Der "Naturwissenschaften" Thread

AW: Der "Naturwissenschaft" Thread

wieso fehlt denn die lenkende Hand hier auf bei uns? :D

Das steht öfter schon in meinen Beiträgen, und für Dich nochmal weil es wichtig ist: die Menschen die helfen könnten sind nicht da!
Weg, und kommen wieder bei Zeit, leider weiß auch ich nicht wann. Das weiß angeblich nur der "A-vatar" von meinem Kumpel "Jesus".
 
AW: Der "Naturwissenschaft" Thread

"Gott" ist Fakt! Den kann niemand wegdiskutieren. Was soll das auch sonst sein, wenn es genau wie ein Mensch aussieht nur gerade nicht zugegen ist? Magie?

Nö, Gott ist eben kein Fakt. Das ist der große Unterschied zwischen empirischer Wissenschaft und Glauben.
Empirische Wissenschaft ist unabhängig vom Beobachter. Jeder, der eine Messung mit exakt den gleichen Voraussetzungen durchführt, wird auch immer das gleiche Ergebnis bekommen. Glauben hingegen kann man alles und ein "Gläubiger" muss ja auch nichts belegen, dafür glaubt er ja und weiß es nicht.

Der klassische Zirkelschluß, der gerne den "Gläubigen" vorgeworfen wird. Eine haltlose Behauptung aufstellen und sich immer wieder darauf berufen.

Und wieder falsch. Informiere dich mal, wie Wissenschaft funktioniert.

Threshold, der Bruder den ich nie hatte...

Also stützt Du Deine Hoffnung wie Milliarden von "Gläubigen" auf die Zukunft! Mal sehen was kommt!

Aber so langsam verstehe ich die "Wissenschaft". Ähnlich wie in einer Sekte ist das Tolle daran dabei zu sein. Ich bin Teil von Etwas ganz tollem!

Und immer noch hast du die Wissenschaft nicht verstanden. Die Wissenschaft glaubt an nichts und sie sagt auch nicht, dass sie Recht hat.
Die Wissenschaft macht nur eine Aussage zu dem, was nach aktuellem Stand nicht falsch ist. Das nennt man falsifizieren.
Das beste Beispiel hier ist die allgemeine Relativitätstheorie. Anhand der Gleichungen der allgemeinen Relativitätstheorie macht sie einige Vorhersagen. Diese Vorhersagen hat man empirisch überprüft, wie die Zeitdilatation, Krümmung der Raumzeit, Gravitationswellen. All diese Vorhersagen haben sich als korrekt erwiesen.
Ist die allgemeine Relativitätstheorie also richtig? Nein, diese Aussage wird ja nicht getroffen. Man kann nur sagen, dass sie nicht falsch ist.
Gibt es aber irgendwann mal eine Beobachtung oder eine Messung, die die allgemeine Relativitätstheorie widerlegt, wurde sie falsifiziert.
Es wurde schon eine Menge falsifiziert. Z.B. die Annahme der alten Griechen, dass das Atom nicht teilbar wäre. Das wurde widerlegt. Atome sind natürlich teilbar.
Oder die Annahme, dass die Sonne ein riesiger Klumpen glühender Kohle ist. Auch das wurde inzwischen widerlegt.

Wo der werte Threshold recht hat, hat er recht :)
Das sind in der Tat unstrittige Beobachtungen (soweit möglich), die zu den bisherigen Theorien nur sehr schwer passen.
Wobei man fairer Weise sagen muss, dass Massenmessungen von einzelnen Sternen immer eine bis zu +/- 25% Geschichte ist...

Die Messungen unterliegen immer Schwankungen, aber man misst schon ganz gut. Die allgemeine Relativitätstheorie hilft hier weiter.
Schon erstaunlich, wie gut sie ist. Eine der am Besten erforschten Theorien, die wir haben.
Und so falsch kann sie auch nicht sein, denn sonst würde die Technologie, die wir daraus entwickelt haben ja nicht funktionieren.
Das halte ich den Leugnern oder Kritikern immer vor.
Wenn die Theorie falsch ist oder Einstein ein Idiot ist oder was auch immer, wieso funktioniert dann die Technik, die darauf beruht?

In gewisser Weise gebe ich dir in diesem Punkt recht.
Ich erinnere z. B. nur an die unselige Diskussion bzgl. dem Aussterben der Dinos. Verfechter der Impact- und der Dekan-Trapp Theorie stehen sich heute noch unversöhnlich gegenüber.
Unkonventionelle Denkweise, was nicht in den Mainstream passt, wird gnadenlos abgewürgt und der Lächerlichkeit preis gegeben, an statt mit fundierten Erkenntnissen Gegenargumentationen aufzubauen und diese im ernsthaften Disput zu erörtern.

Inzwischen gilt es ja als recht gesichert, dass ein Impaktor dafür verantwortlich ist, der auf die Yucatan Halbinsel eingeschlagen ist.
Zu 100% werden wir das aber eh nicht wissen, da ja keiner dabei war und es diesen Vorfall nur 1x gab.
Und ausgestorben sind die Dinosaurier ja auch nicht, sie haben sich weiter entwickelt und sind heute Vögel.
Und man stelle sich vor, es wäre nicht so gekommen. Dann wäre ein kleines Nagetier, ein Säugetier, vermutlich nicht in einem so weitreichenden Entwicklungsprozess eingetreten und niemals hätte es höher entwickelte Säugetiere gegeben. Sie hätten als kleine Nagetiere bis heute ein Leben am Rande der Evolution gelebt.
Wer weiß -- niemand war dabei.

Ob "Gott" Fakt ist, kann und mag ich nicht abschließend beurteilen.
Im Cern oder sonstwo schon künstlich hergestellte Antimaterie mit diesem Argument abzulehnen, halte ich aber auch nicht für den richtigen Weg.

Gott hat in der Wissenschaft schlicht nichts verloren. In der Wissenschaft geht es um empirische Belege und nichts weiter und Gott lässt sich nicht empirisch belegen oder widerlegen und daher ist es sinnlos darüber zu reden. Das können Theologen oder Philosophen machen, aber keine Naturwissenschaftler.

By the Way:
Ganz verrückte Theorien besagen, dass die beim Urknall vorhandene Antimaterie nicht weg ist, sondern immer noch da ist, nur nicht mehr wechselwirkt und als die "unbekannte dunkle Materie" uns Kopfzerbrechen bereitet.
In der Tat, haben sich alle bisher künstlich erzeugten Antimaterieteilchen nicht ganz so verhalten, wie sie sich verhalten sollen. :)
Näheres ist hier: LHC – der weltgroesste Teilchenbeschleuniger
direkt nachlesbar und die ausufernde Erläuterung spare ich mir an der Stelle.

Tja, auch das ist wieder das Problem mit dem 1x ist es passiert, aber niemand war dabei. Daher kann man auch schlecht über den Urknall forschen, da man das nicht reproduzieren kann.

Wer weiß. Bei der Anzahl der Sterne werden vielleicht welche aufeinandertreffen. Oder sich gegenseitig beeinflussen.

Wenn die Galaxien verschmelzen sowieso. Müßte es dann nicht eine große Galaxie geben?

Ich denke nicht, dass da mal Sterne zusammenstoßen. Sicher beeinflussen sie sich über die Schwerkraft.
Nach neuesten Erkenntnissen ist vor 70.000 Jahre eine roter Zwergstern nahe am Sonnensystem vorbei gelaufen.
Vielleicht war es ja auch ein solcher Stern, der vor 65 Millionen Jahren den Asteroiden so abgelenkt hat, dass der auf die Erde gefallen ist anstatt vorbei zu fliegen.
Wir könnten also unsere Existenz einem Zufall verdanken. Wer weiß.

Und es gibt Galaxien, die einfach nur ein Haufen sind, also keine Strukturen haben. Das könnte am Ende bei rauskommen, wenn sich zwei Galaxien treffen und verschmelzen.

