Der Ultra-HD-Standard mit 3.840 x 2.160 Pixeln wird massentauglich, wenn ... - Das meinen die Redakteure zu einem aktuellen Thema

Wird da über mich hergezogen? :motz:

5:4 mein Freund. Und ich liebe es. Zum lesen genial. Zocken kann ich damit auch.

Wieso herziehen? Ich hab doch Verständnis geäußert.

Allerdings, 5:4 war und ist schon immer meine absolute Hassauflösung, ich hab nie verstanden, warum der Quatsch überhaupt erfunden wurde. Das ist ja fast schon höher als breit, als ob ich meine Augen übereinander hätte, völliger Unfug...

Allerdings kenne ich keinen 5:4 Röhrenmonitor, die sind afaik alle 4:3.
Was für Probleme LCDs mit der Helligkeit haben sollen verstehe ich auch nicht.

Äh, nö. Es geht um das genaue Gegenteil. Es geht um Abwesenheit der Helligkeit. Dass schwarz schwarz ist und nicht hellgrau.
Dass ich Doom3 im abgedunkelten Zimmer zocken kann, alle Schattierungen von schwarz sehe und meine Augen
trotzdem keinen Sonnenbrand kriegen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, die Schwarzwerte sind bekanntermaßen eine der größten Schwächen der LCD Technologie. Und die LCDs die hier am besten abschneiden (VA) haben auch noch die schlimmsten Reaktionszeiten.

Für mich aber noch lange nicht Grund genug auf 1280x1024 für meinen Primärmonitor zu setzen zumal der Vorteil sowieso nur in einem gut abgedunkelten Raum wirklich ins Gewicht fällt.
 
Allerdings, 5:4 war und ist schon immer meine absolute Hassauflösung, ich hab nie verstanden, warum der Quatsch überhaupt erfunden wurde. Das ist ja fast schon höher als breit, als ob ich meine Augen übereinander hätte, völliger Unfug...
Damit diskriminierst du alle Zyklopen hier im Forum :lol:. Es war wohl dem alten Format geschuldet und Röhrengeräte mit 16:9 waren einfach nur unhandlich und schwer
 
Jemandem der heute noch eine Röhre auf dem Schreibtisch hat ist unhandlich und schwer wohl völlig egal.

Aber es gibt ja auch noch 4:3, etablierter und etwas breiter als 5:4.
 
Ob 21:9, 16:9/10, 5:4, 4:3,... ist doch an sich wurst.

Wenn der Monitor einfach müll ist jeder Format für die Tonne. Die Herrsteller sollte es endlich mal hin bekommen gute 100+Hz Monitor zu bauen die keine input Lag haben eine gleichmäßige Helligkeit haben, dern Reaktion so gegen Null geht, etc. Endwerder hast einen fürs Zocken oder einen der besser Filme ist der ander ist nur gut zum Arbeiten und so weiter...warum den nicht mal einen der echt alles kann und noch bezahlbar ist (300 bis 600€). Und nicht nur 1920x1200 oder 1080p hat sonder gleich die vollen 3840x2160 oder 3840x2400. Dabei bitte nicht auf weit über 30 Zoll geht sonder 24-Zoll.

21:10 (sofern es das geben würde) oder 16:10 finde ich persönlich zum Zocken und auch zum Arbeiten am besten. Zum Filme schauen ja ist 16:9 besser aber gut das ist ja ein jeden hier bekannt.
 
Toll, mehr Pixel.

Aber nur auf 55 Zoll.

Die ppi steigt am PC fast nicht, stagniert.
Coronabildung ist ungelöst.
Schlieren sind ungelöst.
Ghosting weiterhin vorhanden.
Latenzen und Reaktionszeiten immer noch weit über CRT.
Helligkeitsverteilung immer noch abenteuerlich.

Fixt das und ich steige von meinem Dell Trinitron um.

Ich lese doch hier hoffentlich Ironie.
 
Das ist ein 4:3 Monitor und soweit ich weiß hat er nativ 1600 Zeilen.

1280x1024 ist die einzige gängige 5:4 Auflösung, daher meine Vermutung im Bezug auf die Auflösung.
 
2048x1536 sind vermutlich kontraproduktiv im Bezug auf die Spaltenschärfe und damit insbesondere auf das Schriftbild und die Detailschärfe. Ich würde bei 1600x1200 bleiben, bei der Größe ist das auch noch halbwegs akzeptabel.

