Die AfD-Wehr

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AW: Die AfD Wehr

Erstens war es eine Revolution und kein Putsch. Ein Putsch geht von einer Einzelperson oder kleinen Gruppe aus, die sich an die Macht putschen wollen. Hiertging es um einen breiten von der Bevölkerung teilweise getragene Aufstand gegen die unerträglichen Kriegsgreuel und gegen die selbstherrliche Monachie. Dazu kamen Rechtsnationale Freischärler. Alles keine gute Situation und der Deutsche hat wie immer nach oben gebuckelt und nach unten getreten. Das können viele immer noch gut.

Naja, er tut den 20. Juli als inneren Notstand ab... Da kann ich halt nur grinsen wie er sich windet sein "Beispiel" zu verschleiern um nicht feststellen zu müssen, dass man hier ähnlich argumentieren könnte.
Sowas ist keine Diskussionskultur!
 
AW: Die AfD Wehr

Jo, ist ja nicht so, dass in Krisenlagen Krisenstäbe Entscheidungen vorbereiten. Helmut Schmidt hat auch gegen die Verfassung verstoßen und wurde Kanzler statt eingeknastet. Wenn es bei uns soweit kommen sollte, dass wir Bomben auf Waldbrände werfen müssen, dann werden wir das tun, weil es nichts, aber auch garnichts in unserer Verfassung gibt was den Abwurf von Sprengmitteln über Wäldern zur Bewältigung einer Krisenlage verhindert.
Sagt dir das TRS Schema etwas? Viele Menschenleben zu retten ist idR. ein guter Grund etwas verbotenes zu tun und wird von Gerichten auch so bewertet.
Und ja eben, wir müssen keine Bomben auf Waldbrände werfen. Wasser geht auch. Aber wir dürfen keine Bomben werfen weil es der einfachere Weg ist das Feuer auszukriegen, wenn es nicht der einzige ist. Verstanden?
Du willst also nicht anerkennen, dass der Einsatz der Reichswehr während er Weimarer Republik, zum einen sehr stark von der Reichswehr selbst, zum anderen zur Niederschlagung von Putschversuchen geschehen ist und stattdessen scheißt du mit einem Buchlink klug statt einfach das Ereignis deiner Aussage zu nennen. Damit kommste bei mir nicht weit, ich halt deine Aussage nach wie vor für falsch und mittlerweile unbelegt.
Ja man hat den Militärs sehr viel Spielraum gelassen, aber man hat alles autorisiert. Noske (SPD) "Einer muss ja der Bluthund sein" (sinngemäß).
Außerdem ist es sehr gewagt zu dem Zeitpunkt schon von Weimarer Republik zu sprechen, es gab ja noch keine Verfassung. Außerdem ließ es dir mal durch, das meiste was militärisch angegangen wurde war Protest und keine Staatsgefährung.
Im übrigen, man kann ja in einer Zeit ohne Verfassung auch nicht gegen die Verfassung sein. Das ist alles sehr komplex und ich empfehle dir wirklich das Buch zu lesen oder etwas anderes was sich ähnlich genau damit befasst bevor du hier Thesen raushaust die, die OHL und Reichsregierung damals selbst rausgegeben haben um sich zu rechtfertigen.
Naja, er tut den 20. Juli als inneren Notstand ab... Da kann ich halt nur grinsen wie er sich windet sein "Beispiel" zu verschleiern um nicht feststellen zu müssen, dass man hier ähnlich argumentieren könnte.
Sowas ist keine Diskussionskultur!
Wer wollte denn das Staatsoberhaupt Ende 1918 töten und die Macht übernehmen? Niemand beide Seiten standen in Prinzip auf der selben Seite.
1944 gab es eine Verschwörung und einen gescheiterten Putsch, das ist was vollkommen anderes als Wirren einer Revolution.
 
AW: Die AfD Wehr

Sagt dir das TRS Schema etwas? Viele Menschenleben zu retten ist idR. ein guter Grund etwas verbotenes zu tun und wird von Gerichten auch so bewertet.
Und ja eben, wir müssen keine Bomben auf Waldbrände werfen. Wasser geht auch. Aber wir dürfen keine Bomben werfen weil es der einfachere Weg ist das Feuer auszukriegen, wenn es nicht der einzige ist. Verstanden?