Natürlich kann ich einen Begriff nicht wegdiskutieren. Und soweit es von Relevanz ist lehne ich es auch nicht ab, oder berücksichtige ich es ein wenig,
auch wenn es nicht für mich von Relevanz ist. Ich halte es da mit 1. Thes. 5. 21. Ich muß immer sortieren und das herauspicken was für mich stimmig
und wichtig ist.

Dann schau dir mal dein Satellitenfernsehen an. Ohne die allgemeine Relativitätstheorie würde das ganze Zeugs nicht funktionieren.
Und wenn du dein Smartphone benutzt, benutzt du in Technik gegossene Quantentheorie.

Ich bin krank und deswegen sterblich. Ich möchte nicht sterben. Gibt es eine "Enterprice" möchte ich dabei sein. Life und alive.

Und so wie ich das sehe ist da meine Hilfe dieser Arzt, der vor 2000 Jahren seiner Zeit voraus war, der weg ist und gesagt hat er
kommt wieder. Das dauert nur. Und sollte ich dann sogar schon tot sein, kann er und sein Anhang, mittels "Gott" (Technik) mich
klonen und mein Bewußtsein übertragen. Und Voila, bin ich der Alte nur besser! Gesund und beinahe unsterblich, da jederzeit,
was heute nicht möglich ist, reproduzierbar. Und das für alle und für lau!

Keine Magie, sondern wahre "Wissenschaft"!

Nö, das ist einfach nur an was glauben. Wissenschaftlich ist da nichts.

Ich kann mich mit der Formulierung "Wissenschaft" kann so und so angewandt werden anfreunden.

Aber!

Ohne Menschen gibt es nichts was für mich von Belang wäre. Auch keine Katzenbabys oder die "Wissenschaft".

Der Faktor Mensch gehört zum menschlichen Leben. Und falls hier irgendwann die Decke runter kommt, bin ich
schon lange weg. Als denkender Mensch!

Keine Sorge, Katzenbabys hat es schon lange vor der menschlichen Wissenschaft gegeben.
Wissenschaft ist letztendlich das Bestreben des Menschen seine Umwelt zu erforschen, zu verstehen und greifbar zu machen.
Das hat schon vor Tausenden von Jahren angefangen als die Menschen die Sonne beobachten haben und erkannt haben, dass da Zyklen ablaufen, die mit einer sehr genauen Präzision immer wieder geschehen.
Die Chinesen haben lange vor den Griechen Astronomie betrieben. Sie haben verstanden, dass die Sonne ein sehr wichtige Bestandteil des Lebens auf der Erde sein muss, denn alles Leben richtig sich letztendlich nach der Sonne. Ohne die Sonne wäre die Erde nur ein toter Felsklumpen im Weltraum.
 
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Nö, Gott ist eben kein Fakt.

Doch ist er/sie/es für mich. Ich weiß nur nicht was das ist. Eine Datensammlung, eine KI, intelligente Energie?!

Sie haben verstanden, dass die Sonne ein sehr wichtige Bestandteil des Lebens auf der Erde sein muss, denn alles Leben richtig sich letztendlich nach der Sonne. Ohne die Sonne wäre die Erde nur ein toter Felsklumpen im Weltraum

Richtig und deswegen haben sie , die Sonne, auch geplant und gebaut. Also die fähigen "Wissenschaftler" vor der Flut.

Wie auch den Rest vom Fest. Warum und wieso können sie ja erzählen wenn sie da sind! Auch Du wirst das erleben.
 
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@ruyven_macaran:
Deine Informationslage ist nicht ganz vollständig.
Die NASA hat neben dem Ausstellungsobjekt auf dem Gelände in Einzelteilen in Summe etwas mehr als drei Saturn 5 eingelagert.
Die erste Stufe sogar 4 Mal; liegen alle in White Sands in drei Lagerhallen und habe ich erst vor knapp zwei Jahren gesehen, als ich dort beruflich war.
Ob die nun tatsächlich flugfähig reaktivierbar sind, kann man allerdings durchaus anzweifeln - da bin ich bei dir.

Interessant, habe ich noch nie von gehört. Bist du dir sicher, dass das vollständige Stufen waren?
Es wurden neben den funktionierenden Raketen mehrere Prüfobjekte gebaut, darunter auch ganze Rahmen-/Tankkonstruktionen der einzelnen Stufen und möglicherweise sogar voll ausgestattete für Triebwerks-/Temperaturtests (weiß ich nicht). Da die nie geflogen sind und wenig bis kein Saturn-Material verschrottet wurde, sollten die alle noch rumliegen. Aber die sind eben weder komplett, vor allem Elektronik/Elektrik wird für die Bodentests kaum gebraucht und natürlich auch keine Verbindungselemente zu anderen Stufen, noch ist das vorhandene Material zwingend durchgängig von einsatztauglicher Güte gewesen. Voller Aufwand wird bei solchen Testobjekten nur für den zu testenden Teil getrieben (und der ist nach den Tests oft auch nicht mehr wiederverwendbar).

Meinen, zugegebenermaßen sehr unvollständigen Quellen wurden jedenfalls nur 15 vollständige Saturn V bestellt. Davon sind 12 für Apollo verbraucht worden, 2 wurden zu Skylabs modifiziert (eine davon benutzt, durch die andere sollten eine zusätzliche 1. und 2. Stufe übrig sein) und eine ist eben noch vollständig übrig, wurde aber unter freiem Himmel ausgestellt, was sie wegen Witterungseinfluss und/oder Konservierungsmaßnahmen unbrauchbar machen sollte.

Zum Thema "Däniken & Co.":
Du hast den INHALT meines Posts nicht ganz verstanden.
Er war explizit in Richtung de werten Tilfrid gedacht.
Auch wenn ein Mitmensch eher einen Zugang über seinen Glauben oder aus esoterischen Überzeugungen hat, lohnt es sich aus meiner Sicht, sich ernsthaft damit auseinanderzusetzen.

Einfach nur seine Sicht der Dinge als lächerlich darzustellen, ist zu kurz gesprungen, passt in unsere nette Bashing-Zeit a la Twitter und Co. und erzeugt bei mir lediglich den Eindruck,
dass der verletzende Poster auf dem unterirdischen Niveau der Unwissenheit eines Herrn Trump angekommen ist.

Okay, da hatte ich deine Intention tatsächlich falsch verstanden - aber es haben ja noch einige weitere hier die von mir reininterpretierte Ansicht vertreten, er wäre ein wissenschaftlich durchaus interessanter Querdenker.
Und das ist einfach nur falsch.
Natürlich kann man sich trotzdem mit jedem diskussionsbereiten Menschen unterhalten, aber eins muss man halt von vorneherein klarstellen: Texte wie die von Däniken haben rein gar nichts mit Naturwissenschaft und bestenfalls einen kleinen Quellenteil mit Geschichtswissenschaft gemein. Wenn man seine Märchen nicht zur Religion erheben und damit alle zugehörigen Texte zu theologischem Material erklären möchte, ist daran kein Fünkchen Wissenschaft. Vielleicht liegt er manchmal zufällig mit was mehr oder minder richtig oder inspiriert andere, das richtige zu denken (i.d.R. in dem sie es mit dem Gegenteil versuchen...), aber das gilt so halt für jeden Spinner.
(Was nicht heißt, dass ich ihn als solchen bezeichnen möchte. Ich weiß nicht, wieviel seiner Storys er selbst glaubt. Da er bei deren Vermarktung sehr intelligent agiert ist es recht wahrscheinlich, dass er sich zumindest einem Teil der Löcher darin vollkommen bewusst ist und allgemein verhält er sich ja eher wie ein Starautor, der seinen Fans gibt, wonach die verlangen - und wenn er es sich aus den Fingern saugen muss.)

Dass viele der Theorien von Däniken nach heutigem Erkenntnisstand nicht haltbar sind, ist auch mir sonnenklar.
Der Grundgedanke der Interpretation von Funden, Erkenntnissen usw. im Lichte eines alternativen Kontextes ist doch das interessante daran.