Gibst du da ein 5:4 Bild drauf, stauchst du es.

Na ja man hat eher (schmale) Balken.
 
UHD auf 55" bei 3 Meter Abstand machen jeden Falls mehr Sinn als WQHD auf 5,5" am Smartphone.

Um FullHd mit 100 % Sehvisus ausnutzen zu können , sollte man nicht weiter als 2,1m von einem 55Zöller entfernt sitzen. Bei 3m reicht es mal gerade noch für 720p. Bei Ultra HD sollte man schon auf 1,2m ranrücken. Dafür gibt es eine Formel und genügend Abstandstabellen die darauf basieren. Wenn nun jemand meint er erkennt noch einen Unterschied zwischen 720p und 1080p auf 3m liegt es am schlechteren 720p Ausgangsmaterial. Würde man das gleiche 1080p Signal herunterskalieren, würde niemand den Unterschied sehen. Ich hab dazu mehrere Blindtests mit ein paar Leuten durchgeführt. Jeder der was anderes behauptet, hat irgendwelche verschiedenen Sendungen verglichen was jedoch sinnlos ist. Von daher ist Uhd nichts weiter als die nächste Sau die durchs Dorf getrieben wird um den ahnungslosen Kunden weißzumachen das er einen neuen TV benötigt, während man die für den durchschnittlichen TV Nutzer sichtbaren Bildverbesserungen gekonnt umschifft. Welcher Potentielle Kunde fragt schon nach dem Scaler, Deinterlacer oder Schwarzwert? Verkauft werden Superlativen. Sinn im TV Sektor macht das nur wenn man keine Probleme hat sich knapp über einen Meter vor einen 50 Zöller zu setzen oder wenn man sich 80 oder 100 Zoll auch als Beamer aufstellen kann. Und selbst dann werden viele Filme die Auflösung nicht bieten, da selbst die meisten Blu Ray nicht mal das 1080p Format ausnutzen so oft wie beim Master gepfuscht wird
 
Um FullHd mit 100 % Sehvisus ausnutzen zu können , sollte man nicht weiter als 2,1m von einem 55Zöller entfernt sitzen. Bei 3m reicht es mal gerade noch für 720p. Bei Ultra HD sollte man schon auf 1,2m ranrücken. Dafür gibt es eine Formel und genügend Abstandstabellen die darauf basieren. Wenn nun jemand meint er erkennt noch einen Unterschied zwischen 720p und 1080p auf 3m liegt es am schlechteren 720p Ausgangsmaterial. Würde man das gleiche 1080p Signal herunterskalieren, würde niemand den Unterschied sehen. Ich hab dazu mehrere Blindtests mit ein paar Leuten durchgeführt. Jeder der was anderes behauptet, hat irgendwelche verschiedenen Sendungen verglichen was jedoch sinnlos ist. Von daher ist Uhd nichts weiter als die nächste Sau die durchs Dorf getrieben wird um den ahnungslosen Kunden weißzumachen das er einen neuen TV benötigt, während man die für den durchschnittlichen TV Nutzer sichtbaren Bildverbesserungen gekonnt umschifft. Welcher Potentielle Kunde fragt schon nach dem Scaler, Deinterlacer oder Schwarzwert? Verkauft werden Superlativen. Sinn im TV Sektor macht das nur wenn man keine Probleme hat sich knapp über einen Meter vor einen 50 Zöller zu setzen oder wenn man sich 80 oder 100 Zoll auch als Beamer aufstellen kann. Und selbst dann werden viele Filme die Auflösung nicht bieten, da selbst die meisten Blu Ray nicht mal das 1080p Format ausnutzen so oft wie beim Master gepfuscht wird

Der Otto-Normal-Verbraucher sieht aber auch keine Ruckler bei 24p. Hast du die Blindtests mit Enthusiasten gemacht? Würde mich generell mal interessieren, weil ich seit langem der Meinung bin, dass man nicht meterweit vom TV entfernt sitzen muss.
 