Richtig, wenn es NICHT der einzige ist.
Was, wenn es der einzige ist? Was, wenn Wasser, aus Gründen, nicht in der benötigten Menge verbracht werden kann, dies zu lange dauern würde, oder das dafür notwendige Gerät nicht ausreicht, die Rauchentwicklung des Feuers aber nachhaltig Menschen schädigt?


Ja man hat den Militärs sehr viel Spielraum gelassen, aber man hat alles autorisiert. Noske (SPD) "Einer muss ja der Bluthund sein" (sinngemäß).
Außerdem ist es sehr gewagt zu dem Zeitpunkt schon von Weimarer Republik zu sprechen, es gab ja noch keine Verfassung. Außerdem ließ es dir mal durch, das meiste was militärisch angegangen wurde war Protest und keine Staatsgefährung.
Im übrigen, man kann ja in einer Zeit ohne Verfassung auch nicht gegen die Verfassung sein. Das ist alles sehr komplex und ich empfehle dir wirklich das Buch zu lesen oder etwas anderes was sich ähnlich genau damit befasst bevor du hier Thesen raushaust die, die OHL und Reichsregierung damals selbst rausgegeben haben um sich zu rechtfertigen.

Also ist die Kernessenz dessen was du grade schreibst, dass die Sozialdemokraten keinerlei Legitimierung zum Einsatz der Armee hatten, was bedeutet, die Armee hatte keinerlei bindene Rechtsgrundlage diesen Befehl zu befolgen, hat es aber trotzdem getan.
Und das willst du als ernsthaftes Beispiel anführen während du den 20. Juli als "Inneren Notstand" abtust?

Benne bitte den konkreten Einsatz auf den du dich beziehst, Jahr und Umstand und quatsch nicht immer geschwollen um den heißen Brei.
Danke
 
AW: Die AfD Wehr

Was, wenn es der einzige ist?
Dann reden wir über ein anderes Thema. Es geht darum, dass uns das GG manchmal verbietet den effizienten Weg zu gehen. Das ist das Thema.
Also ist die Kernessenz dessen was du grade schreibst, dass die Sozialdemokraten keinerlei Legitimierung zum Einsatz der Armee hatten, was bedeutet, die Armee hatte keinerlei bindene Rechtsgrundlage diesen Befehl zu befolgen, hat es aber trotzdem getan.
Ich hab nie gesagt, dass es keine Rechtsgrundlage gab. Aber bitte, Artillerie einsetzen um jemanden aus einem Gebäude zu befreien ist schon ein interessanter Ansatz (Weihnachten 1918).
Es geht nicht um das juristische, es geht darum, dass die SPD Politker es befohlen haben, es im Endeffekt im Jahre 1918 nicht notwendig war und die Armee mit äußerster Gewalt vorgegangen ist.
Benne bitte den konkreten Einsatz auf den du dich beziehst, Jahr und Umstand und quatsch nicht immer geschwollen um den heißen Brei.
Es geht praktisch um die gesamte deutsche Revolution 1918/19.
 
AW: Die AfD Wehr

Dann reden wir über ein anderes Thema. Es geht darum, dass uns das GG manchmal verbietet den effizienten Weg zu gehen. Das ist das Thema.
Das GG verbietet den verfassungswidrigen Weg zu gehen, das bedeutet aber nicht, das man sich, extrem vereinfachte Bildnisse baut wie Kampfjet + Bombe + Inland = Immer verboten.
Ich hatte je echt Hoffnung da du selbst Terror angeführt hast, das bei Dir ein Verständnis darüber besteht, was man gesetzlich legitimiert und was man im Nachinein ahndet. Wahr wohl falsch gedacht.

Ich hab nie gesagt, dass es keine Rechtsgrundlage gab.

Ähm doch....

Außerdem ist es sehr gewagt zu dem Zeitpunkt schon von Weimarer Republik zu sprechen, es gab ja noch keine Verfassung.


Es geht nicht um das juristische, es geht darum, dass die SPD Politker es befohlen haben, es im Endeffekt im Jahre 1918 nicht notwendig war und die Armee mit äußerster Gewalt vorgegangen ist.