Irgendwann (so vor 20-25 Jahren) war mir meine Zeit zu schade, um sie mit noch mehr seiner Theorien zu verbringen. Aber alles, was ich bis dahin gelesen hatte, war schon zum Zeitpunkt der Erstellung nicht haltbar gewesen oder schlicht soweit weg von allen Fakten, dass man nicht darüber urteilen konnte. Aber wissenschaftlich interessant? Nö. Er spinnt aus einzelnen Ansatzpunkten unter vollkommener Ignoranz anderer Quellen Märchen gemäß einem von ihm vorgegebenen Narrativ. Das kann man unterhaltsam finden, aber es bringt einen inhaltlich weiter. Wissenschaft interpretiert nicht in willkürlich gewählten Kontexten, davon gibt es unendlich viele. Wissenschaft versucht tunlichst aus dem Rahmen dessen heraus zu argumentieren, was die Fakten selbst hergeben. Undzwar alle Fakten, die greifbar sind.

Schau, wir haben innerhalb des Threads einfach mal den Bogen zu den Inhalten der Bibel gespannt.
Wie man die entsprechenden Textpassagen nun interpretieren kann, ist für mich spannend und ergebnisoffen.
Wenn du die Bücher von Däniken und die Bibel durchgelesen hast, kann man Diskussionen führen und Theorien abwägen.
Wenn nicht, macht das Statement an dieser Stelle von dir keinen Sinn, da du den Inhalt ja gar nicht kennst.

Die Bibel habe ich nicht gelesen (der Autor hatte einfach keinen mitreißenden Stil), aber von Däniken müssten es 3-4 Bücher gewesen sein und weitere in Auszügen. Frag mich nicht mehr, welche das wahren - ist lange her und in meiner Erinnerung mit anderen vermischt, die nicht von ihm wahren. Ich erinnere mich aber noch an das Urteil dieser Werke, zu dem ich damals gekommen bin und da stand Däniken 3 Stufen unter Berlitz. Und dem würde ich aus heutiger Sicht schon den Realitätsbezug eines Tom Clancy zuschreiben. :ka:

Zur Interpretation von Texten nur aus diesen selbst heraus: Have fun. Mir hat eine Deutschlehrerin eine Dosis davon verpasst, die wird bis an mein Lebensende reichen. Wenn ein Text nur verschwurbelt genug geschrieben ist (und das sind Texte, deren Ursprung 1000 bis 4000 Jahre alt ist in der Regel. Und ich meine nicht "irgendwas zwischen 1000 bis 4000", sondern wirklich "über 3000 Jahre immer wieder umgedichtet und jedesmal in Sprachen, deren Ausdrucksweise uns nicht mehr geläufig ist"), dann kann man meiner Erfahrung nach alles reininterpretieren. Es ist ja zum Teil schon überraschend, was man auf ein hoffnungsvoll-logisch formuliertes Forenpost in aktuellem Deutsch zum Teil schon für absolut unpassende Antworten erhält :ugly:
(und spätestens bei der nächsten Islamistendiskussion kann man beide Zweige sogar kombinieren. Wer brauche Ezekiel, wenn er sich mit realen Koranauslegungen befassen kann?)


Schau dir Cygnus X1 an. Ein schwarzes Loch mit 14 Sonnenmassen, das Materie von einem Stern abzieht, der 40 Sonnenmassen hat.
Wieso der Stern überhaupt noch da ist, weiß ich auch nicht. Ich hätte angenommen, dass der Stern, der zum schwarzen Loch wurde -- vermutlich hatte der 140 Sonnenmassen -- alles in seiner Umgebung in Stücke reißt, wenn er als Supernova explodiert. Aber der Blaue Überriese ist da. Da passt dann Theorie nicht zu dem, was man beobachtet. Schon seltsam.
Und es gibt Sterne, die noch viel größer sind. 250 Sonnenmassen wurden schon entdeckt, obwohl es wiederum eine Theorie gibt, die besagt, dass das Maximum einer Sternenmasse bei 180 Sonnenmassen liegt -- alles darüber wäre instabil. Man muss also annehmen, dass sich die Computermodell da irren und wir die Theorie überarbeiten müssen.

Hmm - Cygnus X1 ist mir zu weit weg zum angucken :D. In dem Kontext wäre möglicherweise ohnehin der zeitliche Ablauf am interessantesten. Wenn der Stern nicht sofort ins Loch stürzt, ist er offensichtlich weit genug entfernt dass er weiterhin einen eigenen Gravitationstrog darstellt. Dann kann es durchaus seine Zeit dauern, bis das (jetzt viel kleinere) schwarze Loch in ausgesaugt hat und können wir überhaupt ausschließen, dass er nicht während der Nova schon massiv Masse eingebüßt hat und wir nur den Rest sehen?
Wie dem auch sei: Für das Interstellar-Szenario mit einem schwarzen Loch in der Mitte des Systems muss zum einen der größte Stern des Systems als erster kollabieren. Das ist schon ziemlich schwierig respektive wir sprechen hier von einer Nova, die doch wirklich schwer zu überleben wäre - nicht nur für die Nachbarsonnen, sondern erst Recht für das Leben auf den Planeten. Und dann brauchen wir eben mindest zwei noch aktive Sonnen, da so ein schwarzes Loch einen riesigen Schatten ins System werfen und jedes Jahr eine wochenlange totale Sonnenfinsternis mit entsprechenden klimatischen und biologischen Folgen verursachen würde. Und das ganze jetzt noch bitte mit stabilen Orbits und davon mindestens drei im Grenzbereich der klassischen habitablen Zone mit flüssigem H2O. Und einem Wurmloch zum Jupiter.

Doch, klingt nach solider astrophysikalischer Beratung :)



"Gott" ist Fakt! Den kann niemand wegdiskutieren. Was soll das auch sonst sein, wenn es genau wie ein Mensch aussieht nur gerade nicht zugegen ist?

Fakt ist, was man belegen kann. Aber niemand kann Gott belegen. Naturwissenschaftlich schon mal gar nicht, aber selbst aus dem theologischen Selbstverständnis der meisten (aller?) Religionen heraus ist Gott nicht vollständig erfass- und schon gar nicht belegbar. Gott ist Glaube und alles, was da hinten dranhängt ist Religion und somit das genaue Gegenteil von Wissenschaft.

Antimaterie dagegen kann man erzeugen, einfangen, ihre Interaktionen nachweisen. Im Gegensatz zu z.B. "dunkler Materie" (auf die Treshold mit gleichem Eifer besteht :)) ist das ziemlich "Fakt". Auch für erstere gibt es aber eine ganze Reihe von Anzeichen beziehungsweise Eingrenzungsmöglichkeiten - "Fakt" ist, dass das was ist und das eine Gruppe von Eigenschaften hat und andere Eigenschaften definitiv nicht. Und das können wir aus externen Quellen heraus belegen.

Zu "Gott" dagegen gibt es nur von Menschen gemachte Geschichten, die auch noch alle aus der Prämisse hervorgegangen sind, dass es Gott gäbe. DAS ist ein Zirkelschluss, der jede Logik und jede Wissenschaft ausschließt.


Aber so langsam verstehe ich die "Wissenschaft". Ähnlich wie in einer Sekte ist das Tolle daran dabei zu sein. Ich bin Teil von Etwas ganz tollem!

Das scheint in der Tat eine der Faszinationen von sogenannter "Populärwissenschaft" zu sein. Hier darf man die Schilderungen von "Wissenschaftsgläubigen" nicht mit dem eigentlichen Prozess verwechseln. Das sind nur die Groupies - was zählt sind aber nicht einmal die Musiker der Band, sondern allein was aus deren aus deren Instrumenten kommt.