Um FullHd mit 100 % Sehvisus ausnutzen zu können , sollte man nicht weiter als 2,1m von einem 55Zöller entfernt sitzen. Bei 3m reicht es mal gerade noch für 720p. Bei Ultra HD sollte man schon auf 1,2m ranrücken. Dafür gibt es eine Formel und genügend Abstandstabellen die darauf basieren. Wenn nun jemand meint er erkennt noch einen Unterschied zwischen 720p und 1080p auf 3m liegt es am schlechteren 720p Ausgangsmaterial. Würde man das gleiche 1080p Signal herunterskalieren, würde niemand den Unterschied sehen. Ich hab dazu mehrere Blindtests mit ein paar Leuten durchgeführt. Jeder der was anderes behauptet, hat irgendwelche verschiedenen Sendungen verglichen was jedoch sinnlos ist. Von daher ist Uhd nichts weiter als die nächste Sau die durchs Dorf getrieben wird um den ahnungslosen Kunden weißzumachen das er einen neuen TV benötigt, während man die für den durchschnittlichen TV Nutzer sichtbaren Bildverbesserungen gekonnt umschifft. Welcher Potentielle Kunde fragt schon nach dem Scaler, Deinterlacer oder Schwarzwert? Verkauft werden Superlativen. Sinn im TV Sektor macht das nur wenn man keine Probleme hat sich knapp über einen Meter vor einen 50 Zöller zu setzen oder wenn man sich 80 oder 100 Zoll auch als Beamer aufstellen kann. Und selbst dann werden viele Filme die Auflösung nicht bieten, da selbst die meisten Blu Ray nicht mal das 1080p Format ausnutzen so oft wie beim Master gepfuscht wird

Ich weiß nicht woher du das hast aber es ist jedenfalls falsch.

Das Menschliche Auge hat grundsätzlich eine maximale Auflösung von etwa 0,5 Bogenminuten. Hat ein Bildschirm die doppelte Auflösung so ist seine Auflösung perfekt, es sind also keine Unterschiede mehr zu noch höheren Auflösungen erkennbar.

Aus welcher Entfernung wirkt die Auflösung nun perfekt? Und ist eine solche Entfernung noch praxisnah?

Das kann auf einfache Art und Weise berechnet werden: Pixelabstand/Tangens(0,5')=minimale Entfernung bei "perfekter" Auflösung
Oder anders: Sitzabstand*Tangens(0,5')=Pixelabstand bei "perfekter" Auflösung
Der Pixelabstand entspricht natürlich der Bildbreite * Horizontale Auflösung = (bei Quadratischen Pixeln) Bildhöhe * Vertikale Auflösung
Die Bildbreite bzw. Bildhöhe kann auf Basis der Diagonale und des Bildformats unter Anwendung des Satzes von Pythagoras berechnet werden


Gehen wir mal von einem 140cm/55" TV aus. Aus welcher Entfernung wird die Auflösung demnach perfekt?

Mit Full-HD beträgt der Pixelabstand 1,13mm -> Auflösung wird bei einer Entfernung von etwa 7,5-8m "perfekt"
Mit 4k beträgt er die Hälfte, also 0,56mm -> Auflösung wird bei einer Entfernung von etwa 3,5-4m "perfekt"

Letzteres ist offensichtlich praxisnäher. Dennoch werden auch mit Full-HD meist und insbesondere auch von mir viel geringere Sitzabstände empfohlen. Das liegt daran das man bei Full-HD einen Kompromiss aus Auflösung und großen Bild finden muss. Ein Full-HD 140cm TV aus 2m Entfernung mag zwar genau wie ein PC Monitor mit 56cm Diagonale aus 80cm Entfernung keine perfekte Auflösung bieten aber wohl wenigstens eine die akzeptabel ist. Was nicht heißt das eine größere Auflösung kein Mehrwert wäre.


Hierzu habe ich mir ein schönes Experiment überlegt (falls mir jemand nicht glaubt):

Selbstversuch zur Auflösungswahrnehmung:

Benötigte Materialien:
Monitor oder Leinwand+Beamer mit Quadratischen Pixeln und bekanntem Pixelabstand, Ansteuerung in Vollbildern
Maßband oder anderes Messgerät um die Entfernung zum Monitor zu bestimmen

Zuerst muss man folgende Grafiken erstellen (oder irgendwo her beziehen): ein 1-Pixel Schachbrettmuster (am besten Gelb-Blau und Schwarz-Weiß), ein 1-Pixel Streifenmuster (selbe Farben) sowie ein schwarzes Feld mit einzelnen weißen 1-Pixel und 25%-grauen 4-Pixel Punkten.

