ruyven_macaran
Trockeneisprofi (m/w)
Was würde denn passieren?
Das Gravitationsfeld würde das Raumschiff vermutlich in Stücke reißen.
Aber was wird ein außenstehender beobachten?
Nur weil du nicht robust genug bist, die gewünschte Beobachtung durchzuführen, heißt das nicht, dass es nichts zu beobachten gibt
. Im Gegensatz zu "außerhalb des Universums" liegt "im Schwarzenloch" nicht jenseits des naturwissenschaftlichen Horizonts.Natürlich umfasst sie nichts geistliches, aber alles natürliche. Wenn es andere Universen gäbe, gäbe es auch entsprechende natürliche Regeln für ihre Entstehung und die Interaktion zwischen den Universen, auch das wäre ein Naturgesetz.
Gäbe es die? Wieso? Du weißt rein gar nichts über die Umgebung unseres Universums also kannst du auch nicht sagen, ob es da Regeln gibt. Grundannahme der Naturwissenschaften ist dagegen, dass Naturgesetzte universelle gültig haben. Sonst könnten wir überhaupt keine Astrophysik betreiben. Allein das Wort sagt einem aber schon (in dem Fall zu Recht), wo die Grenze dieser Denkweise liegt: Am Ende des Universums. Darüber hinaus können wir nichts sagen. All unsere naturwissenschaftlichen Vorhersagen beruhen auf den Naturgesetzten dieses Universums und setzten deren Allgemeingültigkeit voraus. Wo weder das eine noch das andere gesichert ist, kann die Naturwissenschaft keine Aussagen mehr machen.
Es gibt schon Experimente in der Astrophysik. Bzw. die Astrophysik bedient sich der Ergebnisse von Experimenten. Z.B. frühe Versuche mit Gravitationswaagen, Pendeln oder Sonnenstandmessungen oder heute Ergebnissen aus der Plasmaphysik, Spektroskopie und Lasertechnik.
Ein Experiment beginnt mit einer Manipulation. Was du beschreibst sind bis auf die Plasmaphysik und ggf. Lasertechnik (ein sehr weiter Begriff) Beobachtungshilfsmittel, aber keine Experimente. Am nächsten kommen dem noch Gravitationswellendetektoren, aber auch hier läge der experimentelle Charakter nur im Nachweis der Existenz. Der astrophysikalsich spannende Teil, nämlich Herkunft, Dimension, etc. der Wellen ist wieder eine Beobachtung.
Für den Raumfahrer läuft die Zeit aus seiner Sicht normal ab. Aber reell nicht.
Die Zeitunterschiede können beide nur messen.
Edit: Aber du hast Recht beide sind im selben Bezugssystem.
Erst der "unabhängige" Beobachter als Dritter ist ausserhalb.
Was bitte schön ist denn ein nicht-unabhängiger Beobachter in diesem Fall? Wer von außen zuguckt, ist doch unabhängig. Und der sieht eine sich (rasant) beschleunigende Bewegung auf das schwarze Loch hin, bis halt der Schwarzschildradius erreicht wird.
Und Bezugssysteme hat jeder Beobachter und jeder beteiligte sowieso jeweils sein eigenes. Ist schließlich alles relativ.




