

Global müssen die einzelnen Länder eben besser zusammenarbeiten und ihre nationalen Interessen auch mal hinten anstellen. Vor allem wenn ihnen bewußt wird das wir nur diesen einen Planeten bewohnen und haben.
Es betrifft ja alle.
 
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Und gerade weil es aus sozialen Gesichtspunkten die schlechte Wahl ist gibt es ja den Sozialstaat.;)[...]

Den Sozialstaat gibt es, weil Bismarck Angst hatte, dass ihm die vaterlandlosen Gesellen sein schönes, neues, saturiertes Reich demolieren ;-) Die "soziale Marktwirtschaft" wiederum gibt es ebenfalls, weil man die vaterlandlosen Gesellen ruhigstellen wollte. Auch wenn die zu dem Zeitpunkt mittlerweile ein Vaterland hatten, egal wo sie herkamen ;-)
 
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Du sprichst (schreibst) in Metaphern.:D

Sprache ist halt was Schönes :D Durch die Blume wollte ich damit nur sagen, dass sowohl der Sozialstaat, als auch das Konzept der "sozialen Marktwirtschaft" nicht aus purer Herzensgüte entstanden sind. Sondern weil man sich bewusst war, dass es Konflikte und Interessengegensätze innerhalb der Gesellschaft gab und gibt. Um diese zu befrieden, ohne eine grundsätzliche Umstellung/Umwälzung (=Revolte oder gar Revolution) der bestehenden Ordnung zu riskieren, hat man Zugeständnisse gemacht. Man merkt aber, dass diese Zugeständnisse im Großen und Ganzen immer mehr zurückgebaut werden. Einhergehend damit, dass einerseits die Systemkonkurrenz weggefallen ist und andererseits auch die wirtschaftliche Dominanz der (westlichen) Industriestaaten und das Dogma vom immer voranschreitenden Wachstum und Wohlstand in Bedrängnis geraten.
 
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Man sollte erstmal dafür sorgen,

dass die elementarsten Bedürfnisse der Menschen in den ärmsten Ländern befriedigt werden

https://www.handelsblatt.com/politi...l?ticket=ST-32384026-bnbukKKZlfAQrIbrZHwd-ap3

Welchen Nutzen bringt eigentlich Facebook und Co. wenn du in deiner Lehmhütte kein Strom und Wasser hast?

Hier muss endlich mal eine Umverteilung her,

vom nichtsnützigen Abkassierern,

zum Bedürftigen.
 
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Wenn wir dann die Umverteiler wählen geht es den anderen auch nicht besser, und aber genauso schlecht.
Kommunismus hat noch nie funktioniert.
Wenn man den arbeitenden Leuten zu viel wegnimmt ist Schicht im Schacht.
 
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Hier geht es nicht um den "normalen" arbeitenden Leuten,

sondern um ein Netz von globalen Unternehmensketten,

welche auf Kosten der Ärmsten ihren Reibach machen.

Was glaubst du denn, wer den billigen Plunder herstellt?

Und nein,

Kommunismus braucht niemand,

aber etwas Gerechtigkeit und Sicherheit für Alle.
 
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Welchen Nutzen bringt eigentlich Facebook und Co. wenn du in deiner Lehmhütte kein Strom und Wasser hast?

Du stellst diese Frage in einem Land, in dem Glasfaser für Netflix und kostenlose Rennstrecken allgemein eine größere Bedeutung beigemessen wird, als nitratfreiem Grundwasser, funktionierender Krankenhäuser, sicherer Lagerung von Atommüll, zukunftstauglichen Arbeitsplätzen, stabiler Nahrungsproduktion, wirksamen Arzneimitteln, etc.
 
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Wenn wir dann die Umverteiler wählen geht es den anderen auch nicht besser, und aber genauso schlecht.
Kommunismus hat noch nie funktioniert.
Wenn man den arbeitenden Leuten zu viel wegnimmt ist Schicht im Schacht.

Welchen arbeitenden Leuten, welchem "kleinen Mann" wurde denn bisher "im Kommunismus" was weggenommen?
 
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Du stellst diese Frage in einem Land, in dem Glasfaser für Netflix und kostenlose Rennstrecken allgemein eine größere Bedeutung beigemessen wird, als nitratfreiem Grundwasser, funktionierender Krankenhäuser, sicherer Lagerung von Atommüll, zukunftstauglichen Arbeitsplätzen, stabiler Nahrungsproduktion, wirksamen Arzneimitteln, etc.
Naja, auf der anderen Seite wird rumgemeckert, dass wir in puncto Digitaliserung anderen Ländern hinterherhinken.
Und in nicht wenigen ländlichen Gegenden sieht es mit dem Internet-Ausbau leider immer noch nicht so gut aus.
Es muß in vielen Bereichen mehr gemacht werden.
 
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Naja, auf der anderen Seite wird rumgemeckert, dass wir in puncto Digitaliserung anderen Ländern hinterherhinken.
Und in nicht wenigen ländlichen Gegenden sieht es mit dem Internet-Ausbau leider immer noch nicht so gut aus.
Es muß in vielen Bereichen mehr gemacht werden.

Der Staat ist dafür entweder nicht willig oder völlig inkompetent. Mehr Digitalisierung bedeutet hier einfach nur mehr Überwachungsmöglichkeiten, die es beim Papier so nicht gab.
Sonst ist mir noch nichts aufgefallen, die sinnvollen Dinge wurden nicht durch den Staat durchgeführt.
 
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Als wenn der Staat nur an Überwachung interessiert wäre. Der Staat fördert und investiert auch.
 
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Als wenn der Staat nur an Überwachung interessiert wäre. Der Staat fördert und investiert auch.

Und zwar völlig irrsinnige Dinge wie Vectoring, damit ja nicht so viel neues Kabel gelegt werden muss.
Man sollte ein oberirdisches Glasfasernetz aufbauen, dann hat man gleich Redundanz.
Das will man aber nicht.
 
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Es gibt auch Sache, wo Digitalisierung absolut sinnvoll ist. Ganz aktuell die Kassenbon-Pflicht unter dem Mäntelchen Steuerhinterziehung einzudämmen.

Wo doch heutzutage fast ausschließlich digitale Kassen verwendet werden, die jeden Betrag abspeichern und manipulationssicher verschlüsseln können. Das geht in anderen Ländern auch und klappt dort hervorragend.

Stattdessen zwingt man Unternehmen für Kleinstbeträge und oft gegen den Wunsch der Kunden Bons auszugeben, oft auf umweltschädlichen Thermopapier.

Das kommt dann ausgerechnet von SPD und Grünen, anstatt eine Übergangsregelung zu schaffen, bis zu dem Kassensysteme digital umgerüstet werden müssen. Gern auch mit den Ausnahmen für die Kleinstfirmen.

Deutschland ist bei solchen Dingen sowas von Hinterher, was vor allem an den Führungskräften in Politik und Wirtschaft liegt, die überhaupt nicht kapieren dass Digitalisierung nur dann Sinn macht, wenn Papier ersetzt wird. Aber Pustekuchen, alles mit nicht nur digital, sondern auch physisch vorgehalten werden. In 2020...
 
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