Aus einer Entfernung zum Bildschirm, in der die Muster als homogene einfarbige Fläche wahrgenommen werden und die grauen 4-Pixel nicht von den weißen 1-Pixel Punkten unterschieden werden können wird ein statisches Bild in der Praxis bereits als perfekt wahrgenommen, eine höhere Auflösung bringt keine wahrnehmbare Verbesserung mehr.

Nun kommt eine härtere Teststufe: wenn man die Pixelmuster bewegt (etwa indem man das Fenster mit der Maus verschiebt) beginnen sie sichtbar zu flimmern. In einer Entfernung, in der das Flimmern nichtmehr wahrgenommen werden kann ist das Bild absolut perfekt, eine noch höhere Auflösung kann nicht wahrgenommen werden. Das ist jedoch erst in sehr großer Entfernung der Fall.

Pixelflimmern ist in der Praxis aber nur ein geringes Problem: in Filmen kommt es de-facto nicht vor, in Spielen ist es zumindest selbst im Extremfall bei weitem nicht so schlimm wie in dem synthetischen Test und kann zumindest wirkungsvoll mit (SS)AA bekämpft werden.

Der Test (vor allem der Flimmertest) kann durch einen zu geringen Kontrast, zu hohe Reaktionszeit und "Bildverbesserungsverfahren" (bei TVs) verfälscht werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich weiß nicht woher du das hast aber es ist jedenfalls falsch.

Das Menschliche Auge hat grundsätzlich eine maximale Auflösung von etwa 0,5 Bogenminuten. Hat ein Bildschirm die doppelte Auflösung so ist seine Auflösung perfekt, es sind also keine Unterschiede mehr zu noch höheren Auflösungen erkennbar.

Aus welcher Entfernung wirkt die Auflösung nun perfekt? Und ist eine solche Entfernung noch praxisnah?

Das kann auf einfache Art und Weise berechnet werden: Pixelabstand/Tangens(0,5')=minimale Entfernung bei "perfekter" Auflösung
Oder anders: Sitzabstand*Tangens(0,5')=Pixelabstand bei "perfekter" Auflösung
Der Pixelabstand entspricht natürlich der Bildbreite * Horizontale Auflösung = (bei Quadratischen Pixeln) Bildhöhe * Vertikale Auflösung
Die Bildbreite bzw. Bildhöhe kann auf Basis der Diagonale und des Bildformats unter Anwendung des Satzes von Pythagoras berechnet werden


Gehen wir mal von einem 140cm/55" TV aus. Aus welcher Entfernung wird die Auflösung demnach perfekt?

Mit Full-HD beträgt der Pixelabstand 1,13mm -> Auflösung wird bei einer Entfernung von etwa 7,5-8m "perfekt"
Mit 4k beträgt er die Hälfte, also 0,56mm -> Auflösung wird bei einer Entfernung von etwa 3,5-4m "perfekt"

Letzteres ist offensichtlich praxisnäher. Dennoch werden auch mit Full-HD meist und insbesondere auch von mir viel geringere Sitzabstände empfohlen. Das liegt daran das man bei Full-HD einen Kompromiss aus Auflösung und großen Bild finden muss. Ein Full-HD 140cm TV aus 2m Entfernung mag zwar genau wie ein PC Monitor mit 56cm Diagonale aus 80cm Entfernung keine perfekte Auflösung bieten aber wohl wenigstens eine die akzeptabel ist. Was nicht heißt das eine größere Auflösung kein Mehrwert wäre.


Hierzu habe ich mir ein schönes Experiment überlegt (falls mir jemand nicht glaubt):

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Die maximale Auflösung des menschlichen Auges liegt vielleciht bei 0,5 Bogenminuten, es gibt aber auch Menschen die 300kg im Bankdrücken stemmen, während der Schnitt bei 50KG zusammenbricht, sprich die maximale Leistung ist sehr selten und hat keine Relevanz für den durchschnittlichen Bürger der mit einem Sehvisus von 100% gut 1 Bogenminute erreicht.
Das man auf 55Zoll das Optimum bei 7,5-8m Distanz erreichen soll bei 1080p ist reine Utopie
Selbst bei 3,5m-4m löst das Durchschnittsauge keine 1080p mehr auf. 4m ist der optimale Abstand bei 55Zoll für das SD Format. 2m für 1080p

Bevor ich irgendwelche Formeln bemühe die zwar wissenschaftlich wirken aber mit falschen Werten dennoch eine falsche Konklusion bewirken, verlasse ich mich auf das was ich sehe und die Fachpresse dazu ermittelt.
Hier kann jeder mal nachrechnen.

