Deutsche Telekom startet zur IFA 150 MBit/s bei LTE

Jaja, die Drosselkom - Immer schnellere Leitungen, immer weniger Volumen (zumindest im Verhältnis)

Herzhaft gelacht xD
T-Offline


Da sind die Amis dann aber ein gutes Stück weiter, denn dort gibt es so einige unbegrenzte Mobiltarife und trotzdem habe ich bisher von keinen großartigen Problemen dadurch gehört.

Ähm, ja genau ... erst informieren, dann müll erzählen :D

Guckst Du mal hier:
http://www.uscellular.com/plans/data.html
 
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Das das nicht funktionieren kann war von Anfang an klar.
Dann frage ich mich, warum die Politik und die Anbieter verstärkt damit werben, wenn es nie eine wirkliche Alternative zum Festnetz sein kann.
Soll das alles nur eine "Ausrede" der Politik gewesen sein? Weil es immer noch zu viele weißen Flecken auf der Landkarte gibt.
Die erhöhte Geschwindigkeit wird damit noch sinnloser.
Selbst ohne Youtube oder andere Traffic intensiven Anwendungen sind die Volumen für mobile Internet oft zu gering.
Das kann ich mit eigener Erfahrung bei Fonic bestätigen. Komme mir vor wie mit einem analogen Anschluss (64 kbit/s) nachdem das Volumen aufgebraucht ist.
 
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Dann frage ich mich, warum die Politik und die Anbieter verstärkt damit werben, wenn es nie eine wirkliche Alternative zum Festnetz sein kann.
Die erhöhte Geschwindigkeit wird damit noch sinnloser.
Selbst ohne Youtube oder andere Traffic intensiven Anwendungen sind die Volumen für mobile Internet oft zu gering.
Das kann ich mit eigener Erfahrung bei Fonic bestätigen. Komme mir vor wie mit einem analogen Anschluss (64 kbit/s) nachdem das Volumen aufgebraucht ist.

Eben. Wenn, dann müsste man mehr Funkzellen einrichten, damit die bisherigen Zellen nicht so überlastet sind. Da kann die Telekom dann auch mit 500 Mbit/s werben, erreicht wird dieser Wert sowieso fast nie, höchstens in der Nacht^^

Dass man LTE in diesem Zustand den Leuten zumuten will, die in Gebieten wohnen wo sich der Ausbau nicht lohnt, ist schon eine Frechheit. Die bekommen die LTE-Tarife deswegen ja nicht billiger und bezahlen dann übermäßig viel für ihre krüppel-Anschlüsse.
5 GB sind einfach nix, wenn man auf LTE angewiesen ist und auch mal Spiele oder sonstwas herunterlädt. Und mit 64 Kbit/s zu surfen, ist in der heutigen Zeit ein Krampf! Die ganzen Seiten sind auf die höheren Bandbreiten zugeschnitten. Allein schon deshalb müsste man die Anschlüsse nach erreichen der Volumengrenze als "technisch defekt" bezeichnen. Sie sind im Grunde nutzlos!

Aus meiner Sicht werden Leute, die in abgelegenen Gebieten und mit LTE abgespeist werden, schlicht diskriminiert. Der Staat verkauft die Kommunikationsnetze an die Telekom und diese macht nur dort den Finger krumm, wo auch viel zu holen ist. Daher kann man gar nicht oft genug sagen und betonen, wie dumm es war, der Telekom das Netz zu überlassen. Infrastruktur gehört einfach in die Hand des Staates! Das ist axiomatisch! Alles Andere ist übelster Bullshit, Müll, Abfall, sinnlos, ******* hoch 100!

Nehmt der Trödelkom das Netz wieder weg, verstaatlicht es, Basta! Was Besseres kann man nicht tun.
 
Dann frage ich mich, warum die Politik und die Anbieter verstärkt damit werben, wenn es nie eine wirkliche Alternative zum Festnetz sein kann.

Na ja...

Die Politik ist vermutlich in dieser Frage großteils mutmaßlich recht inkompetent, beeinflussbar und hält das Thema nicht für sehr wichtig (da die Politiker selbst wohl meist ordentliches Internet haben oder nicht brauchen).

Die Anbieter wollen Kunden gewinnen und bewerben daher ihre Produkte. LTE war wohl auch eine gute Ausrede um Ausbauforderungen des ländlichen Raums aus der Politik abzuwiegeln.
 
