Der Philosophie Thread

Dann gehörst du zu etwa 30% der Weltbevölkerung, die das kann. Etwa 69% denken in Bildern. Ich für meinen Teil gehöre tatsächlich zu dem restlichen 1%, die beides simultan machen. Das geht soweit, dass ich Dinge rieche, höre und fühle, wenn ich daran denke.

Ich wusste auch nicht dass das selten ist und nicht einfach jeder so macht, kam in meiner Therapie damals heraus.
Ich mache ja auch beides. :ugly:

Beim lesen höre ich primär die innere Stimme. Aber habe auch bildliche Vorstellungen.

Oder wenn ich Musik höre stelle ich mir oft was bildlich vor.
Aber meine bildlichen Vorstellungen sind nur immer kurz.

Danke für Infos! Das Thema finde ich sehr interessant. :daumen:
 
Aber planst du zB in Bildern? Etwa, wenn du planst etwas zu konstruieren oder wenn du ne Einkaufsliste machst? Bildimpulse sind recht normal.
 
Auch bei Neuem? Am Bilder erinnern ist nicht in Bildern denken. Wenn du dir einen Apfel vorstellst, siehst du ihn dann? Und wenn ja, wie lange und wie detailliert?

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Das ist ein Beispiel für Aphantasie. Anendophasie geht noch etwas weiter und ist nicht nur an Erinnerungen gekoppelt.
 
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Auch bei Neuem? Am Bilder erinnern ist nicht in Bildern denken.
Wenn du dir einen Apfel vorstellst, siehst du ihn dann? Und wenn ja, wie lange und wie detailliert?

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Nummer 2 würde ich sagen. In Farbe ist der schon! Aber sehe den nur kurz.

Aber ich habe heute Abend keine Zeit mehr. Wir gucken jetzt Fußball!
Können wir Morgen oder so fortsetzen!
Schönen Abend noch! Und danke für die Infos! :daumen:
 
Man sagt ja so, dass man sich bewusst bis zum Alter von 3 Jahre in seiner Kindheit zurück erinnern kann.
Bei mir kommt das ungefähr hin.
Ist das bei euch genauso?

Das ist auch das Alter wo Kinder sich im Spiegel erkennen können. Was ein Indiz für Bewusstsein ist.
Manche Tiere können das ja auch.
 
Der einzige Grund warum ich das noch weiß das ich da 3 war, war weil es eine OP damals war und ich Erinnerungen an den Spitalsaufenthalt noch habe sowie die erste Zeit zu Hause nach der OP. Sonst könnte ich nicht sagen welches Alter ich hatte.
 
Man kann auch, wenn man seinem Gedächtnis auf die Sprünge helfen will, sich Kindheitsbilder angucken.
Dann fällt einen meistens mehr dazu ein.
Allerdings ist es dann schwer zwischen "Erinnerungen an die Bilder" und "selbstständige" oder "freie" Erinnerungen zu differenzieren.
 
Psychologisch gesehen ist ja schon lange bekannt, das unser Gehirn Komplexität reduziert um sie besser zu verstehen.

Ich hatte mich mal mit einer "Dichotomen Komplexitätsreduktion" beschäftigt. Also mit Gegensatzpaaren.
Die kann man auch als "Wahr" oder "Falsch" Aussagen verwenden. Also Wahrheitsätzen.
Es gibt aber auch in der Natur Gegensatzpaare. Z.B. negative und positive Teilchen.
Welche reell sein müssen. Andere Gegensätze entstehen erst durch unsere Bewertungen.
Moralische Bewertungen wie "Gut und Böse".




Das meint Google "Gemini" dazu:

Dichotome Komplexitätsreduktion, oder auch Schwarz-Weiß-Denken, ist eine Methode, um komplexe Sachverhalte zu vereinfachen, indem sie in zwei gegensätzliche Kategorien eingeteilt werden. Diese Art der Reduktion kann hilfreich sein, um Entscheidungen zu treffen oder Probleme zu lösen, birgt aber auch die Gefahr, wichtige Nuancen und Differenzierungen zu übersehen.