Wenn du die Weihnachtskrise meinst, 100 Jahre später lässt sich ganz einfach sagen "war nicht notwendig".
Sitzt man in Berlin während bewaffnete Soldaten meutern, in einer Zeit in der es zu Soldatenräten gekommen ist, in der Russland das Paradebeispiel ist, wie sowas ausgehen kann, könnte das aus dieser Perspektive wie ein Innerer Notstand wirken?
Dein Beispiel ist im Kontext dieses Threads absolut mangelhaft und ich muss erneut darauf hinweisen, dass der Duktus in dem es vorgetragen wird direkt aus Trumps Twitter Handbuch kommen könnte. Interessanterweise gibt das eine wunderbare Überleitung zur AfD. Diese fordert:

Die Trennung von Truppe und ziviler Verwaltung in der Bundeswehr geht auf die negativen historischen Erfahrungen Deutschlands zurück. Die Bundeswehr hat in ihrer über sechzigjährigen Geschichte ihre Verfassungstreue verlässlich unter Beweis gestellt. Die grundgesetzliche Verankerung dieses Misstrauens gegenüber unseren Soldaten ist nicht mehr zeitgemäß und wird zum Zwecke einer Straffung des Führungsprozesses abgeschafft.

Vereinfacht: Es ist seit Gründung der Bundeswehr nichts passiert, also passiert auch in Zukunft nichts, also können wir Kontrollfunktionen abschaffen.
Nein, einfach nein. Vor allem nicht, wenn man bedenkt dass seit kurzem wieder eine Rechtsextremistische Partei im Bundestag sitzt. Zumal es kein Misstrauen gegen Soldaten ist wenn man die Armee dem Parlament unterstellt, sondern schlicht Grundlage einer in einer Demokratie verankerten Armee.
Du interpretierst das mit "weniger zivile Verwaltungsangestellte". Das könnte man so sehen, leider ist der Passus auch geeignet die Bundeswehr aus der Kontrolle des Parlaments zu entrücken. 87b ist mehr als nur die StOV oder der Haushaltsplaner.
Wer meint, eine integrierte Verwaltung sei zudem effektiver, der darf gerne in den 2. Weltkrieg blicken und die Auswüchse welche eine solche militärische Verwaltung damals getragen hat. Sehr zu empfehlen u.a. Die Tragödie der Deutschen Luftwaffe.

Getoppt wird das nur durch die Forderung eine eigene Militärjustiz aufzubauen. Stalingrad lässt erneut grüßen.
 
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Das GG verbietet den verfassungswidrigen Weg zu gehen, das bedeutet aber nicht, das man sich, extrem vereinfachte Bildnisse baut wie Kampfjet + Bombe + Inland = Immer verboten.
Versuch es nochmal, das hab ich nicht geschrieben.
Es gab keine gültige Verfassung, aber es gab eine Regierung und es gab Gesetze. Aber das ist eine Sache für Historiker und Juristen.
Sitzt man in Berlin während bewaffnete Soldaten meutern, in einer Zeit in der es zu Soldatenräten gekommen ist, in der Russland das Paradebeispiel ist, wie sowas ausgehen kann, könnte das aus dieser Perspektive wie ein Innerer Notstand wirken?
Lies das Buch welches ich verlinkt habe. Vorher hätte ich ja gesagt, jetzt sehe ich das anders.
Zumal es kein Misstrauen gegen Soldaten ist wenn man die Armee dem Parlament unterstellt, sondern schlicht Grundlage einer in einer Demokratie verankerten Armee.
Manchmal hab ich das Gefühl, dass Deutsche nur ihre Demokratie als die einzige richtige Demokratie ansehen. Die Parlamentsarmee ist unser Prinzip, aber nicht automatisch das Prinzip einer Demokratie. Ich finde unser System meistens gut wie es ist, aber ich finde es anmaßend alle die anders denken geistig im dritten Reich zu verorten.
Wer meint, eine integrierte Verwaltung sei zudem effektiver, der darf gerne in den 2. Weltkrieg blicken und die Auswüchse welche eine solche militärische Verwaltung damals getragen hat. Sehr zu empfehlen u.a. Die Tragödie der Deutschen Luftwaffe.
Ich hab nicht gesagt, dass es besser ist oder effizienter. Das kann ich gar nicht sage, ich weiß es nicht. Aber es geht hier um diese Schnappatmung, dass das vierte Reich wieder aufersteht wenn sowas gefordert wird.
Getoppt wird das nur durch die Forderung eine eigene Militärjustiz aufzubauen. Stalingrad lässt erneut grüßen.
Schon wieder diese Schnappatmung. Nein ich wüsste nicht warum wir sowas unbedingt brauchen, obwohl es manchmal schon praktisch wäre.
Vielleicht hat bei der AfD auch einfach jemand JAG und NCIS geguckt? Wie gesagt es gibt genügend Demokratien die anders handeln als wir.
 
