Der "Naturwissenschaften" Thread

Seit wann gibt es davon ein Bild?

Edit: Ups, das hab ich wohl verpasst, mein Fehler. Hat offenbar deutlich weniger mediale Aufmerksamkeit erregt als das erste Bild.
 
@emp1 : Hast du nicht mal erwähnt das du hauptsächlich beruflich Forschungsdaten vergleichst?

Setzt ihr mitlerweile auch dafür KIs ein?
 

Angeblich wurden Temperaturen erzeugt welche doppelt so heiß sind wie das innere der Sonne.
Ich frage mich wie man so hohe Temperaturen noch kontrollieren kann?
Da müsste doch alles wegschmelzen?:ka:

@Threshold : Dein Name "Schwellenwert" wurde auch paarmal im Artikel erwähnt! :ugly:
 
Angeblich wurden Temperaturen erzeugt welche doppelt so heiß sind wie das innere der Sonne.
Ich frage mich wie man so hohe Temperaturen noch kontrollieren kann?
Da müsste doch alles wegschmelzen?:ka:
40 Millionen Grad sind eher gering. Normaler Weise müssen es 100 Millionen sein.
Das Problem sind die Wände, weil sie durch den Neutronenbeschuss zerstört werden. Dazu gibt es keine Möglichkeit, das Helium da weg zu bekommen. Kompliziert ist das Magnetfeld, das man in Echtzeit berechnen muss. Ein Dauerbetrieb ist nicht möglich.

 
Zuletzt bearbeitet:
40 Millionen Grad sind eher gering. Normaler Weise müssen es 100 Millionen sein.
Das Problem sind die Wände, weil sie durch den Neutronenbeschuss zerstört werden. Dazu gibt es keine Möglichkeit, das Helium da weg zu bekommen. Kompliziert ist das Magnetfeld, das man in Echtzeit berechnen muss. Ein Dauerbetrieb ist nicht möglich.

Also ist eine kommerzielle Nutzung noch in sehr weiter Ferne?
 
Also ist eine kommerzielle Nutzung noch in sehr weiter Ferne?
Du brauchst zum Starten ein Atomkraftwerk und um es am Laufen zu halten, braucht es eine Universität.
Eine weltweite Energiequelle ist es nicht. Arme Länder können sich das nicht leisten. Man forscht des Prestige wegen darum, weil jeder der erste sein will, der das zum Laufen kriegt, aber ich denke, dass es keiner zum Laufen bringt. Hartmut Zohm ist ja Experte und der erklärt gut, wo die Probleme sind und wie weit die Forschung ist.
 
Du brauchst zum Starten ein Atomkraftwerk und um es am Laufen zu halten, braucht es eine Universität.
Eine weltweite Energiequelle ist es nicht. Arme Länder können sich das nicht leisten. Man forscht des Prestige wegen darum, weil jeder der erste sein will, der das zum Laufen kriegt, aber ich denke, dass es keiner zum Laufen bringt. Hartmut Zohm ist ja Experte und der erklärt gut, wo die Probleme sind und wie weit die Forschung ist.
Können dabei auch folgenschwere Unfälle passieren? Oder Katastrophen? Wenn das außer Kontrolle gerät?

Es gab ja früher auch mal Befürchtungen, dass man mit Teilchenbeschleunigern Mini-Schwarze-Löcher erzeugen könnte. Aber ob das wissenschaftlich überhaupt möglich wäre weiß ich nicht.

Doch 20, 40 oder sogar 100 Millionen Grad sind schon echt extrem und kommen ja in der Natur normalerweise nicht auf der Erde vor. :ka:
 
Können dabei auch folgenschwere Unfälle passieren? Oder Katastrophen? Wenn das außer Kontrolle gerät?
Nö, sobald das Plasma außer Kontrolle gerät, kommt es zum Kontakt mit den Wänden und kühlt sofort herunter, da sich den Wänden die Magneten befinden, die ja mit flüssigem Helium gekühlt werden. Ohne Supraleiter funktioniert das eh nicht, da sonst der Widerstand zu groß werden würde. Man braucht den Stromfluss ohne Widerstand.
Es gab ja früher auch mal Befürchtungen, dass man mit Teilchenbeschleunigern Mini-Schwarze-Löcher erzeugen könnte. Aber ob das wissenschaftlich überhaupt möglich wäre weiß ich nicht.
Das sind Fake News. Schwarze Löcher, die nicht durch Schwerkraft entstehen, sind nicht stabil.
Doch 20, 40 oder sogar 100 Millionen Grad sind schon echt extrem und kommen ja in der Natur normalerweise nicht auf der Erde vor. :ka:
Richtig. Der Sonne reichen 15 Million Grad, weil die Schwerkraft für den Druck und damit die hohe Dichte sorgt. Auf der Erde braucht es höhere Temperaturen, weil die Schwerkraft fehlt. Das Problem ist die Asche bei der Fusion. Das Helium kriegt man nicht weg. Das Problem hat die Sonne auch und deswegen steigt die Strahlungsleistung immer weiter an. Die Sonne wird heißer.
 
Nein. Zur Zeit stoppt die Reaktion in kürzester Zeit, keine Chance auf eine Katastrophe.
Es ging da um Teilchenbeschleuniger, wie Cern und keine Fusionsreaktoren.