Erläuterung:
  • Dichotomie:
    Der Begriff "Dichotomie" kommt aus dem Griechischen und bedeutet "Zweiteilung" oder "Entzweiung" laut dem Informationsportal it-business. In diesem Kontext bezeichnet es die Einteilung eines Sachverhalts in genau zwei sich gegenseitig ausschließende Kategorien.

  • Komplexitätsreduktion:
    Komplexitätsreduktion ist ein allgemeiner Begriff für die Vereinfachung komplexer Informationen oder Systeme, indem unwichtige Details oder Nuancen ignoriert werden, um die wesentlichen Aspekte besser erfassen zu können.

  • Dichotome Komplexitätsreduktion:
    Wenn man diese beiden Konzepte kombiniert, entsteht die dichotome Komplexitätsreduktion, also die Vereinfachung eines komplexen Sachverhalts durch die Einteilung in zwei gegensätzliche Kategorien.
Beispiele:
  • Gesundheit:
    In der Medizin wird die Dichotomie oft verwendet, um zwischen "gesund" und "krank" zu unterscheiden laut einer Masterarbeit von der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen.

  • Politik:
    Politische Diskussionen werden manchmal auf "links" und "rechts" reduziert, um die verschiedenen Standpunkte zu vereinfachen.

  • Alltag:
    Im Alltag denken wir oft in Kategorien wie "gut" oder "schlecht", "richtig" oder "falsch" laut dem Blog von QuillBot.
Vor- und Nachteile:
  • Vorteile:
    Dichotome Komplexitätsreduktion kann helfen, schnell Entscheidungen zu treffen, klare Strukturen zu schaffen und komplexe Sachverhalte verständlicher zu machen.

  • Nachteile:
    Diese Art der Reduktion kann zu Vereinfachungen führen, die nicht der Realität entsprechen. Nuancen und Differenzierungen werden übersehen, was zu Fehlinterpretationen und falschen Schlussfolgerungen führen kann.
Fazit:
Dichotome Komplexitätsreduktion ist eine nützliche Methode, um mit Komplexität umzugehen, aber es ist wichtig, sich der Grenzen dieser Methode bewusst zu sein und zu erkennen, dass die Welt oft vielschichtiger ist als nur zwei Kategorien.

Mathematisch kann man sagen das eine Formel oder Gleichung eine Reduktion auf das Wesentliche ist.

Sprachlich haben wir aber die Möglichkeit noch genauer zu differenzieren.

Edit: Wobei man durch die Darstellung von Zahlen natürlich auch genau differenzieren kann.
Z.B. durch Dezimalzahlen und Skalen.

@PCGH_Jacky : Wenn du wieder Zeit hast melde ich doch mal. Es war immer interessant sich mit dir hier auszutauschen. ;)
 
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Psychologisch gesehen ist ja schon lange bekannt, das unser Gehirn Komplexität reduziert um sie besser zu verstehen.
Wobei unser Geist - wasauchimmerdasist - sogar unser Gehirn eher auf linke und rechte Gehirnhälfte reduziert, anstatt den rhizomatischen Charakter in den Vordergrund zu stellen.
Mathematisch kann man sagen das eine Formel oder Gleichung eine Reduktion auf das Wesentliche ist.
Nach Galileo Galilei sei die Natur in der Sprache der Mathematik geschrieben. Der Film π greift diesen Gedanken wirklich ansehnlich auf. Das Wesentliche ist aber insbesondere in philosophischen Debatten meist das, was die Mathematik eben nicht erfasst, weil es erst über die subjektive Bedeutung zum Wesentlichen wird.
 