Also bestätigst Du, dass das wieder einmal eine große Luftnummer der Politik gewesen ist.
Ich finde das traurig, dass ein nicht unerheblicher Anteil der Bevölkerung so diskriminiert wird.
Wir werden also weiterhin mit den weißen Flecken auf der Landkarte leben müssen.
Und die großen Anbieter konzentrieren sich auf die gewinnträchtigen Gebiete, die sowieso schon gut angeschlossen sind.

Internet ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Wann erkennt das unsere Politik endlich?
Das darf nicht nur wirtschaftlich betrachtet werden, sondern man muss staatlich fördern, so wie es auch viele andere Länder machen.
 
Die Politiker in den zuständigen Ministerien glauben sowieso, dass alles in Ordnung ist, weil sie völlig abgehoben von der Realität sind. Das gilt eigentlich für fast alle Politiker. Solange sie nicht unmittelbar von einem Problem betroffen sind, ist alles in Ordnung.
 
Wenn sich am Volumen selbst nichts ändern lässt, dann bräuchte man wenigstens eine Kontrolle über sein eigenes Traffic.
Bei Fonic z.B. gibt es eine Tagesflat, die pro Tag auf 500MB Traffic limitiert ist, und 5 GB pro Monat sind möglich, gedeckelt auf 25€ im Monat.
Ich bräuchte also vom Anbieter direkt eine Option mein Traffic ein- und auszuschalten, dann hätte die höhere Geschwindigkeit etwas Sinn.
So verbrauche ich mein Volumen "unkontrolliert", und surfe danach mit durchschnittlich 15 kbit/s weiter.

Edit:
Zum Thema gibt es auch einen neuen Artikel bei heise:

heise schrieb:
Aber am ganz großen Ansturm scheint noch keines der Unternehmen interessiert zu sein; die Tarife für die höchsten Datenraten sind gesalzen. Um etwa bei Telefónica O2 das tariflich zugesicherte LTE-Maximum von 50 MBit/s ausschöpfen zu können (wenn man denn nah genug an einen Sender herankommt, den sonst niemand mit Beschlag belegt), muss man mindestens 40 Euro monatlich auf den Tisch blättern (Tarif o2 Blue All-in L). Weil aber das Inklusiv-Volumen gemessen an der Datenrate bescheiden ausfällt (bei o2 Blue All-in L sind es 2 GByte pro Monat), machen manche enttäuschten Interessenten die ironische Rechnung auf, nach wievielen Minuten Surfens bei Fullspeed das Inklusivvolumen aufgebraucht ist. Natürlich sind das nur Rechenspiele ohne Praxisrelevanz. Aber sie zeigen deutlich, wo der Schuh drückt – und dass die Betreiber mit Andrang rechnen können, sobald sie die Preisschraube lockern.
http://www.heise.de/newsticker/meld...lfunknetze-Eine-Bestandsaufnahme-1950832.html

Also unterm Strich zu teuer, und ineffizient durch zu geringe Volumen....
 
Zuletzt bearbeitet:
Aus meiner Sicht werden Leute, die in abgelegenen Gebieten und mit LTE abgespeist werden, schlicht diskriminiert. Der Staat verkauft die Kommunikationsnetze an die Telekom und diese macht nur dort den Finger krumm, wo auch viel zu holen ist. Daher kann man gar nicht oft genug sagen und betonen, wie dumm es war, der Telekom das Netz zu überlassen. Infrastruktur gehört einfach in die Hand des Staates! Das ist axiomatisch! Alles Andere ist übelster Bullshit, Müll, Abfall, sinnlos, ******* hoch 100!

Nehmt der Trödelkom das Netz wieder weg, verstaatlicht es, Basta! Was Besseres kann man nicht tun.

Natürlich werden wir Landleute diskriminiert, dafür ist bei uns die Luft besser ^^ Niemand kann immer alles haben, den Vorteil der freien Ortswahl darfst du ja gottseidank in Deutschland war nehmen. Du wirst nur merken das es das optimale Paket nicht gibt, sprich hohe Miete in München = hohe Internetgeschwindigkeit und niedrige Miete in Hinterpfuideufel = ISDN. An dem Grundsatz der Wirtschaftlichkeit sollte man bei einem privat Unternehmen nicht rütteln und ob der Staat der bessere Manager für ein solches Unternehmen ist wage ich zu bezweifeln nicht ohne Grund wurden die Staatsbetriebe privatisiert und eine Deutsche Bundespost wünscht sich wahrscheinlich keiner zurück.
Meiner Meinung nach erhöht sich die Geschwindigkeit in der Zelle für alle Teilnehmer, da durch dir höhere Geschwindigkeit die Belastung sinkt ergo hat jeder was davon.
 
