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Ich versuche nichts stehen zu lassen und versuche Antworten zu finden. Aber manche Fragen lassen sich wohl nicht beantworten.
Und schon wieder eine gefühlte Wahrheit. Und gleichzeitig widersprichst du dir selbst.

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Ich versuche nichts stehen zu lassen und versuche Antworten zu finden. Aber manche Fragen lassen sich wohl nicht beantworten.

Wieso? Ich verstehe nicht ganz was du meinst?Und schon wieder eine gefühlte Wahrheit. Und gleichzeitig widersprichst du dir selbst.![]()

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Oder das sich manche Fragen nicht beantworten lassen? Ja das kann eine gefühlte Wahrheit sein.
Kann aber leider auch auf ewig "echte" Wahrheit bleiben. Unseren Intellekt aller Ehren.
Genauso wie die Frage was "vor dem Urknall" war.
Auf der anderen Seite: wenn man alles beantworten könnten was wäre dann mit den "Tugenden" der Neugier und des Staunens? Deswegen ist gut das manche Fragen offen bleiben und sie Interpretations-Spielraum bieten.
Wenn man alles wüsste wäre das doch auch irgendwie langweilig. [...]
Und so ist noch Platz für Glauben. Welchen ich nicht unwichtig finde.
Ich meine damit religiösen Glauben das es einen Gott geben muß.Was verstehst du unter "Glauben"?
Man kann aber auch glauben dass es keinen Gott gibt, ohne es beweisen zu müssen oder so. Ein Atheist ist ja in erster Linie nicht jemand der etwas gegen Gott hat sondern jemand der sich mit Gott nichteinmal befassen muss um sich die Welt zu erklären. Ein Glaube ohne Gott wenn man so will, aber mMn eben auch im Atheismus ein Glaube. Glauben tuen wir untersm Stich dann doch alle, nur eben Gegenteiliges.Ich meine damit religiösen Glauben das es einen Gott geben muß.
Auch eine Art Halt. Besonders in schlechten Zeiten.
Es muß alles einen Sinn irgendwo haben, auch wenn wir den noch nicht erkennen.
Und solange wir nicht alles wissenschaftlich erklären können, gibt es metaphysischen oder religiösen Spielraum.
Weil erst wenn man alles wissenschaftlich erklären kann, Gott ausschließen kann.
Man kann aber auch glauben dass es keinen Gott gibt, ohne es beweisen zu müssen oder so. Ein Atheist ist ja in erster Linie nicht jemand der etwas gegen Gott hat sondern jemand der sich mit Gott nichteinmal befassen muss um sich die Welt zu erklären. Ein Glaube ohne Gott wenn man so will, aber mMn eben auch im Atheismus ein Glaube. Glauben tuen wir untersm Stich dann doch alle, nur eben Gegenteiliges.
Stimmt. Und Überzeugungen (von einer Sache) gibt es auch in der Wissenschaft.Man kann aber auch glauben dass es keinen Gott gibt, ohne es beweisen zu müssen oder so. Ein Atheist ist ja in erster Linie nicht jemand der etwas gegen Gott hat sondern jemand der sich mit Gott nichteinmal befassen muss um sich die Welt zu erklären. Ein Glaube ohne Gott wenn man so will, aber mMn eben auch im Atheismus ein Glaube. Glauben tuen wir untersm Stich dann doch alle, nur eben Gegenteiliges.
Stimmt. Und Überzeugungen (von einer Sache) gibt es auch in der Wissenschaft.
Ich glaube das kann man jetzt garnicht beurteilen. Wo wird die Wissenschaft in 500 Jahren sein ? Wo 5.000 ? In 50.000 ? Angenommen wir werden die Frage nach einem Anfang mal geklärt haben und ein 1zu1 Modell besitzen dafür wie alles iwann mal begann, und alles andere wäre auch erklärt, dann würde man sich hinsetzen und darüber fachsimpeln ob es nun eine Berechtigung für die Frage nach dem "warum" gibt oder nicht.Der Erkenntnisstand ist natürlich immer "subject to change", aber die Wahrscheinlichkeit, dass wir irgendwann nicht mehr drum herum kommen als die Existenz eines göttlichen Schöpferwesens wissenschaftlich zu bestätigen, ist vernachlässigbar gering.
Ich glaube das kann man jetzt garnicht beurteilen. [...]
Ich bin der Meinung dass kein Mensch der Welt eine gescheite Äußerung darüber zu machen vermag was am warscheinlichsten ist über einen Zustand der sich vor 14 Mrd Jahren auf Planklängen abgespielt haben soll. Die Sammlung unserer Schlussfolgerungen ist schlicht zu dünn und lässt keine Analysen diesbezüglich zu die man auch nur im Ansatz als falsifiziert oder iwie gesichert ansehen könnte, ebensowenig verstehen wir unser geschlossenes System als ganzes nicht, bzw können nicht mal mit Sicherheit sagen ob es ein geschlossenes System ist wie vermutet.Doch, das kann man. "Gott" ist die unwahrscheinlichste aller Erklärungen. Alles ist wahrscheinlicher, als dass irgendwo eine mysteriöse Intelligenz mysteriösen Ursprungs sitzt, die mit mysteriösen Kräften die Naturgesetze erfunden hat, ggf. in Balance hält und sich vielleicht sogar noch in unsere Welt einmischt.
Die Naturgesetze bestanden ja eigentlich von Anfang an. Kurz nach dem Urknall.Und nochmal: ein mysteriöses Schöpferwesen mit mysteriösen Schöpferkräften, die ja nochmal komplexer sein müssen als all die Wunder des Universums... Ist tatsächlich plausibler und wahrscheinlicher, als dass wir schlichtweg noch nicht in der Lage sind, zu begreifen, wie sich das Universum und die Naturgesetze so entwickeln konnten, wie sie das offensichtlich getan haben im Laufe diverser Milliarden Jahre?
Was meinst du genau mit "Meinungsverbrechen"? Und was hat Gott damit zu tun?Nun, ich könnte damit anfangen zu beschreiben, was Leute dazu sagen, die wegen Meinungsverbrechen bestraft wurden. Es hat sehr viel zu tun mit dem Gang Gottes durch die Welt zu sich selbst.