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Die Parlamentsarmee ist unser Prinzip, aber nicht automatisch das Prinzip einer Demokratie. Ich finde unser System meistens gut wie es ist, aber ich finde es anmaßend alle die anders denken geistig im dritten Reich zu verorten.

Die "Reform"vorschlaege, um die es in diesem Thread geht, kommen aber von einer Partei, der man eine Naehe zu ebendieser Geisteshaltung unterstellen darf und sie sollen Menschen ansprechen, auf die das mutmasslich auch zutrifft.

Du koenntest ja einen Beitrag zur Versachlichung leisten, indem Du auf´s Hier und Jetzt anstatt auf die Weimarer Republik bezogen erklaerst, was an unserem "System" Du nicht "gut wie es ist" findest, welche Aenderungen Du Dir da konkret vorstellen kannst und weshalb?

Nein ich wüsste nicht warum wir sowas unbedingt brauchen, obwohl es manchmal schon praktisch wäre.

S. o. - wann waere es Deiner Meinung nach "praktischer" und warum? Meiner Meinung nach kann eine Parlamentsarmee sich keine eigenen Justizstrukturen schaffen: weil das Eine mit dem Anderen nicht vereinbar waere.

Wie gesagt es gibt genügend Demokratien die anders handeln als wir.

Wie gesagt ist mir das wurscht. Wir haben ein System mit Maengeln (z. B. beim Material), aber eben auch eins, das grundsaetzlich funktioniert. Wenn eine politische Kraft wie die NSAfD ein zigseitiges Pamphlet mit Forderungen nach einem Umbau bis ins Grundgesetz hinein lanciert, die u. a. eine Militarisierung der Gesellschaft und niedrigere (Hemm)Schwellen zum Einsatz der Bundeswehr im Inneren zum Ziel haben, genuegen mir launige "koenne mers net auch mal anders mache"-Fragen nicht und muss ich darauf bestehen, dass mir erklaert wird, warum wir das tun sollten und welchen Nutzen die Gesellschaft davon haette.

Vielleicht hat bei der AfD auch einfach jemand JAG und NCIS geguckt?

Wow. Ich habe als Kind ja gerne Buck Rogers, Kampfstern Galactica (das Original!) und Knight Rider geguckt. Vielleicht koennten wir unsere Panzer ja mit einem Turbo Booster upgraden und unsere Flugzeuge mit Lasertorpedos? Faende ich cool. Bloedsinn, aber cool.

Ich wuerde ja gerne glauben, dass viel von dem, was die NSAfD-Granden ausduensten, in die Kategorie "Bloedsinn" im Sinne von "nicht zu ernst nehmen" faellt. Da man in den letzten Jahren aber das Tabubrechen zur olympischen Disziplin gemacht und die Grenze dessen, was denk- und sagbar ist, so weit nach rechts verschoben hat, wie ich mir das vor zehn Jahren nicht haette vorstellen koennen, fuerchte ich: die meinen das bitter ernst.

Aber es geht hier um diese Schnappatmung, dass das vierte Reich wieder aufersteht wenn sowas gefordert wird.

Von ein paar gelegentlichen Asthmaanfaellen abgesehen ist meine Atmung ausgezeichnet, Danke der Nachfrage. Und ein "Viertes Reich" kann gar nicht wiederauferstehen, weil es das nie gegeben hat.
 
AW: Die AfD Wehr

... Und ein "Viertes Reich" kann gar nicht wiederauferstehen, weil es das nie gegeben hat.
Es gab auch kein"Drittes Reich". Das hätten die Nazis gerne gehabt, aber einmal für ein paar Monate nach Moskau zu ziehen, um dann vernichtend geschlagen zu werden, hat wenig mit einem "Reich" zu tun. Und die zwei Jahre, die Frankreich und andere Nachbarländer systematisch ausgebeutet wurden, haben auch nichts von einem Reich. Es war nur eine mörderische Diktatur, nichts weiter.