Nach Galileo Galilei sei die Natur in der Sprache der Mathematik geschrieben. Der Film π greift diesen Gedanken wirklich ansehnlich auf.
Ich bin zwar kein Mathematik-Genie. Finde das Thema aber trotzdem interessant. Danke für den Tipp! :daumen:

Das Wesentliche ist aber insbesondere in philosophischen Debatten meist das, was die Mathematik eben nicht erfasst, weil es erst über die subjektive Bedeutung zum Wesentlichen wird.
Gerade da ist der Begriff "Abstraktion" sehr interessant:


Das Wort Abstraktion (von lateinisch abstractus ‚abgezogen‘, Partizip Perfekt Passiv von abs-trahere ‚abziehen‘, ‚entfernen‘, ‚trennen‘) bezeichnet meist den induktiven Denkprozess des erforderlichen Weglassens von Einzelheiten und des Überführens auf etwas Allgemeineres oder Einfacheres. Daneben gibt es spezifische sowie unspezifische Verwendungen des Begriffes in bestimmten Einzelwissenschaften und einzelnen Theorien, Thesen sowie Behauptungen.

In der Psychologie spielt die Abstraktion eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von Denkmustern und Konzeptbildung. Durch Abstraktion sind wir in der Lage, komplexe Informationen zu vereinfachen und allgemeine Kategorien oder Regeln zu bilden. Dies ermöglicht uns, die Welt um uns herum besser zu verstehen und uns auf Wesentliches zu konzentrieren.

Alltagssprache​

Als abstrakt gilt in der Alltagssprache das, was der anschaulichen Wirklichkeit entrückt ist, was nur dem Verstand oder in der Einbildungskraft zugänglich ist. Als das Gegenteil gelten konkrete Sinneseindrücke oder -vorstellungen. In der Zukunft liegende Absichten werden als abstrakt bezeichnet, wenn ihre Realisierung unklar ist. Konkrete Pläne beruhen auf einer hohen Wahrscheinlichkeit ihrer Durchführung. Das Abstrakte ist, im Gegensatz zum Absoluten, immer bezogen auf etwas, es besteht eine Relation auf etwas Konkretes.

Mathematik, Logik und große Teile der Philosophie gelten traditionell als rein abstrakte Wissenschaften, heute auch die Systemtheorie und die Informatik.
In der Kunst sehe ich einen Gegensatz:
In der Kunst bezeichnet man Werke als abstrakt (abstrakte Kunst), die sich von der gegenständlichen Sichtweise entfernen und nichts leicht erkennbar abbilden.
Weil das "nichts leicht erkennbare" eigentlich ein Widerspruch ist. Wenn man von einer Reduktion auf das Wesentliche ausgeht.
;)
 
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Noch eine Frage zur "Qualia".
Wikipedia definiert die so:

Unter Qualia (Singular: das Quale, von lateinisch qualis ‚wie beschaffen‘) oder phänomenalem Bewusstsein versteht man den subjektiven Erlebnisgehalt mentaler Prozesse im Zusammenhang mit den auslösenden physiologischen Reizen. Demnach die höchstpersönliche „Qualität“ eines Sinneseindruckes (Wie etwas wahrgenommen wird) im Unterschied zum Perzept, der das sinnliche Empfinden einschließlich der damit verbundenen Emotionen und Bewertungen ausklammert (Was wahrgenommen wird und beschrieben werden kann). Qualia sind die individuellen Empfindungen, die nur dem wahrnehmenden Subjekt zugänglich sind und die man nicht hinreichend in Worte fassen kann.
Quelle: Qualia - Wkipedia

und

Unter „Qualia“ wird der subjektive Erlebnisgehalt mentaler Zustände verstanden. Doch gerade ein solches subjektives Element scheint sich jeder intersubjektiven Begriffsbestimmung zu widersetzen. Der Philosoph Thomas Nagel hat zur Bestimmung der Qualia die Redeweise geprägt, dass es sich „auf eine bestimmte Weise anfühlt“, in einem mentalen Zustand zu sein (what is it like). Wenn eine Person etwa friert, so hat dies in der Regel verschiedene Konsequenzen. In der Person laufen etwa verschiedene neuronale Prozesse ab und die Person wird ein bestimmtes Verhalten zeigen. Doch das ist nicht alles: „Es fühlt sich für die Person auch auf eine bestimmte Weise an“, zu frieren. Allerdings kann Nagels Bestimmungsversuch nicht als allgemeine Definition gelten. Eine Bestimmung von Qualia durch die Phrase „sich auf bestimmte Weise anfühlen“ setzt voraus, dass diese Phrase schon verstanden ist. Wem jedoch die Rede von subjektiven Erlebnisgehalten nicht einleuchtet, der wird die Phrase auch nicht verstehen.