In gewisser Weise gebe ich dir in diesem Punkt recht.
Ich erinnere z. B. nur an die unselige Diskussion bzgl. dem Aussterben der Dinos. Verfechter der Impact- und der Dekan-Trapp Theorie stehen sich heute noch unversöhnlich gegenüber.
Unkonventionelle Denkweise, was nicht in den Mainstream passt, wird gnadenlos abgewürgt und der Lächerlichkeit preis gegeben, an statt mit fundierten Erkenntnissen Gegenargumentationen aufzubauen und diese im ernsthaften Disput zu erörtern.

Ergänzung zu meinem Absatz ein Zitat weiter oben:
Wissenschaftler selbst sind übrigens auch Menschen und manchmal ihre größten eigenen Fans mit der Folge, dass auch aus dem Mund von Wissenschaftlern einiges zu wissenschaftlichen Themen kommt, das rein gar nichts wissenschaftliches an sich hat :(

By the Way:
Ganz verrückte Theorien besagen, dass die beim Urknall vorhandene Antimaterie nicht weg ist, sondern immer noch da ist, nur nicht mehr wechselwirkt und als die "unbekannte dunkle Materie" uns Kopfzerbrechen bereitet.
In der Tat, haben sich alle bisher künstlich erzeugten Antimaterieteilchen nicht ganz so verhalten, wie sie sich verhalten sollen. :)
Näheres ist hier: LHC – der weltgroesste Teilchenbeschleuniger
direkt nachlesbar und die ausufernde Erläuterung spare ich mir an der Stelle.

Yeah, full circle. Wir sind wieder bei der dunklen Materie :ugly:
 
AW: Der "Naturwissenschaft" Thread

Meinen, zugegebenermaßen sehr unvollständigen Quellen wurden jedenfalls nur 15 vollständige Saturn V bestellt. Davon sind 12 für Apollo verbraucht worden, 2 wurden zu Skylabs modifiziert (eine davon benutzt, durch die andere sollten eine zusätzliche 1. und 2. Stufe übrig sein) und eine ist eben noch vollständig übrig, wurde aber unter freiem Himmel ausgestellt, was sie wegen Witterungseinfluss und/oder Konservierungsmaßnahmen unbrauchbar machen sollte.
Ich hätte mutmaßlich den gleichen Infostand, hätte ich nicht einen gewissen Zugang und das Wissen über die Raketenteile habe ich auch erst seit ca. 5 Jahren.
Insofern - peace - ich sehe, dass du dich recht intensiv mit der Materie beschäftigst und umfangreiches Wissen besitzt.
Insofern würde ich es außerordentlich begrüßen, wenn du bei Themen wie "künftige Raumantriebe u. dgl." in diesem Unterforum eine Art "Lead-Rolle" übernehmen würdest. (Das meine ich Ernst und nicht ironisch, weil gegenseitiges Arschkriechen hier im Forum überflüssig wäre)

Okay, da hatte ich deine Intention tatsächlich falsch verstanden - aber es haben ja noch einige weitere hier die von mir reininterpretierte Ansicht vertreten, er wäre ein wissenschaftlich durchaus interessanter Querdenker.
Und das ist einfach nur falsch.
Falsch kann ich in 99% der Fälle unterschreiben, beim Rest bin ich mir nicht ganz sicher :)
Man muss die Zeiten meiner Generation (bin 53) sehen.
Bücher waren die einzigen Infoquellen, I-Net und dergleichen für uns quasi Sci-Fi.
Dann kommt einer daher und vertritt (zunächst populärwissenschaftlich glaubwürdig anhörend) zusammen mit Uri Geller (der schweizer Löffelbieger) völlig andere, "freiere" Thesen als z. B. die Lehrer die wir hatten (der Physik Lehrer auf der Penne im weissen Forschungskittel und selbst in der 10 Klasse (1983) mit einem Hauelineal in den Pranken).
NATÜRLICH sind wir flaumbartwachsenden Teenagerbesserwisser darauf aufgesprungen!
Der IMPULS den er dabei gegeben hat war so groß, dass eine doch erkleckliche Anzahl von uns eben nicht das damalige Superstudium "BWL", sondern Physik, Astrophysik, Chemie usw. angefangen haben.
Insofern war er durchaus beeinflussend und ich habe kein Problem, dies zuzugeben, auch wenn mein heutiger Wissensstand erkennen muss, dass er einfach nur gut Geld mit seinen Büchern gemacht hat und primär wissenschaftlich Unhaltbares von sich gegeben hat.

Die Bibel habe ich nicht gelesen (der Autor hatte einfach keinen mitreißenden Stil), aber von Däniken müssten es 3-4 Bücher gewesen sein und weitere in Auszügen.
Der Stil ist in der Tat über lange Stecken ermüdend, weil schlichtweg kaum Kontext zur heutigen Zeit.
Dennoch behaupte ich, "bibelfest" zu sein, ebenso "koranfest", weil es m. M. nach wichtig ist, religiös geprägte Menschen im Denken und Handeln zu verstehen.
Nur dann hat man in meinen Augen einen Zugang.
Dies nicht, weil ich solche Menschen von meiner "naturwissenschaftlichen Denkweise" überzeugen möchte, sondern ich sie in meinen Freundeskreis mit einbeziehen möchte.
Manchmal können Inputs aus deren Welt sehr wohl in meiner Welt helfen...

Zur Interpretation von Texten nur aus diesen selbst heraus: Have fun.
nicht lachen, habe ich... :D


Yeah, full circle. Wir sind wieder bei der dunklen Materie :ugly:

So soll es sein: "ad astra"
 
AW: Der "Naturwissenschaft" Thread

Die Bibel habe ich nicht gelesen (der Autor hatte einfach keinen mitreißenden Stil)

Nehmen wir Hesekiel 1 ab Vers 16

"16 Und die Räder waren wie Türkis und waren alle vier eins wie das andere, und sie waren anzusehen, als wäre ein Rad im andern. 17 Wenn sie gehen wollten, konnten sie nach allen ihren vier Seiten gehen und sie mußten nicht herumlenken, wenn sie gingen. 18 Ihre Felgen und Höhe waren schrecklich; und ihre Felgen waren voller Augen um und um an allen vier Rädern."

Die Felgen dieser Räder waren aus Gewichtsersparnis voller Löcher/Augen. Und das was Hesekiel als Rad im Rad beschreibt hat ein NASA Ingenieur aufgrund dieses
Bibeltextes umgesetzt. Räder, ähnlich wie bei heutigen Flugzeugen nicht selbst angetrieben sondern zum Landen und rangieren im Hangar/Landeplatz. Dahin wo Hesekiel
gebracht wurde.

Das Bibel-UFO des Hesekiel: NASA-Wissenschaftler erbringt Beweis fuer Prae-Astronautik – Grenzwissenschaftler die Zusammenfassung finde ich ganz gut, das Flugzeug weniger. Aber es zeigt die Räder wie er sie entworfen hat.


Im übrigen ist auch die Quarantäne der sich Hesekiel unterziehen mußte bevor er auf den Berg in diese Zone durfte bei Jesus und Mose angewandt worden. Jesus geht
zum fasten weg von den anderen "in die Wüste" und Mose braucht 40 Tage um auf einem Berg ein paar Steintafeln zu erhalten.