Und diese Zeit wollen die Führer der NSAfD wieder positiv belegen. Was mag an bestialischem Vernichtungskrieg und totaler Niederlage mit der Zerstörung nahezu aller großer Städte positiv sein? Merken das die Afd Wähler nicht, bemerken die das wirklich nicht, oder sind sie stolz aus das Ergebnis?
 
AW: Die AfD Wehr

Du koenntest ja einen Beitrag zur Versachlichung leisten
Wie wäre es mal Gegenargumente zu bringen die auf rein faktischer Basis beruhen? Darauf warte ich die ganze Zeit.
S. o. - wann waere es Deiner Meinung nach "praktischer" und warum?
Weil viele Straftaten und Vergehen automatisch auch ein Dienstvergehen sind und dann muss es eben noch eine Verhandlung an einem Truppendienstgericht geben.
D.h. wenn ein Soldat der Bundeswehr für etwas verurteilt wird was für eine Entfernung aus dem Dienstverhältnis genügt, kann er erst entlassen werden nachdem das Truppendienstgericht
gesprochen hat und das kann nochmal Monate dauern. Genau so kann es sein, dass ein Soldat unschuldig ist und bis es auch dienstlich ad acta gelegt ist dauert es wieder mit allen Nachteilen für den Soldaten.
Deswegen könnten Strukturen wie z.B. in den USA manchmal besser sein.
Meiner Meinung nach kann eine Parlamentsarmee sich keine eigenen Justizstrukturen schaffen: weil das Eine mit dem Anderen nicht vereinbar waere.
Da ist deine Meinung sogar anders als die der Gesetze. Im V-Fall, Auslandseinsatz und an Bord von Schiffen können solche Gerichte ganz ausdrücklich eingerichtet werden. Nur im Alltag ist das nicht möglich.

Wow. Ich habe als Kind ja gerne Buck Rogers, Kampfstern Galactica (das Original!) und Knight Rider geguckt. Vielleicht koennten wir unsere Panzer ja mit einem Turbo Booster upgraden und unsere Flugzeuge mit Lasertorpedos? Faende ich cool. Bloedsinn, aber cool.
Autsch, das war ein Hinweis auf die US Militärjustiz. Leider nicht verstanden. Trostkeks?


Ich warte seit Tagen auch auf das Argument, dass man keine Soldaten im Inneren einsetzen sollte weil die meisten dafür überhaupt nicht ausgebildet sind und es wegen mangelnder Ausbildung Probleme geben
könnte, aber nein ich lese hier immer Hilfe hilfe Nazis Nazis. Meine Güte, Kleinkinder hier. Allesamt.
 
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Darauf warte ich die ganze Zeit.

Same here. Ganz abgesehen davon, dass ich sehr wohl begruendet habe, weshalb ich den neuesten Hirnfurz aus dem NSAfD-Thinktank (sic!) fuer einen solchen halte. Vielleicht hat der Schaum vor Deinem Mund Dir ja den Blick darauf versperrt?

Trostkeks?(...)Meine Güte, Kleinkinder hier. Allesamt.

Finde den Fehler im rechten Bild.

EOD.
 
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Nein ihr führt hier falsche Scheinargumentationen.
Die AfD fordert zum Beispiel die Verträge die den Aufenthalt fremder Truppen in der BRD regeln zu beenden, damit die alliierten Truppen abziehen.
Kann man machen, dann kann man sich aber auch die Ausbildung unserer Piloten und FlaRak Offiziere/Feldwebel in den USA und anderswo schenken, das ist dann auch nicht mehr möglich.

Leute, genau das sind Beispiele wie man die Argumentation der AfD total zerlegen kann, nicht eure kleinen Sticheleien.
 
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Entzug des Budgetrechts? Eine Einschränkung ja. Gegenfrage nur so: Ist es gut, wenn morgen eine Regierung an die Macht kommt und dem BMVg nur noch 10 Milliarden Euro pro Jahr zugesteht? Nur zum Nachdenken.

Nein, keine Einschränkung. Da der angedachte Wehrstaat unbeschränkten Budget-Zugriff hat, ist die Budget-Hoheit des Bundestages komplett ausgehebelt. Ob das "gut" ist, liegt wie immer im Auge des Betrachters - du fändest es scheinbar gut, alle normaldenkenden Menschen, die ich kenne, fänden es katastrophal. Um so etwas subjektives wie "gut" oder "schlecht" gehts aber nicht, sondern um "verfassungskonform". Und die Schaffung einer in keiner Weise demokratisch legitmierten oder kontrollierten Institution ist definitiv gegen das Grundgesetz, da gibt es nichts zu deuten. In Deutschland hat der Bundestag die Kontrolle.