Ned Block hat das Problem der Begriffsbestimmung daher wie folgt kommentiert:

„Sie fragen: Was ist das, was Philosophen ‚qualitative Zustände‘ genannt haben? Und ich antworte, nur halb im Scherz: Wie Louis Armstrong schon sagte, als man ihn fragte, was Jazz sei: Wenn du erst fragen musst, wirst du es nie verstehen.“

Die Probleme, die bei der Bestimmung von Qualia auftreten, haben einige Philosophen wie Daniel Dennett, Patricia und Paul Churchland dazu veranlasst, Qualia als gänzlich unbrauchbare Begriffe abzulehnen und stattdessen einen Qualiaeliminativismus zu vertreten. Ansgar Beckermann kommentiert hingegen:

„Und wenn jemand sagt, er wisse trotzdem nicht, worin der qualitative Charakter etwa eines Geschmacksurteils bestehe, können wir diesem Unverständnis so begegnen: Wir geben ihm einen Schluck Wein zu trinken, lassen ihn danach ein Pfefferminzbonbon lutschen und geben ihm dann noch einen Schluck desselben Weins mit der Bemerkung: Das, was sich jetzt geändert hat, das ist der qualitative Charakter deines Geschmacksurteils.“

– Ansgar Beckermann: Analytische Einführung in die Philosophie des Geistes.

und

Auch Gottfried Wilhelm Leibniz formulierte das Qualiaproblem in einem eindringlichen Gedankenexperiment. Leibniz lässt uns durch ein gigantisches Modell des Gehirns laufen. Ein solches Modell wird darüber informieren, wie im Gehirn Reize auf eine sehr komplexe Art und Weise verarbeitet werden und schließlich mittels Erregungsweiterleitung in verschiedenen Körperteilen zu einer Reaktion führen (vgl. Reiz-Reaktions-Modell). Aber, so Leibniz, nirgendwo werden wir in diesem Modell das Bewusstsein entdecken. Eine neurowissenschaftliche Beschreibung werde uns also über das Bewusstsein vollkommen im Dunkeln lassen. In Leibniz’ Gedankenexperiment kann man leicht das Qualiaproblem entdecken. Denn zu dem, was man in dem Gehirnmodell nicht entdecken kann, gehören ganz offensichtlich auch die Qualia. Das Modell mag uns etwa darüber aufklären, wie eine Lichtwelle auf die Netzhaut trifft, dadurch Signale ins Gehirn geleitet und dort schließlich verarbeitet werden. Es wird uns nach Leibniz’ Ansicht jedoch nicht darüber aufklären, warum die Person eine Rotwahrnehmung hat. Leibniz hat das Leib-Seele-Problem, das sich mit dem Begriff der Qualia näher beschreiben lässt, seinerseits mit dem Begriff der petites perceptions zu erfassen versucht.

Eine weitere frühe Formulierung des Qualiaproblems geht auf den Physiologen Emil du Bois-Reymond und seine Ignorabimusrede zurück. In seinem 1872 auf der Naturforscherversammlung in Leipzig gehaltenen Vortrag Über die Grenzen des Naturerkennens erklärt du Bois-Reymond die Frage nach dem Bewusstsein zu einem Welträtsel:

„Welche denkbare Verbindung besteht zwischen bestimmten Bewegungen bestimmter Atome in meinem Gehirn einerseits, andererseits den für mich ursprünglichen, nicht weiter definierbaren, nicht wegzuleugnenden Tatsachen ‚Ich fühle Schmerz, fühle Lust; ich schmecke Süßes, rieche Rosenduft, höre Orgelton, sehe Roth …‘“

– Emil du Bois-Reymond: Über die Grenzen des Naturerkennens.

Qualia ist wohl schwer genau in Worte zu fassen. Aber einig sind sich wohl alle das sie die Qualität des subjektiven Erlebens sein muss. Das Empfinden aus der jeweiligen "Ich "und "Innen" perspektive.
Ich denke das Tiere auch eine Art Qualia haben. Sie können ja auch Schmerzen usw empfinden.