Bei diesen speziellen Zahlen kann es sich auch um einen Code handeln, und nicht nur um eine genaue Zeitangabe. Ähnlich wie bei den Gleichnissen. 10 Jungfrauen meint vielleicht
die Zeit die vergeht wenn ich die "Jungfrau" zehnmal in bestimmter Konstellation am Himmel sehen kann. Vielleicht gehören deswegen der Kirche ja so viele Observatorien und
Teleskope. Zum einhalten der Zeiten von ihrem Plan.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Der "Naturwissenschaft" Thread

Ich hätte mutmaßlich den gleichen Infostand, hätte ich nicht einen gewissen Zugang und das Wissen über die Raketenteile habe ich auch erst seit ca. 5 Jahren.
Insofern - peace - ich sehe, dass du dich recht intensiv mit der Materie beschäftigst und umfangreiches Wissen besitzt.
Insofern würde ich es außerordentlich begrüßen, wenn du bei Themen wie "künftige Raumantriebe u. dgl." in diesem Unterforum eine Art "Lead-Rolle" übernehmen würdest. (Das meine ich Ernst und nicht ironisch, weil gegenseitiges Arschkriechen hier im Forum überflüssig wäre)

Naaaa. Die Zeiten, wo ich mich für irgendwas hier verantwortlich gefühlt (und die nötige Zeit dafür mitgebracht) habe, sind vorbei. Außerdem hab ich, wie gesagt, selbst größere Lücken in meinen Kenntnissen und konsumiere mittlerweile selbst nur noch oberflächliches Material respektive veranstalte maximal nen Wiki-binge, da kann ich also durchaus auch von anderen lernen - so wie in diesem Fall. Wenn dir mal noch weitere Informationen zu den dreien (bzw. den 1,5 unerklärten) vor die Füße fallen, täte mich interessieren, wann sie für welchen Zweck in Auftrag gegeben wurden. Sone Saturn V kostet ja einiges, die kann nur über ein politisch abgesegnetes Budget gebaut worden sein.

Falsch kann ich in 99% der Fälle unterschreiben, beim Rest bin ich mir nicht ganz sicher :)
Man muss die Zeiten meiner Generation (bin 53) sehen.
Bücher waren die einzigen Infoquellen, I-Net und dergleichen für uns quasi Sci-Fi.
Dann kommt einer daher und vertritt (zunächst populärwissenschaftlich glaubwürdig anhörend) zusammen mit Uri Geller (der schweizer Löffelbieger) völlig andere, "freiere" Thesen als z. B. die Lehrer die wir hatten (der Physik Lehrer auf der Penne im weissen Forschungskittel und selbst in der 10 Klasse (1983) mit einem Hauelineal in den Pranken).
NATÜRLICH sind wir flaumbartwachsenden Teenagerbesserwisser darauf aufgesprungen!
Der IMPULS den er dabei gegeben hat war so groß, dass eine doch erkleckliche Anzahl von uns eben nicht das damalige Superstudium "BWL", sondern Physik, Astrophysik, Chemie usw. angefangen haben.
Insofern war er durchaus beeinflussend und ich habe kein Problem, dies zuzugeben, auch wenn mein heutiger Wissensstand erkennen muss, dass er einfach nur gut Geld mit seinen Büchern gemacht hat und primär wissenschaftlich Unhaltbares von sich gegeben hat.

Zugegeben, da habe ich einen anderen Background - weniger wegen dem Internet, da habe ich in der Kindheit auch nichts von gehabt. Aber wendebedingt war mir früh klar, dass jedes politische Thema mindestens zwei Wahrheiten kennt, die technischen Bücher die ich als Kind verschlungen habe wechselten ebenfalls zwischen "von der Realität eingeholt" (ne, dass mit den selbstfliegenden Autos bis 2000 wird zeitlich knapp...) und "von ihrer Seite des eisernen Vorhangs geprägt" und glücklicherweise hatte ich dann auch in der Schule ein paar Lehrer, die zu kritischem denken animiert haben. Sowas wie Berlitz oder Däniken waren dann eher Faszination, aber insbesondere bei den ägyptologischen Ausflügen von letzterem wurde mir schnell klar, dass er im Vergleich zu echten Sachbüchern nicht nur Indizien anders deutet, sondern schlicht eine ganze Menge, z.T. schon im 19. Jhd. gewonnene Erkenntisse ignoriert/verschweigt, die seine Theorien zu Fall bringen würden. Später habe ich dann einfach direkt Hohlbein gelesen, wenn ich fantastische Umdeutungen der Realität wollte, da gabs noch nen spannenden Plot obendrein :). (MZ Bradleys Adaptionen der Artus Legende und Ilias sind aber auch eine sehr schöne Anregung zum Thema "Dinge mit anderen Augen sehen".)

Was es bei mir aber nie gab: Einen Zusammenhang zwischen solchen Autoren und der Begeisterungsbalance BWL-Naturwissenschaft. Da hat spätestens Cousteau für eine klar einseitige Schwerpunktsetzung gesorgt und das laut Erzählung meiner Eltern noch vor meiner Einschulung :ugly:


Der Stil ist in der Tat über lange Stecken ermüdend, weil schlichtweg kaum Kontext zur heutigen Zeit.
Dennoch behaupte ich, "bibelfest" zu sein, ebenso "koranfest", weil es m. M. nach wichtig ist, religiös geprägte Menschen im Denken und Handeln zu verstehen.
Nur dann hat man in meinen Augen einen Zugang.
Dies nicht, weil ich solche Menschen von meiner "naturwissenschaftlichen Denkweise" überzeugen möchte, sondern ich sie in meinen Freundeskreis mit einbeziehen möchte.
Manchmal können Inputs aus deren Welt sehr wohl in meiner Welt helfen...

Wenn es eine definitive Fassung gäbe, würde ich mir sie vieleicht auch irgendwann antun. Aber so habe ich mich bislang auf durchaus sehr informative Diskussionen mit entsprechenden Leuten beschränkt - wieso selbst die spannenden Stellen zusammentragen, wenn andere sie schon kennen? :D
Ist ja auch nicht so, dass man im Umkehrschluss von einem Tiefgläubigen erwarten könnte, Darwin im Original gelesen zu haben, wenn man über Evolution redet. Da bringt halt jeder seinen Teil zur Diskussion mit und wenn beide an Inhalten und nicht an "gewinnen" interessiert sind, lernt man viel voneinander.


Nehmen wir Hesekiel 1 ab Vers 16

"16 Und die Räder waren wie Türkis und waren alle vier eins wie das andere, und sie waren anzusehen, als wäre ein Rad im andern. 17 Wenn sie gehen wollten, konnten sie nach allen ihren vier Seiten gehen und sie mußten nicht herumlenken, wenn sie gingen. 18 Ihre Felgen und Höhe waren schrecklich; und ihre Felgen waren voller Augen um und um an allen vier Rädern."

Die Felgen dieser Räder waren aus Gewichtsersparnis voller Löcher/Augen. Und das was Hesekiel als Rad im Rad beschreibt hat ein NASA Ingenieur aufgrund dieses
Bibeltextes umgesetzt. Räder, ähnlich wie bei heutigen Flugzeugen nicht selbst angetrieben sondern zum Landen und rangieren im Hangar/Landeplatz. Dahin wo Hesekiel
gebracht wurde.

Nehmen wir doch mal zwecks Bandbreite eine andere Übersetzung zur Hand, um den Einfluss interpretierender Übersetzer zu reduzieren, und beachten auch Verse 1-15 - etwas, das Däniken meines Wissens nach nie macht, weil es seiner Raumschinterpretation nämlich alles andere als gut tut...:

5.And from its midst was the likeness of four living beings, and this is their appearance; they had the likeness of a man.
6.And [each] one had four faces, and [each] one had four wings.

11.And so were their faces. And their wings were extended upward; each one had two wings joined to each other, and two covering their bodies.
12.Now each one would go toward the direction of his face; wherever would be the will to go, they would go; they did not turn as they walked.

15.And I saw the living beings, and behold, one wheel [was] on the ground beside the living beings for its four faces.


Fassen wir zusammen: Beschrieben ist keine Maschiene, sondern ein Lebewesen. (zumindest nimmt Esekiel es als solches war, hochentwickelte humanoide Roboter können wir natürlich nicht ausschließen. Raumschiffe aber schon, denn die hätte er eher mit einer Kutsche verglichen)
Dieses besteht aus vier, vermutlich rotationssysmmetrisch angeordneten, typischen Engelsfiguren, die miteinander verwachsen sind und als eine omnidirektionale Einheit agieren.
Jeder dieser Gestalten ist nun auch ein "Rad" zugeordnet, allerdings lose daneben auf dem Boden

16.The appearance of the wheels and their work was like the appearance of crystal, and the four of them had one likeness, and their appearance and their workings were as a wheel would be within a wheel.
17.When they went, they went toward their four sides; they did not turn when they went.
18.And they had backs, and they were very high, and they were dreadful, and their eyebrows were full of eyes round about-[so it was] to the four of them.
19.And when the living beings would go, the wheels would go beside them; and when the living beings would lift themselves off the ground, the wheels would lift themselves.


