Die Geburt von x86 (PCGH Retro 8. Juni)

Das geht sehr wohl.
Wir sind in der Halbleiterei bei strukturen um 0,04µm in der Breite.
Die Höhenabweichung ist größer, aber weit unter 1µm.
Man müßte die Grundplatte nur mit Halbleitertechnologie herstellen.

Und du bist der Meinung, 9cm² Fläche in Halbleitertechnik pro Substrat und pro Mainboard zu erstellen fällt nicht unter "zu teuer", wie von Thunderstorm bezeichnet? ;)
Das wäre immerhin die Fläche von ~3,5 Fermis pro PC-System (zugegeben: mit deutlich weniger = einer Schicht) und bei Lagerungs und Zusammenbau gelten erhöhte Ansprüche an Schmutz/Staub.
 
x86 ist eine Missgeburt und ist schon zu lange auf der Welt!
Zeit, dass es von der Bildfläche verschwindet!
 
ich bin ja für einfache Steckkarten mit CPU's, das gabs schonmal und hatte den riesen Vorteil man konnte im Nachhinein aufrüsten.
So würden viele Sockel einfach wegfallen und man könnte recht einfach pro PC mehrere CPUs verbauen. Halt sonne Art Erweiterungskarte.

Nach der technischen Möglichkeit fragt mich jetzt bitte nicht, aber ich denke es wäre eine sehr gute Lösung.
 
Und du bist der Meinung, 9cm² Fläche in Halbleitertechnik pro Substrat und pro Mainboard zu erstellen fällt nicht unter "zu teuer", wie von Thunderstorm bezeichnet? ;)
Wir sind technisch in der Lage, einen LCD-TV mit 6 Millionen Bildpunkten, über 1 m² Fläche und Toleranzen im µm-Bereich herzustellen und sollten keine 9 cm² mit hinreichender Genauigkeit preisgünstig herstellen können?
Komische Vorstellung :huh: .
ich bin ja für einfache Steckkarten mit CPU's, das gabs schonmal und hatte den riesen Vorteil man konnte im Nachhinein aufrüsten.
So würden viele Sockel einfach wegfallen und man könnte recht einfach pro PC mehrere CPUs verbauen. Halt sonne Art Erweiterungskarte.

Nach der technischen Möglichkeit fragt mich jetzt bitte nicht, aber ich denke es wäre eine sehr gute Lösung.

Die Slot-Prozessoren sind nicht umsonst im Techikmuseum verschwunden.
Die Signale können mit der Sockeltechnik einfach besser angeglichen werden und müssen nicht noch durch Steckkontaktleisten durch.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich bin ja für einfache Steckkarten mit CPU's, das gabs schonmal und hatte den riesen Vorteil man konnte im Nachhinein aufrüsten.
So würden viele Sockel einfach wegfallen und man könnte recht einfach pro PC mehrere CPUs verbauen. Halt sonne Art Erweiterungskarte.

Nach der technischen Möglichkeit fragt mich jetzt bitte nicht, aber ich denke es wäre eine sehr gute Lösung.

Ohne technische Möglichkeit ist deine gute Lösung aber unmöglich...
Die CPU-Slots waren genauso schlecht/gut aufzurüsten, wie Sockel. Was zählt ist nicht die mechanische Form, sondern der elektrische Aufbau. Wenn ich nen FSB über Slot leite, dann muss ich ggf. trotzdem den Slot anpassen, wenn ich den Takt deutlich erhöhe. Wenn ich die Spannungsversorgung anpasse, ist es egal, wie die Kontakte für die Stromleitung aussehen,...

Wir sind technisch in der Lage, einen LCD-TV mit 6 Millionen Bildpunkten, über 1 m² Fläche und Toleranzen im µm-Bereich herzustellen und sollten keine 9 cm² mit hinreichender Genauigkeit preisgünstig herstellen können?
Komische Vorstellung :huh: .

Welcher 1m² LCD hat eine im Planarität von besser 1µm??
Trotz allem werden LCDs nicht mit der Halbleitertechnik hergestellt, mit denen wir die von dir erwähnten 0,04µm Präzision erreichen.

Die Slot-Prozessoren sind nicht umsonst im Techikmuseum verschwunden.
Die Signale können mit der Sockeltechnik einfach besser angeglichen werden und müssen nicht noch durch Steckkontaktleisten durch.

Die müssen bei Sockel genauso durch Kontakte, wie beim Slot. Heute ein Slot ggf. Nachteile, weil die längliche Bauform längere Wege mit sich bringt (ggf. könnt er aufgrund der viel größeren Kontaktflächen aber auch ausreichend klein ausfallen), aber der Grund für die Abschaffung waren einfach die zusätzlichen Kosten. Sobald man keine extra Platine mehr für den Cache brauchte, hat man sie eingespart.
 