Das ist eine Scheinargumentation.
Wenn die Situation so wäre würde entsprechende Partei einfach die Polizei einsetzen. In Deutschland gibt es so wenige und schwache Waffen in Privathänden, dass man nichtmal die Waffen, die nur das Militär hat braucht.
Da freut man sich als Demonstrant natürlich, wenn da ein Polizist geschossen hat und kein Soldat. Du siehst, dass das Unsinn ist. Wenn wir einmal so weit sind, dass sowas in Deutschland passiert macht es eh keinen Unterschied mehr.

Es gibt einen sehr großen Unterschied zwischen einem Soldat und einem Polizist. Letzterem kannst du eine Anweisung im Rahmen seiner Dienstpflicht geben und dazu zählt die beschriebene Einsatzform definitiv nicht. Ersterer dagegen ist zu Befehlsgehorsam verpflichtet und auch wenn er dies in so einem Fall gemäß innerer Führung verweigern sollte, ist sowohl die Aussprache eines derartigen Befehls möglich als auch die Schaffung einer Situation, in der der Soldat nicht beurteilen kann, ob der Befehl den Richtlinien der Bundeswehr widerspricht (ganz abgesehen davon, dass der Diktaturstab die jederzeit ändern und die innere Führung komplett streichen könnte). Ein Polizist dagegen kann sich in unklaren Situationen ausdrücklich auf Passivität beschränken und ist sogar dazu angehalten, erst aufzuklären. Ein Soldat kann dafür an die Wand gestellt werden.


Diese Dienststelle gibt es und heisst Bundesministerium der Verteidigung. Notwendigkeit fuer einen "Generalstab" sehe ich beim besten Willen nicht und vermute, dass es sich bei dieser Phrase bestenfalls um ein Angebot fuer solche WaehlerInnen handelt, die eine romantisch-verbraemte Vorstellung vom alles-besser-Damals haben.

Ein Generalstab ist nicht nur eine anderes Wort, sondern ein komplett anderes Konzept. Ein Generalstab rekrutiert sich aus dem Militär, während ein Verteidigungsministerium von einer Parlaments-legitimierten Regierung einberufen wird. Das ist der Unterschied zwischen Selbstverwaltung ohne Rechenschaft und demokratischer Kontrolle.


Ich weise nochmal eindringlich darauf hin, dass das Unterdrückungswerkzeug der beiden Diktaturen in Deutschland die Polizei war und nicht das Militär welches, ausgestattet mit schweren Waffen, nur von einer sozialdemokratischen Regierung nach Innen eingesetzt wurde.

Abgesehen davon, dass in den besetzten Gebieten auch die Wehrmacht gegen die Zivilbevölkerung eingesetzt wurde:
Die SS war keine Polizei, sondern eine eigenständige Gründung. Damit war sie auch nicht automatisch Militär, sondern man müsste ihre Zuordnung diskutieren. In einem teilweise kasernierten Verein mit Kampfpanzerverbänden, der Kriegsrecht sowohl in sich selbst als auch gegenüber Zivilisten anwendet, sehe ich persönlich aber eindeutig eine Militäreinheit. Umgekehrt wäre mir nicht bekannt, dass die SS irgend eine reguläre Polizeitätigkeit ausgeübt hätte. Auch die Gestapo als zweites großes Unterdrücker-Element war, trotz ihres Namens, ein Geheimdienst und keine Polizei.
 
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Erwartest du wirklich noch eine Antwort darauf, wenn man in eine Diskussion einsteigt sollte man schon Grundwissen mitbringen.
(Damit es nicht falsch klingt: das wurde von mir schon geschrieben)
 
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Da kann ich Herr Wittmann nur beipflichten. Einzig bei seinem Schlusswort bin ich mir noch nicht sicher, ob ich an der Stelle mitgehen. Denn wer heute zur AfD wechselt oder sie heute noch wählt, der weiß genau, was für ein rechtsextremer Haufen sich hinter der demokratischen Fassade verbürgt.

"... denn Ausgrenzung von Menschen, die aus Unzufriedenheit über dies oder das der AfD zulaufen, halte ich auch nicht für richtig. ..."

 
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