Fällt was auf? Vers 16 beschreibt die Räder. Vers 17 beschreibt die Beweglichkeit des Lebewesens, und zwar in gleicher Weise wie Vers 12. Nirgendwo gibt es einen Hinweis darauf, dass Vers 18 sich wieder mit den Rädern beschäftigt. Und er spricht nicht nur von "Augen", die man zweideutig als Ösen/Löcher deuten könnte (allerdings nicht auf Englisch, wo es ausdrücklich "eyes" und nicht "eyebolts" heißt - wer hebräisch/aramäisch kann, möge uns bitte über das Original belehren), sondern auch von Augenbrauen. Die Räder haben also Augenbrauen? Nö. Die Vierfachgestalt hat natürlich Augen und Augenbrauen und die beschreibt Esekiel in 18. Um die Räder geht es erst wieder in 19 und das einzige, was wir insgesamt über die runden Dinger erfahren lautet:
- Sie sind neben den vier Gestalten auf dem Boden (kein Hinweis auf eine tragende Verbindung zu diesen!)
- Sie folgen den vier Gestalten

N bissl dürftig als Beschreibung für ein Vehikel mit Fahrwerk, wie es zu Esekiels Zeiten hinter jedem zweiten Ochsenpäärchen eins gab, oder?

Esekiel wird übrigens in dem ganzen Text nirgendwo hingebracht. Er steht still und beobachtet. Der Text beginnt ausdrücklich mit der Aussage, dass er Visionen hat. Und aus den nebenbei beschriebenen Rädern haben Ufo-Gläubige dann eine eigene Story gesponnen.

Eine treffendere, trivialere und damit -wenn man wissenschaftlich an die Sache herangehen will- vorzuziehende Assoziation wäre zum Beispiel eine Gruppe maskierter Tänzer bzw. Träger auf einer Ikonenprozessionen. Im Christentum haben wir zwar keinen mehrgesichtigen Gott, aber zu Esekiels Zeiten gab es einige davon und eine (in diesem Fall) Vierfaltigkeit und Allwissenheit/Allsehenheit wird bis heute gerne durch Gesichter in alle Richtungen ausgedrückt. In Bewegung betonen könnte man dies auf einer öffentlichen Darbietung durch die Vermeidung von Drehungen. Räder könnte eine derart offensichtlich oppulente Konstruktion haben damit man sie nicht tragen, sondern zumindest zeitweise nur schieben muss und wenn die Darbietung eine Sprungeinlage beinhaltet, haben wir sogar das Abheben integriert, ohne Esekiel einmal reine Spinnerei unterstellen zu müssen oder Teile zu unterschlagen.
(Wobei letzteres nicht mal ein Problem wäre, schließlich will er ein religiöses Erlebnis schildern und somit also die Interpretation des gleichen Mythos, der einer religiösen Darbietung zugrunde liegt - nicht die notwendigerweise unvollkommen Nachahmung des Ereignisses während der Darbietung selbst. Es beschwert sich in einer katholischen Messe ja auch niemand darüber, dass die verabreichte Flüssigkeit die Konsistenz von Wein hat, obwohl sie in ausnahmslos allen Texten als Blut beschrieben wird. Und es kommt aber auch keiner auf die Idee, eine telekinetische Superkräfte verleihende Psychodroge hineinzuinterpretieren, nur weil was bedeutungsvolles getrunken wird)


und Mose braucht 40 Tage um auf einem Berg ein paar Steintafeln zu erhalten.

Hast du dir den Berg mal angeguckt? Du bräuchtest vermutlich 80 Tage, um den mit damaligen Methoden rauf und wieder runter zu kommen, wenn du es überhaupt überleben würdest (also nix mit Gewichtsreduzierter Trockennahrung, Taufängern, Popupzelt und anderen Hilfsmitteln, die das campieren in der Wildnis zur Nebensache während des Wanderns werden lassen) ;)
Davon abgesehen wäre die Erklärung mit den wenigsten hypothetischen Annahmen immer noch die, dass er 40 Tage gebraucht hat, um deutlich außer Hörweite seiner Nachbarn zu kommen, zwei Tafeln aus dem Fels zu meißeln und mit Innenschriften zu versehen. Das ist für einen nicht-Profi-Steinmetz, der sich wie gesagt nebenbei noch um Wasser und Essen kümmern musste, ein ganz guter Zeitansatz.

Bei diesen speziellen Zahlen kann es sich auch um einen Code handeln, und nicht nur um eine genaue Zeitangabe. Ähnlich wie bei den Gleichnissen. 10 Jungfrauen meint vielleicht
die Zeit die vergeht wenn ich die "Jungfrau" zehnmal in bestimmter Konstellation am Himmel sehen kann. Vielleicht gehören deswegen der Kirche ja so viele Observatorien und
Teleskope. Zum einhalten der Zeiten von ihrem Plan.

Zahlen sind in sehr vielen alten Texten vermutlich nicht wahren Begebenheiten entnommen. Das beginnt bei prahlenden Herrschern und ändet bei nachträglich reingeschriebenen Gleichnissen und Zahlenmystiken. Genauso wie heute ggf. ein 13. Stock fehlt, werden auch damals Ziffern gezielt eingesetzt worden sein - wenn der Autor einen Text bewusst so abgewandelt hat, dass er seinen Intentionen gerecht wurde. In dem Fall ist der Text als Primärquelle aber nur noch sehr eingeschränkt brauchbar und viel mehr ein Zeugnis der Intentionen seines Autors. Wenn du nicht wissenschaftlich argumentieren, sondern die Texte als Belege für sehr weit hergeholte Behauptungen benutzen möchtest, dann solltest du ihre Glaubwürdigkeit nicht in dieser Form untergraben ;)


Dann muss er wohl Frührenter sein, und jetzt herrscht nur eines, Fachkräftemangel :D

Aua. Gleich haben wir einen AFD-Thread über Muslime, die ins Land "geholt" werden :ugly:
 
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AW: Der "Naturwissenschaft" Thread

DER war gut, ruyven_macaran,
respect, nicht schlecht, für jemanden, der sagt, er hätte die Bibel nicht gelesen :D
 
AW: Der "Naturwissenschaft" Thread

Doch ist er/sie/es für mich. Ich weiß nur nicht was das ist. Eine Datensammlung, eine KI, intelligente Energie?!

Gott lässt sich nicht empirisch erfassen, aber genau darum geht es in der Wissenschaft, denn die Wissenschaft muss objektiv sein, für jeden gleichermaßen begreifbar sein.
Wissenschaft muss unabhängig von Geschlecht, Kultur und Glaube sein.

Richtig und deswegen haben sie , die Sonne, auch geplant und gebaut. Also die fähigen "Wissenschaftler" vor der Flut.

Nö, die Sonne ist entstanden, und zwar aus einem Überrest einer Supernova. Denn die Supernova hat die Elemente erzeugt, aus denen die Planeten und alles hier besteht.

In 5 Milliarden Jahren wenn die Sonne ausgeht meine ich. ;)

Die Sonne wird dafür sorgen, dass es in 1 Milliarde Jahre auf der Erde so aussehen wird wie heute auf der Venus.