Neurowissenschaftlich erklären lässt sich dieses Ich-Erleben wohl schwer oder gar nicht.
Was das größte Argument gegen ein vollständig erklärbares Bewusstsein wäre.
 
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Ich dachte, das passt toll hier rein. Für alle, denen das neu ist:

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Danke für das Video. Ich hatte mir auch schon über die Wiedergeburt Gedanken gemacht.
Aber ehrlich gesagt kann man dabei echt die Ar***karte ziehen. Als Diktator oder Schwerverbrecher möchte ich nicht wiedergeboren werden. Aber auch nicht als Opfer und viel Leid erfahren.
Wirklich zufriedenstellend ist das alles nicht. Auch der Gedanke daran, dass man in Wirklichkeit alleine ist und alle Menschen Reinkarnationen von einen selbst.
Ich hoffe dann eher das es sowas wie das Paradies gibt. Falls es nach dem Tod noch irgendwo weiter geht. ;)

Edit: Vielleicht gibt es ja noch Paralleluniversen und man hat unzählige Doppelgänger von sich. Wer weiß.
 
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Ich hatte mich mal mit den "Möglichkeiten einer Zukunftsvorhersage" beschäftigt.
Da gibt es eigentlich zwei Möglichkeiten:

1.) Mathematisch logisch

2.) Intuitiv

Beim ersten werden per Naturgesetze und Systemparametern der Sollzustand eines System vorhergesagt. Mit reiner Mathematik. Das klappt in vielen Dingen schon ganz gut. Wenn man sich die technische Entwicklung und Raumfahrt mal anguckt.

Dann gibt es noch die "Intuition". Wir sind manchmal in der Lage per Bauchgefühl etwas zu vorauszuahnen. Und das tritt dann ein.

Ich habe eben z.B. mit einen Freund welcher an der Nordsee im Urlaub war per Whatsapp geschrieben. Und gefragt wann er zurück kommt? Dann meinte er darauf das er gerade zu Hause angekommen ist.
Solche Alltagsdinge eben.

Dann gibt es auch noch "Visionen" welche aber religiös oder auch pathologisch sein können.

Was meint ihr dazu?
 
Man weiß ja spätestens seit Einstein das man alles oder vieles relativieren kann.
Aber es gibt auch absolute Aussagen und Werte. Z.B. Lösungen in der Mathematik und Konstanten.
Es gibt allgemeingültige Aussagen an denen nichts zu rütteln ist.
Ich finde erstaunlich wie aus einen Geist allgemeingültige Aussagen über alle und die Welt hergeleitet werden können. Diese sind logisch begründbar und nicht zu widerlegen.
Die Ursprünge der Wissenschaft liegen in der Philosophie.
Vielleicht war die Religion noch eher da.
Aber frühe Philosophen konnten schon allgemeingültige Aussagen über andere Menschen und die Welt machen. Das finde ich erstaunlich. Weil uns die Fähigkeit zur Objektivität gegeben ist!
 
Ich habe mir auch noch die Frage gestellt ob man sein Gehirn "umprogrammieren" kann.
Und komme zu dem Schluss das es geht. Aber auch Einschränkungen gibt.
Ähnlich wie Neo in Matrix die Matrix umprogrammieren kann.
Wobei wir dann ja die Realität überschreiben würden.
Aber wir können bewusst denken und uns aussuchen über was wir denken.
Und wie und was wir lernen wollen.
Dabei werden neue Verknüpfungen angelegt.
Das anlegen von neuen Verknüpfungen ist das programmieren.
Allerdings haben wir direkt auf unbewusste Prozesse keinen Einfluss.
Umgekehrt beeinflussen sie aber uns. Wie wir denken, fühlen und handeln.
Interessant ist auch wie Hormone unser Denken und fühlen beeinflussen können.
Demnach gibt es kausale Ursachen. Aber auch wechselseitige Interaktionsmöglichkeiten.
 
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