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Welcher 1m² LCD hat eine im Planarität von besser 1µm??
Trotz allem werden LCDs nicht mit der Halbleitertechnik hergestellt, mit denen wir die von dir erwähnten 0,04µm Präzision erreichen.
Die Linear-Präzision eines Koordinaten-Tisches zur Chip-Positionierung im Step-Verfahren ist sogar noch viel höher.
Ansonsten geht es in Richtung Opto-Elektronik als Kopplung, wie ich bereits erwähnte :what: .
Die müssen bei Sockel genauso durch Kontakte, wie beim Slot. Heute ein Slot ggf. Nachteile, weil die längliche Bauform längere Wege mit sich bringt (ggf. könnt er aufgrund der viel größeren Kontaktflächen aber auch ausreichend klein ausfallen), aber der Grund für die Abschaffung waren einfach die zusätzlichen Kosten. Sobald man keine extra Platine mehr für den Cache brauchte, hat man sie eingespart.
Und was war mit Sockel 7?
Da war der cache auch separat auf dem Mainboard.

Könnten wir die off-topic-Trollerei bitte nun mal einstellen?
 
Die Linear-Präzision eines Koordinaten-Tisches zur Chip-Positionierung im Step-Verfahren ist sogar noch viel höher.
Ansonsten geht es in Richtung Opto-Elektronik als Kopplung, wie ich bereits erwähnte :what: .

Wir reden nicht von einer Positionierungsgenauigkeit in 2D (oder gar nur entlang einer Achse) -auch wenn es mich überrascht, dass da mit derartigen Genauigkeiten gearbeitet wird-, sondern von der dritten Dimension und von einer Maschiene, die quer dazu eine Arbeit leisten muss.

Und was war mit Sockel 7?
Da war der cache auch separat auf dem Mainboard.

Und irgendwann wurde das entgültig jedem zu langsam.

Könnten wir die off-topic-Trollerei bitte nun mal einstellen?

Meinst du damit uns :huh:
Andere Reden eher wenig und unsere Diskussion über x86-Technik, Vergangenheit und Zukunft finde ich nicht vollkommen Offtopic und erst recht nicht trollig.
 
Wir reden nicht von einer Positionierungsgenauigkeit in 2D (oder gar nur entlang einer Achse) -auch wenn es mich überrascht, dass da mit derartigen Genauigkeiten gearbeitet wird-, ...
Nein, wir reden hier off topic von einer 9 cm² großen Sockelplatte ...

... Meinst du damit uns :huh:
Andere Reden eher wenig und unsere Diskussion über x86-Technik, Vergangenheit und Zukunft finde ich nicht vollkommen Offtopic und erst recht nicht trollig.
Ja, ich meine uns.
Auch wenn es schön nostalgisch ist - bye-bye.
 
Jaja, der 8086 ... da muss ich daran denken, dass ich in meinem 1. Semester meines Informatik-Studiums, also gerade einmal vor knapp 2 Jahren, mit Assembler auf nem 8085 programmieren musste ... das war von "Spaß am Programmieren" weit entfernt. :schief:
 
Zuletzt bearbeitet:
Jaja, der 8086 ... da muss ich gerade daran denken, dass ich in meinem 1. Semester meines Informatik-Studiums mit Assembler auf nem 8085 programmieren musste ... das war von "Spaß am Programmieren" weit entfernt. :schief:
Ich hab' meinen ganzen ersten Computer in Z80-(8085-abwärtskompatibel)-Assembler programmiert, und zwar nicht mit dem Editor sondern mit Hexcodes ;) DAS ist Programmieren :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Nun nach 34 Jahren sind wir langsam an einem Punkt angekommen wo diesem Standard immerhin Gefahr droht, durch die wesentlich effizientere und stromsparendere ARM Architektur. Aber selbst wenn es nun dazu kommen sollte, wird dies wohl nicht dazu führen das x86 seinen 40igsten Geburstag nicht mehr erlebt, dafür ist aktuell die Marktdurchdringung zu groß und alle bisherigen Versuche Konkurenz Architekturen im Markt zu implementieren sind alle mehr oder weniger gescheitert.
 
Aber selbst wenn es nun dazu kommen sollte, wird dies wohl nicht dazu führen das x86 seinen 40igsten Geburstag nicht mehr erlebt, dafür ist aktuell die Marktdurchdringung zu groß und alle bisherigen Versuche Konkurenz Architekturen im Markt zu implementieren sind alle mehr oder weniger gescheitert.
Genau so ist es.
Man denke nur an Motorola, Fairchild, IBM, DEC und viele andere.
Keine andere Architektur konnte sich gegen die Durchdringung der x86er Prozessoren durchsetzen bei teilweise wesentlich erhöhter Leistungsfähigkeit.
 
Wie süss die CPU aussieht :ugly: gab es auch Mainbaords die mehrere solcher CPUs aufnehmen konnten? :) Mich würde mal die Leistung dieser kleinen Dinger interessieren.
 
gab es auch Mainbaords die mehrere solcher CPUs aufnehmen konnten?
Nein, der 8086 war teilweise multiprozessorfähig.
Derartige Boards hab ich aber nie gesehen.
Die Koprozessoren 8087 (Gleikommaprozessor) und 8089 (DMA-Contoller) konnten angekoppelt werden.
IBM setzte aber meistens den 8237 ein.

:) Mich würde mal die Leistung dieser kleinen Dinger interessieren.
Soo klein war der nicht.
Das Dual-In-Line Gehäuse hatte 2 x 20 Beinchen.
Die Maße waren ca. 16 x40 mm.

Die Rechenleistung betrug 330.000 Operationen/s bei 4,77 MHz Prozessortakt.
 
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