Hmm - Cygnus X1 ist mir zu weit weg zum angucken :D. In dem Kontext wäre möglicherweise ohnehin der zeitliche Ablauf am interessantesten. Wenn der Stern nicht sofort ins Loch stürzt, ist er offensichtlich weit genug entfernt dass er weiterhin einen eigenen Gravitationstrog darstellt. Dann kann es durchaus seine Zeit dauern, bis das (jetzt viel kleinere) schwarze Loch in ausgesaugt hat und können wir überhaupt ausschließen, dass er nicht während der Nova schon massiv Masse eingebüßt hat und wir nur den Rest sehen?
Wie dem auch sei: Für das Interstellar-Szenario mit einem schwarzen Loch in der Mitte des Systems muss zum einen der größte Stern des Systems als erster kollabieren. Das ist schon ziemlich schwierig respektive wir sprechen hier von einer Nova, die doch wirklich schwer zu überleben wäre - nicht nur für die Nachbarsonnen, sondern erst Recht für das Leben auf den Planeten. Und dann brauchen wir eben mindest zwei noch aktive Sonnen, da so ein schwarzes Loch einen riesigen Schatten ins System werfen und jedes Jahr eine wochenlange totale Sonnenfinsternis mit entsprechenden klimatischen und biologischen Folgen verursachen würde. Und das ganze jetzt noch bitte mit stabilen Orbits und davon mindestens drei im Grenzbereich der klassischen habitablen Zone mit flüssigem H2O. Und einem Wurmloch zum Jupiter.

Doch, klingt nach solider astrophysikalischer Beratung :)

Das Dilemma bei sowas ist immer, dass man das nicht beobachtet hat. Man kann nur Vermutung anstellen und Computermodelle betrachten. Die Computermodelle sind aber nur so gut wie die Daten, die man eingibt.
Selbst wenn man annimmt, dass es stabile Planeten gäbe -- so ein riesiger Stern lebt nicht lange genug als dass sich da Planeten mit Lebewesen bilden können. Nach 50 Millionen Jahren ist da Schicht im Schacht. Und der blaue Riese von Cygnus X1 wird innerhalb der nächsten 10 Millionen Jahren ebenfalls als Supernova enden.
Meines Erachtens ist die Sache bei Interstellar nicht so durchdacht. Aber anders kriegst du das mit der unterschiedlichen Zeit halt nicht erklärt und das mit der Zeit ist ja ein zentraler Bestandteil des Films.

Antimaterie dagegen kann man erzeugen, einfangen, ihre Interaktionen nachweisen. Im Gegensatz zu z.B. "dunkler Materie" (auf die Treshold mit gleichem Eifer besteht :)) ist das ziemlich "Fakt". Auch für erstere gibt es aber eine ganze Reihe von Anzeichen beziehungsweise Eingrenzungsmöglichkeiten - "Fakt" ist, dass das was ist und das eine Gruppe von Eigenschaften hat und andere Eigenschaften definitiv nicht. Und das können wir aus externen Quellen heraus belegen.

Dunkle Materie kann man derzeit nur indirekt belegen -- übrigens genau wie schwarze Löcher. Noch hat man keins gesehen.
Aber andere Theorien sind halt nicht so gut wie das mit der dunklen Materie. Man hat schlicht nichts Besseres.
Und ich schrien ja vorhin, dass ich die dunkle Energie noch sehr viel interessanter finde. Wie viel Energie braucht man, um ganze Supergalaxienhaufen zu verschieben?
Ob man das Rätsel lösen kann, weiß ich nicht.
 
AW: Der "Naturwissenschaft" Thread

Nö, die Sonne ist entstanden, und zwar aus einem Überrest einer Supernova. Denn die Supernova hat die Elemente erzeugt, aus denen die Planeten und alles hier besteht.
Sicher? Bei Wikipedia steht das die Sonne aus dem Kollaps einer interstellaren Gaswolke entstanden ist.

Aus Supernovae entstehen doch andere Objekte

Man kennt zwei grundsätzliche Mechanismen, nach denen Sterne zur Supernova werden können:

Massereiche Sterne mit einer Anfangsmasse (siehe Sternentstehung) von mehr als etwa acht Sonnenmassen, deren Kern am Ende ihrer Entwicklung und nach Verbrauch ihres nuklearen Brennstoffs kollabiert. Hierbei kann ein kompaktes Objekt, etwa ein Neutronenstern (Pulsar) oder ein Schwarzes Loch, entstehen. Dieser Vorgang wird als Kollaps- bzw. hydrodynamische Supernova bezeichnet.

Sterne mit geringerer Masse, die in ihrem vorläufigen Endstadium als Weißer Zwerg Material (z. B. von einem Begleiter in einem Doppelsternsystem) akkretieren, durch Eigengravitation kollabieren und dabei durch einsetzendes Kohlenstoffbrennen zerrissen werden. Dieses Phänomen wird als thermonukleare Supernova oder Supernova vom Typ Ia bezeichnet.
Quelle:Supernova – Wikipedia
 
AW: Der "Naturwissenschaft" Thread

Naaaa. Die Zeiten, wo ich mich für irgendwas hier verantwortlich gefühlt (und die nötige Zeit dafür mitgebracht) habe, sind vorbei. Außerdem hab ich, wie gesagt, selbst größere Lücken in meinen Kenntnissen und konsumiere mittlerweile selbst nur noch oberflächliches Material respektive veranstalte maximal nen Wiki-binge, da kann ich also durchaus auch von anderen lernen - so wie in diesem Fall. Wenn dir mal noch weitere Informationen zu den dreien (bzw. den 1,5 unerklärten) vor die Füße fallen, täte mich interessieren, wann sie für welchen Zweck in Auftrag gegeben wurden. Sone Saturn V kostet ja einiges, die kann nur über ein politisch abgesegnetes Budget gebaut worden sein.
Nun, ich kann dir leider keine "Datenlage" gem. Wicki oder so liefern.
Ich war zuletzt in der KW 36/2106 auf Einladung meines ehemaligen Schulkameraden u. a. in White Sands.
Der Hintergrund war ein profaner, ich arbeite in Europa u. a. an der Entwicklung von kostengünstigen Holz-Hybrid Häusern und die Amis interessieren sich deswegen dafür, weil deren reine Holzbauten doch sehr anfällig für die Unbilden der Natur sind.
Die NASA hat neben der reinen Weltraumerforschung diverse andere Forschungsaufträge, eben auch sturmsichere Wohngebäude für weniger Betuchte.
Genau in diesem Rahmen kam ich eben dort hin.
Vorweg hatte ich über die Raketenteile schon via Whatsapp + Telefon von meinem Freund erfahren (ca. seit 2014 oder 2015).
Während der (exklusiven) Führung wurde mir erzählt, dass die AirForce quasi ein zweites, militärische Skylab geplant hatte und hierfür in Summe sechs weitere Saturn 5 bei der NASA in Auftrag gegeben hatte.
Das Projekt wurde aus Kostengründen nie umgesetzt, allerdings waren ca. 3,5 Raketen, konkret nur die Antriebsstufen schon fertiggestellt.
Kapseln wurden keine allerdings Weiteren mehr gebaut.
Die Antriebsstufen befänden sich alle weiterhin im Besitz der Airforce und wurden deswegen eben in White Sands eingelagert.
Die Raketenmotoren sind sehr ordentlich in sehr dicker Folie eingeschweißt und wären angeblich sofort betriebsbereit und sind separat zu den Tankbehältern eingelagert.
Die Raketenmotoren sind hier eingelagert:
Google Maps

Die Tankstufen liegen hier in einer Art Zelthalle, google hat hier eine gefakte Darstellung einer brachliegenden, planierten Fläche :D:
Sie sind im Übrigen nicht weiß-schwarz - wie aus Filmen oder so bekannt- gestrichen, sondern "blank", was bei 0% Luftfeuchtigkeit und 365 Tagen Sonne ohne Regen problemlos ist...
Google Maps

Das alles ist in Bezug auf die Saturn 5 Teile kein Staatsgeheimnis und allgemein bei Interessierten in der USA bekannt.
Insofern kann ich hier lockerst davon berichten ohne das da irgendwas von Geheimnisverrat im Raume stehen würde.

Ist ja auch nicht so, dass man im Umkehrschluss von einem Tiefgläubigen erwarten könnte, Darwin im Original gelesen zu haben, wenn man über Evolution redet. Da bringt halt jeder seinen Teil zur Diskussion mit und wenn beide an Inhalten und nicht an "gewinnen" interessiert sind, lernt man viel voneinander.