 
Es ging da um Teilchenbeschleuniger, wie Cern und keine Fusionsreaktoren
das Risiko übertrage ich mal 1 zu 1 auf Fusionsreaktoren, es sei denn ich habe eine wesentliche Entwicklung verpasst.

PS: ich beziehe mich nur auf das Katastrophenpotential. Kann gut sein, dass ich Faktoren übersehe
 
Zuletzt bearbeitet:
das Risiko übertrage ich mal 1 zu 1 auf Fusionsreaktoren, es sei denn ich habe eine wesentliche Entwicklung verpasst.
Da die Sonne nach 4,5 Milliarden Jahren immer noch da ist, denke ich, dass da nicht passiert, aber es gibt ja Theorie, demnach die Sonne ein schwarzes Loch ist, wir es nur nicht merken, da wir alle Schlafschafe sind. :ugly:
 
halte ich für unwahrscheinlich, bin aber nicht sonderlich fitt in Astrophysik.
Natürlich ist das halt Blödsinn. Die Sonne fusioniert 4 Protonen zu einem Helium Kern. Dabei müssen sich zwei Protonen in zwei Neutronen umwandeln. Der Massedefekt wird dabei in Energie umgewandelt und sorgt für ein Gleichgewicht von Strahlungsdruck und Schwerkraft. Dabei lagern sich die Heliumkeren im Zentrum an. Die Konvektion kann das Helium nicht an die Oberfläche fördern. Der Druck erhöht sich mit der Zeit und der Sonne geht irgendwann der Wasserstoff aus. Wenn der Kern voll Helium ist, verlagert sich die Kernfusion in die Schalen, bis auch dort der Wasserstoff alle ist. Passiert das, drückt die Schwerkraft und das Heliumbrennen zündet. Dann fusionieren die Heliumkerne zu Kohlenstoff und Sauerstoff. Das ist auch das Ende der Sonne. Die Hülle wird als planetarer Nebel abgestoßen und übrig bleibt ein sehr heißer Kern, der die Größe der Erde hat, aber die Masse der Sonne besitzt. Stabil ist der Kern dann wegen des Paulinschen Ausschließungsprinzip (benannt nach Wolfgang Pauli). Die Quantenphysik verhindert, dass die Elektronen in die Kerne hinfallen. Die Kugel besteht nun aus Kohlenstoff und Sauerstoff und wird über Milliarden Jahren auskühlen.
 
Es gab ja früher auch mal Befürchtungen, dass man mit Teilchenbeschleunigern Mini-Schwarze-Löcher erzeugen könnte. Aber ob das wissenschaftlich überhaupt möglich wäre weiß ich nicht.
Es gilt immer das Energieäquivalent.
So lange unsere Physik halbwegs richtig liegt, bedarf es auf natürlichem Wege gaaanz grob ungefähr die dreifache Masse unserer Sonne, um zu einem SL zu werden, eher mehr.
Haste weniger Masse, benötigt man um so mehr Energie.
Wir sind weder in der Lage, die mind. 3x Sonnenmasse in einen Teilchenbeschleuniger zu stecken, noch das dazugehörige Energieäquivalent.
Kurzum:
Geht nicht

Und wenn es einer machen könnte, würde ich mich an seiner Stelle schon mals aufs Radel schwingen und nach Stockholm fahren, um den Nobelpreis abzuholen.

Doch 20, 40 oder sogar 100 Millionen Grad sind schon echt extrem und kommen ja in der Natur normalerweise nicht auf der Erde vor. :ka:
Im Plasma mit wenigen atomaren Teilchen.
Wenn du eine Kerze anzündest und du dann die Flamme unterm Rasterelektronenmikroskop angucken könntest, würdest du feststellen, das bei einige wenige Stellen in der Flamme auch mehrere Mio. Grad für ein Bruchteil von Nanosekunden entstehen - Plasma halt und dann noch verschränkt - sehr witzig in der Theorie, irrelevant für die Praxis.
Merkt man was davon?
Nein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wohl er das 20-40 fache an Masse, da ein Stern, der zur Supernova wird, eine Menge Masse verliert.
Also rein rechnerisch reichen 3 Solmassen aus.
Ob das in der Natur auch so stattfindet, weiss keiner.
Aber es ging ja oben um die Mindestmenge an Masse oder Energie quasi zur "künstlichen" Erzeugung eines SW, wenn auch als Unfallsszenario.

Das bisher kleinste stellare SL hat knappe 3-4 Solmassen und der Ursprungsstern hatte somit ungefähr die doppelte Masse also 8, evtl. 10 Solmassen.
20-40 ist nicht notwendig.
 
Das muss eben übrig bleiben, aber ein Stern mit 3 Sonnenmassen wird niemals zum schwarzen Loch. ;)
Drei ist die rechnerische/theoretische Grenze zw. Neutronenstern und SW.
Nie was anderes geschrieben.
Nochmal, es ging oben um die Frage, ob theoretisch in einem CERN etc. ein SW Loch entstehen kann.
Und es liegt auf der Hand, dass man dann als Antwort die physikalische Grenze benennt, an der das theoretsich passiern kann.
Nicht darum, was in der Natur real passiert oder auch nicht.
 
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