Die Internetgeschwindigkeit ist zwar tendenziell in der Stadt besser als am Land aber das muss nicht sein, in einigen Dörfern ist durchaus sehr schnelles Internet verfügbar und es gibt auch in Städten Löcher.

Die Situation ist in Österreich zwar etwas anders aber ich lebe hier in Wien mit 3MBit/s "maximal 8MBit/s" DSL, Kabel ist nicht verfügbar. Mein Opa hat ein Ferienhaus in einem 500 Einwohner Kaff im Burgenland, dort ist 100MBit/s Kabel verfügbar, das Dorf hat sogar eine eigene FTTC-Kabelkopfstelle die etwa 5m von der Grundstücksgrenze entfernt steht.
 
Natürlich werden wir Landleute diskriminiert, dafür ist bei uns die Luft besser ^^ Niemand kann immer alles haben, den Vorteil der freien Ortswahl darfst du ja gottseidank in Deutschland war nehmen. Du wirst nur merken das es das optimale Paket nicht gibt, sprich hohe Miete in München = hohe Internetgeschwindigkeit und niedrige Miete in Hinterpfuideufel = ISDN. An dem Grundsatz der Wirtschaftlichkeit sollte man bei einem privat Unternehmen nicht rütteln und ob der Staat der bessere Manager für ein solches Unternehmen ist wage ich zu bezweifeln nicht ohne Grund wurden die Staatsbetriebe privatisiert und eine Deutsche Bundespost wünscht sich wahrscheinlich keiner zurück.
Meiner Meinung nach erhöht sich die Geschwindigkeit in der Zelle für alle Teilnehmer, da durch dir höhere Geschwindigkeit die Belastung sinkt ergo hat jeder was davon.

Das ist völliger Unsinn! Infrastruktur gehört in die Hand des Staates! Für den Vertrieb können ja weiterhin die Privatunternehmen sorgen, aber das Netz muss dem Staat gehören. Dann ist es auch viel leichter, Steuermittel in den Ausbau zu investieren und ihn gerechter voranzutreiben.

Natürlich kann man auch nicht alles haben, aber die Fokusierung auf die Ballungzentren ist schon sehr ungerecht. In einem Flächenland wie Schweden funktioniert das auch besser.
 
Meiner Meinung nach erhöht sich die Geschwindigkeit in der Zelle für alle Teilnehmer, da durch dir höhere Geschwindigkeit die Belastung sinkt ergo hat jeder was davon.
Wie geschrieben, die Tarife für mobile Internet sind zu teuer und uneffektiv durch die Volumengrenzen. Die höhere Geschwindigkeit nutzt da nicht lange etwas. Es gibt auch keine Möglichkeit über eine eigene Kontrolle des Volumen, bis auf dass man selbst möglichst Traffic intensive Seiten/Anwendungen meiden sollte. Aber selbst mit normalen Surfen kommt man schnell an die Grenze, und quält sich dann mit 15 kbit/s durch Netz.

....und eine Deutsche Bundespost wünscht sich wahrscheinlich keiner zurück.
Doch ich, DHL hat einfach zu viel eingespart in Potsdam. Ich hatte einmal eine Postfiliale direkt gegenüber. Jetzt teilen sich 3 große Neubaugebiete eine Filiale. Die Postfrau- /mann bringt Pakete nur noch direkt in die Filiale. Beschwerden bringen nichts, und ich muss jedes mal 5 km zur Filiale laufen. Nicht nur das Geschleppe ist lästig, mit einer riesigen Schlange kann ich auch noch rechnen. Da kommt man sich vor wie im Osten, nur dass da die Post funktioniert hat.
 
Ob das jetzt völliger Unsinn ist und ob die Datenvolumen zu klein sind muss wohl jeder für sich beurteilen, ich persönlich halte es für besser einen schlanken Staat zuhaben der sich um seine Grundaufgaben kümmert, Infrastruktur gehört da natürlich dazu, deswegen steht es ja auch Gemeinden und Landkreisen frei etwas für Ihre Bürger zu unternehmen. Das der Bund durch Umverteilung dafür sorgt, dass in strukturschwachen Gebieten schnelles Internet verfügbar ist halte ich persönlich für völligen Unsinn, genauso wenig es Aufgabe des Bundes ist für den Supermarkt um die Ecke zu sorgen.
 
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