Ist ein wichtiger Punkt, nur wenn sich Leute von der "anderen Seite" auch öffnen, wir die Diskussion spannend und fruchtbar.
 
AW: Der "Naturwissenschaft" Thread

Sicher? Bei Wikipedia steht das die Sonne aus dem Kollaps einer interstellaren Gaswolke entstanden ist.

Aus Supernovae entstehen doch andere Objekte

Quelle:Supernova – Wikipedia

Die Sonne muss eine Gen. 2 oder 3 Sonne sein, weil
a) "nur" 5 Mrd. Jahre alt, das Universum ist deutlich älter
b) Anteile von schweren Elementen hat als nur Wasserstoff und Helium - sonst gäbe es keine Planeten.

Schwere Elemente werden -so weit bekannt - ausschließlich bei Nova/Supernova Prozessen im Innern eines Sterns "gebrütet" und im Falle einer Supernova eben mittels Explosion ins All verteilt.

Die Supernova -Dichte muss in den frühen Jahren unseres Universums sehr viel höher als heutzutage gewesen sein, da nahezu überall in Gaswolken schwerere Elemente bis hin zu organischen Verbindungen (Ameisensäure) nachgewiesen werden können.
Die Häufigkeit der beobachteten Supernova Ereignisse von heute würde die Häufigkeit der angetroffenen schweren Elemente nicht generieren können.

Die Sonne selbst ist in der Tat, mutmaßlich mit einigen "Schwestern", aus einer Gaswolke entstanden.
 
AW: Der "Naturwissenschaft" Thread

Hast du dir den Berg mal angeguckt?

Welchen Berg?

Ich gehe nicht davon aus daß Hesekiel diese Geschichte aufgeschrieben hat. Eher Jemand anderes. Und somit sind es noch nicht einmal
seine Worte, die sehr wohl etwas ausführlicher beschreiben könnten.

Augenbrauen ja, von mir aus. Im gleichen Satz steht aber daß diese Brauen Augen hatten und Augen sind nun mal in Löchern im Kopf.
Diese Bibelschreiber sind zum Teil schon witzige Kerlchen. Vergleich das Kamel und das Nadelöhr. Und Luther macht auch aus einem
profanen Deckel einen "Gnadenstuhl" da im Aramäischen Stuhl und Deckel mit einem ähnlichen Begriff ausgedrückt werden.

Aber das weißt Du ja sicher schon, Du würdest doch nie etwas mit copy&paste einfügen und als Deinen Mist hier verkaufen wollen.

Nebenbei, eine "Vision" muß nicht zwingend unter Drogeneinfluß stattfinden sondern heißt schlicht ich sehe etwas. Und das kann mir
überall passieren auch auf einem Acker in Persien. Sofern ich Löcher habe.
 
AW: Der "Naturwissenschaft" Thread

Er meint den Berg Sinai, wo Moses die Tafeln empfangen hat:
Sinai (Berg) – Wikipedia

Das mit den 80 Tagen Marsch bis zum Gipfel halte ich auch für ein wenig zu viel, dennoch sind immerhin aus der Ebene heraus fast 2000 Höhenmeter zu überwinden.
Und sicherlich waren damals keine 4.000 Stufen vorhanden, sondern nur Geröllhalden.
Es war mit Sicherheit eine Herausforderung für Moses grob im Jahre 1200 v. Chr. auf den Berg zu gelangen - wenn es denn tatsächlich so war.

Ich denke, die Geschichte ist eine Art Metapher oder Legendengeschichte.
Im weiten Umkreis ist nun mal der Sinai ein sehr exponierter und mit hin höchster Berg, der sich trefflich dafür eignet, die Symbolik des Empfanges der Gesetzestafeln durch Gott erzählerisch zu verstärken.
Moses kommt in diesem Umfeld näher an Gott heran.
Die Gesetzestafeln darf man sich real auch nicht als schwere, große (Granit-) Steinplatten vorstellen.
Üblich in der gesamten Antike waren Kratztafeln, meist aus Schiefer oder Sandstein, die mit einfachen Mitteln "Notizen" erlaubten und später in repräsentative Tafeln überführt wurden.
Leider sind hiervon (sieht man mal von den römischen und griechischen Exemplaren ab) kaum welche noch zu finden und wenn, dann nur Bruchstücke.
Allgemein wird angenommen, das die Tafeln aus natürlichen Spaltbrüchen z. B. des Schiefers entnommen wurden.
Mit den damaligen einfachen Spannungstechniken konnten nur ca. 30-60 cm hohe und max. ebenso breite Tafeln gewonnen werden.
Regeldicke 2-4 cm (Schieferlagen) = 2-5 kg Gewicht

Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit existierten die Steintafeln auch, immerhin behauptete sich eine Gruppe Beduinen (jüdisches Volk) standhaft und homogen in der damaligen Zeit gegenüber ähnlichen Sippen /Clans/was auch immer mit Erfolg.
Da die Waffentechnik unisono damals war, konnte der strategische Vorteil dieser Stammes/Volkesbildung nur über einen oder mehrere Vorsprungstechnologien erzielt werden.
Dazu gehören sicherlich auch eine einheitliche Gesetzesbildung und dass Können (mutmaßlich aus Ägypten) schriftliche Anweisungen/Texte gleich welcher Art homogen mit den Informationen "ans Volk" zu bringen.


Aber das weißt Du ja sicher schon, Du würdest doch nie etwas mit copy&paste einfügen und als Deinen Mist hier verkaufen wollen.
Natürlich hat er copy & paste benutzt, was ja nicht verwerflich sein kann.
Es ist doch kein Makel, wenn schon vorhandene Textinterpretationen zur Argumentation herangezogen werden und seiner Argumentation oder Weltsicht dienlich sind.
Gerade in solch einer Forumsumgebung kann man ja kaum vom Diskussionspartner erwarten, dass eine eigenständige wissenschaftliche Aufarbeitung zur Unterhaltung Weniger erstellt wird.

Ich wäre an deiner Stelle froh, dass er sich so ausführlich mit dem Thema auseinandersetzt.
Mit der Bezeichnung "Mist" stößt du ruyven_macaran nur vor den Kopf, das wird seinen redlichen Bemühungen nicht gerecht.

Die m. M. nach passende Antwort aus deiner Feder wäre eben eine andere Interpretation der Texte und das muss ebenso nicht zwangsläufig deine Eigene sein, sondern die, die du am besten in deine Gedankenwelt als passend erachtest.
 
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AW: Der "Naturwissenschaft" Thread

Nebenbei, eine "Vision" muß nicht zwingend unter Drogeneinfluß stattfinden sondern heißt schlicht ich sehe etwas. Und das kann mir
überall passieren auch auf einem Acker in Persien. Sofern ich Löcher habe.

Stimmt eine Fata Morgana ist in diesen Breiten ja nicht unüblich, wenn man Löcher hat und auch was dahinter kann man sich so einiges vorstellen, gleichzeitig sehen und weil "ich" es so "sehe" ist es wahr und geschehen. Wie war das doch gleich mit dem brennenden sprechenden Busch? :D
 
AW: Der "Naturwissenschaft" Thread

Stimmt eine Fata Morgana ist in diesen Breiten ja nicht unüblich, wenn man Löcher hat und auch was dahinter kann man sich so einiges vorstellen, gleichzeitig sehen und weil "ich" es so "sehe" ist es wahr und geschehen. Wie war das doch gleich mit dem brennenden sprechenden Busch? :D

Das ist symblische Bildersprache der Bibel:
Das Feuer steht hier für die Erkenntnis des Gläubigen und der Dornenbusch ist ein Bild/Symbol für einen sehr einfachen Ort.

Auch hier wieder ägyptische Wurzeln (ewige Feuer in den Tempeln) und das ägyptische Zeichen des Dornenbusches in den Texten allgemein als Öde/karge Landschaft gelesen/interpretiert
 
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