Religion und dann Bücher????
Gerade das gehört für mich zusammen!
Aus beruflichen Gründen überwiegend Sachbücher über Psychologie, Therapie, Soziologie und Pädagogik (Aktuell Thomas A. Harris und seine Transaktionsanalyse in der Psychologie)
Versuche jährlich auch mindestens 1-3 Bücher der klassischen islamischen Gelehrsamkeit zu lesen (Al Ghazali, Ibn Qayyum, Abu Hanifa usw.).
Ab und an Romane, aber eher selten. Dabei warten noch vier Bänder von Jussi Adler-Olsen im Regal auf mich. Muss ich mal bei Zeiten anfangen.
Denke aber auch, dass es was mit der Familienkultur zu tun hat: Meine Mutter liest zum Beispiel seitdem ich denken kann Bücher. Mein Vater zwar auch, aber eher selten. Wir hatten aber immer viele Bücher zu Hause in mehreren Regalen, die meine Mutter las, sodass ich damit aufwuchs Bücher zu lesen.
Meine Frau und ich lesen auch oft im Wohnzimmer zusammen Bücher und so ist es, dass meine Kinder auch oft zu Büchern greifen und auch gerne mit Mama zur Bibliothek gehen, um sich dort Bücher auszusuchen.
Lese selber auch seit Kindheit an sehr gerne und sehe Bücher als ein Fenster zur Komplexität der Welt. Könnte mir ehrlich gesagt ein Leben ohne Bücher gar nicht vorstellen, kann daher auch gut verstehen, dass
@Olstyle das traurig findet, ohne dabei jemanden zu nahe zu treten oder abwerten zu wollen.
Aus muslimischer Perspektive finde ich es auch wichtig, dass Muslime mehr lesen sollten, da viele moderne Probleme der muslimischen Community einerseits auf fehlende Bildung zurück zu führen ist. Was total paradox ist, denn der erste offenbarte Vers im Qur'an beginnt sogar mit dem Imperativ "Lies!"...