Der perfekte Abstand zum TV - DIGITALFERNSEHEN.de

Bildschirmdiagonale — Vono Labs GmbH

CarltonBale.com » 1080p Does Matter – Here’s When (Screen Size vs. Viewing Distance vs. Resolution) Achtung Entfernung Fuß und nicht Meterangabe
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Otto-Normal-Verbraucher sieht aber auch keine Ruckler bei 24p. Hast du die Blindtests mit Enthusiasten gemacht? Würde mich generell mal interessieren, weil ich seit langem der Meinung bin, dass man nicht meterweit vom TV entfernt sitzen muss.

Nein das waren Normalbürger um die 30 Jahre alt mit mit einem Sehvisus von 100-110% mit und ohne Sehhilfe.
Wichtig dabei ist ein perfektes Ausgangsmaterial. Dazu muß man wissen, das ein übliches 720p Material wie es z.b die öffentlich Rechlichen aussenden, garnicht das volle Potential bietet, welches die Bildgröße von 720p eigetnlich ermöglicht, denn man muß einfach mal die Bildgröße und die Auflösung getrennt betrachten. Dazu ein kleiner Exkurs in die Digitalfotografie. Dort wird die Auflösung in Linienpaaren pro mm Bildhöhe angegeben, die Pixelzahl ist erstmal nichts weiter als das Maß der Bildgröße. So lösen Kameras mit gleicher MP Zahl dennoch verschieden auf, je nach Güte des Objektives und der nachgeschaltenen Bildverarbeitung.
Ein grundsätzliches Problem der digitalen Bildaufzeichnung besteht in der Bayer Interpolation. So ist jedes Pixel eines Sensors nur für eine der drei Grundfarben Rot Grün oder Blau empfindlich, die tatsächliche Farbe wird mittels Bayer Interpolation ermittelt, was zu prinzipbedingten Unschärfen führt.
Und nun kommt es. Bietet eine Kamera 24MP und die nächste 8MP, beide besitzen die gleiche Objektiv und Signalverarbeitungsgüte, wird das Bild der 24MP Kamera auch dann mehr Details als das Bild der tatsächlichen Kamera enthalten, wenn man die 24MP Kamera mit nur 8MP aufzeichnen läßt, ganz einfach deshalb weil dann pro Pixel mehr Daten für die Interpolation zur Verfügung stehen als der 8MP Kamera
Und das kann man auch auf den TV Sektor übertragen, denn Filmmaterial wird eingescannt bei der Erstellung eines digitalen Masters und auch die Scanner arbeiten nach dem Bayer Demosaicing Prinzip. Sieht man nun 16mm Filmaufnahmen die digital auf 720p eingescannt wurden, spiegelt das eben lang nicht das Maximum dessen wieder , zu welchem die Bildgröße eigentlich fähig ist.
Es gibt einen Doku Film namens Baraka, der basiert auf einem 8K Master von Mittelformatfilm und enthält Details, den so kaum ein kommerzieller Film darbieten kann. Wenn man diesen als optimales Ausgangsmaterial für einen Test zwishcen 720p und 1080p heranzieht wird man sehr schnell merken, das man auf 50Zoll bei 2,2- 2,5m Distanz als normalsichtiger kaum noch einen Unterschied ausmachen kann zwischen 1080 und 720p, einfach weil die Pixel des 720p Bildes viel mehr Details enthalten als üblicherweise enthalten, so das sich der Detailgrad kaum von 1080p unterscheidet. Einzig des Pixelmuster könnte bei besonders gutem Sehvermögen sichtbar werden, dennoch ist das Bild extrem detailliert. Da die meisten Filme jedoch nicht mal ansatzweise an die Auflösung heranreichen, die 1080p bei einem perfekten Master bieten kann, macht es kaum Sinn die Auflösung noch weiter zu steigern, außer es werden in Zukunft extrem hochwertige 4 und 8k Master angefertigt und man nutzt einen 50ZOll 4k TV aus 1-1,2m Distanz oder man kann sich 100Zoll leisten und sitzt dann nicht weiter als 3 entfernt.
 
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